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Landkreis

AfD muss draußen bleiben

Berufsschule schließt die Partei trotz vorheriger Einladung von schulischer Veranstaltung wieder aus

Bezeichnen sich selbst als 'Schule mit Courage': die Berufsbildenden Schulen I in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 21.05.2024 - Wieviel Mut braucht es, sich im direkten Austausch mit der AfD auseinanderzusetzen? Diese Frage steht im Raum, seit EU-Kandidaten von SPD, Grünen und Linken sich in Lüneburg kürzlich weigerten, an einer Veranstaltung der IHKLW teilzunehmen, weil auch ein AfD-Vertreter auf dem Podium sitzen sollte. Nun gibt es eine neue Variante, sich einer kritischen Auseinandersetzung mit der AfD zu entziehen: Die Berufsbildenden Schulen I in Lüneburg, die sich selbst als "Schule mit Courage" bezeichnen, hat die AfD von der Teilnahme an einer schulischen Veranstaltung ausgeschlossen – nachdem sie zuvor eingeladen war. 

Podiumsdiskussion mit Maximilian Krah kurzfristig abgesagt

SPD, Grüne und Linke sagen Teilnahme wegen des AfD-Politikers wieder ab

Lüneburg, 14.05.2024 - Die für morgen, 15. Mai, in Lüneburg geplante Podiumsdiskussion mit Kandidaten zur Europawahl findet nun doch nicht statt. Wie die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) am Nachmittag mitteilte, habe man beschlossen, die Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen, nachdem drei der sechs vorgesehenen Teilnehmer – Dirk-Claas Ulrich (Grüne), Bernd Lange (SPD) und Marianne Esders (Linke) – ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt haben. Die Drei begründeten ihre Absagen mit der Teilnahme des AfD-Politikers Maximilian Krah.

Premium- oder Pleite-Route?

Stadt und Kreis wollen eine bestehende Radroute zwischen Lüneburg, Adendorf und Scharnebeck mit Millionen-Aufwand verschönern

Wo auch immer die 'Premium-Radroute' verlaufen wird, sie wird auf jeden Fall teuer. Foto: LGheuteLüneburg, 12.05.2024 - Stadt und Landkreis Lüneburg ächzen unter hoher Schuldenlast. Die Stadt weist für dieses Jahr ein Defizit von knapp 50 Millionen Euro aus, der Landkreis kommt auf ein Minus von 22 Millionen Euro – Geld, das beide nicht haben, aber ausgeben. Zeit also, den Gürtel enger zu schnallen und sich auf die wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren? Nicht so Stadt und Kreis. Sie wollen eine bestehende Radverbindung zur "Premium-Radroute" machen und dafür viel Geld ausgeben.

Maximilian Krah kommt nach Lüneburg

Umstrittener AfD-Politiker will an Podiumsdiskussion zur Europawahl teilnehmen

Maximilian Krah will an der Podiumsveranstaltung am 15. Mai in Lüneburg teilnehmen. Foto: AfDLüneburg, 08.05.2024 - Der Spitzenkandidat der AfD für die anstehende Europawahl am 9. Juni, Maximilian Krah, kommt nach Lüneburg. Krah werde an einer Podiumsdiskussion der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) am 15. Mai in Lüneburg teilnehmen, teilte der AfD-Landtagsabgeordnete Stephan Bothe gegenüber LGheute mit. Die AfD reagiert damit auf ein "mögliches Missverständnis" zwischen dem Veranstalter und der Landes-AfD.

EU-Kandidaten im Brennpunkt

IHKLW lädt zu Podiumsdiskussion ein – Irritation um Nicht-Teilnahme der AfD

Lüneburg, 08.05.2024 - Bevor am 9. Juni die Wähler an die Urnen schreiten und ihr Votum für die künftige Zusammensetzung des EU-Parlaments abgeben, sind zunächst die Parteien und Kandidaten gefordert, sich und ihre Programme zur Europawahl vorzustellen. Gelegenheit dazu bekommen sie beim "Brennpunkt Europawahl", einer Podiumsdiskussion am 15. Mai in Lüneburg. Mit dabei sind die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und FDP, auch die Linke ist vertreten. Die AfD hat bislang keinen Platz auf dem Podium, doch daran könnte sie selbst schuld sein.

Designer Outlet darf nicht weiter wachsen

Hannover lehnt Antrag der Stadt Soltau ab – Pläne zur Erweiterung fanden vielerorts keine Zustimmung 

Lüneburg hat auch ohne Erweiterung des Designer Outlets Soltau Probleme, wie seit Monaten die Leerstände in den Haupteinkaufsstraßen der Stadt zeigen. Foto: LGheuteHannover, 02.05.2024 - Lüneburg kann aufatmen: Das Designer Outlet Soltau (DOS) darf vorerst nicht weiter wachsen. Einen entsprechenden Antrag der Stadt Soltau lehnte das Landwirtschaftsministerium in Hannover ab. Geplant war, das DOS von derzeit 10.000 Quadratmeter auf 15.000 Quadratmeter Verkaufsfläche zu vergrößern. Die Stadt Lüneburg hatte sich gegen die Erweiterungspläne ausgesprochen, da sie Kaufkraftverluste für Lüneburg befürchtet.

Vornamen mussten nicht genannt werden

Staatsgerichtshof weist Antrag von AfD-Abgeordneten Stephan Bothe zurück

Hannover, 02.05.2024 - Hat ein Abgeordneter ein Recht darauf, von der Landesregierung in Hannover die Vornamen von Tatverdächtigen zu erfahren? Nein, sagt der Niedersächsische Staatsgerichtshof in einem heute verkündeten Urteil. Dabei ging es um den Antrag des AfD-Landtagsabgeordneten Stephan Bothe gegen die Niedersächsische Landesregierung wegen der Verletzung des Frage- und Informationsrechts in der Niedersächsischen Verfassung. Der Staatsgerichtshof wies den Antrag zurück.

Der nächste große Schritt

Landkreis Lüneburg reicht Planfeststellungsantrag für die geplante Elbbrücke bei Neu Darchau ein

So stellen sich die Planer die Elbbrücke bei Neu Darchau vor. Visualisierung: Ingenieurbüro Grassl GmbH Lüneburg, 01.05.2024 - Wichtiges Infrastrukturprojekt oder fehlinvestiertes Millionen-Projekt? Über die geplante Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau gehen die Meinungen auseinander. Knapp 95 Millionen Euro veranschlagt der Landkreis Lüneburg als Projektinitiator aktuell an Kosten für den Bau der Elbquerung, die bis zu ihrer Fertigstellung wohl noch einiges mehr kosten wird. Ungeachtet dessen hält der Landkreis an seinen Plänen fest und hat nun einen wichtigen Schritt im Masterplan für die Elbbrücke vollzogen: die Einreichung des Planfeststellungsantrag bei der Genehmigungsbehörde.

Damit die Wahl klappt

Rathaus bereitet sich auf Europawahl am 9. Juni vor – Informationen für Wähler

Das Briefwahlbüro ist im Hansekontor im Lüneburger Rathaus eingerichtet. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 29.04.2024 - Für politisch Interessierte wird 2024 ein spannendes Jahr. Denn im Herbst stehen in Sachsen, Thüringen und Brandurg Landtagswahlen an, mit Bangen wird dort auf das Abschneiden der AfD geschaut. Den Auftakt aber macht die Europawahl am 9. Juni. Der Wahlkampf läuft bereits, die ersten Plakate hängen schon. Und seit heute ist auch das Briefwahlbüro im Lüneburger Rathaus geöffnet. Die Wahlunterlagen trudeln aber erst in den nächsten Tagen ein.

Zweiter Anlauf für den "Wawel"

Kreistag fordert erneut direkte Zugverbindung nach Berlin – und wird sie wohl wieder nicht bekommen

2014 fuhr der letzte "Wawel" von Lüneburg nach Berlin. Foto: LGheuteLüneburg, 26.04.2024 - Für Lüneburger Berlin-Fans und hiesige Bundestagsabgeordnete war er ein Traum: der Eurocity "Wawel". Mehrere Jahre verkehrte der Zug täglich zwischen Hamburg und Berlin mit Route über Lüneburg, ein Umsteigen war nicht erforderlich. 2014 wurde die Verbindung eingestellt, ihr folgte der nicht minder beliebte Interregio-Express (IRE). Doch auch er durfte ab 2020 nicht mehr fahren, zunächst wegen Corona, ab 2021 aus wirtschaftlichen Gründen, wie es hieß. Dem stellt sich nun der Lüneburger Kreistag entgegen. Per Resolution fordert er – wieder einmal – die Wiedereinsetzung des "Wawel". 

Irreführung auf grüne Art

Landwirtschaftsmister Meyer will neue Abgabe für Windräder und verkauft es als "Wertschöpfung" 

Mit einer "Akzeptanzabgabe" sollen Windkraftanlagen gefälliger werden. Foto: LGheuteHannover, 17.04.2024 - Dass die Grünen es nicht so mit dem Wirtschaften haben, ist bekannt. Besonders prominent stellte dies Robert Habeck, seines Zeichens bundesgrüner Wirtschaftsminister, unter Beweis, als er in einer "Maischberger"-Sendung meinte, eine Untenehmens-Insolvenz dadurch vermeiden zu können, indem man einfach aufhöre zu arbeiten. Ihm gesellt sich nun Niedersachsens Energie- und Klimaschutzminister Christian Meyer an die Seite. Der Landes-Grüne will eine neue Stromabgabe für Windkraftanlagen als "Wertschöpfung" verkaufen.

