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Politik und Verwaltung

Drahtesel bringen 4000 Euro

Stadtkasse freut sich über zusätzliche Einnahmen

Lüneburg, 06.04.2014 - Bei schönstem Sonnenschein wechselten im Hof des Bürgeramts an der Bardowicker Straße 81 Fahrräder für Damen, Herren und Kinder sowie ein Motorroller den Besitzer. Juliane Bruns vom Bürgeramt übernahm die Rolle des Auktionators. Nach zwei Stunden war der Hof leergekauft und die Stadtkasse um 4021 Euro üppiger. Die Hansestadt versteigert regelmäßig Fundräder sowie auch andere Fundsachen, die nach mindestens einem halben Jahr Aufbewahrungszeit nicht abgeholt wurden.

Linke legen Programm vor

Kandidaten gehen mit 10-Punkte-Programm in den Wahlkampf

Lüneburg, 27.03.2014 - Mit einem gemeinsamen 10-Punkte-Programm wollen der Kandidat für das Landratsamt Jörg Venderbosch und Oberbürgermeisterkandidat Michèl Pauly am 25. Mai Stimmen gewinnen. Die Kreismitgliederversammlung der Linken beschloss das Kurzwahlprogramm einstimmig. "Es war schwierig, uns angesichts der vielen brennenden kommunalpolitischen Themen auf 10 Punkte zu beschränken“, gibt Jörg Venderbosch zu. Michèl Pauly ist überzeugt: "Mit unserem konsequent sozialen und ökologischen Kurzwahlprogramm können wir bei der Wahl punkten."

Erneut Streiks in Lüneburg

Lüneburg, 24.03.2014 - Auch morgen, Dienstag, muss wieder mit Streiks im öffentlichen Dienst gerechnet werden, die Gewerkschaft Verdi hat erneut zum Streik aufgerufen. Wieder sind Kitas und städtische Einrichtungen betroffen. Über die Schließungen bzw. Notgruppen in den städtischen Kitas werden die Eltern erfahrungsgemäß direkt in den Einrichtungen informiert. Folgende städtische Kitas bleiben komplett geschlossen:

Eine Gefahr für die Schuldenfalle?

Linke will Dispo-Kredite auf 6 Prozent begrenzen - Antrag im Rat der Stadt

Lüneburg, 23.03.2014 - Den Lüneburger Linken sind die hohen Dispositionskreditzinsen der Sparkasse ein Dorn im Auge. In einem Antrag an den Rat der Stadt fordert die Links-Fraktion, dass die Sparkasse ihre Dispozinsen auf 6 Prozent begrenzt. Dazu erklärt ihr Fraktionsvorsitzender Michèl Pauly: "Unser Ziel muss es sein, zu verhindern, dass Menschen durch Dispo-Kredite in eine Schuldenfalle geraten." Wenn jemand heute sein Konto überziehe, zahle er mehr als 10 Prozent Zinsen. Das sei völlig unverhältnismäßig, da sich Banken ihrerseits für 0,25 Prozent bei der Europäischen Zentralbank Geld leihen können. "Schnell kann aus so hohen Zinsen eine Schuldenfalle werden."

Politik nach Gutsherrenart?

Linke Stadtratsfraktion vermutet Interessenkollision bei Verkauf von Stiftungsvermögen

Lüneburg, 16.03.2014 - Ging es bei dem Verkauf eines Erbpachtgrundstücks der Lüneburger Stiftung Hospital zum Großen Heiligen Geist an die Lüneburger Wohnungsbau GmbH (Lüwobau) korrekt zu? Oder muss sich die Stadt als Verwalterin des Stiftungsvermögens Willkür bei ihren Entscheidungen über den Verkauf von Grundstücken aus dem Stiftungsvermögen vorwerfen? Das geht aus einer Anfrage hervor, die jetzt von der Stadtratsfraktion der Linken zur Ratssitzung 27. März eingebracht wurde.

