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Umwelt und Gesundheit

Wolfsbüro nimmt Arbeit auf

Neue Einrichtung soll konfliktarmes Zusammenleben von Wolf und Mensch fördern

Hannover, 01.07.2015 - Umweltminister Stefan Wenzel hat am Mittwoch offiziell das Wolfsbüro beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hannover eröffnet. Die neue Einrichtung werde einen wichtigen Beitrag für das konfliktarme Zusammenleben von Wolf und Mensch leisten, versprach der Minister. "Mehr Information und Aufklärung und verbesserte organisatorische und technische Abläufe werden die Akzeptanz erhöhen. Bei allen Maßnahmen im Umgang mit dem unter Artenschutz stehenden Wolf steht für die Landesregierung die Sicherheit der Menschen immer an erster Stelle", betonte der Minister. Auch die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich tätigen Wolfsberaterinnen und Wolfsberatern und der Landesjägerschaft soll fortgesetzt werden.

Jetzt sind zwei Wölfe auf Sendung

Eine weiteres Tier aus dem Wolfsrudel Munster besendert

Hannover, 29.06.2015 - Am Sonntag konnte ein zweiter Wolf aus dem Wolfsrudel Munster mit einem Sender versehen werden. Die Jährlingswölfin habe sich in einem guten Gesundheitszustand befunden. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz mit. Mit der Besenderung können Aufenthaltsorte und Laufwege des Rudels besser identifiziert werden. Damit werde eine zuverlässigere Überwachung gewährleistet, so das Ministerium.

Hannover geht dem Wolf an den Kragen

Männlicher Jährling aus dem Rudel Munster mit Sender bestückt

Einem männlichen Jährling aus dem Wolfsrudel Munster wurde jetzt ein Halsband mit Sender angelegt. Foto: ngh Hannover, 23.06.2015 - Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel geht dem Wolf nun an den Kragen. Wie sein Ministerium informierte, sei es gestern im Rahmen der intensiveren Überwachung des Munsteraner Rudels erstmals gelungen, einen Wolf mit einem Sender zu versehen. Am frühen Morgen wurde ein männlicher Jährling im Bereich des Truppenübungsplatzes Munster "immobilisiert" und per Halsband "besendert". Wenzel bezeichnete die Aktion als "wichtigen Schritt zur besseren Kontrolle". "Der Sender informiert unsere Experten in regelmäßigen Abständen darüber, wo sich der Wolf aufhält. Dadurch können dem besenderten Tier Abläufe und Verhaltensweisen zugeordnet werden", sagte der Minister.

Deichreparatur geht in nächste Runde

Deichkronen zwischen Radegast und Brackede werden in Angriff genommen  

Deichhauptmann Hartmut Burmester (2.v.r.) mit ADV-Mitarbeitern, Vertretern der beteiligten Firmen und des NLWKN. Foto: ADVArtlenburg, 10.06.2015 - Auf den Tag genau zwei Jahre nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2013 ist der Artlenburger Deichverband (ADV) in die nächste Runde bei der Reparatur der Deichschäden an der Elbe gegangen, die damals die Jahrhundertflut angerichtet hatte. Am Montag, 8. Juni, starteten die Arbeiten in Radegast. Auf einer Länge von 3,2 Kilometern reparieren zwei Fachfirmen die Deichkronen in den Ortslagen von Radegast und Brackede, auf denen noch immer die tiefen Spuren der schweren Einsatzfahrzeuge deutlich sichtbar sind. Gleichzeitig wird der Deichverteidigungsweg neu gebaut, der ebenfalls stark bei dem Kampf gegen die Fluten der Elbe gelitten hatte. Die Asphaltstraße konnte seither nur notdürftig geflickt werden. Als Ersatz entsteht jetzt eine Betonpiste mit einer Gesamtlänge von 1.000 Metern.

Waldbrandgefahr steigt

Waldbrandzentrale in Lüneburg wieder besetzt

Hochmoderne Kameras wieder diese überwachen ein Gebiet in einem Radius von zehn Kilometern. Foto: NLFLüneburg, 09.06.2015 - Wegen des warmen und trockenen Wetters und der steigenden Waldbrandgefahr wurde jetzt in Lüneburg die Waldbrandzentrale wieder besetzt. Nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes (1 gering bis 5 sehr hoch) ist in den kommenden Tagen damit zu rechnen, dass die derzeit mittleren bis hohen Werte weiter ansteigen werden. Die Forstleute insbesondere im Flachland Niedersachsens sind bereits alarmiert, denn gerade in den lichten Kiefernwäldern im Nord-Osten ist die Waldbrandgefahr besonders hoch.