Abrupter Wechsel in der VHS

Träger und Geschäftsführerin trennen sich wegen unterschiedlicher Auffassungen

Christiane Finner ist nicht mehr Geschäftsführerin der VHS Lüneburg. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 16.04.2024 - Bei Volkshochschule Region Lüneburg hat sich ein abrupter Wechsel vollzogen. Nach gut vier Jahren gab Christiane Finner gestern die Geschäftsführung ab. Sie will sich beruflich neu orientieren. Zur Begründung nannten die beiden Träger der Bildungseinrichtung unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich der künftigen Ziele der Volkshochschule. In den kommenden Monaten soll Eckhard Rodemer als Interimsgeschäftsführer die laufenden Geschäfte übernehmen.

Probeweise aufs "Känguru"

VCD verleiht kostenlos E-Lastenrad

Das Lastenrad kann beim VCD Elbe-Heide kostenlos ausgeliehen werden. Foto: VCDLüneburg, 13.04.2024 - Lastenfahrräder sind nicht jedermanns Sache. Doch für diejenigen, die schon immer mal wissen wollten, wie man sich auf oder mit so einem Gefährt bewegt, gibt es jetzt die Möglichkeit, es auszuprobieren. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Elbe-Heide stellt dazu sein E-Lastenfahrrad "Känguru" zur Verfügung. Kostenlos kann es für einen Familienausflug oder den Wochenend-Einkauf ausgeliehen werden.

"So schön, schön war die Zeit"

Sonderausstellung zu den Sechziger Jahren im Winsener Museum im Marstall

Eine Jukebox kurz vor dem Transport in die Sonderausstellung mit Leihgeber Bernd Kofler und Kuratorin Ilona Johannsen. Foto: Museum im MarstallWinsen, 29.03.2024 - Zurück in die Sechziger, das ist das Motto einer Sonderausstellung, die ab dem 14. April im Winsener Museum im Marstall präsentiert wird. Die Ausstellung "Zwischen ersten Fernseherlebnissen und Italienischer Eisdiele – Winsen in den Sechzigern" wirft Schlaglichter auf einzelne Entwicklungen in der Stadt, aber auch auf das gesellschaftliche Leben in dieser Zeit. Dabei wird immer wieder die Frage gestellt, was die Winsener Bevölkerung bewegte.

Endlich wieder "Osterfeuer"

Bei Kreis und Stadt kommen "Brauchtumsfeuer" fast nicht mehr vor

Osterfeuer – für viele das Ende eines langen Winters. Foto: LGheuteLüneburg, 25.03.2024 - Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit: Von Gründonnerstag bis Ostersonntag werden im Landkreis Lüneburg wieder überall die Osterfeuer leuchten und für geselllige Stimmung rund um das wärmende Gemeinschaftserlebnis sorgen. Mehr als einhundert werden es in diesem Jahr sein – eine Zahl, die zeigt, welche Bedeutung diese Tradition für viele Menschen hat. Von "Brauchtumsfeuern" ist zum Glück auch nicht mehr die Rede.

Der große Windenergie-Reibach

Vier Prozent der Landkreis-Fläche sollen für Windenergie bereitgestellt werden – zum Nutzen Weniger

Geradezu klein nehmen sich diese Windräder im Vergleich zu den Anlagen aus, die künftig im Landkreis Lüneburg errichtet werden sollen. Foto: LGheuteLüneburg, 21.03.2024 - Windkraft ist eine prima Sache – vor allem für diejenigen, die prächtig daran verdienen. Dazu zählen nicht nur die Hersteller von Windkraftanlagen, es sind vor allem die Betreiber der Windkraftparks, die mit ihren mehr als 200 Meter hohen Anlagen überall wie Pilze aus dem Boden schießen. Ebenfalls bei den Gewinnern mit vorn dabei: Netzbetreiber und Grundstückseigentümer. Sie alle sind Profiteure der von den Grünen gewollten "Energiewende", die sich immer mehr als Wohlstandswende erweist, ohne auch nur ansatzweise einen nennenswerten Beitrag gegen den beschworenen Klimawandel zu leisten. Ein Ende ist übrigens nicht in Sicht, denn im Landkreis Lüneburg geht es mit der Aufstellung von Windkraftanlagen jetzt erst richtig los.

Eine neue Fähre für Bleckede

Kreisausschuss stimmt Vergabe für Neubau an Hitzler-Werft zu

In die Jahre gekommen: die Elbfähre "Amt Neuhaus". Foto: LGheute Lüneburg, 14.03.2024 - Seit 30 Jahren ist die Elbfähre "Amt Neuhaus" zwischen Bleckede und Neu Bleckede im Einsatz – sofern nicht grad Eisgang, Hoch- oder Niedrigwasser, starker Wind, Wartungsarbeiten oder technische Probleme das Übersetzen verhindern. Doch das 1939 gebaute Schiff entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, nur 16 Tonnen Last können befördert werden, Busse und LKW müssen andere Wege nehmen. Nach sechs Jahren Planung hat der Kreistag nun einen Neubau in Auftrag gegeben – obwohl wenige Kilometer stromaufwärts der Bau einer neuen Brücke geplant wird.

Messerangriffe, Körperverletzung, Raub und Diebstahl

Registrierte Kriminalität in Niedersachsen um 5,6 Prozent gestiegen – Anteil Nichtdeutscher an Straftaten besonders hoch

Hannover, 11.03.2024 - Wenn eine für Sicherheit zuständige Ministerin bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik das "geringe Kriminalitätsfurchtniveau" sowie leichte Verbesserungen bei der Aufklärungsquote hervorhebt, lohnt es, genauer hinzuschauen. Schnell wird dann offenbar, was lieber nicht an die große Glocke gehängt werden soll: Der weitere Anstieg der Kriminalitätsrate im Jahr 2023 nach dem bereits hohen Anstieg in 2022. Schlimmer aber: die weitere Zunahme der Kinder- und Jugendkriminalität. Und besonders auffallend: der hohe Anteil Nichtdeutscher an den Straftaten.

Drastischer Rückgang bei Industriegüter-Nachfrage

Auftragseingänge im Januar um 12 Prozent gegenüber Vormonat gesunken

Hannover, 05.03.24 - Die niedersächsische Wirtschaft darbt weiter. Im Januar 2024 sank die Nachfrage nach niedersächsischen Industriegütern, verglichen zum Vorjahresmonat. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, verringerten sich die Bestellungen von Industriegütern aus niedersächsischer Produktion preisbereinigt um 2,5 Prozent im Vergleich zum Januar 2023. Deutlich gravierender aber sind die Zahlen im Vergleich zum Vormonat Dezember 2023.

Warum nicht mal fegen?

Flüchtlinge könnten zu Einsatz verpflichtet werden, doch Stadt und Landkreis Lüneburg lehnen ab 

Weil Personal fehlt oder die Arbeit nicht machen will, bleibt über Wochen das Laub in den Straßen Lüneburgs liegen. Foto: LGheuteLüneburg, 04.03.2024 - Sollen Flüchtlinge zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet werden? Wer dies in Deutschland zu fragen wagt, wird vor allem im Westen der Republik entweder mit irritiertem Kopfschütteln oder fragendem Blick über seinen Geisteszustand bedacht. Zu absurd offenbar die Vorstellung, Menschen zu Arbeit heranzuziehen, die hier kostenlos Schutz und Unterstützung erhalten. Ein CDU-Landrat aus Thüringen hat nun belebenden Schwung in die Debatte gebracht, seit er erklärte, genau dies tun zu wollen. Wie aber sieht es in Stadt und Landkreis Lüneburg aus? LGheute hat nachgefragt.

Erweiterung, Neubau oder Umzug?

Ein Gutachten soll die sinnvollste Variante für die geplante Erweiterung der Förderschule am Knieberg aufzeigen

Die Förderschule am Knieberg ist in die Jahre gekommen und zu klein. Archiv-Foto: LGheuteLüneburg, 20.02.2024 - Die Schülerzahlen der Schule am Knieberg sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Waren es im Schuljahr 2020/21 noch 204 Schüler, davon 170 mit dem Förderbedarf GE (geistige Entwicklung), sind es im aktuellen Schuljahr 2023/24 bereits 223 Schüler, davon 193 mit Förderbedarf GE. Klar ist: Die Schule mit ihren derzeit 16 Klassen ist zu klein. Wie aber soll geplant werden? Wäre eine Schule mit 25 Klassen auf dem jetzigen Gelände der Schule am Knieberg möglich oder wird ein anderes Grundstück für einen Neubau benötigt? Erkenntnisse soll ein Gutachten bringen.

Eine Erklärung wofür?

Der Lüneburger Kreistag schließt sich der "Trierer Erklärung" an – und die AfD legt weiter zu

Abstimmung im Lüneburger Kreistag. Archiv-Foto: LGheuteLüneburg, 17.02.2024 - Das Ergebnis war absehbar: Mit großer Mehrheit schloss sich nach dem Lüneburger Stadtrat nun auch der Kreistag des Landkreises Lüneburg der sogenannten "Trierer Erklärung" an. Sämtliche im Kreistag vertretenen Parteien außer der AfD und der Basis votierten bei zwei Enthaltungen aus dem Kreis der CDU-Fraktion damit für eine Erklärung, die im Kern die politische und gesellschaftliche Ächtung der AfD zum Ziel hat. Das mag aus Sicht der Parteien, die hinter der Trierer Erklärung stehen, das erhoffte Ziel sein. Die Frage aber ist: War es auch klug?

