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Aufgelesen

Aufgelesen: Für Schwule oder für Fußball?

Foto: LGheute14.11.2022 - Erinnern Sie sich noch? 1974? Deutschland gewinnt im Endspiel der Fußballweltmeisterschaft mit 2:1 gegen die Niederlande. Doch das Land ist nicht nur Weltmeister geworden, es war auch Gastgeber des Turniers. Eigentlich ein Unding beim Blick auf die aufgeregte Diskussion um die in wenigen Tagen startende WM in Katar. Schließlich galt 1974 in Deutschland noch der "Schwulen"-Paragraph 175.

Aufgelesen: Ein vertanes Jahr

Warum Jakob Blankenburg (SPD) kein Gewinn für die Region ist

Foto: LGheute24.10.2022 - Es ist guter Brauch, bei Job-Neulingen nach einem Jahr Bilanz zu ziehen. Was wurde erreicht, was noch nicht, was steht ganz oben auf der weiteren Agenda? Die Lüneburger "Landeszeitung" (LZ) hakte heute bei Jakob Blankenburg nach, der bei der Bundestagswahl vor einem Jahr als SPD-Youngster das Direktmandat für Lüneburg und Umland erlangte und überraschend an dem siegverwöhnten Eckhard Pols (CDU) vorbeizog. Doch die Bilanz-Ergebnisse sind ebenso ernüchternd wie die Antworten zum aktuellen Politik-Geschehen. 

Aufgelesen: "Ich habe es satt!"

Ein anerkannter Wissenschaftler prangert aktuelle gesellschaftliche Fehlentwicklungen an 

Foto: LGheute14.09.2022 - Es kommt nicht häufig vor, dass ein Hochschulprofessor sagt, was er denkt. Zu groß die Angst vor Karrierebrüchen, Mobbing durch Studenten oder von den Medien und den Shitstorm-Foren an den Pranger gestellt zu werden, wenn es um Minderheiten-Themen wie "Klimagerechtigkeit", "Geschlechtergerechtigkeit", "Cancel Culture" oder "Gender-Ideologie" geht. Lieber wird gekuscht. Einer, der diesem Treiben nicht mehr zusehen wollte, ist Prof. Dr. Knut Löschke. Er hat nun seinerseits Luft abgelassen.

Aufgelesen: Digital? Unvorstellbar

Deutschland hinkt gewaltig hinterher, wie ein Dänemark-Besuch zeigt

Auf der kleinsten Dänemark-Fähre kann man sein Ticket online bezahlen. Foto: LGheute08.09.2022 - Die Tour, die meinen Freund und mich kürzlich an die Nordküste der dänischen Insel Seeland brachte, war eigentlich nichts Besonderes. Und doch war der Wechsel ins nördliche Nachbarland bemerkenswert: Die Landschaften jenseits der deutschen Grenze waren selbst entlang der vielbefahrenen Autobahnroute Rödby-Kopenhaben lieblich, ebenso die Menschen, die wir an unseren Snack-Zwischenstopps kennenlernen durften. Außergewöhnlich aber zumindest für uns Deutsche war die Überfahrt mit der kleinen Fähre von Kulhus nach Lynaes. Sie offenbarte sich als Menetekel deutschen Versagens.

Aufgelesen: Da fehlt was

Über den Schlesinger-Skandal ist in der "LZ" nichts zu lesen

Foto: LGheute09.08.2022 - Informationen sind wichtig, vor allem solche, auf die man sich verlassen kann. Die Arbeit seriöser, unabhängiger Redaktionen ist deshalb kein "nice to have", sondern elementar für eine halbwegs funktionierende Gesellschaft, in der weniger Vertrauen in die Mächtigen, als vielmehr Transparenz und Kontrolle geboten sind. Dass hier die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten – also ARD, ZDF und Deutschlandfunk – allein nicht ausreichen, haben die Enthüllungen um die inzwischen doppelt zurückgetretene ARD-Chefin und RBB-Intendantin Patricia Schlesinger gezeigt. Die berichteten erst, als es nicht mehr anders ging. Doch wo ist die Lüneburger "Landeszeitung" geblieben?