Badespaß in sauberem Wasser

Badeseen im Landkreis Lüneburg erhalten Bestnoten

Am 1. Juni war Sabine Meyer-Olbersleben am Inselsee Scharnebeck. Für die Probe in einem Meter Tiefe muss die Hygiene-Kontrolleurin in das Wasser waten. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 05.06.2015 - Die Temperaturen steigen und die Badesaison kann beginnen. Das zeigt auch die Qualität der Badeseen im Landkreis Lüneburg: Vier der fünf Seen, die als EU-Badestellen ausgewiesen sind, werden mit der Note ausgezeichnet eingestuft, ein weiterer mit gut. Die Einstufung der Badegewässerqualität basiert jeweils auf dem Durchschnitt der Untersuchungen der letzten vier Jahre.

Windenergieanlagen können wachsen

Kreistag stimmt Plänen zur Schaffung neuer Vorranggebiete zu

Nur noch in acht Vorranggebiete sollen künftig neue Windernergieanlagen errichtet werden dürfen. Foto: LGheuteLüneburg, 02.06.2015 - Vier Jahre hat der Landkreis an den Plänen gearbeitet, jetzt wurden sie beschlossen. Mit großer Mehrheit hat der Kreistag des Landkreises Lüneburg gestern, 1. Juni, dem Satzungsentwurf zur zweiten Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms 2003 zur Festlegung von Vorranggebieten für Windenergienutzung in der Fassung von März 2015 zugestimmt. Nun soll der Plan veröffentlicht und dem Amt für regionale Landesentwicklung vorgelegt werden. Der Landkreis rechnet im Herbst 2015 mit der Genehmigung durch das Land. Ziel der Planungen ist es, die Nutzung von Windenergie sinnvoll raum- und umweltverträglich zu steuern. Damit soll auch Planungssicherheit für Bürger und Investoren geschaffen werden.

Kiesschubsen für den Bachflohkrebs

Aktion am Osterbach für eine lebendige Bachlandschaft am 18. Juli

Lebendig schlängelt sich der Osterbach nach der Renaturierung durch die Wiesen zwischen Reppenstedt und Kirchgellersen. Foto: LandkreisLüneburg, 14.05.2015 - Für die gemeinsame "Kiesschubs“-Aktion der Samtgemeinde Gellersen und des Landkreises Lüneburg steht jetzt ein neuer Termin fest: Am Sonnabend, 18. Juli, von 10 bis 14 Uhr sollen die Steine ins Rollen gebracht werden, um Mühlkoppe, Bachflohkrebs und Köcherfliege im Osterbach ein angemessenes Bett zu bereiten. Wer mithelfen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Der ursprünglich geplante Termin für das Kiesschubsen im letzten Herbst musste wegen der außergewöhnlich langen Trockenheit und des fehlenden Wassers im Osterbach abgesagt werden.

Land nimmt Wolfsrudel ins Visier

Hannover kündigt verstärktes Monitoring der Munsteraner Wölfe an

Hannover, 04.05.2015 - Die Überwachung des Wolfsrudels in Munster soll weiter intensiviert werden. Dass gab das Niedersächsische Umweltministerium heute im Umweltausschuss bekannt. Dabei soll die wiederholte Sichtung von weniger scheuen Wölfen in enger Zusammenarbeit mit der Bundesforstverwaltung, der Landesjägerschaft Niedersachsen und weiteren Experten speziell untersucht werden, teilte das Ministerium mit. Die Ursachenforschung habe hohe Priorität, um dort, wo notwendig, mit geeigneten Mitteln angemessen zu reagieren. Dabei stehe die Sicherheit des Menschen an erster Stelle.

