header

Umwelt und Gesundheit

Ungesunde Flussfische

Verbraucherschutzministerium rät von regelmäßigem Verzehr ab

Auch die Fische der Elbe wurden vom Ministerium untersucht. Foto: LGheuteHannover, 19.04.2020 - Von einem regelmäßigen Verzehr von Flussfischen rät das Niedersächsische Verbraucherschutzministerium ab. Das Ministerium hatte Fische aus der Elbe, Ems, Weser, Aller und Oste auf verschiedene Schadstoffe untersuchen lassen, neben Dioxinen, Pestiziden und Industriechemikalien auch perfluorierte Alkysubstanzen (PFAS). Zu Letzterem liegen jetzt Ergebnisse vor, die zu dem Abraten des Ministeriums vom Verzehr geführt haben.

Corona-Infektion in Neuhauser Altenheim

Vorerst nur eine Person betroffen – Sämtliche Bewohner in Quarantäne

Amt Neuhaus, 10.04.2020 - Die vor wenigen Tagen festgestellte Infektion eines Bewohners eines Altenheims in Neuhaus mit dem Coronavirus scheint vorerst nicht weiter um sich gegriffen zu haben. Dies gehe aus den Abstrichergebnissen hervor, die das Gesundheitsamt in Lüneburg daraufhin veranlasst hat. Danach konnte das Coronavirus bei den Bewohnern des Heims nicht nachgewiesen werden. Von Entwarnung könne dennoch keine Rede sein, teilte das Gesundheitsamt mit.

Corona: Bessere Hilfe durch mobiles Diagnosezentrum

Neue Einrichtung für Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen

Lüneburg, 02.04.2020 - Seit heute ist im Landkreis Lüneburg ein mobiles Diagnosezentrum im Einsatz. Es wurde speziell für Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen eingerichtet sowie für Menschen, die ambulant durch Pflegedienste versorgt werden. Da nun ein Arzt direkt vor Ort auf Coronaviren testet, müssen die älteren Menschen nicht mehr das Haus verlassen. Betrieben wird das mobile Zentrum von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. 

Coronavirus rückt näher

Landkreise Stade und Celle bereits betroffen – Lüneburg noch ohne Krankheitsfälle

Das Gesundheitsamt in Lüneburg hat bislang noch keinen Krankheitsfall mit Coronavirus für den Landkreis festgestellt. Foto: LGheuteLüneburg, 06.03.2020 - Noch gibt es laut Gesundheitsamt Lüneburg mit Stand von gestern keine bestätigten Coronavirus-Krankheitsfälle im Landkreis Lüneburg, doch der Erreger kommt näher. Wie das Niedersächsische Gesundheitsministerium gestern mitteilte, waren bis gestern Nachmittag in Niedersachsen insgesamt 18 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus labordiagnostisch bestätigt worden, davon einer im Landkreis Stade und drei im Landkreis Celle.

Coronavirus: Auf Desinfektionsmittel verzichten

Gesundheitsamt empfiehlt Nutzung von Seife und Papierhandtüchern 

Lüneburg, 03.03.2020 - Wegen Sorgen vor einer Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus greifen viele in diesen Tagen zu Desinfektionsmitteln. Unbegründet, wie das Gesundheitsamt Lüneburg sagt. "Die Verwendung von Desinfektionsmittel außerhalb der Pflege von Menschen in Einrichtungen, Krankenhäusern, Krippen (Wickeln) oder in der ambulanten Krankenpflege ist nicht sinnvoll", heißt es aus der Kreisverwaltung. 

Impfung ist Pflicht

Ab heute gilt bundesweit das neue Masernschutzgesetz – Bis zu 2.500 Euro Bußgeld bei Nichtbeachtung

Künftig müssen beispielsweise in Kindergärten Kinder und Mitarbeiter einen Impfschutz gegen Masern nachweisen. Foto: LGheuteHannover, 01.03.2020 - Von heute an gilt bundesweit das neue Masernschutzgesetz. Mit dem im November 2019 beschlossenen Gesetz soll die Ausbreitung von Masern verhindert werden. Für Kinder und Jugendliche sowie für die Beschäftigten in Kindergärten, Schulen, Flüchtlingsunterkünften und medizinischen Einrichtungen gilt nun die Nachweispflicht einer Masernimpfung.