Dritte Bombe gefunden und gesprengt

Erneuter Bombenfund an der Wittenberger Bahn - Bombe um 20.50 Uhr gesprengt

Lüneburg, 14.03.2014 - Eine weitere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg stellten Arbeiter heute Vormittag bei Sondierungsarbeiten im Bereich des Baugebiets Wittenberger Bahn fest. Die Polizei sperrte in der Folge den Fundort ab und alarmierte Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Bei dem Sprengkörper handelt es sich wieder um eine amerikanische, mit Aufschlagzünder versehene Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Gegen 19.30 Uhr liefen die bereits bekannten Evakuierungsmaßnahmen in einem Radius von 500 Metern um den Fundort an. Um 20.50 Uhr wurde die Bombe kontrolliert gesprengt.

Zu viel Lärm für die Anwohner

Gericht stoppt Bebauungsplan für Lüneburger Neubaugebiet

Lüneburg, 14.03.2014 - Der Stadt Lüneburg und den Investoren am Baugebiet "An der Wittenberger Bahn" droht Ungemach. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat mit Beschluss vom 10. März den Bebauungsplan der Stadt für dieses Gebiet gestoppt. Das Gericht folgte damit der Argumentation der Antragsteller, die befürchten, dass die Bebauung den Bahnlärm reflektiert und der vom Baugebiet ausgehende Zusatzverkehr von täglich rund 1.000 Fahrzeugen auf der Friedrich-Ebert-Brücke zu weiteren Lärmbelastungen führt.

Linker Besuch auf Audimax-Baustelle

Politiker warnen vor Mehrbelastung der öffentlichen Hand durch steigende Baukosten

Lüneburg, 11.03.2014 - Politiker der Links-Partei haben kürzlich gemeinsam mit AStA-Sprecher Thorben Peters die Baustelle des Audimax-Neubaus auf dem Campus der Lüneburger Universität besucht. Der Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens machte sich vor Ort gemeinsam mit OB-Kandidat Michèl Pauly, Landratskandidat Jörg Venderbosch und dem Lüneburger Stadtratsmitglied Rainer Petroll ein Bild vom Fortschritt des Baus. Herbert Behrens stellte dabei Vergleiche mit dem Flughafenbau in Berlin an und kritisierte das intransparente Verhalten der Verantwortlichen beim Umgang mit öffentlichen Geldern.

Dunkle Wolken über Mädge

Früherer Mitarbeiter stellt Strafanzeige gegen Lüneburgs OB - CDU-Stadtratsfraktion erwägt Antrag auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens

Lüneburg, 10.03.2014 - Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge stehen harte Zeiten bevor. Sein früherer Mitarbeiter Eckhard Rödenbeck hat Strafanzeige gegen Mädge erstattet wegen des Verdachts übler Nachrede, Verleumdung, Urkundenunterdrückung und versuchten Prozessbetrugs. In einer sechsseitigen Strafanzeige, die LGheute vorliegt und die inzwischen bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg eingegangen ist, begründet Rödenbeck seine Vorwürfe. Neben der Strafanzeige droht Mädge weiteres Ungemach: Die CDU-Stadtratsfraktion erwägt, gegen den Oberbürgermeister ein Disziplinarverfahren zu beantragen.

Bombe ist entschärft

Kontrollierte Sprengung erfolgreich - Evakuierung aufgehoben

Lüneburg, 10.03.2014 - Auch die heute Vormittag bei Bauarbeiten gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg konnte in den Abendstunden durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes unschädlich gemacht werden. Um 21.58 Uhr wurde die 70- Kilo-Bombe erfolgreich gesprengt. Ein Entschärfen der Bombe war nach ersten Versuchen nicht möglich, so dass Sprengmeister Michael Tillschneider und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover die Bombe vor Ort kontrolliert sprengen mussten. Zu Sachschäden kam es nach ersten Erkenntnissen nicht.

