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Politik und Verwaltung

Treppenturm soll Zugang zum Bahnhof sicherstellen

Stadt lässt Provisorium für 13-monatige Sperrung der Bahnhofstraße errichten 

Der Treppenturm wird dieser Tage in der Lünertorstraße errichtet. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.02.2026 - In der Lünertorstraße nahe der Einmündung zur Bahnhofstraße lässt die Stadtverwaltung in diesen Tagen einen provisorischen Treppenturm errichten. Anlass sind die umfangreichen Bauarbeiten für die Erneuerung der östlichen Eisenbahnbrücke mitsamt Unterführung. Da die Bahnhofstraße in diesem Abschnitt in Kürze komplett gesperrt werden muss, soll die Treppe Fußgängern den Zugang zum Bahnhof ermöglichen.

Kaputte Laternen auch in Lüneburg

Reparatur ausgefallener Straßenbeleuchtung kann länger dauern 

In Lüneburg kann die Reparatur ausgefallener Straßenlaternen länger dauern. Foto: LGheute Lüneburg, 28.01.2026 - Der Zustand des Landes ist nicht nur an maroden Brücken und ausfallenden Zügen erkennbar, inzwischen wird er auch an der Straßenbeleuchtung in den Kommunen deutlich. So war in Adendorf über Wochen die Beleuchtung in Teilen der Dorfstraße und angrenzenden Bereichen ausgefallen, die Gemeindeverwaltung auch gleich mit abgetaucht (LGheute berichtete). Nun gehen auch vermehrt in Lüneburg die Straßenlaternen aus. Die Stadtverwaltung reagiert auf Nachfragen.

Kalisch rückt hoch

Lüneburgs Oberbürgermeisterin ist neue Vizepräsidentin des Deutschen Städtetags

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 22.01.2026 - Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch ist heute vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetags einstimmig zur Vizepräsidentin des kommunalen Spitzenverbandes benannt worden. Im Deutschen Städtetag haben sich insgesamt rund 3.200 Städte und Gemeinden mit rund 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen.

Thorben Peters ist der Dritte

Auch der Linken-Politiker will Oberbürgermeister von Lüneburg werden

Thorben Peters. Foto: privatLüneburg, 19.01.2026 - Drohen Lüneburg demnächst Berliner Verhältnisse? Was in der Bundeshauptstadt schon nicht klappt – Mietendeckel-verhinderter Wohnungsbau, dysfunktionale Verwaltung, Dauersubventionierung auf Kosten Dritter oder auch mal tagelange Stromausfälle – könnte womöglich Vorbild für Lüneburg werden. Das jedenfalls steht im Raum, denn ein Politiker der Linken, die für das seit Jahren bekannte Berlin-Drama mitverantwortlich sind, will Oberbürgermeister von Lüneburg werden: Thorben Peters.

Streusalz-Schmarotzer unterwegs?

AGL registriert zahlreiche plötzlich geleerte Streugutboxen und äußert Verdacht

Lüneburg, 09.01.2026 - Kaum sind sie befüllt, sind sie auch schon wieder leer: die in der Stadt verteilten öffentlichen Streugutboxen der AGL. Zwar ist das Streugut für die öffentliche Nutzung bestimmt, doch das Ausmaß, in dem sie in diesem Jahr wieder leer sind, ist neu. "Sobald wir unsere Streugutboxen aufgefüllt haben, werden sie innerhalb kürzester Zeit wieder leergeräumt", sagt Lars Strehse, Geschäftsführer der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL). Und er hat einen Verdacht.

Baum-Besetzer wollen Protest fortsetzen

"Linke" greifen Thema im Rat der Stadt auf

Trotz der extremen Wetterlage wollen die A39-Gegner ihren Protest fortsetzen. Foto: Aktionsgruppe FlederhörnchenLüneburg, 08.01.2026 - Die Baum-Besetzer, die seit Tagen im Lüner Holz gegen den Weiterbau der A39 protestieren, wollen ihren Widerstand trotz der extremen Wetterlage fortsetzen. Wie die Gruppe heute mitteilt, sei man gut durch die letzten Tage gekommen. Kritik wurde erneut an der Lüneburger Polizei geübt. Die Stadtratsfraktion der "Linken" will das Thema im Rat zur Sprache bringen.  

