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Aufgelesen

Aufgelesen: Hohn und Häme

Die Deutsche Bahn versteigt sich in einem Tweet gegen die AfD-Politikerin von Storch

Foto: LGheute03.10.2023 - Mit Kritik kann nicht jeder gut umgehen. Aktuelles Beispiel ist ein Tweet der AfD-Politikerin Beatrix von Storch, in dem sie sich über die Regenbogen-Markierung an einem ICE der deutschen Bahn mokiert. Die Bahn könne "nur noch woke", schrieb von Storch auf Neu-Twitter "X" und kritisiert, das Unternehmen würde "wie ganz Deutschland nix mehr auf die Kette kriegen, aber im rosa Tütü mächtig viel Regenbogen-Haltung zeigen". Die Bahn ihrerseits schickte sie in ihrer Antwort daraufhin auf Nimmerwiedersehen in die Wüste – und hat damit nur Hohn und Häme nicht nur für die AfD-Politikerin übrig.

Aufgelesen: Haltung oder doch lieber Politik?

Die aktuelle Thüringen-Kontroverse offenbart die Defizite der etablierten Parteien 

Foto: LGheute16.09.2023 - Auch wenn in diesen Tagen von berufeneren Stellen längst ausführlich über die CDU-FDP-AfD-Abstimmung in Thüringen berichtet und geschrieben wird, zwei Punkte springen dann doch ins Auge, die meist nur am Rande oder gar nicht berücksichtigt werden und hier deshalb in den Blick genommen werden sollen. Es geht dabei zum einen um das fragwürdige Selbstverständnis der Rot-Rot-Grünen Minderheitsregierung und zum anderen um das nicht minder fragwürdige Politikverständnis der Schleswig-Holstein-CDU, genauer: ihres Ministerpräsidenten. 

Aufgelesen: 403 Sekunden gegen 700 Kilometer

Warum uns China mal wieder einen großen Schritt voraus ist

Foto: LGheute11.09.2023 - Er ging durch alle Medien, die "tagesschau" berichtete ebenso pflichtgemäß wie das "heute journal", die "Süddeutsche Zeitung" oder "Spiegel online". Die Rede ist vom Ersten Spatenstich, der gestern von Klimaminister Robert Habeck für den Bau der Stromleitung "Südlink" pressewirksam in Szene gesetzt wurde. Die Botschaft, die von diesem PR-Spektakel ausging: In Deutschland geht es voran. Tatsächlich aber offenbart es das Gegenteil: Deutschland schafft es erkennbar nur mit äußerster Mühe, selbst eine simple Stromleitung noch auf den Weg zu bringen. In China hätte diese "Errungenschaft" es allenfalls auf die Seite einer Lokalzeitung geschafft. Denn dort ticken die Uhren anders.

Aufgelesen: Schluss mit den Belästigungen

Warum die Gesellschaft mehr "Safer Spaces" braucht

Foto: LGheute01.09.2023 - Wenn Sie sich als Soziales Konstrukt mit Privilegien verstehen, haben Sie ein Problem. Denn dann sind Sie laut Definition des Museums Zeche Zollern in Dortmund ein Weißer oder eine Weiße und haben, temporär, keinen Zutritt zu einer Ausstellung des Museums. Die Museumsmacher haben dort nämlich für "BIPoc" einen "Safer Space" geschaffen, der sie vor Belästigungen schützt. Eigentlich keine schlechte Idee, oder?

Aufgelesen: Mehr Anti- oder mehr -fa?

Die Hatz der Linksextremisten gegen die AfD nimmt bedrohliche Züge an

Foto: LGheute09.08.2023 - Ihre Mitglieder treten in der Regel vermummt auf, geben Gesicht und Namen nicht preis, selbst ihre Organisation ist auf ihrer Online-Plattform nicht wirklich identifizierbar – die Rede ist von der "Antifa", einer Truppe, die sich berufen fühlt, gegen faschistische Strömungen in Deutschland anzutreten. Das Problem: Sie selbst gilt als linksextremistisch. Das hindert die Organisation nicht daran, selbst Nazi-Methoden anzuwenden, wenn es darum geht, Andersdenkende ins Abseits zu stellen. 

