Kultur und Bildung

Neues Gebäude fürs Gymnasium Oedeme

AfD-Kreistagsfraktion fordert Neubau statt Unterricht in alten Containern

Lüneburg, 17.05.2017 - Das Gymnasium in Lüneburg ist bei Schülern besonders beliebt, regelmäßig gibt es dort mehr Anmeldungen als Plätze. In kommenden Schuljahr soll die Schule wegen des hohen Andrangs sogar siebenzügig werden. Doch Unterricht ist vielfach nur in Containern möglich, die zudem inzwischen viele Jahre alt sind. Für die AfD ist dies offenbar ein nicht mehr hinnehmbarer Zustand. Ihre Fraktion im Kreistag Lüneburg fordert jetzt den Bau eines neuen Schulgebäudes.

Das rätselhafte Schicksal des Bernsteinzimmers

Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum

Das Bernsteinzimmer ist originalgetreu im Katharinenpalast in St. Petersburg nachgebaut worden. Foto: Dr. Burkhard GöresLüneburg, 19.03.2017 - Das Bernsteinzimmer, von dem Architekten und Bildhauer Andreas Schlüter ursprünglich für das Charlottenburger Schloss zur Zeit König Friedrich I. entworfen und dann an den russischen Zar Peter I. verschenkt, fesselt durch sein rätselhaftes Verschwinden am Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute das Interesse von Laien und Kunsthistorikern gleichermaßen. Über die Entstehung des Bernsteinzimmers in Brandenburg-Preußen und sein Schicksal spricht Dr. Burkhardt Göres am 29. März im Neubau des Ostpreußischen Landesmuseums in der Heiligengeiststraße 38.

Eröffnungsfeier mit viel Lob und etwas Kritik

800 geladene Gäste kamen zur Einweihung des neuen Zentralgebäudes der Leuphana 

Fast fertig: Das neue Zentralgebäude der Uni Lüneburg wurde feierlich eröffnet. Foto: LGheuteLüneburg, 14.03.2017 - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Wissenschafts-ministerin Gabriele Heinen-Kljajic, Architekt Daniel Libeskind und jede Menge weitere Prominenz war am Wochenende nach Lüneburg gekommen, um bei der feierlichen Eröffnung des neuen Zentralgebäudes der Leuphana Universität Lüneburg dabei zu sein. Knapp drei Stunden lang gab es nahezu ausnahmslos lobende Worte über das außergewöhnliche Bauwerk, das in den vergangenen Jahren auch wegen der explodierenden Baukosten immer wieder von sich reden machte. Aber es gab auch kritische Töne.

Richtfest an der Bildungsstätte

Montessori-Schule in Rettmer/Häcklingen erhält Erweiterungs-Neubau

Freuen sich über den Baufortschritt: Architekt Henryk Reimers, Investor Andreas Wölk, Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Projektleiter Markus Keuter, 1. Vorsitzende des Montessori-Vereins Lüneburg Dörthe Behnke. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 07.03.2017 - Am Wochenende wurde für die neue Montessori-Bildungsstätte in Rettmer/Häcklingen mit Grundschule, Krippen- und Elementar-Gruppe im Beisein vieler Kinder, Eltern, Vertretern der Stadt und anderen Richtfest gefeiert. Mit dem Festbau – Stein auf Stein in lüneburg-typischem Backstein-Rotklinker – wächst die Kita der Montessori-Bildungsstätte um eine zusätzliche Krippen- und eine weitere Elementar-Gruppe.

Neues Klima fürs Stadtarchiv

Lesesaal wird vorübergehend geschlossen

Das Lüneburger Stadtarchiv hat seinen Sitz an der Wallstraße. Foto: LGheuteLüneburg, 02.03.2017 - Das Stadtarchiv der Hansestadt Lüneburg bleibt in den kommenden zwei Wochen für Bauarbeiten geschlossen. Eine neue Klimaanlage soll eingebaut werden, um die Archivbestände langfristig optimal sichern zu können. Aus diesem Grund bleibt der Lesesaal in der Zeit vom Dienstag, 7., bis Donnerstag, 16. März, geschlossen. Heute kann der Saal noch in der Zeit von 9 bis 16 Uhr genutzt werden. Ab Dienstag, 21. März, ist der Lesesaal dann wieder ganz normal für Recherchen geöffnet.