Aufgelesen: Die Angst vor der Wut

Plötzlich können politische Vorhaben schnell durchgeführt werden 

Foto: LGheute05.08.2022 - Kennen Sie die Open Grid Europe GmbH? Oder die Gemeinde Friedeburg in Ostfriesland? Müssen Sie auch nicht, obwohl beide für unser Wohlbehagen im kommenden Winter nicht ganz unbedeutend sind. Denn das Unternehmen hat gestern in der ostfriesischen Gemeinde den vorzeitigen Baustart für die Anbindungsleitung des ersten deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven bekanntgegeben. Das ist insofern bemerkenswert, als die Bauarbeiten knapp vier Wochen früher als geplant begannen. Das wiederum wirft kein gutes Licht auf die Politik. 

Aufgelesen: Wissenschaft gegen Pseudo-Wissenschaft

Deutsche Wissenschaftler fordern die Abkehr vom Atomausstieg

Foto: LGheute31.07.2022 - "Folgt der Wissenschaft!" werden Greta Thunberg und die "Fridays for Future"-Bewegung nicht müde zu rufen, wenn es darum geht, den Kampf gegen den Klimawandel mit stichhaltigen Argumenten zu versehen. Grundsätzlich ein richtiger Ansatz. Allerdings sollte er auch konsequent durchgehalten werden. Doch bei der Frage der Nutzung der Kernenergie kommt die Wissenschaftshörigkeit der "Klima-Aktivisten" schnell an ihr Ende. Das überrascht, weil selbst der Weltklimarat, auf den sich Greta und Co. stets berufen, die Kernenergie ausdrücklich als klimafreundlich befürwortet. Nun hat sich die Wissenschaft selbst zu Wort gemeldet. Zwanzig deutsche Professoren fordern den Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Aufgelesen: Klimagerechtigkeit

Warum dieser Begriff keinen Sinn macht

Foto: LGheute06.07.2022 - Wenn es um die Folgen des Klimawandels geht, fällt häufig auch der Begriff "Klimagerechtigkeit". Gemeint ist damit, dass nach dem Verursacherprinzip diejenigen Länder, die hauptsächlich für die Erderwärmung verantwortlich sind, auch global die Verantwortung für die Folgen und Schäden des Klimawandels tragen müssen. Nicht vom Klimawandel bedrohte Inselstaaten in der Südsee, sondern Industrieländer wie Deutschland stehen demnach in der Pflicht. Das klingt plausibel, aber ist es das auch?

Aufgelesen: Abenteuer Pronomen

Foto: LGheute24.06.2022 - Kürzlich erhielt ich eine E-Mail von einem Mitglied des Lüneburger Stadtrats. Es ging um die gestrige Ratssitzung, zu der das Mitglied vorab mitteilte, dass alle demokratischen Parteien des Lüneburger Stadtrats sich erfreulicherweise für die Reaktivierung der Bahnstrecken nach Bleckede und Amelinghausen aussprechen – demnach also auch die AfD. Respekt, so viel Demokratieverständnis ist heute nicht mehr selbstverständlich. Gestolpert bin ich aber über etwas anderes: seine "Pronomen", die der Absender meinte erwähnen zu müssen.

Aufgelesen: Rente mit 50

Foto: LGheute20.06.2022 - Die prall gefüllten Brüsseler EU-Kassen haben eine magische Anziehungskraft – zumindest auf die, die mehr rausholen als einzahlen. Wer sich zu dem erlauchten Kreis der EU-Mitglieder zählen darf, kann sich deshalb entspannt zurücklehnen: Wenn's zu Hause brennt, wird geholfen, zur Not über die EZB. Dass nun auch die Ukraine dazugehören will, ist nachvollziehbar. Zuvor aber muss sie zeigen, dass sie es auch wert ist. Anders die, die schon drin sind. Wie Frankreich zum Beispiel.