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Aufgefallen

Aufgefallen: Für Zweifler

Starkes Zeichen gegen Fakes in Seedorf

Lassen keine Spekulationen zu: die beiden Scheunentore in Seedorf. Foto: privat06.07.2024 - Wahr oder falsch, gut oder böse – immer öfter wird heute die Frage gestellt: Stimmt das wirklich oder ist das Fake? Gerade in Zeiten von KI und anderen Methoden absichtlicher oder unabsichtlicher Täuschung ist es deshalb wichtig, stets auf Nummer Sicher zu gehen. Dies sollte für den ehrlichen Absender einer Botschaft ebenso gelten wie für den Empfänger. Geradezu vorbildlich ist deshalb das Beispiel vermutlich eines Bauern aus Seedorf bei Lemgrabe.

Aufgefallen: Hauptsache vorn

Warum ein Foto-Shooting mit Politikern im Lüneburger Eisenwerk nach hinten losgeht

Foto-Shooting im Lüneburger Eisenwerk. Ganz vorn steht die Politik: (v.l.) Cornelius Grimm (FDP), Ulrich Blanck (Grüne), Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) und Anna Bauseneick (CDU). Dahinter die Politiker Uwe Nehring (SPD) (4.v.l.) und Wolfgang Goralczyk (CDU) (6.v.l). Die anderen Personen sind namentlich nicht bekannt, die drei ohne Helm dürften Mitarbeiter des Eisenwerks sein. Foto: Stadt Lüneburg  Lüneburg, 27.06.2024 - Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Ein Bild, auf das diese Weisheit wirklich zutrifft, kam heute von der Pressestelle der Lüneburger Stadtverwaltung. Es zeigt Mitglieder des Lüneburger Stadtrats einschließlich Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, allesamt helmbestückt und mit zupackender Miene. Perfekt inszeniert, möchte man meinen, wenn da nicht ein Haken wäre.

Aufgefallen: Mal die Perspektive wechseln

Nicht jedes Zeichen, das gesetzt wird, ist auch willkommen

Spricht für sich selbst. Foto: Karin FügerMelbeck, 05.03.2024 - "Mal ein Zeichen setzen." Wer freut sich nicht, wenn Politik, zivilgesellschaftliche Akteure und aufopferungsvolle Aktivisten herbeieilen, um all denen Orientierung zu geben, die in diesen dunklen Zeiten oft nicht mehr ein noch aus wissen. Doch nicht immer sind Zeichen auch ein Geschenk. Besonders dann nicht, wenn sie ungefragt dort abgeladen werden, wo keiner sie haben will.

Aufgefallen: Parkverbot mal anders

Eine Melbeckerin hat ein humorvolles Schild in der Lüneburger Friedenstraße entdeckt – und noch etwas

Mal eine andere Art, einen Parkplatz bitte freizuhalten. Foto: Karin FügerLüneburg, 05.02.2024 - Dass Parken in Lüneburgs Innenstadt mitunter Glücksache ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Und selbst dort, wo ein freier Platz lockt, ist das Abstellen des Autos nicht immer erlaubt. Mal muss die Feuerwehrzufahrt freigehalten werden, mal ist es ein Behindertenparkplatz oder nur für Anwohner gestattet – alles durch Schilder des Ordnungsamts geregelt. Doch es geht auch anders, wie dieses Schild zeigt.

Aufgefallen: So einfach kann ein Lächeln sein

Auch von Autos können frohe Botschaften ausgehen

Wer da nicht mitlächelt, hat selber Schuld. Foto: privatLüneburg, 07.01.2024 - Dass der Winter auch seine schönen Seiten hat, war heute in Lüneburg zu sehen. Dort lockte der frisch gefallene Schnee und strahlender Sonnenschein nicht nur zahlreiche Spaziergänger an die frische Winterluft, auch der dicke weiße Pelz auf den Autos verführte zu manch kreativem Eingriff. Dieser hier wurde von Konstantin H. in der Barckhausenstraße in Lüneburg mit der Kamera festgehalten – ein gelungener Schnappschuss, so wohltuend wie das Motiv selbst.  

Aufgefallen: Pinkeln unerwünscht!

