Politik und Verwaltung

Ein neues Gesicht für die Gleichstellung

Maret Bening ist Gleichstellungsbeauftragte für Stadt und Kreis

Maret Bening. Foto: LandkreisLüneburg, 27.01.2018 - Ihr Ziel ist die Chancengleichheit von Frauen und Männern: Seit Anfang des Jahres ist Maret Bening die neue Gleichstellungsbeauftragte von Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Zu ihren Aufgaben gehört die Beratung von Mitarbeitern aus der Verwaltung, aber auch Bürger sind mit ihren Fragen willkommen. Neben der Ungleichbehandlung im Job zählt Bening auch den Wiedereinstieg nach der Elternzeit oder Gewalt in der Familie zu den Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten.

Stadt sucht wieder Schöffen

Bewerber können sich bis zum 1. Mai melden

Das Amtsgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 26.01.2018 - Nun ist es wieder soweit, das Amtsgericht Lüneburg fordert die Hansestadt Lüneburg, ebenso wie umliegende Gemeinden, alle fünf Jahre auf, Schöffinnen und Schöffen zu benennen. Die Stadt bittet sucht daher wieder Personen, die sich unmittelbar an der Rechtsprechung beteiligen und dabei ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung sowie Menschenkenntnis in Gerichtsurteile einbringen wollen. Eine juristische Vorbildung brauchen die Bewerber dafür nicht. Auch für die Jugendgerichte sucht die Hansestadt wieder ehrenamtliche Laien-Richter. Wer sich für diese Ehrenämter interessiert, kann sich bis zum 1. Mai bewerben.

Haushalte in Niedersachsen werden befragt

Für den Mikrozensus 2018 werden auch Erhebungsbeauftragte gesucht

Hannover, 26.01.2018 - In diesem Jahr finden in Niedersachsen wieder Befragungen im Rahmen des Mikrozensus' statt. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, werden im Verlauf des Jahres rund 160 Erhebungsbeauftragte im Land unterwegs sein, um bei rund 38.000 Haushalten vor Ort die amtliche Mikrozensusbefragung durchzuführen. Der Mikrozensus wird bundesweit seit 1957 durchgeführt. In dieser Erhebung werden Fragen zur Familienstruktur, zur Erwerbstätigkeit, zu den Bildungs- und Ausbildungsabschlüssen sowie zur Einkommenssituation gestellt.

Monika Scherf ist wieder zurück

Frühere Kreisrätin ist neue Leiterin des Amts für regionale Landesentwicklung

Monika Scherf ist die neue Landesbeauftragte für die Region Lüneburg. Foto: nghLüneburg, 17.01.2018 - Die Lüneburgerin Monika Scherf ist neue Leiterin des Amts für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg. Gestern wurde ihr die Ernennungsurkunde zur neuen Landesbeauftragten von Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, überreicht. Gleichzeitig verabschiedete sie die bisherige Leiterin Jutta Schiecke aus ihrem Amt, das sie seit der Gründung des Amts im Januar 2014 innehatte. Monika Scherf war zuletzt Kreisrätin beim Landkreis Harburg, davor Kreisrätin beim Landkreis Lüneburg. 

Türsteher niedergestochen

23-Jähriger muss sich vor dem Landgericht wegen versuchten Mordes verantworten

Hier werden die schweren Straftaten verhandelt: das Landgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 13.12.2017 - Am 19. Dezember beginnt vor der 4. großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg als Schwurgericht das Verfahren gegen einen Angeklagten im Alter von heute 23 Jahren wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, in den frühen Morgenstunden des 30. Juli 2017 in Lüneburg versucht zu haben, einen Menschen aus niederen Beweggründen zu töten und diesen dabei mittels eines gefährlichen Werkzeugs und einer das Leben gefährdenden Behandlung körperlich misshandelt und an der Gesundheit geschädigt zu haben.

