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Politik und Verwaltung

Tückische Bodenschwelle soll entschärft werden

Arbeiten an der Uelzener Straße sollen Mitte Februar abgeschlossen sein

Für Autos, vor allem aber für Fahrradfahrer ist der Anstieg der Bodenschwelle zu steil geraten. Das soll nun korrigiert werden. Foto: LGheuteLüneburg, 13.01.2023 - Die seit fast einem Jahr laufenden Bauarbeiten an der Uelzener Straße sind nach längerer Winterpause wieder aufgenommen worden und sollen nun auch bald beendet werden. Voraussichtlich Mitte Februar soll der Verkehr dann wieder in beiden Richtungen fließen. Zuvor muss aber noch eine vor allem für Fahrradfahrer gefährliche Stelle in Höhe des Kurparkeingangs korrigiert werden.

Verstärkung fürs Marketing-Team

Leiterin erhält drei neue Mitarbeiter und will die "Marke Lüneburg" ausbauen

Die Chefin und ihre drei Neuen: (v.l.) Melanie-Gitte Lansmann, Hana Weißmann, Christina Tünsmeyer und Matthias Lutz. Foto: Stadt Lüneburg Lüneburg, 06.01.2023 - Mit einem verstärkten Team geht die Lüneburg Marketing GmbH (LMG) ins neue Jahr. Gleich drei neue Mitarbeiter hat die LMG ins Team geholt. LMG-Chefin Melanie-Gitte Lansmann will damit die "Marke Lüneburg noch weiter nach vorne bringen". Zuletzt hatte die Marketing-Truppe allerdings weniger durch besondere Ideen geglänzt, stattdessen auf altbekannte und zum Teil abgespeckte Rezepte gesetzt.

Irritierende Pläne für die Hindenburgstraße

Die Stadt will für einen Radverkehrsstreifen 19 Parkplätze streichen – doch das ergibt keinen Sinn 

Die Hindenburgstraße ist eine wichtige Verkehrsader in Lüneburg. Hier, wo auch viele Rettungsfahrzeuge unterwegs sind, will die Stadtverwaltung einen Radverkehrsstreifen einrichten. Foto: LGheuteLüneburg, 04.01.2023 - Die Anzahl der Parkplätze in Lüneburg soll weiter sinken. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sollen sämtliche 19 Plätze an der Südseite der Hindenburgstraße in Grünflächen umgewandelt werden. Die Änderung ist Teil der umstrittenen Errichtung eines Radverkehrsstreifens auf der Hindenburgstraße, die bekanntlich Teil des Stadtrings ist. Die Maßnahme soll für mehr Sicherheit im Radverkehr sorgen. Doch die Pläne haben einen gravierenden Fehler.

Straßenreinigung wird deutlich günstiger

Stadt beschließt neue Gebühren für 2023 – Höhere Vergnügungssteuer soll für Mehreinnahmen sorgen

Die Straßenreinigung wird deutlich günstiger, Grund ist die Umstellung auf einen neuen Berechnungsfaktor. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 02.01.2023 - Wie an jedem Jahresende hat der Rat der Stadt auch in seiner Dezember-Sitzung die Gebühren für die städtischen Leistungen und Steuern festgelegt. Doch während zu erwarten wäre, dass die Sätze wegen der dramatischen Haushaltslage überall steigen, gibt es auch Senkungen, etwa bei der Straßenreinigung. Einige Steuern hingegen werden steigen. Nachfolgend die Übersicht.

Lüneburg versinkt im Schuldenloch

Rat beschließt Haushalt 2023 mit 39 Millionen-Euro-Defizit

Ein Foto mit historischer Dimension: Nur etwas mehr als die Hälfte der Ratsmitglieder stimmte für den Haushaltsentwurf 2023. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 30.12.2022 - Wer sich anschaut, wofür die Stadt im kommenden Jahr Geld ausgeben will, den befällt bisweilen der Eindruck, Lüneburg schwimme im Geld. Ob ein 1,7 Millionen Euro teurer Radweg über die Ilmenau oder 4.000 Euro für Salzsäckchen als Geschenk bei Eheschließungen – die Ausgabenliste ist opulent. Doch die Stadt versinkt gerade in Schulden, so hoch wie seit Gedenken nicht mehr. Von einem ehrlichen Willen zum Sparen aber ist weit und breit nichts zu erkennen, wie bei der Verabschiedung des Haushalts für 2023 im Rat der Stadt zu erfahren war.