Böther in Kürze wieder im Amt

Lüneburg, 15.02.2024 - Landrat Jens Böther plant, am kommenden Montag, 19. Februar, seinen Dienst als Verwaltungschef des Landkreises Lüneburg wieder aufzunehmen. Dies berichtete Kreisrätin Sigrid Vossers in der heutigen Sitzung des Kreistags. Mitte November hatte Böther sich einer Krebsbehandlung unterziehen müssen, daraufhin folgte eine Anschlussheilbehandlung. Seitdem führt die Erste Kreisrätin Yvonne Hobro als direkte Vertreterin des Landrats die Amtsgeschäfte.

Bekenntnis zur Vielfalt

Kreisfeuerwehrverband sieht sich zur Abgabe eines Statements veranlasst

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Lüneburg, Matthias Lanius. Foto: KreisfeuerwehrverbandLüneburg, 30.01.2024 - Wie unpolitisch darf oder muss die Feuerwehr sein? Diese Frage nicht erst seit den Groß-Demonstrationen gegen Rechtsextremismus im Raum, doch durch sie sieht sich der Kreisfeuerwehrverband Lüneburg veranlasst, eine Statement abzugeben. Nachfolgend der Original-Wortlaut des Vorsitzenden Matthias Lanius.

Und wie geht's danach weiter?

Schulen bieten Infoveranstaltungen für Eltern von Grundschülern an 

Die richtige Wahl zu treffen, ist nicht immer leicht. Foto: LGheuteLüneburg, 30.01.2024 - Nach der vierten Klasse steht für Kinder mit ihren Familien eine wichtige Entscheidung an: Welche Schule soll ab dem Sommer besucht werden? Tipps und Orientierung bieten die Infoveranstaltungen der weiterführenden Schulen im Landkreis und in der Hansestadt Lüneburg. Nach den Zeugnisferien im Februar geht es los. 

"Das Land von den Fesseln der Bürokratie befreien"

Neuer und alter IHKLW-Präsident fordert mehr Geschwindigkeit und einen Neustart der Wirtschaftspolitik

Das zehnköpfige Präsidium mit Präsident Andreas Kirschenmann (5.v.r.). Foto: Ingo MisiakLüneburg, 29.01.2024 - Energiesicherheit, Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftesicherung – diese "drei große Themen" werden auch in den kommenden Jahren die regionalen Unternehmen bewegen werden. Das betonte Andreas Kirschenmann, der auf der konstituierenden Sitzung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) als Präsident wiedergewählt wurde. Auch müsse es endlich gelingen, "das Land von den Fesseln der Bürokratie zu befreien".

"Kein Bock auf Nazis"

Viele tausend Menschen nahmen am Abend an Kundgebung gegen Rechts teil

Der Protest von Teilnehmern an der Kundgebung in Lüneburg hatte viele Facetten. Foto: LGheute Lüneburg, 20.01.2024 - "Kein Bock auf Nazis", "Nie wieder ist jetzt", "Solidarisch statt solide arisch, "Lieben statt abschieben" – so und ähnlich lauteten die Parolen, die am Abend anlässlich der großen Protestkundgebung gegen Rechts auf dem Lüneburger Marktplatz auf Spruchbändern, Schildern und in Reden zu lesen und zu hören waren. Mehrere tausend Menschen waren dem Aufruf Lüneburger Initiativen gefolgt, um gegen "Hass, Hetze und Ausgrenzung" zu protestieren. Adressat dieses Protests: die AfD.

2023 wurde mehr als 46.000 Mal geblitzt

Zahl im Vergleich zum Vorjahr rückläufig – Landkreis spricht von "Gewöhnungseffekt"

Auch hier an der Ortseinfahrt in Bleckede wird gern geblitzt. Foto: LGheuteLüneburg, 19.01.2024 - Sind die Autofahrer im Landkreis Lüneburg zahmer geworden? Wer auf die Anzahl der im vergangenen Jahr "Geblitzten" schaut, könnte diesen Eindruck bekommen. 46.080 Mal wurde 2023 an den elf Geschwindigkeitsmessgeräten der Fotofalle ausgelöst, rund 11.000 Mal weniger als im Vorjahr. Es könnte aber auch einen anderen Grund haben.

Kommt er oder kommt er nicht

Die katastrophale Bus-Situation im Landkreis wird so schnell nicht besser – Leidtragende sind die Kunden  

Die Haltestelle erweist sich oft als harte Geduldsprobe. Foto: LGheuteLüneburg, 18.01.2024 - Wer in Stadt und Landkreis Lüneburg den Bus nutzen will, hat sich inzwischen daran gewöhnt, dass ein Blick auf den Fahrplan sinnlos ist. Nicht nur, weil viele sich längst daran gewöhnt haben, fünf oder zehn Minuten länger als angegeben auf den Bus warten zu müssen, sondern weil einige Routen teilweise bereits komplett ausfallen. Der Ärger bei den ÖPNV-Nutzern darüber ist groß, auch im Kreishaus. Doch der Landkreis als Träger und Auftraggeber steht der Situation hilflos gegenüber, wie ein Anfrage von LGheute ergab. Den Schaden aber haben die Kunden.

Millionen-Förderung fürs Technologiezentrum

Land unterstützt Bau und Ausstattung weiterer Ausbildungsstätten in Lüneburg 

Ministerin Julia Hamburg (Mitte) informiert sich bei einem Rundgang im Lüneburger Technologiezentrum über die Ausbildung der Lehrlinge. Foto: Handwerkskammer Lüneburg, 11.01.2024 - Das Technologiezentrum der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in Lüneburg kann weiter wachsen. Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat heute im Technologiezentrum Bewilligungsbescheide in Höhe von rund elf Millionen Euro an Kammerpräsident Detlef Bade überreicht. Die Gesamtsumme setzt sich zusammen aus den Fördermitteln für die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (4,42 Mio. Euro), die Ausstattung der Werkstätten (704.000 Euro) sowie den Bau des Werkstattzentrums 2 in Lüneburg (5,93 Mio. Euro).

Weniger Auftragseingänge bei der Industrie

Inlandsnachfrage schwächer als Auslandsnachfrage

Hannover, 11.01.2024 - Die Nachfrage nach niedersächsischen Industriegütern ist im November 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, verringerten sich die Bestellungen von Industriegütern aus niedersächsischer Produktion preisbereinigt um 7 Prozent im Vergleich zum November 2022. Im Vergleich zum Vormonat (Oktober 2023) aber stieg die Nachfrage deutlich.

Handwerkskammer derzeit nicht online

Sicherheitsvorfall im Rechenzentrum – Prüfungen und Kurse laufen weiter

Braunschweig/Lüneburg, 11.01.2024 - Wie die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade erst jetzt mitteilte, hat es in der vergangenen Woche einen Sicherheitsvorfall im Rechenzentrum des IT-Dienstleisters der Handwerkskammer gegeben. Daraufhin seien sämtliche Systeme vom Netz genommen und die Netzwerkverbindungen zur Handwerkskammer getrennt worden.

Emma und Liam am beliebtesten

Auch Zahl der Einwohner und Eheschließungen in Lüneburg gestiegen

Lüneburg, 08.01.2024 - Emma und Liam waren die am meisten vergebenen Mädchen- und Jungen-Namen im vergangenen Jahr in Lüneburg. Bei den Mädchen komplettieren Leonie, Lia, Ida und Mia die Top Five der häufigsten Namen, bei den Jungen folgen Finn, Noah, Elias und Fiete auf den Plätzen zwei bis fünf. Insgesamt sind im 2023 in Lüneburg 1.913 Babys geboren worden.

Sonderurlaub wegen Hochwasser

Niedersachsen stellt Landesbedienstete bei Bedarf frei

Hannover, 06.01.2024 - Landesbedienstete in Niedersachsen können wegen der anhaltenden Hochwasserlage mit einer Arbeitsbefreiung oder Sonderurlaub rechnen. Wie das Innenministerium in Hannover mitteilte, sollen die Mitarbeiter unter Fortzahlung der Bezüge und Entgelte beurlaubt werden, wenn von den örtlichen Einsatzstäben für die freiwillige Mitarbeit bei der Hochwasserbekämpfung ein Bedarf festgestellt wird.

Ein Segen für den guten Zweck

Sternsinger sammeln wieder für notleidende Kinder

Die Sternsinger im Lüneburger Rathaus. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.01.2024 - Fröhliche Kinderstimmen und der Duft von Weihrauch erfüllten heute die Flure des Lüneburger Rathauses. Rund 30 Sternsinger der katholischen Gemeinde St. Marien besuchten am Nachmittag die Lüneburger Stadtverwaltung. Dabei wurden sie vom Ersten Stadtrat, Markus Moßmann, herzlich in Empfang genommen. Das Motto der diesjährigen. Dreikönigssingen-Aktion lautet "Gemeinsam für unsere Erde - in Amazonien und weltweit". Jedes Jahr sammeln die Sternsinger Spenden für ein anderes Land und Hilfsprojekt. 

Inflationsrate leicht gestiegen

Anstieg bei Erdgas und Fernwärme am höchsten – Butter und Speiseöle deutlich günstiger

Hannover, 04.01.2024 - Das Niveau der Verbraucherpreise in Niedersachsen hat sich im Dezember 2023 um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 erhöht. Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) hervor. Im vergangenen Monat lag die Inflationsrate noch bei 3,1 Prozent. In der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" stiegen die Preise im Dezember um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. 

Mitarbeiter für Hochwassereinsatz weiter freistellen

Gemeinsamer Appell des Landes Niedersachsen und der IHK an Unternehmen

Viele Arbeitskräfte werden dieser Tage bei den Hochwassereinsätzen der Feuerwehren dringend benötigt. Foto: FF BleckedeLüneburg/Hannover, 03.01.2024 - Mit einem gemeinsam Appell haben sich heute Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) an niedersächsische Unternehmen gewandt, deren Mitarbeiter sich in Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk engagieren. Die Arbeitgeber werden gebeten, sie auch in den kommenden Tagen für die Hochwasserhilfe freizustellen.

