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Politik und Verwaltung

Versenkbare Poller für den Fahrradring

"Neue Sülze" soll dauerhaft für den Durchgangsverkehr gesperrt werden

Hier im Bereich der Parkpalette soll die versenkbare Polleranlage installiert werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.04.2026 - Die Straße "Neue Sülze" ist seit Jahren für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dass dennoch gelegentlich Autofahrer unberechtigt dort durchfahren, kann man beklagen, ist aber Alltag wie andernorts auch. Statt aber dort häufiger zu kontrollieren, soll nun mit versenkbaren Pollern die Durchfahrt verhindert werden – eine nicht ganz neue Idee aus dem Jahr 1990. Die Grün-geführte Stadtverwaltung greift diese Idee nun auf, weil sie eigene Interessen verfolgt: Sie will dort eine weitere Fahrradstraße für ihren großräumigen Fahrradring einrichten.

Baustellen-Wahn geht in die nächste Runde

Weitere Arbeiten an der Soltauer Straße und Soltauer Allee geplant 

Die Arbeiten für die neue OHE-Brücke gehen voran, könnten aber länger dauern als geplant. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.04.2026 - Autofahrer in Lüneburg müssen sich auf weitere Einschränkungen einstellen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden nicht nur die Arbeiten an der Soltauer Straße länger dauern, auch der Kreuzungsbereich Soltauer Straße/Munstermannskamp soll umgebaut werden. Darüber hinaus sind Arbeiten an der Soltauer Allee geplant. Zudem will die Verwaltung frühere Pläne zur Neugestaltung der Sternkreuzung wieder aufgreifen.

Unter Kontrolle

Mit einem Heranziehungsantrag wollen SPD und FDP die Verwaltung und den "Nump" im Auge behalten 

Die Wallstraße in Lüneburg war die erste Fahrradstraße der Stadt. Foto: LGheuteLüneburg, 10.04.2026 - Kann eine Stadtverwaltung machen was sie will? Natürlich nicht, denn für Entscheidungen, vor allem, wenn es um Geld geht, ist der Rat der Stadt zuständig. Nur wenn er zustimmt, darf geplant, gebaut, verändert oder bewilligt werden. Das wissen auch die Verwaltungschefs, die sich deshalb gern eines Abstimmungs-Tricks bedienen, der sie von lästiger Zustimmerei befreit. In Lüneburg sollte dies mit dem "Nachhaltigen Urbanen Mobilitäts-Plan", kurz "Nump", erreicht werden, mit dem Lüneburg zur Fahrradstadt gemacht werden soll. SPD und FDP grätschen nun dazwischen.

Verbilligtes Deutschlandticket als Lockangebot

OB-Kandidat Oliver Wozniok will Schülern, Studenten und Rentnern unter die Arme greifen

Wenn es nach Oliver Wozniok geht, sollen Lüneburgs Schüler, Studenten und Rentner bald mit vergünstigtem D-Ticket reisen dürfen. Foto: LGheuteLüneburg, 07.04.2026 - Wer Oberbürgermeister werden will, braucht ein Programm, wie die Stadt zukunftssicher gemacht werden kann – fürs Gestrige wird man nicht gewählt. Doch was überzeugt beim Wähler? Mehr Wirtschaft? Mehr Wohnungen? Mehr Sicherheit? Mehr Fahrradwege? Oliver Wozniok, den die SPD im Rathaus gern auf dem Chefsessel sehen möchte, hat sich für Geschenke ausgesprochen: Lüneburgs Randgruppen sollen ein vergünstigtes Deutschland-Ticket erhalten.

"Schiedsrichter allein reicht nicht"

FDP fordert Steuersenkungen bei den Spritpreisen

Die aktuellen Spritpreise am Nachmittag in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 02.04.2026 - Das seit gestern geltende neue Tankgesetz, offiziell Kraftstoffmaßnahmenpaket, erweist sich offensichtlich als Flop. Bereits am ersten Tag stiegen die Diesel-Preise auf neue Rekordhöhen, auch heute Mittag um 12 Uhr schraubte sich die Preisspirale weiter nach oben. Kritik an dem neuen Gesetz kommt nun auch aus Lüneburg. Statt nur als "Schiedsrichter" aufzutreten, müsse der Staat selbst aktiv werden und die Steuern senken, fordert die FDP.