"Diebe im Gesetz" erhalten Freiheitsstrafen

Mammutprozess am Landgericht Lüneburg endet mit Verurteilungen – Verfahren kostet bis zu fünf Millionen Euro

Am Landgericht Lüneburg wurde gegen die "Diebe im Gesetz" verhandelt. Foto: LGheuteLüneburg, 08.12.2017 - Die 1. große Strafkammer des Landgerichts Lüneburg als Staatsschutzkammer hat gestern das Urteil im Verfahren wegen mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung sowie banden- und gewerbsmäßigen Betruges verkündet. Die sechs Angeklagten im Alter von 37 bis 64 Jahren wurden zu Freiheitsstrafen von einem Jahr und sechs Monaten bis zu acht Jahren verurteilt. Die Staatsschutzkammer sieht es als erwiesen an, dass drei der sechs Angeklagten führende Personen der sogenannten "Diebe im Gesetz" im Raum Hannover waren, die als kriminelle Vereinigung anzusehen sind. Die übrigen drei Angeklagten wurden wegen Betruges und Urkundenfälschung verurteilt.

Neue Bahnstrecken und Digitalisierung

Detlev Schulz-Hendel setzt Schwerpunkte als frisch gewählter Sprecher für Wirtschaft und Verkehr der grünen Landtagsfraktion 

Amelinghausen, 07.12.2017 - Detlev Schulz-Hendel, Landtagsabgeordneter der Grünen, wurde von der Landtagsfraktion zum Sprecher für Wirtschaft und Verkehr benannt. Weiterhin ist er regional zuständig für den Heidekreis, den Landkreis Harburg sowie gemeinsam mit Miriam Staudte für den Landkreis Lüneburg. Detlev Schulz-Hendel: "Wir werden gemeinsam die Region entsprechend der Wahlkreise vertreten". Der Wirtschafts- und Verkehrsbereich sei angesichts der großen Herausforderungen in den nächsten Jahren eine anspruchsvolle Aufgabe. Ein wichtiges Thema sei die Reaktivierung von Bahnstrecken in der Region Lüneburg.

Farb- und Gülle-Anschlag auf AfD-Zentrale

Landesgeschäftsstelle in Lüneburg verwüstet – Landesvorsitzender sieht "politischen Mob" am Werk

Die Landesgeschäftsstelle der AfD Niedersachsen nach dem Anschlag mit Farbbeuteln und Gülle. Foto: AfDLüneburg, 05.12.2017 - Die niedersächsische Landesgeschäftsstelle der AfD in Lüneburg ist in der vergangenen Nacht durch einen Farb- und Gülleanschlag verwüstet worden. Durch den Anschlag auf die Hausfassade, das Dach und die Fenster eines Einfamilienhauses, in dem die angemieteten Geschäftsräume der AfD untergebracht sind, ist laut Polizei erheblicher Sachschaden entstanden. Laut Polizei hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Erkenntnisse über Täter und Hintergruünde der Tat liegen bislang nicht vor. Die AfD spricht von einer "Kriminalität des politischen Mobs".

Anklage wegen besonders schweren Raubes

32-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Lüneburg verantworten

Das Landgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 03.12.2017 - Am Dienstag, 5. Dezember, muss sich ein 32 Jahre alter Angeklagter wegen besonders schweren Raubes vor der 10. großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, zusammen mit einem 26 Jahre alten Mittäter am Abend des 9. Juli 2016 ein Paar in dessen Wohnung in Hohnstorf überfallen zu haben. Die Täter hätten, so die Anklage der Staatsanwaltschaft, zunächst geklopft und seien, als der 20 Jahre alte Geschädigte die Tür geöffnet habe, in die Wohnung gestürmt.

Wer zahlt für den Libeskind-Bau?

SPD-Landtagsabgeordnete sieht zusätzlichen Mittelbedarf – Linke fordern Rücktritt des Uni-Präsidenten  

Verworren stellt sich zunehmend das Finanzierungskonzept für den Libeskindbau der Leuphana dar. Foto: LGheuteLüneburg, 29.11.2017 - Das spektakuläre Zentralgebäude der Leuphana steht, doch was es tatsächlich gekostet hat, weiß offenbar noch immer niemand genau. Klar ist: die 100-Millionen-Euro-Grenze ist längst überschritten. Doch wer zahlt am Ende für den Bau, der ursprünglich 58 Millionen Euro kosten sollte? Die Lüneburger SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers will sich dafür stark machen, dass beim Land zusätzliches Geld locker gemacht wird. Thorben Peters, Landesvorstandsmitglied der Links-Partei, fordert den Rücktritt von Uni-Präsident Sascha Spoun.