180.000 Stimmzettel wurden fehlerhaft gedruckt, bleiben aber weiter gültig
Lüneburg, 10.02.2025 - Ein Druckfehler auf dem Stimmzettel für die kommende Bundestagswahl am 23. Februar überschattete am Vormittag die Briefwahl im Wahlkreis 37 Lüchow-Dannenberg - Lüneburg. Auf dem Zettel sind bei den Zweitstimmen die Namen zweier Kandidatinnen falsch geschrieben worden. Bei Dr. Julia Verlinden (Grüne) fehlt das "r" und bei Gitta Connemann (CDU) das "e" im Nachnamen. Kurz nach Feststellung des Fehlers setzte das Briefwahlbüro in Lüneburg die Briefwahl aus, weil unklar war, ob die Stimmzettel weiter genutzt werden dürfen. Inzwischen gab es grünes Licht.
"Nach intensiver Abwägung der Kreiswahlleitung werden keine neuen Stimmzettel gedruckt, da die beiden Fehler weder eine Partei noch eine Wahlkreisbewerberin bzw. einen Wahlkreisbewerber benachteiligen", teilte der für den Wahlkreis 37 in diesem Jahr zuständige Landkreis Lüchow-Dannenberg am Nachmittag mit.
Insgesamt 180.000 Stimmzettel sind mit den Fehlern falsch gedruckt worden. Weil im Falle von neuen Stimmzetteln aber auch die Briefwahlunterlagen neu hätten verschickt werden müssen, sah man davon ab. Zeitlich sei das "nicht realistisch ist", erläuterte der Landkreis mit Blick auf Druck, Versand und Rückversand der Briefwahlunterlagen die Entscheidung. Damit bleiben auch die bereits abgegebenen Briefwahlunterlagen und künftige Stimmabgaben gültig.