Ein Tankstellen-Betreiber versucht's mit einem Schild

Klare Ansage, auch für Menschen mit Lese-Schwächen. Foto: privatBarendorf, 04.01.2023 - Es muss nicht immer ein Missstand sein, der LGheute-Lesern auffällt. Jonas K. (32) aus Barendorf ist über ein Schild gestolpert, das er an dem Gebäude der VR plus-Tankstelle an der B216 entdeckt hat. Weil dort offenbar immer mal wieder unerwünscht eine Notdurft verrichtet wurde, reagierte der Betreiber der Selbstbedienungs-Tankstelle mit einer deutlichen Botschaft an die "Wildpinkler". Und damit es auch jeder versteht, wurde noch ein aussagekräftiges Piktogramm beigefügt.

Aufgefallen: Gefährlicher Gulli

Schlagloch auf neuer Fahrradstraße – Stadtverwaltung lässt Problem beheben

Um einige Zentimeter ist der Gullideckel auf der Fahrradstraße abgesackt. Foto: LGheuteLüneburg, 16.10.2023 - Freie Fahrt für Fahrradfahrer! Das ist das Motto für Lüneburgs erste und inzwischen verlängerte Fahrradstraße. Doch gänzlich unbeschwert ist die Etappe zwischen Wall- und Haagestraße derzeit noch nicht. Ein abgesackter Gullideckel sorgt an der Kreuzung zur Roten Straße für manch unangehmen Dämpfer, der aber auch eine Gefahr für Radfahrer werden kann. 

Aufgefallen: Schilder müssen noch pauken

Neue Digital-Schilder für Radfahrer verweilen noch im "Lernmodus"

Auch am Schifferwall wurde eines der insgesamt vier digitalen Hinweisschilder installiert. Foto: LGheuteLüneburg, 07.09.2023 - Sie stehen an der Scholze-Kreuzung und Scharff-Kreuzung und zeigen auf einem Digital-Schild ein Fahrrad, darunter mal den Hinweis "Lernmodus", mal die Uhrzeit. Die vier Schilder, aufgestellt in der Lünertorstraße, Altenbrückertorstraße, Schießgrabenstraße und Am Schifferwall, sollen bei Bedarf die Ampel-Grünphasen für Radfahrer und Fußgänger verlängern. Doch das dauert länger als geplant.

Aufgefallen: Unangenehme Holperschwelle

Stadt lässt Mangel durch verantwortlichen Versorger korrigieren

Unscheinbar, aber wirksam: Die bei Straßenarbeiten neu entstandene Bodenwelle bringt Autos schon mal ins Schaukeln. Foto: LGheuteLüneburg, 02.09.2023 - Eine unangenehme Bodenwelle ist Joachim Lohmeier an der Bleckeder Landstraße aufgefallen. Auf Höhe der Einmündung der Straße Hohe Luft ist die Straßendecke stadteinwärts führend neu asphaltiert worden. Dabei ist ein kleiner Buckel entstanden, der Autofahrer bei normaler Geschwindigkeit schon mal etwas hüpfen lasse, wie der Lüneburger berichtet.

Aufgefallen: Ausgetrickst

Verlängerte Fahrradstraße kommt vor allem Bussen zugute

War eigentlich anders gedacht: An der Roten Straße müssen die Radfahrer nun den Bussen Vorfahrt gewähren. Foto: LGheuteLüneburg, 29.08.2023 - Ein Stopp-Schild, wo vorher keins war, ein gelber Balken, der unmissverständlich zum Anhalten auffordert, und große, gelbe Fahrradsymbole mitten auf der Fahrbahn — in der Roten Straße hat sich was getan. Konkret: Die Stadtverwaltung hat dort die Fahrradstraße in der Wallstraße über die Rote Straße hinaus in die Haagestraße verlängert. Dies kommt vor allem den dort fahrenden Linienbussen zugute.

Aufgefallen: Öde Oase

"Aufgefallen" neue Rubrik bei LGheute – Leser können sich aktiv beteiligen 

Keine Einladung zum Verweilen: die Grüne Oase in der Großen Bäckerstraße. Foto: LGheuteLüneburg, 27.08.2023 - Die von der Lüneburger Stadtverwaltung aufgestellten "Grünen Oasen" – hölzerne Kästen mit Sitzflächen, Liegestühlen und etwas Grün drumherum –, sollen die Innenstadt aufwerten und Passanten zum Verweilen einladen. Doch wie so oft ist Gut Gemeint nicht Gut Gemacht – wie dieses Foto von der "Grünen Oase" in der Großen Bäckerstraße zeigt.