Böllern erlaubt, aber nicht überall

In der Lüneburger Innestadt gilt am Jahreswechsel das Feuerwerksverbot 

In dem gekennzeichneten Bereich gilt das Feuerwerksverbot an Silvester und Neujahr in Lüneburg. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 29.12.2022 - Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause ist die Silvesterböllerei wieder erlaubt. Das gilt auch für Lüneburg, allerdings sind Teile der Innenstadt und der Kalkberg davon ausgenommen. Nachfolgend eine Übersicht, wo das Zünden von Raketen und Böllern verboten ist.

Auf der Suche nach mehr Breite

Rat stützt Verwaltung bei Radfahrweg-Vorhaben in der Hindenburgstraße, will aber neue Pläne

Weiter auf dem alten oder künftig auf die Straße? Darum geht es bei der Diskussion um die Verlegung des Radfahrweges in der Hindenburgstraße. Foto: LGheuteLüneburg, 14.12.2022 - Acht Meter sind keine acht Meter fünfzig. Was an sich einfach klingt, muss in der Politik noch lange nicht einfach sein. Den Beweis dazu lieferten Stadtrat und Verwaltung in ihrer jüngsten Sitzung. Dort wurde erneut über die Hindenburgstraße debattiert, konkret über die Verlegung des Radfahrweges auf die Fahrbahn, obwohl der Platz dafür nicht ausreicht. Der Rat lieferte eine aufschlussreiche Debatte, bei der es sogar um Tote ging. 

"Und Sie wollen, dass wir jetzt in Betonsteine für Radwege investieren?"

Frank Soldan (FDP) gibt aufschlussreiche Antwort auf eine Bürgerfrage zum Thema Hindenburgstraße

Immer mit geschärftem Blick: Frank Soldan, Vorsitzender der FDP-StadtratsfraktionLüneburg, 10.12.2022 - Die kontrovers geführte Diskussion um die Verlegung des Radwegs in der Hindenburgstraße hat in der jüngsten Ratssitzung auch zu einer Bürgeranfrage geführt. Eine Lüneburgerin wollte wissen, wie die FDP, die sich gegen die Verlegung ausspricht, zum Nationalen Radverkehrsplan 3.0 steht. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Frank Soldan nutzte die Gelegenheit für eine offenbar notwendige Erkenntniserweiterung. Angesichts immens hoher Schulden müsse die Stadt Prioritäten setzen. Hier seine Antwort.

Keine neuen Schienen durch die Stadt

Rat stärkt Oberbürgermeisterin Kalisch bei Alpha-E den Rücken – Nur die Grünen waren dagegen  

Der Rat der Stadt bei seiner Sitzung im Gesellschaftshaus der Psychiatrischen Klinik. Foto: LGheuteLüneburg, 09.12.2022 - Bleibt Lüneburg vom weiter zunehmenden Bahnverkehr verschont oder wird die Strecke Hamburg - Uelzen schon bald zu einer vierspurigen Dauer-Rennstrecke von ICE-, Regional- und Güterzügen? Darum geht es beim seit Jahren anhaltenden Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der Alpha-E-Variante und der damit verbundenen Ausbau der Bestandsstrecke. Weil das Thema aber immer mehr zum Politikum wird, sah sich die Stadt nun veranlasst, eine von allen Fraktionen getragene Position zu beziehen. Wegen der Grünen im Rat gelang das nur mit Abstrichen.

Kein Platz mehr für den Abschiedskuss

Nördliche Kiss & Ride-Zone am Bahnhof entfällt wegen provisorischer Verkaufsstelle  

Am 11. Dezember nimmt die provisorische Verkaufsstelle am Bahnhof seinen Betrieb auf. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 03.12.2022 - Der Container steht schon, und bald startet hier auch der Ticketverkauf für Bahn-Fahrkarten. Am 11. Dezember öffnet die provisorische Verkaufsstelle der Metronom Eisenbahngesellschaft auf dem Bahnhofsvorplatz ihre Rollläden und Türen. Anlass ist der Umbau des Reisecenters im Bahnhofsgebäude. Der Bereich der nördlichen Kiss & Ride-Zone entfällt dadurch.

