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Politik und Verwaltung

Dunkle Wolken über Mädge

Früherer Mitarbeiter stellt Strafanzeige gegen Lüneburgs OB - CDU-Stadtratsfraktion erwägt Antrag auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens

Lüneburg, 10.03.2014 - Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge stehen harte Zeiten bevor. Sein früherer Mitarbeiter Eckhard Rödenbeck hat Strafanzeige gegen Mädge erstattet wegen des Verdachts übler Nachrede, Verleumdung, Urkundenunterdrückung und versuchten Prozessbetrugs. In einer sechsseitigen Strafanzeige, die LGheute vorliegt und die inzwischen bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg eingegangen ist, begründet Rödenbeck seine Vorwürfe. Neben der Strafanzeige droht Mädge weiteres Ungemach: Die CDU-Stadtratsfraktion erwägt, gegen den Oberbürgermeister ein Disziplinarverfahren zu beantragen.

Bombe ist entschärft

Kontrollierte Sprengung erfolgreich - Evakuierung aufgehoben

Lüneburg, 10.03.2014 - Auch die heute Vormittag bei Bauarbeiten gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg konnte in den Abendstunden durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes unschädlich gemacht werden. Um 21.58 Uhr wurde die 70- Kilo-Bombe erfolgreich gesprengt. Ein Entschärfen der Bombe war nach ersten Versuchen nicht möglich, so dass Sprengmeister Michael Tillschneider und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover die Bombe vor Ort kontrolliert sprengen mussten. Zu Sachschäden kam es nach ersten Erkenntnissen nicht.

Schon wieder eine Bombe gefunden

Erneut Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt - Entschärfung noch am Abend - Wieder Evakuierung

Lüneburg, 10.03.2014 - Eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg stellten heute Vormittag Arbeiter bei Sondierungsarbeiten im Bereich des Baugebiets Wittenberger Bahn fest. Die Polizei sperrte in der Folge den Fundort ab und alarmierte Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Bei dem Sprengkörper handelt es sich vermutlich um eine amerikanische mit Aufschlagzünder versehene 70 Kilogramm Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die in den heutigen Abendstunden noch vor Ort entschärft werden soll. Der Auffindeort liegt nur wenige Meter entfernt von der Fundstelle der Fliegerbombe der letzten Woche. Auch die Größe des Sprengkörpers entspricht der Fliegerbombe vom 5. März, so dass die Einsatzkräfte bereits identische Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen für die Entschärfung eingeleitet haben.

Bund will auf Schlieffen-Kaserne verzichten

Innenministerium sieht keinen Bedarf mehr durch die Bundespolizei - Zeitpunkt noch offen

Berlin/Lüneburg, 06.03.2014 - Lüneburg wird sich schon bald weiter ausdehnen können. Der Bund - so berichten die Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols (CDU) und Hiltrud Lotze (SPD) heute übereinstimmend - sei nun doch bereit, die Anmietung der Schlieffen-Kaserne durch die Bundespolizei zu beenden. Damit kommt die Hansestadt ihrem Ziel, ihr Neubaugebiet Hanseviertel um bislang noch nicht freigegebene Flächen der ehemaligen Schlieffen-Kaserne zu erweitern, einen Schritt näher.

Bombe wurde gesprengt

Fliegerbombe wurde kurz nach Mitternacht gesprengt - Evakuierung aufgehoben

Lüneburg, 06.03.2014 - Die gestern Nachmittag bei Sondierungsarbeiten im Bereich An der Wittenberger Bahn festgestellte amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg konnte in den späten Abendstunden durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes unschädlich gemacht werden. Ein Entschärfen der Bombe war nach ersten Versuchen nicht möglich, sodass Sprengmeister Michael Tillschneider und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) aus Hannover die 70 Kilogramm-Bombe mit Aufschlagzünder vor Ort gegen 0.15 Uhr kontrolliert sprengen mussten. Zu Sachschäden kam es nach ersten Ermittlungen nicht.