Für die Elbe wird heute Warnstufe 1 erwartet

Landkreis appelliert, Deiche und überflutete Flächen nicht zu betreten – Höchststand am 3. Januar

Die Elbe bei Radegast. Foto: LGheuteLüneburg, 30.12.2023 - An der Elbe im Bereich des Landkreises Lüneburg wird heute die Hochwasser-Warnstufe 1 erwartet. Das teilte die Kreisverwaltung am Morgen mit. Zwar sei die Lage noch nicht bedrohlich, doch es wird dringend gebeten, die Deiche nicht zu betreten und Zufahrten freizuhalten. Auch sollte auf Ausflüge in die Hochwasser-Gebiete verzichtet und überflutete Straßen und Flächen nicht betreten werden.

"Derartige Angriffe sind nicht zu tolerieren"

Lüneburgs Polizeipräsident sieht weiteren Anstieg bei Gewalt gegen Einsatzkräfte – AfD kritisiert Innenministerin

Gegen Einsatzkräfte sind immer häufiger gewalttätigen Angriffen ausgesetzt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 29.12.2023 - Wird es auch in diesem Jahr wieder gewalttätige Ausschreitungen mit Angriffen gegen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten in der Silvesternacht geben? Einer ersten Bilanz der Polizeidirektion Lüneburg zum jetzt ablaufenden Jahr zufolge kann davon ausgegangen werden. Danach wird die Anzahl der Angriffe allein auf Polizeibeamte den Rekordwert von 2022 vermutlich noch übertreffen. 

Düsterer Blick auf 2024

Unsicherheiten dämpfen Stimmung im Handwerk

Die hohen Betriebskosten im Back-Handwerk werden die Verbraucher weiterhin spüren. Foto: Handwerkskammer Braunschweig/Lüneburg, 28.12.2023 - Die Handwerksbetriebe sind weiterhin von der getrübten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung betroffen. Zu dieser Einschätzung kommt Eckhard Sudmeyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Zwar beurteilten viele Handwerksbetriebe ihre aktuelle Geschäftslage noch als gut. Die Zukunftserwartungen zeigten jedoch deutlich nach unten, wenn auch nicht so stark wie vor einem Jahr. Ein Drittel der befragten Betriebe in der Herbstkonjunkturumfrage 2023 der Handwerkskammer erwarten aber unterm Strich eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage.

Kritischer Blick auf die Trecker-Demos

IHK warnt vor Auswirkungen unangemeldeter Versammlungen auf den Güterverkehr

Auch in Lüneburg haben Landwirte den Verkehr mit ihren Trecker-Demos zeitweise zum Erliegen gebracht. Foto: LGheuteLüneburg, 22.12.2023 - Verständnis für die anhaltenden Proteste der Landwirte, aber auch ein Appell, sich dabei an Recht und Gesetz zu halten, kommen von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. Zugleich erwartet die Kammer von den Ordnungsbehörden, die Befahrbarkeit der Verkehrswege sicherzustellen. Versammlungen sollten vorher angekündigt werden, um stockende Warenströme zu vermeinden.

Autoreifen im Wald entsorgt

Stadtverwaltung bittet Waldbesucher um Wachsamkeit und hofft auf Zeugen

Illegal entsorgte Reifen im Tiergarten nahe Deutsch Evern. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 18.12.2023 - Gleich zweimal innerhalb kürzester Zeit wurden in Lüneburgs Wäldern illegal alte Reifen und andere Autoteile entsorgt – einmal in der Nähe der Roten Schleuse und einmal im Tiergarten nahe Deutsch Evern. Die Stadtverwaltung sieht unseriöse Entsorgungsfirmen am Werk und will die Zufahrten zum Wald sperren.

Grünen-Ministerin schaltet Staatsschutz gegen Landwirte ein

Miriam Staudte kritisiert Ampel wegen Diesel-Gesetz – Trecker-Demo gegen Ministerin  

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte. Foto: GrüneHannover, 15.12.2023 - Es war noch nie leicht, die Grünen zu verstehen. Dass sie zur Rettung des Weltklimas lieber tonnenweise Braunkohlen-CO2 in die Atmosphäre blasen als klimaneutrale Atomkraftwerke weiterlaufen zu lassen, ist dabei nur ein Aspekt. Nun aber kriegen sie sich auch schon untereinander in die Haare. Anlass ist die Streichung der Diesel-Subventionen für die Landwirtschaft durch die Ampel-Regierung in Berlin. Das hat nun die grüne Landwirtschaftsministerin in Niedersachsen auf die Barrikaden gebracht, die plötzlich ihr Herz für Landwirte entdeckt. Abgenommen wird ihr das allerdings nicht.

"Die Regierung sägt am Ast, auf dem wir sitzen"

Handwerkskammer kritisiert Haushaltsentscheidung der Ampel-Koalition wegen steigender Energiekosten 

IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann. Foto: IHKLW/Jürgen MüllerBraunschweig/Lüneburg, 15.12.2023 - "In Ihrem Alltag hier und jetzt ändert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts nichts." Diese Worte von Bundeskanzler Olaf Scholz, keine zwei Wochen alt, sind seit gestern Makulatur. Denn mit der Verabschiedung des Haushalts für 2023 ist klar: Für Bürger und Unternehmen wird es teurer. Gas-, Strom- und Spritkosten werden steigen. Scharfe Kritik kommt von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW).

Neue Aufgabe für Ulrich Mädge

Lüneburgs Alt-OB übernimmt Vorsitz in bedeutendem Stiftungsrat

Ulrich Mädge. Foto: Erik HinzLüneburg, 11.12.2023 - Ulrich Mädge mischt in Lüneburg weiter mit, wenn auch nicht mehr an oberster Stelle. Der Stiftungsrat der Ostpreußischen Kulturstiftung hat den langjährigen früheren Oberbürgermeister von Lüneburg zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt, er tritt die Nachfolge von Hubertus Hilgendorff an. Die Ostpreußische Kulturstiftung ist keine Unbedeutende: Sie ist Trägerin des Lüneburger Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung sowie des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen. Unter anderem sind zwei Bundesministerien dort vertreten.

Seenotrettung soll strafbar werden

Bundesregierung plant Gesetzesänderung – Leuphana-Rechtsgutachter empfehlen Ausnahmen 

Lüneburg, 10.12.2023 - Seit die AfD bei Umfragen immer höhere Zustimmungswerte erzielt und im kommenden Jahr drei Landtagswahlen und die Europawahl anstehen, sieht sich die Ampel-Regierung in Berlin genötigt, den Zustrom von Flüchtlingen und illegalen Einwanderern nach Deutschland zu verringern. Um das Einschleusen von Ausländern zu erschweren, plant die Bundesregierung eine Reform des Aufenthaltsgesetzes. Dies aber könnte Seenotretter-Organisationen in Bedrängnis bringen, hat jetzt ein Rechtsgutachten zweier Leuphana-Professoren ergeben. 

Wie weiter nach dem PISA-Desaster?

Lüneburger Landtagsabgeordnete suchen nach Lösungen

Eine der Problem-Schulen in Lüneburg: die Oberschule am Wasserturm. Foto: LGheuteLüneburg, 08.12.2023 - Ein Absturz beim Rechnen, ein Absturz beim Schreiben, ein Absturz in den Naturwissenschaften. Deutschlands Schüler finden sich im internationalen Vergleich nur noch im Mittelfeld wieder, das brachte das Ergebnis des jüngsten PISA-Berichts ans Licht. Das allein wäre schon ein Problem, hätte es Deutschland zum ersten Mal auf diese Weise getroffen. Leider aber hält der Abwärtstrend seit Jahren an. Wie aber soll es weitergehen? Das wollte LGheute von den drei Lüneburger Landtagsabgeordneten wissen, dort sitzen, wo Bildungspolitik gemacht wird: im Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtags.

Metronom bleibt im Notfall-Modus

Bahnunternehmen wird Ersatzfahrplan bis Anfang Februar weiter ausdünnen

Der Metronom treibt derzeit viele Bahnreisende zur Verzweiflung. Foto: LGheuteUelzen, 06.12.2023 - Auf die Bahnreisenden in der Region Lüneburg kommen harte Zeiten zu, vor allem für Kunden der Regionalbahn Metronom. Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember werde ein neuer Ersatzfahrplan in Kraft treten, kündigte das Unternehmen an, allerdings werde bis zum 3. Februar nur eine reduzierte Zahl an Zugfahrten angeboten. Auch künftig werden unter anderem die sogenannten Verstärkerzüge in den Hauptverkehrszeiten entfallen. Zur Begründung nannte das Unternehmen Personalmangel. 

Lüneburg-Medaille für einen Freund der Juden

Pastor Hans-Wilfried Haase ausgezeichnet – Ehrung auch für viele Lüneburger 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch überreicht Pastor Hans-Wilfried Haase die Lüneburg-Medaille und Urkunde. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 06.12.2023 - Sie engagieren sich für den Klimaschutz, restaurieren alte Eisenbahnwaggons, helfen Kindern bei den Hausaufgaben oder betreuen an Demenz erkrankte Menschen: Das Ehrenamt in Lüneburg hat viele Gesichter. Wie groß die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten ist, wurde gestern Abend beim traditionellen Dankeschön-Empfang der Hansestadt in der Musikschule Lüneburg deutlich. Dabei wurde auch die Lüneburg-Medaille verliehen.