Neue Unterkünfte für die Flüchtlinge

Container werden am Parkplatz Bargenturm und ESV-Sportplatz aufgestellt – Platz für 350 Bewohner

Baubesprechung auf einem der beiden Parkplätze an der Straße Am Bargenturm: Mit dabei Projektleiterin Sabine Bachmann von der städtischen Gebäudewirtschaft (v.l.), Roman Wirt von der Container-Firma Algeco, Sozialdezernent Florian Forster, Maja Lucht, Leiterin der städtischen Gebäudewirtschaft und Jörg Silex, der beim Bau der Anlage den Tiefbau koordiniert. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 01.12.2022 - Wohin mit den vielen Flüchtlingen? Diese Frage treibt aktuell auch die Lüneburger Stadtverwaltung um. Dort hat man jetzt zwei Standorte gefunden, wo in Kürze zwei weitere Gemeinschaftsunterkünfte entstehen sollen: auf Parkflächen am Bargenturm hinter der Saline sowie auf einer Nebenfläche des ESV-Sportplatzes an der Bockelmannstraße.

Mehr Tempo 30 in Lüneburg

Grundsatzbeschluss des Rates – Zwei Straßen im Speicherviertel machen den Anfang

Lüneburg, 01.12.2022 - Der Verkehr in Lüneburg soll langsamer fließen, so will es ein Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt. Danach soll die Stadtverwaltung überall dort Tempo-30-Zonen einrichten, wo dies möglich ist. Noch in diesem Monat soll die Geschwindigkeitsbeschränkung deshalb in der Dorette-von-Stern-Straße und der Elisabeth-Maske-Straße in der Speicherstadt kommen, weitere Straßen sollen folgen.

Pausenhof hinter Planen

Temporärer Schulhof auf dem Lambertiplatz wirft Fragen auf

Der temporäre Schulhof auf dem Lambertiplatz. Foto: LGheuteLüneburg, 30.11.2022 - Der Schulhof der Heiligengeist-Grundschule soll schöner werden. Damit die Schüler während der Umbauphase aber nicht auf ihre Pausen im Freien verzichten müssen, hat die Stadtverwaltung ihnen eine Fläche auf dem St. Lambertiplatz eingerichtet. Dort dürfen sie unter fachkundiger Betreuung zwischen den Unterrichtsstunden toben und spielen. Doch das Areal erinnert mehr an einen abgeschotteten Gefängnishof als an eine Spielwiese. 

Politik ist, wenn keiner sparen will

Am Beispiel des Lüneburger Theaters wird deutlich, warum der Schuldenberg der Stadt größer statt kleiner wird

Das Theater Lüneburg leidet seit Jahren unter Finanznot. Foto: LGheuteLüneburg, 29.11.2022 - Ein Riesen-Schuldenloch von rund 40 Millionen Euro klafft im kommenden Jahr im Haushalt der Stadt, wenn nichts dagegen unternommen wird. Es müsste also an allen Ecken und Enden gespart werden, um das Defizit auch nur halbwegs ausgleichen zu können. Wo gespart werden soll, entscheiden die Ratsmitglieder. Doch die sperren sich. Im Gegenteil, wie die Diskussion ums Lüneburger Theater zeigt.

Radfahrstreifen wird zum Politikum

Spannungen zwischen Stadtverwaltung und Polizei bei Plänen für Hindenburgstraße – Antrag von SPD und FDP

Wo hier auf der Hindenburgstraße ausreichend Platz für einen zusätzlichen Radfahrstreifen sein soll, ist nicht nur der Polizei ein Rätsel. Foto: LGheuteLüneburg, 28.11.2022 - Fahrradwege sind in Lüneburg ein heißes Eisen. Das hat jetzt auch die Stadtverwaltung mit der von ihr geplanten Schaffung eines Radfahrstreifens auf der Hindenburgstraße erfahren. Im Rat war das Thema kontrovers diskutiert worden, nachdem publik geworden war, dass die Polizei die Pläne nicht gutheißt. Das wiederum sorgt für Unmut im Rathaus. Doch das Thema geht weiter. Nun sprechen sich SPD und FDP gemeinsam gegen den Streifen aus.