Erneut Bombenfund in Lüneburg

Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg bei Bauarbeiten gefunden - Gebiet weiträumig evakuiert

Lüneburg, 05.03.2014 - Heute Nachmittag wurde bei Arbeiten im Bereich An der Wittenberger Bahn eine amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg freigelegt. Noch am Abend wurde mit der Entschärfung der Bombe vor Ort begonnen. Diese Entscheidung trafen Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Bei dem Sprengkörper handelt es sich um eine 70-Kilogramm Fliegerbombe mit Aufschlagzünder. In Absprache mit der Hansestadt Lüneburg, Feuerwehr und Polizei haben die Einsatzkräfte einen Sicherheitsbereich mit Radius von 500 Metern um die Fundstelle eingerichtet, die betroffenen Bewohner in diesem Bereich wurden gegen 20 Uhr evakuiert. 

Feuerwehr Lüneburg ohne Pressesprecher

Ehrenamtliche Pressesprecher legen überraschend Amt nieder

Lüneburg, 04.03.2014 - Die Feuerwehr Lüneburg hat keine Pressesprecher mehr. Am frühen Nachmittag teilten die zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden beiden Pressesprecher Markus-Björn Peisker, 1. Pressesprecher, und Daniel Roemer, 2. Pressesprecher, in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit, dass sie ab 16 Uhr für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehen. Als Begründung wurden persönliche Gründe genannt und es wurde auf Situationen verwiesen, "die die weitere Ausführung eines Ehrenamtes in dieser Position nicht weiter zulassen."

Das richtige EU-Kreuz setzen

Stadt informiert über EU-Wahl für Ausländer in Lüneburg

Lüneburg, 04.03.2014 - Alle EU-Bürger, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, aber ihren Hauptwohnsitz in Lüneburg haben, bekommen dieser Tage Post vom Team der Wahlorganisation der Hansestadt. Der Grund: Bei der anstehenden Europawahl am 25. Mai 2014 haben sie die Wahl, ob sie Ihr Kreuz für die Abgeordneten im Herkunftsland oder für die Abgeordneten im Land des Hauptwohnsitzes machen wollen.

CDU-Nachwuchs fordert LSK-Hansa-Platz in Lüneburg

Junge Union wirft Mädge Versagen und Halbherzigkeit in der Sportpolitik vor

Lüneburg, 25.02.2014 - Noch bis Ende März darf der Lüneburger Fußballverein LSK Hansa auf dem Platz in Wilschenbruch spielen, danach geht es für noch unbestimmte Zeit nach Bardowick. Mehr als 100 Jahre war einer der ältesten Sportvereine der Hansestadt in Wilschenbruch zu Hause, doch Finanznöte führten letztlich dazu, dass der vormalige LSK sein Gelände verkaufen musste. Für den Kreisvorsitzenden der Jungen Union (JU) Lüneburg, Steffen Gärtner, ist der Umzug des Sportvereins nach Bardowick ein Ausdruck des "Versagens des amtierenden Oberbürgermeisters“ in der kommunalen Sportpolitik.

Mädge lehnt weitere Güterzüge durch Lüneburg ab

Bahn stellt Alternativen zur Y-Trasse vor - OB und Landrat fordern Bürgerbeteiligung 

Lüneburg, 23.02.2014 - Mit der sogenannten Y-Trasse, einer von der Deutschen Bahn AG geplanten Schienenverbindung zwischen den Städten Hamburg, Bremen und Hannover, sollen die deutschen Seehäfen besser an das Schienennetz angebunden und die Infrastruktur für den Güterverkehr verbessert werden. Da die Pläne aber umstritten sind, wird jetzt auch über Alternativen nachgedacht. Zwei der Linienvarianten, die die Deutsche Bahn als mögliche Alternativen zur Y-Trasse vorgestellt hat, würden durch den Landkreis Lüneburg führen - und auch in unmittelbarer Nähe vieler Wohnsiedlungen verlaufen. Zu den Planungen haben sich jetzt auch Landrat Manfred Nahrstedt und Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge geäußert.