Erholung fürs Grundwasser

Nasses Jahr 2023 hat frühere Tiefstände wieder aufgefüllt

Dauerregen führte wie hier im Lüneburger Tiergarten zu Überschwemmungen. Foto: Stadt LüneburgHannover, 03.12.2023 - Für viele war das jetzt zu Ende gehende Jahr deutlich zu nass, manch' Sommerfreude fiel buchstäblich ins Wasser. Doch der viele Regen brachte auch Entlastung, denn die feuchten Witterungsverhältnisse haben sich günstig auf die Grundwasserstandssituation in Niedersachsen ausgewirkt. Zu diesem Ergebnis kommt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Damit der Ofen richtig brennt

Walderlebnis Ehrhorn lädt zu Informationsabend zum richtigen Heizen mit Holz ein

Der richtige Umgang mit Holz fürs Heizen will gelernt sein. Foto: Walderlebnis EhrhornEhrhorn, 02.12.2023 - Seit die Ampel-Regierung in Berlin mit ihrem Heizungsgesetz für ein beeindruckendes Chaos in der Bevölkerung gesorgt hat, stehen nicht nur Gasheizungen wieder hoch im Kurs. Auch das Verfeuern von Brennholz hat seitdem an Beliebtheit stark zugenommen. Doch wie so oft will auch dies gekonnt sein. Hilfestellung fürs richtige Heizen mit Kaminholz bietet jetzt das Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide in Ehrhorn.

Mehr Züge von und nach Hamburg

Bahn kündigt Verbesserungen mit dem Fahrplanwechsel an – Änderungen bei der S-Bahn

Die neuen S-Bahn-Linien in Hamburg. Grafik: Deutsche BahnHamburg, 30.11.2023 - Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember wird es im HVV-Gebiet zusätzliche Fahrten und verlängerte Züge geben. Wie die Deutsche Bahn mitteilt,  sollen morgens im Berufsverkehr zusätzliche Züge unter anderem von Uelzen über Lüneburg nach Hamburg eingesetzt werden. Außerdem werden zwischen Bremen und Hamburg sowie zwischen Lüneburg und Hamburg viele Züge verlängert. Änderungen gibt es auch im Hamburger S-Bahn-Verkehr.

Umstrittener Brunnen wird wieder verschlossen

Bauarbeiten in der Samtgemeinde Gellersen haben begonnen

Der Brunnen – hier ein Foto von der Einrichtung des Bohrlochs im Februar 2021 – war von Beginn an heftig umstritten. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 30.11.2023 - Es sollte ein weiterer Brunnen für die Produktion von Mineralwasser in Lüneburg werden, doch heftige Proteste von Umweltschützern und ein angeblich unwirtschaftlicher Betrieb haben das zu Coca-Cola gehördende Unternehmen Apollinaris Brands GmbH von seinen Plänen abgebracht. Jetzt wird die geplante Grundwasser-Entnahmestelle in der Samtgemeinde Gellersen wird zurückgebaut.

Bei Erkältung zu Hause bleiben

Gesundheitsamt rät zu Grippe-Impfung

Das Gesundheitsamt in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 30.11.2023 - Mit dem Winter kommt die Erkältungswelle. Derzeit sind es vor allem Rhino- und Entero-Viren, Corona und Respiratorische Synzytial-Virus-Infektionen (RSV), die Atemwegserkrankungen verursachen. Deren Zahl ist laut Gesundheitsamt Lüneburg bereits deutlich angestiegen. Das Gesundheitsamt richtet daher einen eindringlichen Appell an die Bürger im Landkreis: "Wer krank ist, bleibt bitte zu Hause".

Ein Baum zum Selberschlagen

Im Forstamt Sellhorn gibt es am 17. Dezember wieder Weihnachtsbäume und Bratapfel-Ragout

Einen Baum selber schlagen kann Spaß machen. Foto: Forstamt SellhornEhrhorn, 30.11.2023 - Wer am 17. Dezember noch nichts vor hat, kann den Adventssonntag für die Vorbereitung des Weihnachtsfests nutzen. An dem Tag bietet das Forstamt Sellhorn die Möglichkeit, einen Weihnachtsbaum im Wald selbst zu suchen und ihn – nach Einsatz der Säge – mitzunehmen. Gesucht und gesägt werden darf von 10 bis 16 Uhr. 

Wenn der Schulweg nicht mehr sicher ist

Landkreis informiert über verschiedene Kanäle, ob der Unterricht ausfällt 

Lüneburg, 30.11.2023 - Mit dem Winter ist auch das Problem verschneiter oder vereister Schulwege wieder präsent. Ist deren sichere Benutzung nicht mehr gegeben, fällt die Schule an dem Tag aus. Bei extremen Witterungsbedingungen klärt der Fachdienst Mobilität des Landkreises Lüneburg in den Morgenstunden bis 5.30 Uhr, ob der Unterricht an allen Schulen im Kreis stattfinden kann und ob die Schulbusse fahren. 

"Flickschusterei muss aufhören"

Für die Kreis-CDU ist Finanzierung des Lüneburger Theaters noch längst nicht gesichert

Noch immer ist das Lüneburger Thetaer in deutlicher finanzieller Schieflage. Foto: LGheuteLüneburg, 27.11.2023 - Haben sich die Lüneburger, allen voran aber die Mitarbeiter des Theaters womöglich zu früh gefreut? Ist die klamme Spielstätte doch noch nicht gerettet, wie von den Landtagsabgeordneten zuletzt siganlisiert wurde? Das jedenfalls deutet die CDU-Kreistagsfraktion an. Sie erklärt, dass für die Spielzeit 2024/2025 mit einem Defizit von 1,4 Millionen Euro und für 2025/2026 eine weitere Unterdeckung von rund 1,8 Millionen Euro zu rechnen sei. 

Es soll mehr miteinander geredet werden

Zweite Lüneburger Stadtkonferenz beleuchtet Probleme der Wirtschaft

Fröhliche Gesichter zu einem ernsten Thema: (v.l.) Christian von Stern, Claudia Kalisch, Monika Scherf und Dr. Volker Schmidt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 26.11.2023 - Hohe Energiekosten, überbordende Bürokratie, fehlende Fachkräfte – in der Wirtschaft knirscht es mächtig, auch in Lüneburg. Wie aber kann gegengesteuert werden und wie kann die Stadt selbst die Wirtschaft vor Ort unterstützen? Das war Thema der zweiten Lüneburger Stadtkonferenz, die kürzlich im Zentralgebäude der Lüneburger Uni stattfand. Das Ergebnis war ernüchternd.

1.400 Tonnen Salz für die Sicherheit

Straßenmeisterei Lüneburg bereit für den Winterdienst 

Lüneburg, 23.11.2023 - Der Winter kann kommen, jedenfalls aus Sicht der Landesstraßenbaubehörde in Lüneburg. Rund 1.400 Tonnen Salz hat die Straßenmeisterei Lüneburg gebunkert, um bei Schnee und Glätte für die sichere Nutzung der Bundes- und Landesstraßen zu sorgen. In dieser Wintersaison sollen zudem die Radwege in der Region besser unterhalten werden.

Vorweihnachtlich im Bummelzug

Im Dezember startet der Heide-Express wieder mit seinen Nikolausfahrten 

Im Dezember ist der Nikolauszug wieder unterwegs. Foto: AVL Lüneburg, 16.11.2023 - Rund um den Nikolaustag am 6. Dezember wartet auch in diesem Jahr wieder eine besondere Attraktion auf Familien mit Kindern. An zwei Adventswochenenden startet der vorweihnachtlich geschmückte Heide-Express zu insgesamt fünf Fahrten durch eine – hoffentlich – winterlich verschneite Landschaft. Unterwegs wird Nikolaus persönlich mit engelhafter Begleitung zusteigen – natürlich mit einem Sack voller Geschenke.

Führerschein weg?

Lüneburg, 16.11.2023 - Zu viel getrunken? Zu oft zu schnell gefahren? Schnell ist man in solchen Situationen seinen Führerschein los. Wer ihn zurückbekommen möchte, muss sich einer MPU, einer Medizinisch-psychologischen Untersuchung, unterziehen. Die Fachstelle für Sucht und Sucht-Prävention, drobs Lüneburg, hilft Menschen, sich auf die MPU vorzubereiten.

Welcher Verkehr ist zu erwarten?

Informationsveranstaltung zur künftigen Elbquerung in Lauenburg

Schön, aber nicht mehr fit: die Elbbrücke in Launeburg. Foto: LBV-SHLauenburg, 15.11.2023 - Die Lauenburger Elbbrücke ist den künftigen Anforderungen nicht mehr gewachsen, eine neue soll gebaut werden. Offen ist noch, wie und wo die neue Elbquerung verlaufen soll, per Brücke oder Tunnel? Und welche Verkehrsströme sind in den kommenden Jahren überhaupt zu erwarten? Zu diesem Thema gibt es am 29. November eine Informationsveranstaltung in Hohnstorf.

Besserer Schutz gegen Hacker

Kostenloser IT-Workshop in Lüneburg

Lüneburg, 15.11.2023 - Wie können sich Unternehmen gegen eingeschleuste Software-Viren und IT-Angreifer schützen und ihre bestehende IT-Sicherheit verbessern? Antworten darauf gibt ein kostenfreier Workshop der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) und des Mittelstand-Digital Zentrums Hannover. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 30. November in Lüneburg statt.

Böther fällt mehrere Wochen aus

Lüneburger Landrat erwartet eine Krebsbehandlung

Jens Böther. Archiv-Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 14.11.2023 - Landrat Jens Böther wird für mehrere Wochen sein Amt nicht aktiv wahrnehmen können. Der Chef der Lüneburger Kreisverwaltung muss sich kurzfristig einer Krebsbehandlung unterziehen, teilte der Landkreis mit. In dieser Zeit führt die Erste Kreisrätin Yvonne Hobro die Amtsgeschäfte für den Landkreis Lüneburg. 

