Bleckede, 12.08.2026 - Der für den morgigen Schulstart vorgesehene Fährbetrieb für Schüler aus Amt Neuhaus kann nun doch nicht wie geplant stattfinden. Hintergrund ist laut Landkreis Lüneburg ein um weitere sieben bis zehn Zentimeter gesunkener Wasserstand der Elbe bei Bleckede. Zudem sei in der Fahrrinne auch noch eine Sandbank aufgetreten, die ein Übersetzen der Fähre "Amt Neuhaus" gänzlich unmöglich mache.
Praktische Lösung zum Schulstart gefunden
Bleckede, 11.08.2026 - Wie berichtet, hat die Fähre "Amt Neuhaus" ihren Betrieb wegen Niedrigwasser in der Elbe bis auf Weiteres einstellen müssen. Zumindest für die betroffenen Schüler konnte nun aber rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres am kommenden Donnerstag eine Lösung gefunden werden, um ihnen zeitraubende Anfahrtzeiten zu ihren Schulen zu ersparen. Den Impuls dafür gab Andreas Gehrke, Bürgermeister im Amt Neuhaus: Gemeinsam mit dem Fährbetreiber hat der Landkreis Lüneburg vereinbart, die Fähre zu den Schulzeiten und ausschließlich für Schüler zwischen Neu Bleckede und Bleckede übersetzen zu lassen.
11.08.2026 - Es kommt nicht allzu oft vor, dass man Politikern zurufen möchte: "Gut gemacht!" Im Fall der Entscheidung des Landkreises Lüneburg, die Elbfähre "Amt Neuhaus" trotz Niedrigwasser wenigstens für Schüler wieder übersetzen zu lassen, ist ein solches Lob angebracht. Denn ihnen werden damit zermürbende Überlandfahrten mit dem Bus erspart, die zu noch fast nachtschlafender Zeit angetreten werden müssen, um rechtzeitig im Unterricht zu erscheinen, nur weil sie auf der anderen Seite der Elbe leben. Dass diese Lösung gefunden wurde, ist anzuerkennen. Gänzlich uneigennützig wird sie dennoch nicht getroffen worden sein.
Lüneburg, 11.08.2026 - Schmierer oder Künstler? Während die Stadtverwaltung Lüneburg ein großes Herz für Grafitti-Sprayer hat, sind es für die Polizei Schmierer, vor allem, wenn sie ihre "Werke" auf nicht genehmigten Flächen anbringen. Entsprechend konsequent ging die Lüneburger Polizei mit einem jugendlichen Sprayer um, den sie nach dem Hinweis eines aufmerksamen Zeugen in der vergangenen Nacht nach frischer Tat stellen konnte.
Einladung zu Foto-Workshop mit der Elbfähre "Tanja" in Neu Darchau
Neu Darchau, 10.08.2026 - Was macht man mit einer Fähre, die nicht fährt? Seit Wochen liegt die Elbfähre "Tanja" am Ufer, dieses Mal nicht wegen technischer Tücken, sondern weil die Natur es so will und nicht genug Elbwasser zum Übersetzen bereitstellt. Der Neu Darchauer Kulturveranstalter "elbDORFaktiv" hat sich etwas einfallen lassen.
Bleckede, 10.08.2026 - Die Fähre zwischen Bleckede und Neu Bleckede verkehrende Elbfähre "Amt Neuhaus" hat ihren Betrieb bis auf Weiteres eingestellt. Hintergrund ist laut Landkreis Lüneburg der niedrige Pegelstand der Elbe. Zuletzt hatte die Fähre nur noch Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gewicht mitnehmen können, nun machen die ausbleibenden Niederschläge auch das unmöglich, soe die Kreisverwaltung. Damit setzt nun keine Fähre im Landkreis Lüneburg mehr über die Elbe.
Oberlandesgericht in Celle lädt zu interaktiver Strafverhandlung ein
Celle, 10.08.2026 - In Lüneburg fehlt es an manchem, nicht aber an Gerichten. Amtsgericht, Landgericht, Sozialgericht, Arbeitsgericht, Verwaltungsgericht, Oberverwaltungsgericht – all dies gibt es in der Hansestadt, auch weil Lüneburg von 1885 bis 2004 Machtzentrum des gleichnamigen Regierungsbezirks war. Wer mag, kann nahezu täglich an einer Gerichtsverhandlung teilnehmen, ein Besuch lohnt, eröffnet er doch Einblicke, die den meisten eher fremd sind. Wie aber ist es mit den Urteilen, die am Ende gefällt werden? Rechtsprechung und Rechtsempfinden gehen hier bisweilen eigene Wege. Einen spannenden Weg bietet dazu das Oberlandesgericht in Celle an.
Celle, 10.08.2026 - Der zwischen Lüneburg und Dannenberg verkehrende Erixx RB32 wird am morgigen Dienstag ganztägig ausfallen. Grund ist laut dem Celler Bahnunternehmen ein erneut nicht besetztes Stellwerk. Der Zugausfall gilt für die gesamte Strecke Lüneburg - Dahlenburg - Dannenberg. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, dieser habe jedoch längere Fahrzeiten.