Schon wieder eine Bombe gefunden

Erneut Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt - Entschärfung noch am Abend - Wieder Evakuierung

Lüneburg, 10.03.2014 - Eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg stellten heute Vormittag Arbeiter bei Sondierungsarbeiten im Bereich des Baugebiets Wittenberger Bahn fest. Die Polizei sperrte in der Folge den Fundort ab und alarmierte Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Bei dem Sprengkörper handelt es sich vermutlich um eine amerikanische mit Aufschlagzünder versehene 70 Kilogramm Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die in den heutigen Abendstunden noch vor Ort entschärft werden soll. Der Auffindeort liegt nur wenige Meter entfernt von der Fundstelle der Fliegerbombe der letzten Woche. Auch die Größe des Sprengkörpers entspricht der Fliegerbombe vom 5. März, so dass die Einsatzkräfte bereits identische Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen für die Entschärfung eingeleitet haben.

Bund will auf Schlieffen-Kaserne verzichten

Innenministerium sieht keinen Bedarf mehr durch die Bundespolizei - Zeitpunkt noch offen

Berlin/Lüneburg, 06.03.2014 - Lüneburg wird sich schon bald weiter ausdehnen können. Der Bund - so berichten die Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols (CDU) und Hiltrud Lotze (SPD) heute übereinstimmend - sei nun doch bereit, die Anmietung der Schlieffen-Kaserne durch die Bundespolizei zu beenden. Damit kommt die Hansestadt ihrem Ziel, ihr Neubaugebiet Hanseviertel um bislang noch nicht freigegebene Flächen der ehemaligen Schlieffen-Kaserne zu erweitern, einen Schritt näher.

Bombe wurde gesprengt

Fliegerbombe wurde kurz nach Mitternacht gesprengt - Evakuierung aufgehoben

Lüneburg, 06.03.2014 - Die gestern Nachmittag bei Sondierungsarbeiten im Bereich An der Wittenberger Bahn festgestellte amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg konnte in den späten Abendstunden durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes unschädlich gemacht werden. Ein Entschärfen der Bombe war nach ersten Versuchen nicht möglich, sodass Sprengmeister Michael Tillschneider und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) aus Hannover die 70 Kilogramm-Bombe mit Aufschlagzünder vor Ort gegen 0.15 Uhr kontrolliert sprengen mussten. Zu Sachschäden kam es nach ersten Ermittlungen nicht.

Erneut Bombenfund in Lüneburg

Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg bei Bauarbeiten gefunden - Gebiet weiträumig evakuiert

Lüneburg, 05.03.2014 - Heute Nachmittag wurde bei Arbeiten im Bereich An der Wittenberger Bahn eine amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg freigelegt. Noch am Abend wurde mit der Entschärfung der Bombe vor Ort begonnen. Diese Entscheidung trafen Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Bei dem Sprengkörper handelt es sich um eine 70-Kilogramm Fliegerbombe mit Aufschlagzünder. In Absprache mit der Hansestadt Lüneburg, Feuerwehr und Polizei haben die Einsatzkräfte einen Sicherheitsbereich mit Radius von 500 Metern um die Fundstelle eingerichtet, die betroffenen Bewohner in diesem Bereich wurden gegen 20 Uhr evakuiert. 

Feuerwehr Lüneburg ohne Pressesprecher

Ehrenamtliche Pressesprecher legen überraschend Amt nieder

Lüneburg, 04.03.2014 - Die Feuerwehr Lüneburg hat keine Pressesprecher mehr. Am frühen Nachmittag teilten die zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden beiden Pressesprecher Markus-Björn Peisker, 1. Pressesprecher, und Daniel Roemer, 2. Pressesprecher, in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit, dass sie ab 16 Uhr für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehen. Als Begründung wurden persönliche Gründe genannt und es wurde auf Situationen verwiesen, "die die weitere Ausführung eines Ehrenamtes in dieser Position nicht weiter zulassen."