Kein Corona-Fall in Lüneburg

Gesundheitsamt gibt Entwarnung – Erreger konnte bei Verdachtsperson nicht nachgewiesen werden

Mit Verdacht auf Corona-Infektion wurde eine Person ins Klinikum Lüneburg eingeleifert werden. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt. Foto: LGheuteLüneburg, 28.02.2020 - Doch keine Corona-Infektion in Lüneburg. Das ist das Ergebnis einer Laboruntersuchung, nachdem eine Person vorgestern mit Infektions-Verdacht ins Lüneburger Klinikum gebracht wurde. "Der Erreger konnte nicht nachgewiesen werden, somit können wir Entwarnung geben", erklärte gestern Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamtes. Vor zwei Tagen war der Verdachtsfall dem Landkreis Lüneburg als zuständige Behörde gemeldet worden. Die Behörde hatte daraufhin notwendige Schritte eingeleitet.

Holzschlag in der Bennerstedt

Försterei Busschewald beginnt mit der Laubholzernte

In der Bennerstedt werden in diesen Tagen vorwiegend Buchen gefällt. Foto: LandesforstenSellhorn, 19.02.2020 - In der Revierförsterei Busschewald beginnt Mitte Februar die Laubholzernte. Wie die Niedersächsischen Landesforsten mitteilen, verfolgt die Maßnahme drei Ziele: Zum einen die Verkehrssicherung an den Straßen Kreisstraße 29 und An der Bennerstedt, zum anderen der drohenden Holzentwertung durch Holzverfärbungen zuvorzukommen und zum Dritten, um der nächsten Waldgeneration aus Naturverjüngung Platz und Licht zu verschaffen. Ein besonderer Schwerpunkt der geplanten forstlichen Maßnahmen liege dabei im Revierteil Bennerstedt. Die Bennerstedt liegt zwischen den Ortschaften Brietlingen und Scharnebeck. 

Gefahr in den Wäldern

Landesforsten warnen wegen des Sturms vor herabstürzenden Ästen und Bäumen

Sturmtief "Sabine" hat auch in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten seine Spuren hinterlassen. Foto: LandesforstenLüneburg, 11.02.2020 - Nachdem Sturmtief "Sabine" auch in der vergangenen Nacht über Niedersachsen stürmte, können die Niedersächsischen Landesforsten noch keine Entwarnung für den Besuch der Wälder geben. "Durch die aktuell noch stürmische Wetterlage ist auch weiterhin von einem Waldbesuch abzuraten", warnt Klaus Jänich, Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten. Auch nach dem Abflauen des Sturms sei weiter mit Gefahren in den Wäldern durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume zu rechnen.

Schwarzkitteln ging's an den Kragen

Mehr als 80 Wildschweine bei Jagd im Radbrucher Revier erlegt

Wildschweine vermehren sich in den letzten Jahren besonders stark und werden in Wald und Flur zur Plage. Foto: LandesforstenSellhorn/Radbruch, 23.01.2020 - Sie entwickeln sich zunehmend zur Plage und gefährden Dorfbewohner und Autofahrer: Wildschweine. Nun rückten ihnen Jäger bei einer Jagd der Niedersächsischen Landesforsten zu Leibe. 82 Wildschweine und 39 Rehe wurden bei der Bewegungsjagd im Radbrucher Revier am vergangenen Sonnabend erlegt. "Neben der Verwendung als hochwertiges und gesundes Lebensmittel und den waldbaulichen Erfordernissen der Jagd versuchen wir durch die Reduktion des Wildbestandes auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Wild zu senken", benennt Forstamtsleiter Peter Wendt vom Forstamt Sellhorn die Ziele solcher Jagden.