AfD-Politiker klagt gegen seine Nichtzulassung als Kandidat für das Landratsamt in Lüneburg
Lüneburg, 09.08.2026 - Die Nichtzulassung des AfD-Politikers Stephan Bothe als Kandidat für das Amt des Landrats des Landkreises Lüneburg hat nach reichweitenstarker Medien-Resonanz nun auch ein juristisches Nachspiel. Heute ließ Bothe über seinen Rechtsbeistand Klage beim Verwaltungsgericht in Lüneburg gegen die Entscheidung des Wahlausschusses des Landkreises Lüneburg einlegen. Dieser hatte sich am 29. Juli mehrheitlich gegen die Kandidatur Bothes ausgesprochen und das mit fehlender Verfassungstreue des AfD-Politikers begründet.
LGheute-Serie zu den Herausforderern von Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch – Teil 3
Lüneburg, 09.08.2026 - Seit fast fünf Jahren ist Claudia Kalisch im Amt. Politik und Amtsführung der Grünen Oberbürgermeisterin von Lüneburg sind den meisten hinlänglich bekannt, auch ihre nicht selten umstrittenen Ergebnisse. Am 13. September will sie wiedergewählt werden. Doch sie hat Herausforderer, sieben an der Zahl. Was aber haben die Lüneburger von ihnen zu erwarten? Und: Können sie es auch besser als die Amtsinhaberin? Das ist das Thema dieser – nun sechsteiligen – Serie, die heute mit dem parteilosen Heiko Meyer in die nächste Runde geht.
Stadtverwaltung lädt zu Beteiligungsaktion für Spielplatz im Liebesgrund ein
Lüneburg, 08.08.2026 - Der Spielplatz im Liebesgrund soll attraktiver und noch kinderfreundlicher werden. So jedenfalls will es die Stadtverwaltung. Bei der Planung sollen die Wünsche und Ideen der Menschen vor Ort einfließen, heißt es. Dazu findet am Mittwoch, 19. August, eine Beteiligungsaktion für alle Interessierten direkt auf dem Spielplatz statt. An mehreren Mitmach-Stationen können große und kleine Besucher aktiv mitwirken.
08.08.2026 - Lüneburg hat wie jede mittelgroße Stadt eine Vielzahl von Kinderspielplätzen. Das ist gut so, Kinder brauchen schließlich einen Ort, an dem sie mit Gleichaltrigen zusammenkommen, mit ihnen spielen, klettern und toben, sich mit ihnen messen können. Vor allem brauchen sie ihn, um im Spiel eigene Fähigkeiten und Grenzen zu erfahren, lernen, Niederlagen auch mal wegzustecken, wieder aufzustehen und weiterzuspielen, kurzum: soziale Kompetenz erwerben. Viel braucht ein solcher Spielplatz dafür nicht. Dass die Stadtverwaltung nun um Vorschläge bittet, wie der vorhandene Spielplatz am Liebesgrund noch attraktiver werden kann, zielt daher in die falsche Richtung. Auch aus einem weiteren Grund.
08.08.2026 - "Mir als Bürger ist es relativ egal, wer's macht, Hauptsache die Drohne wird unschädlich gemacht. Das kann doch nicht an solchen Kompetenz-Dingen, die ja eigentlich nur eine Verantwortungs-Verschiebung immer sind, scheitern." Nico Lange, Politikberater, Sicherheitsexperte und Gründer des Instituts für Risikoanalysen und internationale Sicherheit, im Interview mit dem "Deutschlandfunk" zur Beinahe-Katastrophe am Flughafen Leipzig-Halle.
SPD-Co-Vorsitzender will mit Lüneburgern ins Gespräch kommen
Lüneburg, 07.08.2026 - Seit das Schwarz-Rote Regierungshandeln in Berlin nur noch Kopfschütteln in der Bevölkerung auslöst, geraten selbst Kommunalwahlen zum Prüfstein für die Tauglichkeit bundesrepublikanischer Politik. Wie aber kann der Wähler vor Ort von der Richtigkeit der eigenen Politik überzeugt werden? Die SPD in Lüneburg, die auch das das Landratsamt im Landkreis und das Oberbürgermeisteramt in der Stadt anstrebt, setzt hierbei auf die Zugkraft ihrer Parteispitze und hat dazu ein politisches Schwergewicht eingeladen: Am 11. September kommt der SPD-Co-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil nach Lüneburg.
Betriebe fordern mehr Berücksichtigung der Wirtschaft in der Verkehrspolitik
Lüneburg, 07.08.2026 - Wenn es nach den Interessen der Lüneburger Fahrradlobby ginge, wäre die Stadt wohl schon längst mit Fahrradstraßen übersät. Stressfreies Radeln wäre so garantiert, der lästige Autoverkehr zudem deutlich eingeschränkt, so die Zweirad-Enthusiasten. Dass Kaufkraft dadurch verloren geht könnte, wird dabei entweder ignoriert oder billigend in Kauf genommen. Doch eine vornehmlich auf die Interessen von Radfahrern ausgerichtete Verkehrspolitik kann darüber hinaus noch ganz andere Folgen haben, wie ein Handwerker aus Lüneburg deutlich macht.