Schmidt setzt sich gegen Meihsies durch

Lüneburger Grüne nominieren Überraschungs-Kandidatin Claudia Schmidt für OB-Wahl

Lüneburg, 18.02.2014 - Claudia Schmidt heißt die Kandidatin der Lüneburger Grünen für die Oberbürgermeister-Wahl am 25. Mai dieses Jahres. Mit 33 zu 25 Stimmen bei einer Enthaltung erzielte sie bereits im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit der insgesamt 59 anwesenden Wahlberechtigten und setzte sich damit gegen den ebenfalls angetretenen Andreas Meihsies durch. "Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, wie man den Wahlkampf organisieren kann", sagte sie nach ihrer Nominierung am Abend.

Die Freimachung beginnt

Auf dem LSK-Platz in Wilschenbruch starten die Arbeiten zur Vorbereitung des Baufeldes

Lüneburg, 17.02.2014 - Nachdem der LSK Hansa Lüneburg in der vergangenen Woche gegen Zahlung einer Umzugsprämie in Höhe von 50.000 Euro dem Angebot der Hansestadt zugestimmt hat, das Stadion in Wilschenbruch Ende März zu verlassen, wird heute mit ersten Maßnahmen zur Vorbereitung des Baufeldes begonnen. Dabei sollen zunächst Sträucher beseitigt und Bäume gefällt werden, die auf den aufgeschütteten Tribünenhügeln östlich und nördlich des Hauptplatzes stehen.

Zwei Bushaltestellen für Lüneburg

Land gibt 212.000 Euro Fördermittel

Lüneburg, 15.02.2014 - Lüneburg hat Aussicht, zwei neue Bushaltestellen zu bekommen. Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr 132 Projekte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), darunter auch die beiden Bushaltestellen Klosterkamp Süd und Willy-Brandt-Straße in der Hansestadt, teilte die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers jetzt mit. 212.000 Euro stellt das Land dafür bereit, insgesamt sollen 35,4 Millionen Euro in diesem Jahr in den ÖPNV fließen. "Es ist eine gute Nachricht für unsere Hansestadt Lüneburg, dass Landesverkehrsminister Olaf Lies (SPD) den Antrag aus Lüneburg fördert“, erklärt dazu die Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers.

Linke wählen ihre Kandidaten

Lüneburg, 13.02.2014 - Der Kreisverband der Partei Die Linke in Lüneburg kürt am kommenden Dienstag, 18. Februar, seine Kandidaten zur Oberbürgermeister- und zur Landratswahl. Während sich Michèl Pauly für das Oberbürgermeisteramt als Kandidat aufstellen lassen möchte, strebt Jörg Venderbosch den Chefposten im Landkreis Lüneburg an. Die Wahlversammlung beginnt um 19 Uhr im Vereinsheim des MTV-Treubund in der Uelzener Straße. Gäste sind herzlich eingeladen.

Berlin soll bei Vielfalt helfen

MdB Pols lädt Kulturstaatsministerin nach Lüneburg ein

Berlin/Lüneburg, 11.02.2014 - Lüneburg hat kulturell viel zu bieten - vom Theater über die Altstadt bis hin zu den verschiedenen Museumsangeboten. Diese Vielfalt zu erhalten, geht nur mit der Unterstützung des Landes und des Bundes. Deswegen hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols in der vergangenen Woche die neue Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, nach Lüneburg eingeladen.