Um Radbruch wird gejagt

Aufmerksamkeit der Autofahrer besonders gefordert

Während der Jagd sind bestimmte Abschnitte im Wald vorübergehend gesperrt. Foto: LandesforstenSellhorn, 15.01.2020 - Das Niedersächsische Forstamt Sellhorn bejagt am Sonnabend, 18. Januar, zwischen 8 und 12.30 Uhr die Waldflächen im Forstort Radbruch entlang der Kreisstraße 78 zwischen Luhdorf und Radbruch. Da während der großräumigen Bewegungsjagd plötzlich Wild oder Jagdhunde die Straße queren können, wird auf dem Streckenabschnitt der Kreisstraße 78 die Geschwindigkeit auf Tempo 50 beschränkt. Nach Beendigung der Jagd wird die Geschwindigkeitsbeschränkung wieder aufgehoben.

Geldsegen für die Lüneburger Heide

Land übergibt Zuwendungsbescheid zur Förderung des Naturparks

Hilke Feddersen (2.v.l.) freut sich über den Bescheid, den ihr unter anderen Minister Olaf Lies (2.v.r.) und die Landtagsabgeordnete Andrea Schöder-Ehlers überreichten. Foto: Umweltministerium HannoverHannover, 29.12.2019 - Über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk konnte sich der Naturpark Lüneburger Heide freuen. Noch vor den Festtagen überreichte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies 14 Zuwendungsbescheide für die niedersächsischen Naturparke, darunter auch für den Naturpark Lüneburger Heide. Sämtliche niedersächsischen Naturparke erhalten bis 2024 jährlich 100.000 Euro.

Gammel-Fleisch auch im Landkreis

Gesundheitsamt rät zu Überprüfung der Produktkennzeichen

Lüneburg, 14.10.2019 - Der Listerien-Skandal rund um die Firma Wilke Wurstwaren hat auch den Landkreis Lüneburg erreicht. Hier sind inzwischen 53 Abnehmer von dem europa- und bundesweiten Rückruf von Fleisch- und Wurstwaren betroffen, zu Krankheitsfällen sei es bislang aber nicht gekommen, teilt das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Lüneburg mit. Das Amt fordert Lebensmittelunternehmer und Verbraucher jedoch ausdrücklich dazu auf, Produkte auf das Identitätskennzeichen "DE EV 203 EG" hin zu überprüfen. Der Grund: „Das Sortiment der Firma Wilke Waldecker wurde nicht nur unter dem Namen Wilke vertrieben, sondern gelangte auch unter anderen Markennamen als Eigenmarken in den Handel," erklärt Veterinärin Dr. Julia Pfeiffer vom Landkreis. 

Masernfall im Nachbarkreis

Gesundheitsamt rät zur Impfung

Lüneburg, 28.08.2019 - Mehr als 10.000 Masernfälle wurden in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland gemeldet. In Niedersachsen gab es 2019 besonders viele Erkrankte in Hildesheim. Jetzt wurde in einem benachbarten Landkreis des Landkreises Lüneburg ein Krankheitsfall bekannt. Deshalb rät Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Lüneburger Gesundheitsamtes: "Spätestens jetzt sollte überprüft werden, ob ein Impfschutz besteht." Andernfalls sollte der Hausarzt aufgesucht werden, um sich immunisieren zu lassen.

Ernte besser als befürchtet

6 Millionen Tonnen Getreideernte in Niedersachsen eingefahren – Verluste im Süden

Besser als befürchtet entwickelte sich die Getreideernte in diesem Jahr. Foto: LGheuteHannover, 27.08.2019 - Bis auf wenige Flächen in den Spätdruschgebieten an der Küste ist die Getreide- und Rapsernte in Niedersachsen eingefahren. Sie ist im Landesschnitt höher ausgefallen als während der schnellen Abreife im heißen und trockenen Juli befürchtet wurde. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, wurde in Niedersachsen in diesem Jahr nach vorläufigen Ergebnissen eine Getreideernte von 6,0 Millionen Tonnen eingefahren, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber dem sechsjährigen Durchschnitt von 2012 bis 2017 fällt die Getreideernte jedoch um 5 Prozent geringer aus.

