header

Politik und Verwaltung

Wohnen im Altbau?

Infoveranstaltung will Probleme und mögliche Lösungen aufzeigen

Hübsch anzusehen, zum Wohnen aber nicht geeignet: Lüneburgs historische Innenstadt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.02.2026 - Lüneburgs Innenstadt ist ein Juwel, zumindest aus bauhistorischer Sicht. Zum Wohnen ist der Bereich so gut wie nicht geeignet, da Altbauten meist nicht die Vorgaben erfüllen, die der Gesetzgeber heute für Wohnraum setzt. In der Regel werden zu niedrige Raumhöhen und fehlender Brandschutz als Hinderungsgründe genannt. Die Konsequenz: Kostbarer Wohnraum steht häufig leer. Das Thema hat nun die Stadtverwaltung, die ja bekanntlich die Bauaufsichtsbehörde ist, entdeckt. Bei einem Info-Abend soll nun der Frage nachgegangen werden, wie Wohnen im Altbau möglich ist.

Absackungen in der Heiligengeiststraße

Ursache laut Stadtverwaltung noch unklar

In der Heiligegeiststraße ist aus bisher ungeklärten Gründen das Pflaster abgesackt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.02.2026 - In der Heiligengeiststraße ist zwischen dem Gasthaus Mälzer und der IHK ein kleiner Bereich aufgrund von abgesacktem Pflaster vorübergehend abgesperrt worden. Über die Ursache wird weiterhin gerätselt.

Ein Ort für die Abgehängten

In der Schießgrabenstraße soll ein "Kontaktcafé" entstehen

In diesem Haus soll das neue Kontaktcafé entstehen. Foto: LGheuteLüneburg, 15.02.2026 - Wie wird Lüneburg sein demoliertes "Stadtbild" wieder los? Darum geht es, seit die Lage in der Innenstadt mit herumlungernden Trinkern, Drogenabhängigen, Obdachlosen und dubiosen Figuren auch aus dem migrantischen Milieu für viele immer bedrohlicher wurde. Denn als Bedrohung der persönlichen wie auch der öffentlichen Sicherheit wird die Situation vor allem am Platz Am Sande schon seit längerem wahrgenommen. Die Stadt hat nun reagiert und will an der Schießgrabenstraße ein "Kontaktcafé" einrichten. Geplant ist aber deutlich mehr.

"Ich kann zuhören"

Oliver Wozniok tritt für die SPD als Oberbürgermeister-Kandidat an

Oliver Wozniok will Oberbürgermeister von Lüneburg werden. Foto: LGheuteLüneburg, 13.02.2026 - Wer Oberbürgermeister werden will, braucht einen klaren Blick auf die Zukunft. Da schadet es auch nicht, Ziele zu setzen, die vielleicht noch etwas weit in der Ferne liegen. Vielleicht hatte die Lüneburger SPD deshalb das "Utopia" in der Katzenstraße ausgewählt, um ihren OB-Kandidaten – nach einem geheimnisvollen Vorspann – heute der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die erhoffte Überraschung gelang. Mit Oliver Wozniok wurde heute einen Bewerber vorgestellt, der in Lüneburg so gut wie unbekannt ist.

Maja Lucht soll Lüneburg das Gesicht von morgen geben

Rat wählt Verwaltungswirtin zur Nachfolgerin der ausscheidenden Stadtbaurätin

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (r.) beglückwünscht Maja Lucht zu ihrer neuen Aufgabe als Stadtbaurätin. Foto: Screenshot YoutubeLüneburg, 12.02.2026 - Maja Lucht ist die künftige Stadtbaurätin von Lüneburg. Der Rat der Stadt wählte die langjährige Verwaltungsmitarbeiterin in seiner heutigen Sitzung einstimmig zur Nachfolgerin von Heike Gundermann, die Ende Mai vertragsgemäß aus dem Amt scheidet. Die Diplom-Verwaltungswirtin Lucht hatte sich trotz einiger Kontroversen im Vorfeld der Neubesetzung der wichtigen Dezernentenstelle letztlich doch überraschend durchsetzen können. 

