Schon wieder ein Problem für die Leuphana

Landesregierung stimmt Erweiterungsplänen für Libeskind-Bau nicht zu

Hannover, 20.08.2013 - Das neue Zentralgebäude will der Leuphana Universität Lüneburg einfach kein Glück bringen. Heute hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) angekündigt, Änderungen im Raumprogramm für den Libeskind-Bau, die zu einer Vergrößerung der bislang genehmigten Flächen führen, kritisch zu prüfen. "Nach dem aktuellen Stand der Unterlagen können wir dem Anliegen der Leuphana Universität Lüneburg nicht zustimmen, die Flächen auszuweiten, weil dies zusätzliche Kosten verursachen und die rechtzeitige Fertigstellung der Baumaßnahme gefährden würde", sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, heute in Hannover.

Die alte Landesregierung hatte der Leuphana eine sogenannte Hauptnutzfläche von rund 9.000 Quadratmetern für den Bau ihres Zentralgebäudes genehmigt. Um eine Maschinenhalle vom Altstandort Volgershall in das neue Gebäude zu verlegen, will die Leuphana Universität Lüneburg die Hauptnutzfläche vergrößern. An der Sinnfälligkeit dieser Maßnahme aber hat die neue Landesregierung offenbar Zweifel.

Die Leuphana wurde jetzt aufgefordert, dem Wissenschaftsministerium zeitnah eine Nachtragsbauunterlage und ein schlüssiges Finanzierungskonzept für den Libeskind-Bau vorzulegen. Erst auf dieser Grundlage seien die Oberfinanzdirektion, der Landesrechnungshof und der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Niedersächsischen Landtags in der Lage, die Unterlagen zu prüfen, teilte das Ministerium heute mit.

 

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