Wieder Einsatz gegen Eichenprozessionsspinner

Bekämpfung aus der Luft und am Boden

Auch per Helicopter wird dem Eichenprozessionsspinner im Landkreis Lüneburg zu Leibe gerückt. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 28.04.2015 - Wie bereits 2013 und 2014 bekämpfen das Gesundheitsamt und die Kommunen im Landkreis Lüneburg auch in diesem Frühjahr den Eichenprozessionsspinner mit einer Sprühaktion. In der kommenden Woche soll die Bekämpfung aus der Luft starten: Wenn die Witterungsverhältnisse stimmen, wird ein Hubschrauber am Mittwoch und Donnerstag, 6. und 7. Mai, die betroffenen Kreis- und Gemeindestraßen außerhalb der Ortschaften befliegen. Während des Hubschrauber-Einsatzes werden betroffene Straßenabschnitte für etwa 15 Minuten für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt.

Die Windflächen rücken näher

Kreisausschuss stimmt Vorranggebieten für Windkraftanlagen zu 

Lüneburg, 25.03.2015 - Die lange Suche nach Vorrangflächen für Windkraftanlagen im Landkreis Lüneburg scheint an ihr Ende zu kommen. Der Ausschuss für Erneuerbare Energien, Raumordnung und Klimafolgenanpassung des Lüneburger Kreistags stimmte in seiner jüngsten Sitzung dem Satzungsentwurf zur zweiten Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms 2003 zur Festlegung von Vorranggebieten für Windenergienutzung in der Fassung von März 2015 zu. Damit soll die weitere Verspargelung der Landwirtschaft durch Windkraftanlagen nicht nur verhindert werden, auch Bürger und Investoren sollen Planungssicherheit bekommen. 

Am Munstermannskamp treibt die Stadt es bunt

Nach vielen Jahren soll an altem Platz wieder eine Heidelandschaft entstehen 

Lüneburg, 21.03.2015 - Wer schön sein will, muss zahlen. Das gilt auch für die Hansestadt Lüneburg, die jetzt eine Grünfläche an der Ecke Munstermannskamp / Willy-Brandt-Straße für 20.000 Euro in eine Heidelandschaft verwandeln lässt. Noch ist auf dem Beet, das Straße und Gehweg trennt, nur eine große Sandfläche zu sehen. Doch schon bald soll dort auf 600 Quadratmetern ein neues Heidebeet entstehen. Die Vorbereitungen für die Bepflanzung laufen derzeit. Das Gras wurde entfernt und Sand aufgetragen, damit die Heide gut wachsen kann.

Zwei Sonnenbrillen hintereinander reichen nicht

Niedersachsen warnt vor ungeschütztem Betrachten der Sonnenfinsternis

Hannover, 19.03.2015 - Morgen kommt sie, die mit Spannung erwartetete Sonnenfinsternis. Doch richtig dunkel wird es nicht, es bleibt sogar so viel Sonnenstrahlung übrig, dass gesundheitliche Gefahren drohen können. "Die Erfahrungen von 1999 haben gezeigt, dass ein direkter Blick in die Sonne ohne geeigneten Schutz irreparable Augenschädigungen nach sich ziehen kann - das ist damals leider in einer Vielzahl von Fällen passiert", erklärt Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt im Vorfeld der morgigen Sonnenfinsternis. "Daher sollten besonders auch Kinder davor gewarnt werden, direkt in die Sonne zu blicken."

"In letzter Konsequenz zu töten"

Umweltministerium gibt auffälligen Wolf für "finale Entnahme" frei

Hannover, 02.03.2015 - Dem wieder zurückgekehrten Wolf geht's nun wohl doch noch an den Kragen. Nachdem in den letzten Tagen aus Wildeshausen und Umgebung Meldungen über ein auffälliges Wolfsverhalten eingegangen sind, erteilt das Niedersächsische Umweltministerium jetzt "aufgrund zu befürchtender Gefahren die Genehmigung, das Tier gegebenenfalls mit Gummigeschossen zu vergrämen, zu betäuben oder es in letzter Konsequenz zu töten", wie das Ministerium heute mitteilte. 

Ja oder Nein zum Fracking?