Stadt bereitet sich auf neues Schnee-Chaos vor

Auch Lüneburgs Bürger müssen Streupflicht nachkommen

Lüneburg, 08.01.2026 - Die für die kommende Nacht und den morgigen Tag erwarteten großen Schneefälle werden in Stadt und Landkreis Lüneburg wohl erneut zu massiven Einschränkungen vor allem im Straßenverkehr sorgen. In Lüneburg sei man darauf vorbereitet, teilt die Stadtverwaltung mit. Die städtische AGL, die für den Winterbetrieb zuständig ist, sei einsatzbereit. Rund 120 Mitarbeiter sind an allen Tagen im Winterhalbjahr im Zweischichtbetrieb organisiert.

Neue Ideen für ein besonderes Viertel

Info-Veranstaltung zu den Sanierungs-Plänen fürs westliche Wasserviertel 

Das westliche Wasserviertel reicht bis zum Marienplatz, für den schon seit längerem neue Nutzungsmöglichkeiten gesucht werden. Foto: LGheute Lüneburg, 06.01.2026 - Es ist ein besonderes Stück Lüneburg, aber auch eines mit zwei Gesichtern: das historische Wasserviertel rund um den Alten Hafen und St. Nicolai. Als touristischer Anziehungspunkt lockt es täglich Tausende Besucher, als Vergnügungsviertel mit seinen zahlreichen Bars und Kneipen ist es Partymeile für die einen, aber auch Ärgernis für die Anwohner – ein Konflikt, für den keine Lösung in Sicht ist. Immerhin unternimmt die Stadt einiges, um das Erscheingsbild des östlichen Viertels aufzuwerten. Nun soll auch der westliche Bereich in Angriff genommen werden. Was dort geplant ist, will die Stadtverwaltung am 19. Januar vorstellen.

Selbstverwirklichung mit der Kita

In Lüneburg werden neue Betreuungsplätze vergeben

Begehrt – aber auch beliebt? Kitas sind mehr Aufbewahrungsort als echter Elternhausersatz. Foto: LGheuteLüneburg, 02.01.2026 - Wenn Frauen heute von Selbstverwirklichung sprechen, meinen viele eine Karriere im Job. Vor 50 Jahren war das noch anders. Freiheit zur Selbstverwirklichung war da im Marxschen Sinne vor allem Befreiung von der Mühsal lohnabhängiger Arbeit. Wer trotzdem studierte, suchte entweder nach Erkenntnis oder besseren Chancen auf dem Heiratsmarkt. Mit zunehmenden Personalkosten in den Unternehmen war der nächste Schritt dann nicht mehr weit: Frauen sollten die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt fördern und die Löhne drücken. Zur Belohnung für die Frauen gab es gesellschaftliche Aufwertung, verkauft als Selbstverwirklichung. Die sieht heute so aus, dass sie nicht nur im Job, sondern auch um Kita-Plätze für ihre Kinder kämpfen müssen. Auch in Lüneburg, wo jetzt neue Plätze vergeben werden.

Ist die Republik noch zu retten?

SPD lädt ein zu öffentlicher Podiumsdiskussion 

Lüneburg, 04.12.2025 - Ist Berlin noch zu retten? Das fragen sich Viele angesichts der irritierenden Nachrichten, die inzwischen nahezu täglich aus dem Regierungsviertel kommen. Jüngstes Beispiel sind die Entgleisungen von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), die bundesdeutsche Unternehmer zu politischen "Gegnern" erklärte, weil diese ihre offenkundige Unkenntnis in Steuerfragen mit Lachen quittierten. Was ihren Kabinetts- und SPD-Vorstandskollege Lars Klingbeil wiederum zu dem Vorwurf verleitete, Frauen dürften nicht kritisiert werden, weil sie Frauen sind. Was aber machen solche Äußerungen mit diesem Land? Genau darum soll es bei einer Diskussion mit dem Gründer von "Brand New Bundestag" gehen, der am 11. Dezember nach Lüneburg kommt.