Wohin mit den Flüchtlingen?

Stadt informiert über Notunterkünfte in Lüneburg

Inko Perkun, Ortsbeauftragter des THW-Ortsverbandes Lüneburg (r.), führt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Lüneburgs neuen Sozialdezenrenten Florian Forster durch die im Aufbau befindliche Notunterkunft in den Schlieffen-Hallen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.11.2022 - 630 Menschen, die zuletzt in Deutschland Zuflucht vor Krieg oder anderer Unbill gesucht haben, sind derzeit in Lüneburg, vor allem Ukrainer. Diese Zahl nannte Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch in der jüngsten Ratssitzung. Und ihre Zahl werde in den kommenen Wochen und Monaten weiter steigen. Ohne Notunterkünfte in Sporthallen werde das aber nicht gehen. Wie sich die Verwaltung darauf vorbereitet, darüber informiert sie am morgigen Montag, 14. November.

Mit Tipps und Links durch die Krise

Stadtverwaltung präsentiert auf neuer Webseite Ergebnisse der Stadtkonferenz

Das Abschlussfoto der Stadtkonferenz im August diesen Jahres: Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (l.) und einige der Akteure der Konferenz in der Leuphana. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 11.11.2022 - Was macht eigentlich die Lüneburger Stadtkonferenz? Einen ganzen Tag lang haben sich Ende August wichtige Akteure der Stadtgesellschaft in der Leuphana Gedanken gemacht, wie mit Energiekrise, Flüchtlingskrise und galoppierenden Preisen umgegangen werden kann (LGheute berichtete). Nun gibt es als ein Ergebnis dieser Konferenz Informationen, Tipps, Links und Anlaufstellen, die zu den drängenden Fragen Orientierung bieten sollen.

Patrick Schulze ist neues Ratsmitglied

SPD-Politiker folgt auf Friedrich von Mansberg

Philipp Schulze wurde von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch als neues Ratsmitglied begrüßt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 08.11.2022 - Patrick Schulze ist neues Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion. Der 29-Jährige wurde am vergangenen Donnerstag von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch offiziell verpflichtet. Schulze übernimmt das Mandat vom Friedrich von Mansberg, der wie berichtet nach 16 Jahren aus beruflichen Gründen aus dem Rat ausscheidet.

Keinen Bock auf Bäume

Die grüne Stadtverwaltung beendet eigenmächtig Baumpflanzaktion und verwickelt sich in Widersprüche

Bäume bieten Schatten, stabilisieren den Wasserhaushalt, sorgen für ein angenehmes Klima. Doch die grüne Stadtverwaltung in Lüneburg beendet eine Aktion, die genau dies fördern soll. Foto: LGheuteLüneburg, 04.11.2022 - Wer als Auftragnehmer den Auftrag bekommt "Bau einen Radweg von A nach B", sollte sich tunlichst daran halten und nicht eine Straße von C nach D bauen, weil er es für sinnvoller hält. Sinngemäß ging aber die Lüneburger Stadtverwaltung vor. Sie hat sich über einen Auftrag hinweggesetzt, den sie vom Rat der Stadt erhalten hatte. Eigenmächtig beendete sie die bei Lüneburgern äußerst beliebte Baumpflanzaktion "Lünepaten" und startete etwas, das sie für besser hielt. Doch es kam noch schlimmer, wie gestern im Rat deutlich wurde.

In Lüneburg bleibt es hell

Straßenlaternen sollen nachts nun doch nicht abgeschaltet werden

Die Straßenbeleuchtung in Lüneburg soll nachts weiterhin eingeschaltet bleiben. Foto: LGheuteLüneburg, 03.11.2022 - In Lüneburg wird es in naher Zukunft keine Nachtabschaltung einzelner Straßenlaternen geben. Das ist ein Ergebnis einer Debatte, die gestern im Verwaltungsausschuss der Stadt geführt wurde. Diskutiert worden war auf Vorschlag der Verwaltung, ob die technischen Voraussetzungen für eine Teilabschaltung geschaffen werden sollten. Hintergrund ist die aktuelle Energiekrise.