Der geheimnisvolle Unbekannte

Die Lüneburger SPD will am Freitag ihren OB-Kandidaten präsentieren

Hier möchte auch die SPD künftig gern den den Ton angeben: im OB-Trakt des Lüneburger Rathauses. Foto: LGheuteLüneburg, 11.02.2026 - Oberbürgermeisterwahlen sind für die Politik ein zweischneidiges Schwert: Während sie zum einen eine willkommene Chance bieten, politische Ziele plakativ herauszustellen, sind die Parteien auf der anderen Seite gefordert, dafür einen geeigneten und aussichtsreichen Kandidaten zu präsentieren. Wie schwer gerade Letzteres ist, zeigt sich in diesen Wochen auch in Lüneburg. Zwar haben FDP und Linke ihre Kandidaten für den Rathaus-Chefsessel gegen die wieder antretende Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) bereits nominiert, doch von den Hauptakteuren SPD und CDU blieb die Antwort bislang aus. Nun aber gehen auch die Sozialdemokraten ins Rennen. Nur mit wem?

Letzte Hoffnung Autofahrer

Neues Nutzerportal soll Notlage während der Bahn-Sperrung überbrücken  

Ab 1. Mai ist Schluss. Dann wird Lüneburg für voraussichtlich zweieinhalb Monate vom Bahnverkehr abgeschnitten sein. Foto: LGheuteLüneburg, 11.02.2026 - Schwere Zeiten kommen ab Mai auf die Bahn-Kunden in der Region zu, vor allem die Tages-Pendler, die in der Region auf einen intakten Bahnverkehr zwischen Hamburg und Hannover angewiesen sind. Weil die Bahnstrecke Hamburg - Hannover von Anfang Mai bis Mitte Juli grundsaniert und dafür komplett gesperrt wird, müssen Pendler andere Wege nutzen, um doch noch irgendwie an ihr Ziel zu kommen. Für Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) ist der geplante Bahn-Blackout ein Unding. Wirklich überraschend aber ist: Sie setzt nun ausgerechnet auf diejenigen, die sie in ihrer Stadt partout nicht haben will: die Autofahrer.

Schwarze Kästen für mehr Daten

In Lüneburg sind jetzt Verkehrsmessgeräte im Einsatz

Auf dem Tablet können Lars Hoffmann (l.) und Ludwig Pinkernelle aus dem Bereich Mobilität die Verkehrsmessungen abbilden und auswerten. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 06.02.2026 - Wer planen will, braucht Daten. Das gilt auch für die Stadt Lüneburg, die dabei ist, die Verkehrswege für morgen zu planen. Weil die Daten aus der letzten Verkehrszählung von 2013 inzwischen aber überholt sein dürften, muss neu erfasst werden, wer wann wo langfährt. Die Stadtverwaltung setzt deshalb jetzt Verkehrsmessgeräte an Knotenpunkten der Innenstadt ein.

Treppenturm soll Zugang zum Bahnhof sicherstellen

Stadt lässt Provisorium für 13-monatige Sperrung der Bahnhofstraße errichten 

Der Treppenturm wird dieser Tage in der Lünertorstraße errichtet. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.02.2026 - In der Lünertorstraße nahe der Einmündung zur Bahnhofstraße lässt die Stadtverwaltung in diesen Tagen einen provisorischen Treppenturm errichten. Anlass sind die umfangreichen Bauarbeiten für die Erneuerung der östlichen Eisenbahnbrücke mitsamt Unterführung. Da die Bahnhofstraße in diesem Abschnitt in Kürze komplett gesperrt werden muss, soll die Treppe Fußgängern den Zugang zum Bahnhof ermöglichen.

Kaputte Laternen auch in Lüneburg

Reparatur ausgefallener Straßenbeleuchtung kann länger dauern 

In Lüneburg kann die Reparatur ausgefallener Straßenlaternen länger dauern. Foto: LGheute Lüneburg, 28.01.2026 - Der Zustand des Landes ist nicht nur an maroden Brücken und ausfallenden Zügen erkennbar, inzwischen wird er auch an der Straßenbeleuchtung in den Kommunen deutlich. So war in Adendorf über Wochen die Beleuchtung in Teilen der Dorfstraße und angrenzenden Bereichen ausgefallen, die Gemeindeverwaltung auch gleich mit abgetaucht (LGheute berichtete). Nun gehen auch vermehrt in Lüneburg die Straßenlaternen aus. Die Stadtverwaltung reagiert auf Nachfragen.