Energiekostenzuschuss für Sportvereine

Antragsfrist endet am 10. Dezember 

Lüneburg, 14.11.2023 - Lüneburg gewährt gemeinnützigen Sport- und Schützenvereinen mit Sitz im Stadtgebiet einen einmaligen Energiekostenzuschuss. Dies beschloss der Rat in seiner Sitzung am, 8. November. Die Zuwendung soll den Vereinen helfen, den Sportbetrieb und das Sportangebot trotz gestiegener Ausgaben weiter aufrechtzuerhalten. Dafür stehen Haushaltsmittel in Höhe von 75.000 Euro für das laufende Jahr 2023 bereit.

Mieterberatung wird fortgesetzt

Verwaltungsausschuss stimmt AWO-Antrag zu

Lüneburg, 14.11.2023 - Für den Stadtteil Kaltenmoor und das Gebiet Am Weißen Turm bietet die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Lüneburg seit 2020 eine soziale Mieterberatung an. Dies soll nun zunächst bis Ende 2026 fortgesetzt werden, beschloss Der Verwaltungsausschuss der Stadt auf einen entsprechenden Förder-Antrag der AWO. Jeweils gut 45.000 Euro werden dafür in die städtischen Haushalte der kommenden drei Jahre eingestellt.

Niedersachsen bekommt neue Behindertenbeauftragte

Annetraud Grote folgt auf Petra Wontorra

Hannover, 14.11.2023 - Annetraud Grote wird neue Beauftragte für Menschen mit Behinderungen für das Land Niedersachsen. Das Kabinett hat gestern der Personalie zugestimmt. Annetraud Grote, die aus der Nähe von Lüneburg stammt, wird das Amt am 1. März 2024 antreten. 

Anerkennung für wirtschaftliche Leistung

Am Wochenende wurden die diesjährigen Preisträger der "Lünale" geehrt – Sonderpreis für Karl-Heinz Hebrok

Wurde für sein Lebenswerk geehrt: Unternehmer Karl-Heinz Hebrok. Foto: WLGLüneburg, 12.11.2023 - Dass Lüneburg mehr kann als Radwege bauen, Holz-Oasen errichten, Skater-Parks erneuern oder Sülfmeister küren, zeigte sich am vergangenen Freitag. Mehr als 400 Vertreter von Unternehmen und Wirtschaftsakteure der Region waren zur "Lünale"-Preisverleihung im Castanea Forum Adendorf zusammengekommen. Es galt, besondere Leistungen von Startup-Unternehmen, Ideenentwicklern und herausragenden Mittelständlern der Region zu würdigen.

Geschasster Grüner übernimmt wichtige Funktion

Wolf von Nordheim wird Sprecher der Kreistags-Grünen für Klima- und Energiepolitik 

Wolf von Nordheim. Foto: LGheuteLüneburg, 08.11.2023 – Die Fraktion der Grünen im Lüneburger Kreistag hat einen neuen Sprecher für Klima- und Energiepolitik. Die Fraktion betraute Wolf von Nordheim mit diesem Amt. Er folgt auf Lea Findeis, die wegen ihres Studiums ihr Mandat kürzlich niederlegte. Ralf Gros wurde im Zuge der Neubesetzung der Aufgaben Sprecher für Klimafolgen-Politik.

Wer pendelt eigentlich wo hin?

Internetseite liefert aufschlussreiche Zahlen über Pendlerströme 

Die Pendlerströme lassen sich für viele Orte auf dem Pendleratlas abrufen. Foto: Screenshot PendleratlasHannover, 08.11.2023 - Wer morgens gegen 7 Uhr den Lüneburger Bahnhof aufsucht, könnte auf den ersten Blick vermuten, die Stadt wird evakuiert. Tatsächlich aber gehören die vielen Tausend, die dort auf einen Zug warten, zu den täglichen Pendlern, die in Lüneburg wohnen und außerhalb arbeiten. Für die meisten ist Hamburg das Ziel. Doch es gibt auch die gegenläufige Bewegung, und hier steht nicht Hamburg an der Spitze, wie eine aufschlussreiche Internetseite zeigt. Auf ihr wird auch deutlich, dass mehr als 200 Lüneburger täglich nach Bleckede und 44 Uelzener nach Dahlenburg pendeln.

Spitzenkräfte

Handwerkskammer hat die besten Gesellen ermittelt

Die Landessieger im Bezirk der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade mit Präsident Detelf Bade (l.) und Hauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer (r.). Foto: Lena Schöning FotografieCelle, 04.11.2023 - Fachkräfte im Handwerk sind begehrt, vor allem diejenigen, die durch besondere Leistungen auffallen. Die Handwerkskammern ermitteln jährlich die besten Gesellen, nun stehen die Landessieger der Deutschen Meisterschaft im Handwerk 2023 fest: Die besten 63 Gesellinnen und Gesellen Niedersachsens wurden für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Vier davon kommen aus Betrieben im Landkreis Lüneburg.

Kräftige Stütze aus Hannover

Gesundheitsminister übergibt Förderbescheide über 18,8 Millionen Euro fürs Klinikum und die PKL

Minister Andreas Philippi (4.v.r.) übergab die Förderbescheide an Dr. med. Marc Burlon und Jan-Hendrik Kramer (Mitte l., beide PKL) sowie Dr. Michael Moormann und Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik (Mitte r., beide Klinikum). Umrahmt sind sie von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Landrat Jens Böther und den Landtagsabgeordneten Anna Bauseneick, Uwe Dorendorf und Philipp Meyn. Foto: SozialministeriumHannover, 01.11.2023 - Über millionenschwere Fördermittel aus Hannover kann sich die Region Lüneburg freuen. Im Rahmen einer Veranstaltung zur Krankenhausreform in Bad Bevensen übergab Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi einen Bescheid in Höhe von 14,8 Millionen Euro für die Psychiatrische Klinik sowie einen weiteren in Höhe von vier Millionen Euro für das Städtische Klinikum.

Mehr Einnahmen, aber kein Geld fürs Theater?

Hannover kann mit knapp 700 Millionen Euro Mehreinnahmen rechnen – Grüner Finanzminister sieht dennoch "keine Spielräume"

Niedersachsen kann sich über deutliche Steuer-Mehreinnahmen freuen. Grafik: Arbeitsgruppe Steuerschätzung und Finanzministerium HannoverHannover, 30.10.2023 - Wenn Landrat Jens Böther und Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch demnächst in Hannover vorsprechen, um mehr Geld für das angeschlagene Theater locker zu machen, sollten sie die Zahlen im Gepäck haben, die heute in Hannover veröffentlicht wurden. Danach zeichnet sich ein deutliches Plus bei den Steuereinnahmen von knapp 700 Millionen Euro ab, wie die aktuelle Steuerschätzung ergab. Eine Million fürs Theater sollte da doch eigentlich drin sein, sollte man glauben. Doch Hannover wiegelt schon ab.

Preise steigen langsamer

Verbraucherpreise im Oktober um 3,6 Prozent erhöht – Deutschlandticket dämpft

Hannover, 30.10.2023 - Das Niveau der Verbraucherpreise in Niedersachsen hat sich im Oktober 2023 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöht. Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) hervor. Im September 2023 lag die Inflationsrate bei 4,5 Prozent. Die Inflationsrate ist laut Landesamt  wie bereits in den Vormonaten von den hohen Preisanstiegen für Nahrungsmittel geprägt.

Eine Frau für den ländlichen Raum?

Martina Weber soll das umstrittende Raumordnungsprogramm auf den Weg bringen

Die neue Abteilungsleiterin Martina Weber (r.) mit Ministerin Miriam Staudte. Foto: MinisteriumHannover, 29.10.2023 - Wohl keinen guten Eindruck soll Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte kürzlich im Amt Neuhaus hinterlassen haben. Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Elbbrücke soll sie ihr umstrittenes "Fährkonzept" weiter verteidigt haben, ohne aber auf kritische Nachfragen belastbare Antworten gegeben zu haben. Zumindest in Hannover konnte sie sich nun freuen. Dort stellte sie ihre neue Leiterin für die Bereiche Raumordnung, Landentwicklung und Förderung vor – die dürfte demnächst auch einiges zu tun bekommen.

Dem Wolf geht's an den Pelz

Kreistag sieht den Wolf nicht mehr als gefährdete Tierart und fordert Schutzstatus-Änderung  

Gefundenes Fressen: Wehrlose Schafe stehen auf der Speisekarte von Wölfen ganz oben. Foto: LGheute  Lüneburg, 27.10.2023 - Wollen die Lüneburger Kreistagsmitglieder dem Wolf den Garaus machen? Ein solcher Gedanke liegt nahe, nachdem im Kreistag eine Resolution gegen den Wolf beschlossen wurde. Auch wenn es letztlich nicht ganz so schlimm kommen soll, das Ziel ist klar: Der Wolf soll zumindest in Niedersachsen nicht mehr als gefährdete Art gelten, der Schutzstatus des Tieres soll geändert werden. Dazu holen die Politiker ganz weit aus und fordern keine geringere als die Europäische Union auf, den Schutzstatus des Wolfes zu überprüfen. Auch Bund und Land wurden dazu aufgefordert. Ziel sei es, den Wolfsbestand besser regulieren zu können.