Umzug online melden

Lüneburg bietet neuen Bürger-Service

Lüneburg, 03.12.2025 - Wer seinen Wohnsitz nach Lüneburg wechselt oder innerhalb der Stadt umzieht, kann die erforderliche Ummeldung beim Bürgeramt jetzt auch online erledigen. Allerdings müssen dafür drei Voraussetzungen erfüllt sein.

Für mehr Aufenthaltsqualität

Am Kreidebergsee entsteht eine schwimmende Plattform

So soll die Plattform demnächst aussehen. Visualisierung: LILASp / A. CalitzLüneburg, 30.11.2025 - Der Kreidebergsee in Lüneburg wird gern aufgesucht. Mit seinen naturbelassenen Ufern, dem idyllischen Wanderweg und der freien großen Wiese mit Abenteuerspielplatz ist er ein attraktiver Freizeitort inmitten der Stadt – so sehr, dass gelegentlich auch Unholde dort für Ärger sorgen und Besucher ihren Müll dort hinterlassen. Nun soll er eine weitere Attraktion erhalten: eine schwimmende Aussichtsplattform im See.

Indoorspielorte statt Konsumzwang

Bürgerrat mit Baby – in der jüngsten Runde ging es um die Frage, wo Kinder und Jugendliche sich in der Stadt noch aufhalten können, ohne einen Gastronomiebetrieb aufsuchen zu müssen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 28.11.2025 - Lüneburgs Bürgerrat hat erneut getagt. Nachdem er sich zuletzt darüber Gedanken machen durfte, wie das Glockenhaus besser genutzt werden könnte, musste er sich dieses Mal mit der Frage beschäftigen, wie und wo Kinder und Jugendliche sich in der Lüneburger Innenstadt künftig ohne "Konsumzwang" aufhalten können. Herausgekommen sind nach sechs Sitzungen unter anderem Indoorspielorte.

"Wir brauchen eine Verkehrspolitik, die im Alltag funktioniert"

Die Lüneburger FDP stellt sich gegen die Grüne Rathaus-Politik – und positioniert sich im Kommunal-Wahlkampf

Die Lüneburger Verkehrspolitik mit ihrer Bevorzugung des Fahrradverkehrs kommt nicht überall gut an. Foto: LGheute Lüneburg, 21.11.2025 - Noch sind es ein paar Monate bis zur Kommunalwahl im kommenden Jahr, doch die ersten Parteien bringen sich für den anstehenden Wahlkampf bereits in Stellung. Die Lüneburger FDP geht da mit großen Schritten voran. Erst kürzlich gab sie bekannt, dass sie mit ihrem langjährigen Ratspolitiker Frank Soldan bei der zeitgleich stattfindenden Oberbürgermeisterwahl in Lüneburg antreten wird. Nun legt sie auch inhaltlich nach: Die Lüneburger Verkehrspolitik gehe an der Lebensrealität der Menschen in Stadt und Landkreis vorbei, kritisiert die FDP und weist dabei auf die Pläne des Rathauses für einen Lüneburger Fahrradring.

Info-Veranstaltung für neue Bauwagen-Siedlung

Lüneburg, 18.11.2025 - Zu der von der Stadtverwaltung geplanten Umsiedlung der Bauwagen-Kolonie am Lüneburger Ortsausgang Richtung Vögelsen an den Brockwinkler Weg findet am Dienstag, 2. Dezember, eine Info-Veranstaltung statt. Die Verwaltung will dann über den aktuellen Stand der Planungen berichten und Fragen beantworten.