"Befremdlich und unverständlich"

OB Mädge kann Haltung Berlins zur Schlieffen-Kaserne nicht nachvollziehen

Lüneburg/Lüchow, 09.02.2014 - Während sich der Rat in seiner jüngsten Sitzung Gedanken machte, wie die Hansestadt an Flächen der Lüneburger Theodor-Körner-Kaserne herankommen kann, um auf den dortigen Sportplätzen den heimatlosen LSK unterzubringen, plagen Oberbürgermeister Ulrich Mädge andere Sorgen. Aus Berlin erfuhr er kürzlich, dass die von ihm erhofften Flächen der ehemaligen Schlieffen-Kaserne auf absehbare Zeit wohl nicht zur Verfügung stehen. Damit aber würde der Ausbau des von der Stadt geplanten Hanseviertels ins Hintertreffen geraten.

Was wird aus dem Schifferwall?

Stadt stellt Pläne zur Umgestaltung der historischen Grünanlage vor

Lüneburg, 09.02.2014 - Die Hansestadt treibt die Pläne zur Umgestaltung des Schifferwalls, der Grünanlage an der Reichenbachstraße, voran. Bei einer Bürgerversammlung am kommenden Dienstag, 11. Februar, stellen die Mitarbeiter des Bereichs Grünplanung bei der Hansestadt die Entwürfe vor. Zugleich haben Interessierte Gelegenheit, eigene Ideen für die künftige Nutzung dieses abseits gelegenen und etwas in Vergessenheit geratenen Kleinods der Hansestadt einzubringen. Treffpunkt für alle Interessierten ist um 16 Uhr vor dem Vereinsheim des Lüneburger Ruder-Clubs.

Stadt geht auf Bombensuche

Lüneburg, 05.02.2014 - Die Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL) hat jetzt damit begonnen, im geplanten Neubaugebiet an der Wittenberger Bahn einen Grünstreifen an der Ilmenau für die geplante Bombensuche vorzubereiten und Büsche sowie dünne und abgeknickte Bäume zu entfernen. "Wir möchten auf Nummer sicher gehen. Von den Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg auf den Bahnhof liegen vielleicht noch Blindgänger im Boden", erklärt Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Tiefbau bei der Hansestadt.

Der Mann der vollen Säle

FDP-Politiker Wolfgang Kubicki war zu Gast in Lüneburg

Lüneburg, 03.02.2014 - Dem Zuspruch nach zu urteilen wurde Wolfgang Kubicki den Erwartungen der gefühlten rund 100 Gäste gestern Vormittag im völlig überfüllten Lüneburger Rockin' Restaurant Zwick am Schrangenplatz voll gerecht. Vermutlich wohl selbst derjenigen, die der Partei mit dem liberalen Anspruch in der Regel sonst nur wenig abgewinnen können, denn mit Landrat Manfred Nahrstedt, Oberbürgermeister Ulrich Mädge, MdB Eckhard Pols und Gellersens Samtgemeindebürgermeister Josef Röttgers war, um nur einige zu nennen, ein nicht ganz unbedeutender Teil der regionalen Politikszene anwesend, die nicht der FDP angehören. Alle waren der Einladung von Lüneburgs FDP-Spitzen Dr. Tobias Debuch und Frank Soldan gefolgt, um zu hören, wie wieder Fahrt ins gestrandete FDP-Schiff gebracht werden soll.

Mädge soll's wieder machen

SPD nominiert Amtsinhaber Ulrich Mädge als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters

Lüneburg, 24.01.2014 - Ulrich Mädge soll wieder Oberbürgermeister von Lüneburg werden. Das beschlossen 88,2 Prozent der SPD-Mitglieder auf der gestrigen Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Lüneburg. Amtsinhaber Mädge, der ohne Gegenkandidat angetreten war, war bereits zuvor vom Ortsvereinsvorstand und der SPD-Stadtratsfraktion zur Kandidatur aufgefordert worden. In seiner Bewerbungsrede warf Mädge sowohl einen Blick auf das bisher Erreichte wie auch auf das, was er in einer weiteren Amtszeit als Oberbürgermeister der Hansestadt anstrebt.