Bänke sollen Weide ersetzen

Stadtverwaltung will Sitzmöglichkeiten neben dem Alten Kran schaffen

Dort, wo jetzt Absperrgitter neben dem Alten Kran stehen, stand die stattliche Weide. Hier will die Stadtverwaltung nun Sitzbänke aufstellen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.07.2019 - Sie prägte das Bild des alten Lüneburger Hafens über viele Jahrzehnte ebenso wie der Alte Kran selbst, neben dem die stattliche Weide bis vor kurzem noch stand. Doch ein Riss im Stamm machte eine Fällung unausweichlich. Überlegungen, die Weide durch eine Neupflanzung zu ersetzen, kamen schnell auf, doch nun hat die Stadt andere Pläne. Sie will dort Sitzbänke aufstellen.

Stadt setzt weiter auf die Natur

Sportausschuss spricht sich gegen Kunstrasenplätze aus

Lüneburg, 08.06.2019 - Zuschüsse für Kunstrasenplätze soll es für die Sportplätze in Lüneburg nun doch nicht geben. Das beschloss der städtische Sportausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Anlass waren neue Erlenntnisse unter anderem des Fraunhofer-Instituts, wonach von solchen Kunststoffanlagen eine erhebliche Umwelt- und damit möglicherweise auch Gesundheitsbelastung einhergehe. Dies bewog die Ausschussmitglieder, auf Kunstrasenplätze bis auf Weiteres zu verzichten.

Mehr Erholung für Ilmenau und Luhe

Flüsse dürfen künftig nur noch eingeschränkt befahren werden

Fahrten auf der Ilmenau wie hier mit dem Lüneburger Ewer sind künftig nur noch eingeschränkt möglich. Foto: LGheuteLüneburg, 29.04.2019 - Die Ilmenau und die Luhe dürfen im Gebiet des Landkreises Lüneburg künftig nur noch zwischen 9 Uhr und 20 Uhr von Booten und Flößen befahren werden, an Christi Himmelfahrt und Pfingsten werden die Gewässer – genau wie ganzjährig die Lopau – für Ausflügler komplett gesperrt. So sieht es die Kanu-Verordnung vor, die der Umweltausschuss des Landkreises Lüneburg jetzt auf den Weg brachte. Am 13. Mai soll der Kreistag die endgültige Entscheidung treffen, damit die Verordnung zum 1. Juli in Kraft treten kann.

Was sich im Pflegebereich ändern muss

Diskussionsrunde mit Ministerin Reimann in Adendorf

Adendorf, 08.04.2019 - Zu einer Diskussionsrunde mit Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann und Mitarbeitern im Pflegebereich lädt der SPD-Unterbezirk Lüneburg ein. Unter dem Thema "Gute Pflege - gute Arbeit!?" soll darüber gesprochen werden, welche Forderungen die Beschäftigten an eine zeitgemäße Pflege stellen und was die Politik dabei leisten sollte. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. April, ab 17 Uhr im Castanea Resort, Scharnebecker Weg 25 in Adendorf statt.

Frischluftkur für den Teich

Ein solarbetriebener Lüfter soll das Gewässer am Bockelsberg mit Sauerstoff anreichern

Mitarbeiter der AGL bringen den Teichlüfter an die richtige Position. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.04.2019 - Ein schwimmendes Solarmodulfloß auf einem der großen Bockelsberg-Teiche hat in den letzten Tagen die Aufmerksamkeit vieler Spaziergänger auf sich gezogen. Das Gerät, ein solarbetriebener Teichlüfter der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) soll den Sauerstoffgehalt in dem Gewässer erhöhen, um die Lebensbedingungen für Mikroorganismen zu verbessern und die Algenbildung zu verringern. Bis Ende Oktober soll der Teichbelüfter im Einsatz bleiben.