Kalisch rückt hoch

Lüneburgs Oberbürgermeisterin ist neue Vizepräsidentin des Deutschen Städtetags

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 22.01.2026 - Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch ist heute vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetags einstimmig zur Vizepräsidentin des kommunalen Spitzenverbandes benannt worden. Im Deutschen Städtetag haben sich insgesamt rund 3.200 Städte und Gemeinden mit rund 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen.

Thorben Peters ist der Dritte

Auch der Linken-Politiker will Oberbürgermeister von Lüneburg werden

Thorben Peters. Foto: privatLüneburg, 19.01.2026 - Drohen Lüneburg demnächst Berliner Verhältnisse? Was in der Bundeshauptstadt schon nicht klappt – Mietendeckel-verhinderter Wohnungsbau, dysfunktionale Verwaltung, Dauersubventionierung auf Kosten Dritter oder auch mal tagelange Stromausfälle – könnte womöglich Vorbild für Lüneburg werden. Das jedenfalls steht im Raum, denn ein Politiker der Linken, die für das seit Jahren bekannte Berlin-Drama mitverantwortlich sind, will Oberbürgermeister von Lüneburg werden: Thorben Peters.

Streusalz-Schmarotzer unterwegs?

AGL registriert zahlreiche plötzlich geleerte Streugutboxen und äußert Verdacht

Lüneburg, 09.01.2026 - Kaum sind sie befüllt, sind sie auch schon wieder leer: die in der Stadt verteilten öffentlichen Streugutboxen der AGL. Zwar ist das Streugut für die öffentliche Nutzung bestimmt, doch das Ausmaß, in dem sie in diesem Jahr wieder leer sind, ist neu. "Sobald wir unsere Streugutboxen aufgefüllt haben, werden sie innerhalb kürzester Zeit wieder leergeräumt", sagt Lars Strehse, Geschäftsführer der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL). Und er hat einen Verdacht.

Baum-Besetzer wollen Protest fortsetzen

"Linke" greifen Thema im Rat der Stadt auf

Trotz der extremen Wetterlage wollen die A39-Gegner ihren Protest fortsetzen. Foto: Aktionsgruppe FlederhörnchenLüneburg, 08.01.2026 - Die Baum-Besetzer, die seit Tagen im Lüner Holz gegen den Weiterbau der A39 protestieren, wollen ihren Widerstand trotz der extremen Wetterlage fortsetzen. Wie die Gruppe heute mitteilt, sei man gut durch die letzten Tage gekommen. Kritik wurde erneut an der Lüneburger Polizei geübt. Die Stadtratsfraktion der "Linken" will das Thema im Rat zur Sprache bringen.  

Stadt bereitet sich auf neues Schnee-Chaos vor

Auch Lüneburgs Bürger müssen Streupflicht nachkommen

Lüneburg, 08.01.2026 - Die für die kommende Nacht und den morgigen Tag erwarteten großen Schneefälle werden in Stadt und Landkreis Lüneburg wohl erneut zu massiven Einschränkungen vor allem im Straßenverkehr sorgen. In Lüneburg sei man darauf vorbereitet, teilt die Stadtverwaltung mit. Die städtische AGL, die für den Winterbetrieb zuständig ist, sei einsatzbereit. Rund 120 Mitarbeiter sind an allen Tagen im Winterhalbjahr im Zweischichtbetrieb organisiert.