Klick gegen Unsicherheit und Bedrohung

Neue App soll Sicherheitsgefühl am Hamburger Hauptbahnhof verbessern

Mit der App "SafeNow" kann per Klick schnelle Hilfe in Notsituationen herbeigerufen werden. Foto: DB AG/Jet Foto KranertHamburg, 26.10.2023 - Wer täglich als Pendler oder auch nur gelegentlich den Hamburger Hauptbahnhof ansteuern muss, kennt das mulmige Gefühl, das dort auf Bahnreisende und Passanten wartet: Drogenhändler, Drogenabhängige, Gelegenheitsdiebe und andere zwielichtige Gestalten haben den Bahnhof zu einem Ort der Unsicherheit und permanenten Bedrohungsgefahr gemacht. Die Deutsche Bahn hat nun reagiert und will mit einer App für ein besseres Sicherheitsgefühl sorgen. Vorerst in einem Pilotversuch.

Lüneburg - Bleckede rückt näher

Hannover hebt Reaktivierung der Bahnstrecke in die nächste Prüfungsstufe

Die Chancen für die Reaktivierung der Bahnstrecke Bleckede-Lüneburg haben sich verbessert. Foto: LGheuteLüneburg, 25.10.2023 - Die Reaktivierung der Bahnstrecke Lüneburg-Bleckede rückt näher. Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies gab jetzt bekannt, dass die Strecke in die zweite von vier Prüfungsstufen kommt und damit eventuell wieder für einen regelmäßigen Personenverkehr genutzt werden kann. Allerdings liegt das für eine positive Entscheidung wichtige Nutzen-Kosten-Verhältnis noch unter dem kritischen Wert. Doch auch hier gibt es offenbar Wege zur Verbesserung.

"Unzureichend und wenig konkret"

Hannover weicht Fragen zu den Folgen des angekündigten Endes für die Elbbrücke aus

Ein Foto vom Winter 2009: Starker Eisgang an der Elbe bei Bleckede, Fähren mussten am Ufer bleiben. Foto: privatLüneburg/Hannover, 22.10.2023 - Defekte Fähren, Wartungspausen, Niedrigwasserstände, Eisgang – die Bewohner links und rechts der Elbe im Landkreis Lüneburg wissen ein Lied davon zu singen, was es heißt, auf eine Fähre angewiesen zu sein, die viele Wochen im Jahr ihre Aufgabe nicht wahrnehmen kann. Die Menschen sind damit die Leidtragenden eines Zustandes, den die rot-grüne Landesregierung in Hannover nun dauerhaft festschreiben will. Denn statt einer Brücke wollen sie ein "Fährkonzept". CDU-Politiker haben bei der Landesregierung nachgehakt, doch konkrete Antworten blieben aus.

Podiumsdiskussion zur Elbbrücke

Veranstaltung mit Landespolitikern in Neuhaus

Amt Neuhaus, 22.10.2023 - Spannend dürfte es am Dienstagabend, 24. Oktober, in der Sporthalle in Neuhaus im Amt Neuhaus werden. Auf Einladung der Gemeinde findet dort eine Podiumsdiskussion statt, bei der es um die Ankündigung des Landes Niedersachsen geht, die geplante Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau im Landes-Raumordnungsprogramm zu streichen. Hannover favorisiert stattdessen ein Fährkonzept.

Und was, wenn alles finster wird?

Behörden, Polizei und Einsatzkräfte probten den Ernstfall bei einem flächendeckenden Blackout

bei einer Katastrophe sind sie besonders gefordert: (v.l.) Antje Freudenberg (Polizei), Yvonne Hobro (Erste Kreisrätin und Leiterin Katastrophenschutzstab), Stefan Ostermann (Feuerwehr), Marco Heyner (Kreisverbindungskommando) sowie Peer Henze (Feuerwehr). Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 18.10.2023 - Abgeschaltete Atomkraftwerke, stockende Gaslieferungen, Windräder, die wegen Flaute keinen Strom liefern, überlastete Hochspannungsnetze – die Zuverlässigkeit deutscher Stromversorgung hat ihren Kipppunkt längst überschritten, gäbe es nicht Nachbarländer, die in Notsituationen einspringen. Aber auch Anschläge oder Hackerangriffe können zu einem flächendeckenden Blackout führen. Doch was ist eigentlich, wenn die Stromversorgung tatsächlich flächendeckend ausfällt? Ein solches Szenario wurde jetzt in Scharnebeck geprobt.

Duell am Kronsberg

Landkreis fordert Abriss einer widerrechtlich errichteten Hütte – Gemeinden ziehen vor Gericht

Naturschutz- oder Erholungs- und Freizeitgebiet? Welche Bedeutung hat die Lüneburger Heide? Foto: LGheuteAmelinghausen, 16.10.2023 - Ist alles, was in guter Absicht geschah, auch rechtens und zulässig? Und ist die Lüneburger Heide Naturschutz- oder auch Freizeit- und Erholungsgebiet? Darum geht es in einem Streit zwischen dem Landkreis Lüneburg und der Gemeinde und der Samtgemeinde Amelinghausen. Letztere hatten am Kronsberg, einem Naturschutzgebiet bei Amelinghausen, das illegale Aufstellen einer Hütte abgesegnet. Nun hat der Landkreis entschieden: Die Hütte muss weg.

Wie sicher wird die neue Notunterkunft?

Landkreis und Polizei stellen sich kritischen Fragen der Scharnebecker

Erste Kreisrätin Yvonne Hobro und Landrat Jens Böther stellten sich den Fragen der Scharnebecker. Foto: Landkreis LüneburgScharnebeck, 15.10.2023 - Dauerhaft 180 Flüchtlinge an einem Ort konzentriert inmitten von Scharnebeck – geht das gut? Diese Frage stand wie eine Wand im Raum bei dem Info-Abend im Scharnebecker Schulzentrum, zu dem der Landkreis Lüneburg eingeladen hatte. Anlass war dessen Entscheidung, dort eine neue Notunterkunft für Flüchtlinge einzurichten. Welche Bedeutung das Thema Sicherheit hat, zeigte sich auch durch die Teilnahme der Polizei an dem Abend.

Wirtschaft weiter auf Talfahrt

Konjunkturklima erneut gesunken – IHK fordert wirtschaftspolitische Reformen

Grafik: IHKLWLüneburg, 13.10.2023 - Es geht weiter bergab. So ist die Stimmung der Unternehmen im Wirtschaftsraum Nordostniedersachsen zu verstehen, die sich laut Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) zum Herbst hin weiter verschlechtert hat. Ergebnis: Der Konjunkturklimaindikator fällt im Vergleich zum zweiten Quartal 2023 um fünf Punkte auf einen Stand von 76 Punkten.

Solidarität mit Israel

Kundgebung am morgigen Sonnabend auf dem Lüneburger Marktplatz

Lüneburg, 13.10.2023 - Zur Solidarität mit Israel rufen Lüneburger Parteien am morgigen Sonnabend, 14. Oktober, im Rahmen einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Lüneburg auf. Der terroristische Angriff der Palästinenser-Organisation Hamas auf Israel und das jüdische Volk sei durch nichts zu rechtfertigen und müsse gestoppt werden, das Existenzrecht Israels sei nicht verhandelbar, heißt es in dem Aufruf. 

Bauen verteuert sich weiter

Preise für den Neubau von Wohnungen weiter gestiegen – Zimmer- und Holzbauarbeiten günstiger

Die Preise für den Wohnungsbau sind erneut gestiegen. Foto: LGheuteHannover, 08.10.2023 - Bauherren müssen künftig noch tiefer in die Tasche greifen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, lagen die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) im August 2023 um 6,5 Prozent höher als im August 2022. Der Anstieg der Preise hat sich aber verlangsamt: Im Erhebungsmonat Mai 2023 hatte die jährliche Veränderungsrate noch 9,1 Prozent betragen.

Die Notunterkunft kommt

Landkreis hat früheres Scharnebecker Krankenhaus als künftige Flüchtlings-Einrichtung erworben

Im früheren Krankenhaus sollen künftig Flüchtlinge untergebracht werden. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 05.10.2023 - Dem Start des früheren Krankenhauses Scharnebeck als künftiger Notunterkunft für Flüchtlinge steht offenbar nichts mehr im Wege. Wie die Kreisverwaltung heute mitteilte, wurde der Kaufvertrag zum Erwerb des Gebäudes bereits am 29. September und damit unmittelbar nach entsprechendem Kreistagsbeschluss unterzeichnet. Die Kreisverwaltung bemüht sich nun um Bürger-Information, diese stehe "weit oben auf der Agenda".

Info-Abend zur Brücke

Brücken-Gegner sprechen über aktuellen Stand der Diskussion

Neu Darchau, 05.10.2023 - Wie es nach Ansicht der Neu Darchauer Bürgerinitiative "Ja zur Fähre – Nein zur Brücke" um den Bau der Elbbrücke steht, wie sie die Änderung des Landes-Raumordnungsprogramms in diesem Zusammenhang deutet und welche Auswirkungen das für den künftigen Widerstand gegen den Brückenbau hat, wird Thema einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 12. Oktober, um 18.30 Uhr im Fährhaus in Neu Darchau sein.

Per Gottesdienst aus dem Amt

Lüneburg verabschiedet Superintendentin Christine Schmid

17 Jahre war Christine Schmid als Superintendentin in Lüneburg aktiv. Foto: Berit NeßLüneburg, 03.10.2023 - Für viele Lüneburger war sie lange Zeit das Gesicht der evangelischen Kirche in der Region, nun will sich Chrsitine Schmid, als noch Leitende Superintendentin des Kirchenkreises Lüneburg, wie berichtet neuen Aufgaben widmen. Wer sie noch einmal in einem ihrer letzten Amtsvorgänge erleben möchte, sollte den Abendgottesdienst am Sonntag, 8. Oktober, nicht verpassen. Dann wird Schmid von ihren Aufgaben entpflichtet und durch Regionalbischof Dr. Hans Christian Brandy verabschiedet.