Wer überzeugt am meisten?

Sieben Kandidaten wollen Oberbürgermeister werden – LGheute hat sie unter die Lupe genommen

Ziel vieler Politiker-Träume: der Chefsessel im Lüneburger Rathaus. Foto: LGheuteLüneburg, 30.03.2026 - Die Liste der Bewerber für das Oberbürgermeister-Amt dürfte, nachdem sie am Freitag um zwei weitere Kandidaten ergänzt wurde, vermutlich komplett sein. Bis auf die AfD, die keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt, sind damit alle im Rat vertretenen Parteien dabei und mit Volt sogar noch eine neue. Weitere Meldungen sind kaum zu erwarten. Doch wer tritt da eigentlich an gegen Amtsinhaberin Claudia Kalisch? Die LGheute-Redaktion hat Persönlichkeits-Kriterien zusammengestellt, die für das Amt wichtig sind – und selbst auch gleich eine Ersteinschätzung vorgenommen.

Als Parteiloser das Rathaus erobern

Heiko Meyer tritt bei der OB-Wahl im September erneut an

Fährt mit Standwagen und Sonnenschirm in den Wahlkampf: Heiko Meyer. Foto: LGheuteLüneburg, 27.03.2026 - Die Liste der Kandidaten, die Oberbürgermeister von Lüneburg werden wollen, wird immer länger. Heute gab Heiko Meyer als sechster Bewerber seine Kandidatur für das Spitzenamt im Rathaus bekannt. Er will "für alle Lüneburger" da sein, sagte der Parteilose, der 2021 schon einmal angetreten war, in der Stichwahl sich dann Claudia Kalisch (Grüne) geschlagen geben musste. Dieses Mal will er den Sprung auf den Chefsessel schaffen, sein Wahlprogramm wollte er aber noch nicht präsentieren.

CDU schickt Mittelständler ins Rennen

Patrick Pietruck soll Oberbürgermeister werden

Patrick Pietruck will Oberbürgermeister von Lüneburg werden. Foto: privatLüneburg, 27.03.2026 - Die CDU Lüneburg hat nun auch einen Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl im September gefunden. Am Vormittag präsentierte sie Patrick Pietruck, der seit geraumer Zeit schon als Vorsitzender der Lüneburger Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) um Aufmerksamkeit in der Lokalpolitik sucht.

Pauly will nochmal Rathaus-Chef werden

Lüneburger "Volt"-Politiker als OB-Kandidat nominiert – Alle "Volt"-Kandidaten in den Wahlbereichen 

Die Volt-Kandidaten für die Kommunalwahl 2026. Michèl Pauly (3.v.r.) tritt überdies als Oberbürgermeister-Kandidat an. Foto: VoltLüneburg, 23.03.2026 - Wer "Volt" sagt, meint nicht immer elektrische Spannung. Denn "Volt" steht auch für eine europäische Partei, die bei den Kommunalwahlen im September erstmals auch in der Region Lüneburg antritt. Prominentes Mitglied ist der frühere Linken-Politiker und langjährige Ratsherr in Lüneburg Michèl Pauly (LGheute berichtete). Jetzt will Pauly nicht nur als Volt-Politiker in den neuen Stadtrat einziehen, er will sogar Oberbürgermeister werden. 

Neue Zeiten in der Meldebehörde

Lüneburg, 14.03.2026 - Im Einwohnermeldeamt in der Bardowicker Straße werden ab dem 1. April wieder längere Sprechstunden und mehr Termine angeboten. Wegen eines akuten Personalmangels im vergangenen Herbst mussten die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Jetzt wurde neues Personal eingestellt. Künftig sind Dienstag und Donnerstag die langen Tage im Bürgeramt, Termine sind dann wieder bis 18 Uhr möglich.