Neue Ideen für ein besonderes Viertel

Info-Veranstaltung zu den Sanierungs-Plänen fürs westliche Wasserviertel 

Das westliche Wasserviertel reicht bis zum Marienplatz, für den schon seit längerem neue Nutzungsmöglichkeiten gesucht werden. Foto: LGheute Lüneburg, 06.01.2026 - Es ist ein besonderes Stück Lüneburg, aber auch eines mit zwei Gesichtern: das historische Wasserviertel rund um den Alten Hafen und St. Nicolai. Als touristischer Anziehungspunkt lockt es täglich Tausende Besucher, als Vergnügungsviertel mit seinen zahlreichen Bars und Kneipen ist es Partymeile für die einen, aber auch Ärgernis für die Anwohner – ein Konflikt, für den keine Lösung in Sicht ist. Immerhin unternimmt die Stadt einiges, um das Erscheingsbild des östlichen Viertels aufzuwerten. Nun soll auch der westliche Bereich in Angriff genommen werden. Was dort geplant ist, will die Stadtverwaltung am 19. Januar vorstellen.

Selbstverwirklichung mit der Kita

In Lüneburg werden neue Betreuungsplätze vergeben

Begehrt – aber auch beliebt? Kitas sind mehr Aufbewahrungsort als echter Elternhausersatz. Foto: LGheuteLüneburg, 02.01.2026 - Wenn Frauen heute von Selbstverwirklichung sprechen, meinen viele eine Karriere im Job. Vor 50 Jahren war das noch anders. Freiheit zur Selbstverwirklichung war da im Marxschen Sinne vor allem Befreiung von der Mühsal lohnabhängiger Arbeit. Wer trotzdem studierte, suchte entweder nach Erkenntnis oder besseren Chancen auf dem Heiratsmarkt. Mit zunehmenden Personalkosten in den Unternehmen war der nächste Schritt dann nicht mehr weit: Frauen sollten die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt fördern und die Löhne drücken. Zur Belohnung für die Frauen gab es gesellschaftliche Aufwertung, verkauft als Selbstverwirklichung. Die sieht heute so aus, dass sie nicht nur im Job, sondern auch um Kita-Plätze für ihre Kinder kämpfen müssen. Auch in Lüneburg, wo jetzt neue Plätze vergeben werden.

Ist die Republik noch zu retten?

SPD lädt ein zu öffentlicher Podiumsdiskussion 

Lüneburg, 04.12.2025 - Ist Berlin noch zu retten? Das fragen sich Viele angesichts der irritierenden Nachrichten, die inzwischen nahezu täglich aus dem Regierungsviertel kommen. Jüngstes Beispiel sind die Entgleisungen von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), die bundesdeutsche Unternehmer zu politischen "Gegnern" erklärte, weil diese ihre offenkundige Unkenntnis in Steuerfragen mit Lachen quittierten. Was ihren Kabinetts- und SPD-Vorstandskollege Lars Klingbeil wiederum zu dem Vorwurf verleitete, Frauen dürften nicht kritisiert werden, weil sie Frauen sind. Was aber machen solche Äußerungen mit diesem Land? Genau darum soll es bei einer Diskussion mit dem Gründer von "Brand New Bundestag" gehen, der am 11. Dezember nach Lüneburg kommt.

Umzug online melden

Lüneburg bietet neuen Bürger-Service

Lüneburg, 03.12.2025 - Wer seinen Wohnsitz nach Lüneburg wechselt oder innerhalb der Stadt umzieht, kann die erforderliche Ummeldung beim Bürgeramt jetzt auch online erledigen. Allerdings müssen dafür drei Voraussetzungen erfüllt sein.

Für mehr Aufenthaltsqualität

Am Kreidebergsee entsteht eine schwimmende Plattform

So soll die Plattform demnächst aussehen. Visualisierung: LILASp / A. CalitzLüneburg, 30.11.2025 - Der Kreidebergsee in Lüneburg wird gern aufgesucht. Mit seinen naturbelassenen Ufern, dem idyllischen Wanderweg und der freien großen Wiese mit Abenteuerspielplatz ist er ein attraktiver Freizeitort inmitten der Stadt – so sehr, dass gelegentlich auch Unholde dort für Ärger sorgen und Besucher ihren Müll dort hinterlassen. Nun soll er eine weitere Attraktion erhalten: eine schwimmende Aussichtsplattform im See.