Rote Karte für die Fahrradstraße

Rat stoppt Pläne der Stadt für Umwidmung der Ilmenaustraße

Die Stadtverwaltung in Lüneburg setzt auf Fahrradstraßen – und stößt damit zunehmend auf Widerstand. Foto: LGheuteLüneburg, 17.11.2025 - Die bislang stramm auf Grün ausgerichtete Verkehrspolitik in Lüneburg hat einen empfindlichen Dämpfer bekommen. Eine Mehrheit aus CDU, SPD und FDP war in der jüngsten Ratssitzung nicht mehr gewillt, den weiteren Fahrradstraßen-Zielen des Grün-geführten Rathauses zu folgen. Das hatte vor, die Ilmenaustraße zur Fahrradstraße auszubauen und damit den Fahrradring zu erweitern. 

Gefährdete Weihnachtsstadt?

Lüneburg bewirbt seine anstehenden Weihnachtsmärkte, hält sich aber in Sicherheitsfragen bedeckt 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (l.) und LMG-Chefin Melanie-Gitte Lansmann mit einem Teil der neuen Winterbeleuchtung für die Lüneburger Innenstadt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 10.11.2025 - Während in Magdeburg heute der Prozess gegen den Mann begonnen hat, der vor einem Jahr mit einem Auto in den dortigen Weihnachtsmarkt raste und dabei sechs Menschen tötete und mehr als 300 verletzte, und während andernorts deshalb in diesen Tagen von einem Weihnachtsmarkt gänzlich Abstand genommen wird, laufen in Lüneburg die Vorbereitungen auf den hiesigen Weihnachtsmarkt auf Hochtouren. Neben Glühwein und Grünkohl bietet die Lüneburg Marketing GmbH als Ausrichterin wieder viel Gefühliges und Stimmungsvolles. Nur von einem Sicherheitskonzept ist nichts zu vernehmen.

Moratorium für den Schanzenweg

SPD fordert Durchführung der versprochenen Bürgerbeteiligung

Lüneburg, 09.11.2025 - Der Zwist um die geplanten Wohnanlage am Schanzenweg geht in die nächste Runde. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt hat für die kommende Ratssitzung  einen Antrag eingebracht, mit dem die Pläne vorerst auf Eis gelegt werden sollen. Anlass ist das Verhalten der Stadtverwaltung, die eine versprochene Bürgerbeteiligung bislang nicht durchgeführt hat.

Transportbetonwerk wird abgebaut

Neuer Standort für die Anlage noch nicht bekannt

Harmlos, aber unerwünscht: das Transportbetonwerk der Firma Manzke. Foto: LGheuteLüneburg, 07.11.2025 - Im Lüneburger Hanseviertel wird es nicht mehr gebraucht, in Ochtmissen nicht erwünscht: das Transportbetonwerk der Firma Manzke. Lange hat es für die erforderlichen Baustoffe zum Aufbau des Hanseviertels Ost gesorgt, doch dort sind die Arbeiten inzwischen weitgehend abgeschlossen. Von kommender Woche an soll das Werk nun zurückgebaut werden. Anwohner müssen mit zusätzlichem Lkw-Verkehr rechnen.

Ende der gelben Säcke

Ab 2026 gibt es in Lüneburg nur noch gelbe Tonnen – Innenstadt bleibt ausgenommen 

In den meisten Stadtteilen Lüneburgs werden die Gelben Säcke ab 2026 nicht mehr akzeptiert. Foto: LGheuteLüneburg, 03.11.2025 - Ab dem 1. Januar 2026 ist der Gelbe Sack in Lüneburg Geschichte. Leichtverpackungen wie Kunststoff-, Metall- und Verbundverpackungen werden in großen Teilen des Stadtgebiets dann nur noch in der gelben Tonne gesammelt. Ausnahme ist die dicht bebaute Innenstadt: Hier bleibt es aus Platzgründen dabei, dass der Verpackungsabfall alle zwei Wochen in gelben Säcken abgeholt wird.