Mieten dürfen weiter steigen

Rat segnet neuen Mietspiegel für Lüneburg ab

Die Mietpreise in Lüneburg dürfen auch in Zukunft weiter steigen. Foto: LGheute Lüneburg, 12.03.2026 - Wohnen in Lüneburg wird teurer, und das mit Zustimmung der Politik. Um knapp 7 Prozent dürfen die Mieten künftig steigen, das sieht der neue Mietspiegel 2026 vor, den der Rat der Stadt kürzlich beschlossen hat. Für die Fortschreibung des Mietspiegels wurde im Zeitraum August bis Oktober 2025 eine Stichprobenerhebung durchgeführt, 1.700 Mieter und Vermieter wurden angeschrieben, gut die Hälfte hat sich beteiligt.

Die alte Stadtmauer wird saniert

Neues Konzept auch für den dortigen Tunnel

Die alte Stadtmauer mit dem Eingang zum Tunnel. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 11.03.2026 - Die viele Jahrhunderte alte Lüneburger Stadtmauer zwischen Innenstadt und Liebesgrund muss saniert werden. Rund 800.000 Euro sollen dafür aus der Städtebauförderung für das "Westliche Wasserviertel" fließen, teilte die Stadtverwaltung mit, über den Eigenanteil der Stadt hielt sich das Rathaus bedeckt. Auch der dortige Tunnel, der zuletzt als beliebter Veranstaltungsraum geschätzt wird, ist Teil der Sanierung.

Nervige Absperrung im Kurpark

Weg soll demnächst wieder freigegeben werden

Von immer mehr Kurpark-Besuchern wird die Sperrung des Weges nicht mehr akzeptiert. Foto: LGheute Lüneburg, 03.03.2026 - Verbote, die sinnlos sind oder vielen als sinnlos erscheinen, werden früher oder später gern mal ignoriert. Das ist auch im Lüneburger Kurpark zu beobachten. Dort ist seit Monaten der Weg zwischen der Kurparkmuschel und dem Salü gesperrt, weil dieser erneuert werden sollte. Obwohl die Arbeiten aber schon im vergangenen Jahr offenkundig abgeschlossen waren und sich seitdem dort auch nichts mehr tat, bleibt die Sperrung weiter bestehen. LGheute hakte bei der Stadtverwaltung nach.

Kann Kaltenmoor besser werden?

In einem "Stadtteil-Check" will die SPD mit Anwohnern ins Gespräch kommen

Kein Ort zum Verweilen: der St.-Stephanus-Platz in Kaltenmoor. Foto: LGheuteLüneburg, 25.02.2026 - Kaltenmoor? Wenn von diesem Stadtteil die Rede ist, gehen die meisten Lüneburger lieber in Deckung. Zu recht, denn kein anderer Stadtteil fällt durch Straftaten oder ähnliche Delikte so häufig auf wie dieser. Wenn es in Lüneburg zur Sache geht, ist das migrantenreiche Kaltenmoor meist mit von der Partie. Offiziell sagt das niemand, Kaltenmoor soll ja nicht diskriminiert werden. An den Problemen dieses Problem-Bereichs ändert das aber nichts. Umso begrüßenswerter, dass die SPD sich des Themas annehmen will.

Ohrfeigen-Politik aus Lüneburg

Oberbürgermeisterin Kalisch kritisiert Bahn-Ankündigung heftig – zu recht? 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.02.2026 - In Sachen Verkehrs-Chaos sind die Menschen in Stadt und Kreis einiges gewohnt. Ob unprofessionell abgestimmte Großbaustellen, mehrfach verschobene Fertigstellungstermine, verstopfte Umleitungen, ein misslungener "Moin"-Start oder eine Baustelle, die dreimal angekündigt und wieder verschoben wird wie zuletzt an der Lauenburger Elbbrücke – vieles kann die Verkehrsteilnehmer in der Region nicht mehr erschüttern. Da wirkt es ein wenig befremdlich, wenn Lüneburgs Oberbürgermeisterin sich darüber echauffiert, dass die Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Hannover länger dauern wird.