Aufgelesen: Verklemmt oder gefährlich dumm?

Studentinnen stören sich an weiblicher Skulptur und lassen sie entfernen

Foto: LGheute26.07.2023 - Man muss nicht alles mögen, was die Kunst hervorbringt. Sie aber zu verbieten oder zu verbannen, wie jetzt an der Uni Flensburg geschehen, erinnert an dunkle Kapitel deutscher Geschichte. Als "entartete Kunst" wurde unter den Nazis all das aus dem öffentlichen Raum entfernt, was nicht in die verquere Gedankenwelt der NS-Ideologen passte. Davon scheinen einige "Studierend:innen" in Flensburg offenbar noch nie etwas gehört zu haben. 

Aufgelesen: Wer John Wayne imitiert, sollte fest im Sattel sitzen

Warum eine Avacon-Werbung für E-Ladesäulen nach hinten losgeht

Foto: LGheuteLüneburg, 16.07.2023 - Die "Energiewende", inzwischen nicht mehr hinterfragbare Heilsbotschaft für das 22. Jahrhundert, treibt viele um. Einige inzwischen so weit, dass sie sich bereits ein E-Auto angeschafft haben oder es beabsichtigen. Die Zulassungszahlen für die unbeschwerte Mobilität per Wind und Sonne steigen, wenn auch auf verhaltenem Niveau. An dem Trend kam nun auch die Avacon nicht mehr vorbei und lobt sich in einer Anzeigenkampagne dafür. Sie hätte es besser gelassen.

Aufgelesen: Ernüchternde Zahlen

Warum das Aus für Benzin- und Dieselautos nicht funktionieren kann

Foto: LGheute29.05.2023 - Welche enormen Belastungen beim Versuch, die vielbeschworene Klimawende herbeizuführen, auf uns zukommen, hat die Ankündigung des geplanten Wärmepumpen-Programms, genannt Gebäudeenergiegesetz (GEG), mehr als deutlich gemacht. Die Folge: Millionen Haus- und Wohungsbesitzer müssen in den kommenden Jahren umrüsten, ein Milliarden-Geschäft, dessen Rechnung am Ende die Mieter tragen dürften. Doch das ist nur ein Baustein neben vielen, darunter auch das Aus für Benzin- und Dieselfahrzeuge. Ein Irrweg, meint ein Engländer, und liefert Zahlen.

Aufgelesen: Wo bleibt der Nachfolger?

Seit Monaten ist die Stelle des Kämmerers in Lüneburg unbesetzt

Foto: LGheute22.05.2023 - Vor einer Woche hat Robert Habeck seinen massiv in die Kritik geratenen Parteifreund und Staatssekretär im Klimaministerium Patrick Graichen wegen Vetternwirtschaft vor die Tür gesetzt. Heute hat er mit dem Grünen Philipp Nimmermann, den Habeck noch aus Kieler Zeiten kennt, Graichens Nachfolger präsentiert. Das ging fix. Da fragt man sich doch, warum die Neubesetzung der Stelle des Lüneburger Kämmerers nach mehr als neun Monaten immer noch nicht erfolgt ist.

Aufgelesen: Wenn Arbeit zum Problem wird

Warum die "alten weißen Männer" wichtiger denn je sind

Foto: LGheute01.05.2023 - Wenn heute am "Tag der Arbeit" die Gewerkschaften wieder ihre Fahnen schwenken, ist es auf den ersten Blick wie immer: Forderung nach geringeren Arbeitszeiten und höheren Löhnen. Zugleich ist der Tag aber auch eine große Werbeveranstaltung in eigener Sache, denn die Gewerkschaften brauchen dringend zahlenden Nachwuchs, also passende Argumente. Und weil der mehr an seine "work-live-balance" als ans Arbeiten denkt, soll es jetzt die 4-Tage-Woche bringen. Wie die insbesondere von den Jüngeren geforderte "gesellschaftliche Transformation" gelingen soll, ist auch schon klar.