Bundestagsabgeordnete diskutieren im Lüneburger Glockenhaus

Lüneburg, 17.02.2015 - "Fracking: Erlauben oder verbieten? Was bringt das neue Fracking-Gesetz?“ lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, zu der die Initiative "Wir gegen Fracking“ am Freitag, 20. Februar, ins Lüneburger Glockenhaus einlädt. Auf dem Podium diskutieren die Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols (CDU), Hiltrud Lotze (SPD), Herbert Behrens (Linke) sowie die Landtagsabgeordnete Miriam Staudte (Grüne). Die Inhalte des geplanten Fracking-Gesetzes werden vor der Diskussion durch ein Kurzreferat des Energieingenieurs Thorben Gruhl zusammengefasst. Auch die Beteiligung des Publikums an der Diskussion ist vorgesehen.

Bald Ende der Aufstallpflicht?

Hannover sieht Gefahr für Tierschutz - Landkreise sollen Einschätzung vornehmen

Hannover, 17.05.2015 - Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat die von der Aufstallpflicht für Geflügel betroffenen Landkreise gebeten, die Maßnahmen auch im Interesse des Tierschutzes zu begrenzen oder aufzuheben. Grund für die Aufstallung waren zwei Geflügelpestausbrüche im vergangenen Jahr gewesen. Seitdem sind in Niedersachsen allerdings keine weiteren Fälle aufgetreten. Das Ministerium hat die Landkreise nun aufgefordert, eine aktuelle Risikoabschätzung der Situation vor Ort vorzunehmen. Außerdem sollen die Kreise auch im Sinne des Tierschutzes überprüfen, ob eine Aufstallung noch notwendig ist.

Behörde entnimmt Bodenproben

LBEG auch im Landkreis Lüneburg unterwegs

Hannover, 26.02.2015 - Mitarbeiter des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) werden ab Montag, 2. März, wieder mit grünen VW-Bussen im Nordosten Niedersachsens unterwegs sein. Die LBEG-Experten führen bis zum Herbst an etwa 250 Standorten bodenkundliche Bohrungen bis in eine Tiefe von zwei Metern durch. Sie entnehmen Bodenproben, um aktuelle Informationen über die natürlichen Stoffgehalte im Boden von landwirtschaftlichen Flächen zu erhalten.

Im Visier der Wölfe

Spaziergängerin erleidet nach Wolfsbegegnung Nervenzusammenbruch

Lüneburg, 15.02.2015 - Eine Wolfsbegegnung der unheimlichen Art hatte kürzlich eine Hundebesitzerin in einem Waldstück bei Amelinghausen. Die Frau, die mit zwei Golden Retrievern unterwegs war, sah sich plötzlich sieben Wölfen gegenüber, die sich trotz lauten Schreiens nicht verscheuchen ließen und die Frau sogar weiter verfolgten. Erst nach einer Weile hätten die Tiere von ihr abgelassen. Die 59-jährige Hundebesitzerin erlitt kurze Zeit später einen Nervenzusammenbruch und musste notärztlich behandelt werden.

Forum für die Ilmenau

Konferenz fordert Erhalt von Bundeswasserstraßen

Eberswalde, 12.02.2015 - Damit der Wasserstand an der Ilmenau nicht weiter sinkt, Natur und historische Bebauung entlang des Flusses nicht gefährdet werden, müssen die Wehre und Schleusen ertüchtigt werden. Das aber verursacht Kosten, für die bislang der Bund aufkommen musste. Doch der will der Ilmenau den Status als Bundeswasserstraße nehmen, eine Herabsetzung mit Folgen, die Landrat Manfred Nahrstedt zusammen mit Claus Meyer und Bernd-Jürgen Strauch vom Förderverein Historische Ilmenau e.V. sowie dem Samtgemeinderatsvorsitzenden Achim Gründel beim bundesweiten Symposium "Bedrohte Wasserstraßen“ im brandenburgischen Eberswalde deutlich machte.

Kampf den Keimen

Wissenschaftler informieren beim Lüneburger Hygienetag

Lüneburg, 11.02.2015 - Gezielte Händehygiene, Hygienemaßnahmen bei Ausbrüchen des Norovirus und Hygienetipps für Hausarztpraxen - beim heutigen 2. Lüneburger Hygienetag standen besonders die Darmkeime im Vordergrund. Rund 300 Teilnehmer waren der Einladung in das Gesellschaftshaus der Psychiatrischen Klinik Lüneburg gefolgt, darunter vor allem Pflegekräfte, Ärzte und Mitarbeiter medizinischer Assistenzberufe sowie Schüler von Alten- und Krankenpflegeschulen aus der Region.