Das große Umziehen beginnt

Mit dem neuen Zentralgebäude werden viele Institute ihren Ort wechseln – Uelzener Straße soll "Universitätsallee" werden

In diesen Wochen werden auch die neuen Räume im jetzt fertiggestellten Zentralgebäude der Universität bezogen. Foto: LGheuteLüneburg, 21.02.2017 - Mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Zentralgebäudes der Universität Lüneburg wird in den kommenden Wochen das große Umziehen beginnen. Erstmals wird es möglich sein, alle Institute und Professuren der Uni räumlich auf dem Campus unterzubringen. "Wege werden damit deutlich kürzer, Dialog und Interaktion zwischen verschiedenen Bereichen unserer Universität deutlich einfacher", teilte Uni-Präsident Sascha Spoun gestern mit. Das Zentralgebäude selbst werde ein Ort der Interaktion und Begegnung werden.

Freigabe in letzter Sekunde

Bauaufsicht gibt Libeskind-Bau grünes Licht für Inbetriebnahme

Der Inbetriebnahme des neuen Zentralgebäudes der Uni Lüneburg steht nun nichts mehr im Wege. Grafik: LeuphanaLüneburg, 31.01.2017 - Das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg kann ab sofort genutzt werden. Nach einer zweitägigen Begehung hat die zuständige Bauaufsicht der Hansestadt Lüneburg am heutigen Dienstag die Funktions- und Betriebsfähigkeit des Bauvorhabens festgestellt und grünes Licht für die Inbetriebnahme gegeben. Damit sind – zumindest aus Sicht der Universität – auch die Anforderungen für die Verwendung von Fördermitteln der Europäischen Union erfüllt. Heute war der letzte Tag, an dem die Inbetriebnahme stattfinden musste, um Anspruch auf 14 Millionen Euro Fördermittel geltend machen zu können.

Halbzeit beim Anbau-Projekt

Stadt feiert Richtfest für den Erweiterungsbau am Johanneum

Zufriedene Gesichter beim Richtfest: (v.l.) Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Architekt Carsten Grobe und Schulleiter Friedrich Suhr. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 27.01.2017 - Die Rückkehr der 5. und 6. Klassen des Johanneums naht. Nach acht Jahren Außenstelle in Kaltenmoor soll es zum Schuljahreswechsel im Sommer zurück ins Mutterhaus an die Theodor-Heuss-Straße gehen. Dort werden die Schüler in einen Neubau ziehen, für den gestern das Richtfest für den ersten Bauabschnitt gefeiert wurde. Oberbürgermeister Ulrich Mädge sagte bei der Feier: "Der Neubau am Johanneum stellt innerhalb unseres Bildungsfonds-Pakets ein wichtiges Etappenziel dar. Wir freuen uns, dass es so gut vorangeht."

Wem gehört der kulturelle Nachlass?

Podiumsdiskussion in der Kultur-Bäckerei

Lüneburg, 25.01.2017 - Wie soll die Gesellschaft mit künstlerischen Nachlässen umgehen? Die Sparkassenstiftung Lüneburg lädt im Rahmen von Impulsreferaten und einer moderierten Podiumsdiskussion mit Beteiligung des Publikums zu einem Austausch rund um das Thema Künstlernachlässe ein. Die Veranstaltung findet am Sonnabend, 4. Februar, um 14 Uhr in der Kultur-Bäckerei in Lüneburg statt.

Die Unvergessene

Vortrag über Lüneburgs frühere St.-Lambertikirche

Das Lüneburger Salz war Grundstock für das Entstehen und Vergehen der St. Lambertikirche zu Lüneburg. Grafik: Deutsches SalzmuseumLüneburg, 10.01.2017 - Der Platz trägt noch immer ihren Namen, doch die Namensgeberin selbst gibt es schon seit mehr als 150 Jahren nicht mehr. Die Rede ist von St. Lamberti, der Ende der im 19. Jahrhundert abgerissenen Kirche der Saline in Lüneburg. Hans-Herbert Sellen, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt (ALA) trägt am 19. Januar um 19 Uhr Interessantes zur Baugeschichte der senkungsgeschädigten Kirche sowie ihrem Abriss 1860/61 vor. Die Veranstaltung findet im Salzmagazin des Deutschen Salzmuseums statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 3 Euro. Mitglieder des Förderkreises des Salzmuseums genießen freien Eintritt.