Aus der Not geboren

Vor 30 Jahren wurde die Wirtschaftsförderung Lüneburg ins Leben gerufen

Die drei Geschäftsführer der WLG: (v.l.) Jürgen Enkelmann (2006-2023), Klaus Dützmann (1993-2005) und Mario Leupold (ab Oktober 2023). Foto: WLGLüneburg, 02.10.2023 - Wirtschaftsförderung in Lüneburg, Bundeswehr und deutsche Wiedervereinigung – was hat das eine mit dem anderen zu tun? Viel. Denn mit der Wende zog es viele Unternehmen dank massiver staatlicher Unterstützung in den Osten, auch einige aus Lüneburg. Zugleich war die Region plötzlich nicht mehr Zonenrandgebiet, wichtige Fördermittel vielen weg. Und auch die Bundeswehr zog aus der Stadt ab. Stadt und Kreis mussten reagieren – und gründeten vor dreißig Jahren die Wirtschaftsförderungs-GmbH (WLG).

Kommt sie oder kommt sie nicht?

Das diesjährige Brückenfest in Darchau findet unter einem schlechten Stern statt

Das Brückenfest ist stets ein willkomener Anlass, das Thema Elbbrücke wieder in Erinnerung zu bringen. Foto: Amt NeuhausBleckede, 01.10.2023 - Kommt sie oder kommt sie nicht? Das dürfte vermutlich das Hauptthema sein, wenn am 3. Oktober das diesjährige Brückenfest in Darchau im Amt Neuhaus gefeiert wird. Die Rede ist von der dort seit langem geplanten Elbbrücke, von der die Landesregierung in Hannover nun aber nichts mehr wissen will – ganz zum Ärger des Landkreises Lüneburg. Neben manch kontroverser Diskussion bietet das Fest aber auch wieder Gelegenheit zu geselliger Begegnung und fröhlichem Feiern. 

Sperrungen sind wieder aufgehoben

Kreisstraßen zwischen Lüneburg und Scharnebeck sind wieder frei

Weil der Radweg saniert und verbreitert wurde, hatte der Landkreis die Strecke zwischen Lüneburg und Scharnebeck voll gesperrt. Foto: Landkreis Lüneburg Lüneburg, 01.10.2023 - Aufatmen können baustellengeplagte Autofahrer wieder auf der Strecke zwischen Lüneburg und Scharnebeck. Nach dreimonatiger Bauzeit hat die Kreisverwaltung die komplett gesperrte Strecke am 20. September wieder freigegeben, vorgestern erfolgte die Abnahme der Bauarbeiten. Grund für die Vollsperrung war die Sanierung und Verbreiterung des parallel verlaufenden Radwegs an den Kreisstraße 2 und 53.

Und wie sieht es dann wirklich aus?

Im Internet ist schon jetzt zu sehen, wie sich die geplante Autobahn 39 in ihre künftige Umgebung einfügen soll

Die Animation zeigt den Bauabschnitt 1 mit Blick auf den geplanten Tunneldeckel in Lüneburg-Moorfeld. Grafik: Screenshot der Animation der Autobahn GmbH Lüneburg, 30.09.2023 - Der Ausbau der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg rückt weiter näher, jetzt sogar optisch. Noch ist zwar kein Spatenstich erfolgt, und auch längst ist nicht alles in planungsrechtlich trockenen Tüchern. Doch wie sich die Autobahn, sollte sie denn so kommen, sich in die Orte und Landschaften einfügen wird, kann man jetzt schon sehen – 360°-Animationstechnik zum Dank.

Scharnebeck statt Sumte

Landkreis will im ehemaligen Krankenhaus Flüchtlingsunterkunft einrichten – deutlich weniger Plätze als bisher

Noch werden Flüchtlinge, die für den Landkreis Lüneburg zugewiesen wurden, in der Unterkunft in Sumte aufgenommen und von hier in die jeweiligen Gemeinden verteilt. Foto: Landkreis Lüneburg Scharnebeck, 29.09.2023 - Das ehemalige Krankenhaus in Scharnebeck soll neue Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Landkreis Lüneburg werden. Wie der Landkreis mitteilt, soll das Gebäude die derzeitige Unterkunft in Sumte ersetzen. Zuvor soll die Immobilie in Scharnebeck vom Landkreis erworben und im Anschluss umgebaut und saniert werden. Einen entsprechenden Beschluss traf der Kreistag in seiner gestrigen Sitzung. Voraussichtlich im Herbst 2024 könnten die ersten geflüchteten Menschen im ehemaligen Krankenhaus unterkommen, heißt es. 

"Ländliche Räume nicht weiter abhängen"

CDU-Politiker aus der Region wehren sich gegen Vorhaben aus Berlin und Hannover

Hannover will sich von den Plänen für den Bau der Elbbrücke verabschieden. Das stößt in der CDU auf Kritik. Grafik: Landkreis LüneburgLüneburg, 26.09.2023 - Stadtmenschen können sich freuen: Sie haben in der Regel einen schnellen Internetanschluss, einen kurzgetakteten ÖPNV und müssen sich über den Zwangseinbau einer Wärmepumpe keine Gedanken mehr machen, seit die Ampel-Regierung in Berlin ihr missglücktes Heizungsgesetz nach heftiger Kritik entschärfen musste. Anders sieht es auf dem Land aus. Hier sorgen Berlin und Hannover dafür, dass der ländliche Raum weiter abgehängt wird, wie drei aktuelle Vorhaben zeigen. Kritik daran kommt von der CDU aus Lüneburg.

Das unfaire Geschäft mit der Windenergie

Auch im Landkreis Lüneburg sollen Viele die Gewinne Weniger bezahlen – getarnt als "Bürgerbeteiligung"

Der Betrieb von Windkraftanlagen ist dank hoher Subventionen noch immer lukrativ. Foto: LGheuteLüneburg, 24.09.2023 - Wenn heute von Windenergie die Rede ist, denken die einen an sauberen Strom, andere eher an nervende Rotorblätter und verschandelte Landschaften. Doch es gibt auch eine dritte Gruppe: Sie sehen in den gigantischen Anlagen vor allem eines: viel Geld. Denn noch immer sorgen die zu Tausenden installierten Windräder dank staatlicher Subventionen für sprudelnde Gewinne bei den Anlagen-Herstellern und Windpark-Betreibern. Weil das aber dem Öko-Image zunehmend schadet, sollen nun auch Privatpersonen in den Subventions-Bus mit einsteigen – allerdings nur die, die auch Geld oder Land mitbringen, wie das Beispiel Bardowick zeigt.

Von Verzicht ist nicht die Rede

Ein Schreiben des Bundesverkehrsministeriums macht deutlich, dass Berlin an der Neubautrasse weiter festhält

Die Diskussion um den Schienenausbau zwischen Hamburg und Hannover ist weiter in Fahrt. Foto: LGheuteLüneburg/Berlin, 21.09.2023 - Ist Berlin vor den Forderungen des Landes Niedersachsen in Sachen Schienenausbau eingeknickt? Diesen Eindruck hatte ein Beitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) entstehen lassen, in dem über eine politische Verständigung auf den vorrangigen Ausbau der Bestandsstrecke Hamburg - Hannover unter Verzicht auf die bislang favorisierte Neubautrasse berichtet wurde. Das aber scheint nicht den Vorstellungen Berlins zu entsprechen, wie einem Schreiben des Bundesverkehrsministeriums zu entnehmen ist.

Kommt die Neubautrasse nun doch?

SPD-Politiker äußert Zweifel am Bericht der FAZ

Verwirrend präsentiert sich erneut die Situation um den Ausbau der Bahnstrecke Hamburg - Hannover. Foto: LGheuteLüneburg/Berlin, 20.09.2023 - Für großes Aufhorchen hat heute im politischen Lüneburg und darüber hinaus ein Artikel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) gesorgt, in dem gestern über eine Verständigung zwischen Bund und Land Niedersachsen beim umstrittenen Ausbau der bestehenden Bahnstrecke Hamburg - Hannover berichtet wurde. Danach soll der Bund von seiner ursprünglichen Planung für den Bau einer Neubaustrecke entlang der A7, wie sie auch von Lüneburg favorisiert wird, vorerst abgewichen sein. Inzwischen mehren sich aber Zweifel an der Eindeutigkeit des FAZ-Berichts.

Eilmeldung: Neubautrasse offenbar vom Tisch

Berlin, 19.09.2023 - Die Pläne der Deutschen Bahn, eine Neubautrasse zwischen Hamburg und Hannover parallel zur Autobahn A7 zu bauen, sind offenbar vom Tisch. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) am Abend berichtet, habe sich der Bund mit dem Land Niedersachsen auf den Ausbau der Bestandsstrecke verständigt, die über Lüneburg und Uelzen verläuft. 

"Das muss besser gehen!"

Die Kreis-CDU fordert mehr Koordination bei Straßenbaumaßnahmen

Seit Monaten wegen einer Radwegsanierung gesperrt: die Kreisstraße zwischen Ebensberg und Erbstorf. Foto: privatLüneburg, 16.09.2023 - Der Frust vieler Autofahrer, die wegen der zahlreichen Baustellen in der Region und damit verbundener oft monatelanger Sperrungen weite Umwege in Kauf nehmen müssen, hat nun auch das Ohr der Politik erreicht. Die CDU-Kreistagsfraktion hat einen Antrag eingebracht, mit dem die Kreisverwaltung um eigentlich Selbstverständliches gebeten werden soll: die Abstimmung der Straßenbaubehörden über ihre jeweiligen Baumaßnahmen untereinander.

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