Wohnen im Altbau?

Infoveranstaltung will Probleme und mögliche Lösungen aufzeigen

Hübsch anzusehen, zum Wohnen aber nicht geeignet: Lüneburgs historische Innenstadt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.02.2026 - Lüneburgs Innenstadt ist ein Juwel, zumindest aus bauhistorischer Sicht. Zum Wohnen ist der Bereich so gut wie nicht geeignet, da Altbauten meist nicht die Vorgaben erfüllen, die der Gesetzgeber heute für Wohnraum setzt. In der Regel werden zu niedrige Raumhöhen und fehlender Brandschutz als Hinderungsgründe genannt. Die Konsequenz: Kostbarer Wohnraum steht häufig leer. Das Thema hat nun die Stadtverwaltung, die ja bekanntlich die Bauaufsichtsbehörde ist, entdeckt. Bei einem Info-Abend soll nun der Frage nachgegangen werden, wie Wohnen im Altbau möglich ist.

Absackungen in der Heiligengeiststraße

Ursache laut Stadtverwaltung noch unklar

In der Heiligegeiststraße ist aus bisher ungeklärten Gründen das Pflaster abgesackt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.02.2026 - In der Heiligengeiststraße ist zwischen dem Gasthaus Mälzer und der IHK ein kleiner Bereich aufgrund von abgesacktem Pflaster vorübergehend abgesperrt worden. Über die Ursache wird weiterhin gerätselt.

Ein Ort für die Abgehängten

In der Schießgrabenstraße soll ein "Kontaktcafé" entstehen

In diesem Haus soll das neue Kontaktcafé entstehen. Foto: LGheuteLüneburg, 15.02.2026 - Wie wird Lüneburg sein demoliertes "Stadtbild" wieder los? Darum geht es, seit die Lage in der Innenstadt mit herumlungernden Trinkern, Drogenabhängigen, Obdachlosen und dubiosen Figuren auch aus dem migrantischen Milieu für viele immer bedrohlicher wurde. Denn als Bedrohung der persönlichen wie auch der öffentlichen Sicherheit wird die Situation vor allem am Platz Am Sande schon seit längerem wahrgenommen. Die Stadt hat nun reagiert und will an der Schießgrabenstraße ein "Kontaktcafé" einrichten. Geplant ist aber deutlich mehr.

"Ich kann zuhören"

Oliver Wozniok tritt für die SPD als Oberbürgermeister-Kandidat an

Oliver Wozniok will Oberbürgermeister von Lüneburg werden. Foto: LGheuteLüneburg, 13.02.2026 - Wer Oberbürgermeister werden will, braucht einen klaren Blick auf die Zukunft. Da schadet es auch nicht, Ziele zu setzen, die vielleicht noch etwas weit in der Ferne liegen. Vielleicht hatte die Lüneburger SPD deshalb das "Utopia" in der Katzenstraße ausgewählt, um ihren OB-Kandidaten – nach einem geheimnisvollen Vorspann – heute der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die erhoffte Überraschung gelang. Mit Oliver Wozniok wurde heute einen Bewerber vorgestellt, der in Lüneburg so gut wie unbekannt ist.

Maja Lucht soll Lüneburg das Gesicht von morgen geben

Rat wählt Verwaltungswirtin zur Nachfolgerin der ausscheidenden Stadtbaurätin

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (r.) beglückwünscht Maja Lucht zu ihrer neuen Aufgabe als Stadtbaurätin. Foto: Screenshot YoutubeLüneburg, 12.02.2026 - Maja Lucht ist die künftige Stadtbaurätin von Lüneburg. Der Rat der Stadt wählte die langjährige Verwaltungsmitarbeiterin in seiner heutigen Sitzung einstimmig zur Nachfolgerin von Heike Gundermann, die Ende Mai vertragsgemäß aus dem Amt scheidet. Die Diplom-Verwaltungswirtin Lucht hatte sich trotz einiger Kontroversen im Vorfeld der Neubesetzung der wichtigen Dezernentenstelle letztlich doch überraschend durchsetzen können.