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Aufgelesen

Aufgelesen: Weg mit "der" und "die"

Wie Gender-Sprech ganz einfach in die Tat umgesetzt werden kann

Foto: LGheute07.01.2022 - Da es ja Menschen geben soll, die nicht genau wissen, welchem Geschlecht sie angehören, wohl aber, dass sie weder Mann noch Frau sind, wird hierzulande immer wieder darüber diskutiert, wie sie denn anzusprechen seien. Frankreich ist da schon einen Schritt weiter. Das traditionsreiche Wörterbuch "Le Robert" hat kürzlich ein geschlechtsneutrales Pronomen eingeführt. Eine überraschende Idee, die auch in Deutschland greifen könnte. Und hier sogar noch viel einfacher umzusetzen wäre.

Aufgelesen: Kein Plan

Keine Talkshows mehr sondern Masterpläne

Foto: LGheute21.11.2021 - Sie klingt kompliziert, kommt den meisten auch nur holpernd über die Lippen, ist aber längst in aller Munde: die "Epidemische Notlage nationaler Tragweite". Per Bundestagsbeschluss ist sie zwar kürzlich erst beendet worden, doch das Virus greift mit bislang ungeahnter Kraft weiter um sich. Als Bürger dieses Landes stellt man sich die Frage, wie das geschehen konnte. Die Situation offenbart: es gibt nicht nur eine epidemische, sondern erkennbar auch eine "Politische Notlage nationaler Tragweite".

Aufgelesen: Der Wissenschaft folgen

Der geplante Ausbau der Erneuerbaren könnte an fehlenden Rohstoffen scheitern

Foto: LGheute16.11.2021 - "Folgt der Wissenschaft!" Der Schlachtruf von "Fridays for Future" hat beim jetzt zuende gegangenen UN-Klimagipfel offenbar zu Nachdenken geführt. Allerdings anders als von FFF gedacht, denn einen halsbrecherischen Sofortausstieg aus allem wird es nicht geben. Vermutlich, weil einige schwergewichtige Teilnehmer unter Wissenschaft nicht nur Klima-, sondern auch Wirtschafts-, Sozial-, Geo- und Naturwissenschaften verstehen. Und nun wird auch noch bekannt, dass selbst der geplante Ausstieg gefährlich ins Schlingern geraten könnte.

Aufgelesen: "Sie hat keine Allkompetenz"

Ex-Verfassungsgerichtspräsident kritisiert EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland 

14.11.2021 - Angriff ist die beste Verteidigung, heißt es häufig dann, wenn es gilt, aus einer misslichen Lage wieder herauszukommen. Nach diesem Motto verfährt die Europäische Union, nachdem das Bundesverfassungsgericht im Mai 2020 Kritik an dem milliardenschweren Anleihe-Ankaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) geäußert hatte. Das führte zu Protest seitens der EU. Sie sieht ihre Kompetenzen beschnitten und leitete im Juni ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland ein. Beim früheren Verfassungsgerichtspräsidenten Hans-Jürgen Papier stößt das auf Kritik.

Aufgelesen: Gut, dass er weg ist

Heinrich Bedford-Strohm ist nicht mehr Ratsvorsitzender der EKD

Foto: LGheute10.11.2021 - Heinrich Bedford-Strohm ist nicht mehr Chef der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das ist gut so. Nicht gut ist, dass er seinen Amtsabtritt mit der Bemerkung verband, er sei unzufrieden über den Stand der Aufarbeitung der "Missbrauchsfälle", also sexueller Übergriffe an Kindern und Jugendlichen durch Amtsinhaber in der Evangelischen Kirche, wie er gegenüber der Presse erklärte. Das ist zynisch. 

Aufgelesen: Informieren, informieren, informieren

Auch Lokalzeitungen haben in Zeiten von Facebook und Co. eine Zukunft

Foto: LGheute21.10.2021 - Wohin geht der Journalismus? Dieser Frage geht derzeit die Lüneburger "Landeszeitung" (LZ) in einer groß aufgemachten Zukunftsserie nach. Die LZ treibt dabei die Frage um, wie die klassischen Medien, allen voran die Printmedien, auf den Druck durch Internet, Facebook und Co. reagieren sollen. Seit sie ihr Informations- und Meinungsmonopol verloren haben, sehen sie sich auf der Suche nach neuen Formen und Formaten des Journalismus. Dabei ist die Antwort ganz einfach: Guter Journalismus geht dahin, wo er schon immer hingegangen ist: zum Informationswert.

Aufgelesen: Blindes Vertrauen

Ein Leipziger Forscher wagt eine steile These zum Umgang mit klassischen Medien

Foto: LGheute19.10.2021 - Wer dumm ist, vertraut den Medien nicht. So lautet verkürzt die Auffassung des Leipziger Medienwissenschaftlers Markus Beiler. Der Leiter des Zentrums für Journalismus und Demokratie und Direktor des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der dortigen Universität beklagt das Misstrauen seiner sächsischen Mitmenschen gegenüber den klassischen Medien. Nur: Warum ging dann gerade von Leipzig die Initialzündung für den Niedergang der DDR aus?

Aufgelesen: Wahnsinn

Wie der "Spiegel" aus einer Jugend-Sünde einer Grünen-Politikerin eine Kampagne von Rechts macht

Foto: LGheute12.10.2021 - Kann man aus einem unglücklichen, lange Zeit zurückliegenden, aber nicht besonders bedeutsamen Agieren einer heute 20-jährigen Politikerin der Grünen eine Anklage gegen Rechte und Rechtsextreme machen? Für den "Spiegel" kein Problem. In einem nicht enden wollenden Artikel hat Kolumnen-Schreiberin Margarete Stokowski es geschafft, einem Null-Thema nicht nur die Aufmerksamkeit einer verfassungsrechtlichen Bedrohung zu geben. Sie zeigt auch, wie Sinnfälliges ins Wahnsinnige gesteigert werden kann.  

Aufgelesen: Wie? Nicht grün gewählt??

Foto: LGheute06.10.2021 - Medienschelte von den Medien? Das hat man nicht alle Tage. Wenn überhaupt, dann wagt es vielleicht mal ein Politiker, der nicht mehr viel zu verlieren hat, Kritik an der veröffentlichten Meinung vorzutragen. Nun aber ist es die Redaktion der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die sich kritisch über Kollegen aus den anderen Redaktionen äußert. Anlass ist die überraschend hohe Zustimmung, die die FDP bei der jüngsten Bundestagswahl seitens der Erstwähler erfahren hat.

Aufgelesen: Die "acht Arschlöcher in Karlsruhe"

Foto: LGheute07.09.2021 - Ob es wirklich stimmt, dass Willy Brandt die Richter des Bundesverfassungsgerichts in interner Runde mal als die "acht Arschlöcher in Karlsruhe" bezeichnet hat, ist aktenkundig nicht belegt. Der Ausspruch hält sich dennoch seit 1972, als der frühere SPD-Bundeskanzler diese Worte im Zusammenhang mit der Verabschiedung der damals umstrittenen Ostverträge benutzt und Sorge gehabt haben soll, ob Karlsruhe die Verträge akzeptiert. Daran erinnert die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) in einem Beitrag anlässlich des 70. Geburtstags des höchsten deutschen Gerichts – und an Kritik, die es in jüngster Zeit erfährt.