Das richtige EU-Kreuz setzen

Stadt informiert über EU-Wahl für Ausländer in Lüneburg

Lüneburg, 04.03.2014 - Alle EU-Bürger, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, aber ihren Hauptwohnsitz in Lüneburg haben, bekommen dieser Tage Post vom Team der Wahlorganisation der Hansestadt. Der Grund: Bei der anstehenden Europawahl am 25. Mai 2014 haben sie die Wahl, ob sie Ihr Kreuz für die Abgeordneten im Herkunftsland oder für die Abgeordneten im Land des Hauptwohnsitzes machen wollen.

CDU-Nachwuchs fordert LSK-Hansa-Platz in Lüneburg

Junge Union wirft Mädge Versagen und Halbherzigkeit in der Sportpolitik vor

Lüneburg, 25.02.2014 - Noch bis Ende März darf der Lüneburger Fußballverein LSK Hansa auf dem Platz in Wilschenbruch spielen, danach geht es für noch unbestimmte Zeit nach Bardowick. Mehr als 100 Jahre war einer der ältesten Sportvereine der Hansestadt in Wilschenbruch zu Hause, doch Finanznöte führten letztlich dazu, dass der vormalige LSK sein Gelände verkaufen musste. Für den Kreisvorsitzenden der Jungen Union (JU) Lüneburg, Steffen Gärtner, ist der Umzug des Sportvereins nach Bardowick ein Ausdruck des "Versagens des amtierenden Oberbürgermeisters“ in der kommunalen Sportpolitik.

Mädge lehnt weitere Güterzüge durch Lüneburg ab

Bahn stellt Alternativen zur Y-Trasse vor - OB und Landrat fordern Bürgerbeteiligung 

Lüneburg, 23.02.2014 - Mit der sogenannten Y-Trasse, einer von der Deutschen Bahn AG geplanten Schienenverbindung zwischen den Städten Hamburg, Bremen und Hannover, sollen die deutschen Seehäfen besser an das Schienennetz angebunden und die Infrastruktur für den Güterverkehr verbessert werden. Da die Pläne aber umstritten sind, wird jetzt auch über Alternativen nachgedacht. Zwei der Linienvarianten, die die Deutsche Bahn als mögliche Alternativen zur Y-Trasse vorgestellt hat, würden durch den Landkreis Lüneburg führen - und auch in unmittelbarer Nähe vieler Wohnsiedlungen verlaufen. Zu den Planungen haben sich jetzt auch Landrat Manfred Nahrstedt und Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge geäußert.

Schmidt setzt sich gegen Meihsies durch

Lüneburger Grüne nominieren Überraschungs-Kandidatin Claudia Schmidt für OB-Wahl

Lüneburg, 18.02.2014 - Claudia Schmidt heißt die Kandidatin der Lüneburger Grünen für die Oberbürgermeister-Wahl am 25. Mai dieses Jahres. Mit 33 zu 25 Stimmen bei einer Enthaltung erzielte sie bereits im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit der insgesamt 59 anwesenden Wahlberechtigten und setzte sich damit gegen den ebenfalls angetretenen Andreas Meihsies durch. "Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, wie man den Wahlkampf organisieren kann", sagte sie nach ihrer Nominierung am Abend.

Die Freimachung beginnt

Auf dem LSK-Platz in Wilschenbruch starten die Arbeiten zur Vorbereitung des Baufeldes

Lüneburg, 17.02.2014 - Nachdem der LSK Hansa Lüneburg in der vergangenen Woche gegen Zahlung einer Umzugsprämie in Höhe von 50.000 Euro dem Angebot der Hansestadt zugestimmt hat, das Stadion in Wilschenbruch Ende März zu verlassen, wird heute mit ersten Maßnahmen zur Vorbereitung des Baufeldes begonnen. Dabei sollen zunächst Sträucher beseitigt und Bäume gefällt werden, die auf den aufgeschütteten Tribünenhügeln östlich und nördlich des Hauptplatzes stehen.