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Umwelt und Gesundheit

Stadt und Landkreis starten Demenzprojekt

Lüneburg, 12.05.2014 - Anfang Mai fiel der Startschuss für "Fidem" in Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Das Demenzprojekt soll Betroffenen dabei helfen, ihre Lebensqualität zu erhalten und eine möglichst umfassende Unterstützung zu bekommen. Für die kommenden drei Jahre hat das Land Niedersachsen nun Stadt und Kreis neben zwei weiteren Landkreisen als Modellregion für das Projekt ausgewählt.

Brüssel setzt beim Hochwasserschutz Zeichen

EU-Kommission lässt künftig Gehölzrückschnitt auch in geschützten Elbe-Auwäldern zu

Artlenburg, 11.05.2014 - Was bislang stets als kaum durchführbar erschien, ist nun offenbar doch möglich: Im Herbst kann mit vorbereitenden Maßnahmen zum Gehölzrückschnitt zum Hochwasserschutz an der Elbe begonnen werden. Möglich geworden ist dies, nachdem sich Brüssel von den Vorteilen der gemeinsamen Planungen von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern zum Hochwasserschutz überzeugen ließ. Ende April hatten Vertreter der beiden Länder und des Bundes ihre Ideen der EU-Kommission vorgestellt. Der Artlenburger Deichverband begrüßt die neue Regelung und spricht von einer Kehrtwende.

Positive Signale der EU zu Hochwasserschutzplänen

Hannover, 29.04.2014 - Vertreter der EU-Kommission haben gestern die gemeinsame Planung der Bundesländer Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern für zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Unteren Mittelelbe positiv zur Kenntnis genommen, meldet das Niedersächsische Umweltministerium. Bei den Planungen gehe es einerseits um Gehölzrückschnitte und bauliche Projekte wie Flutrinnen und Deichrückverlegungen.

Hubschraubereinsätze starten morgen

Zwei Tage werden Eichenprozessionsspinner aus der Luft bekämpft

Lüneburg, 27.04.2014 - Die voraussichtlichen Termine für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners stehen fest: Am Montag und Dienstag, 28. und 29. April, wird der Hubschrauber die betroffenen Gebiete aller Wahrscheinlichkeit nach befliegen. Während des Hubschrauber-Einsatzes werden betroffene Straßenabschnitte für etwa 15 Minuten für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt. Innerorts werden die befallenen Bäume bis Mitte Mai vom Boden aus besprüht.

Kompost statt Kartoffelfeuer

Keine Brenntage mehr in Niedersachsen - Osterfeuer nicht betroffen - Ausnahmen möglich

Hannover, 15.04.2014 - Die Beseitigung von pflanzlichem Abfall in Niedersachsen wird neu geregelt. Von den Gemeinden bestimmte Brenntage soll es künftig nicht mehr geben. In begründeten Einzelfällen können jedoch Ausnahmen zugelassen werden. Die niedersächsische Landesregierung hat heute den Verordnungsentwurf über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen durch Verbrennen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen für die Verbandsbeteiligung freigegeben.

Lüneburg hofft auf Einlenken Berlins

Bund sagt weitere Gespräche und Prüfungen zum Status der Ilmenau zu

Lüneburg/Berlin, 11.04.2014 - Wie geht es weiter mit der Ilmenau? Mit dieser Frage im Gepäck reisten gestern Lüneburgs Oberbürgermeister Ulich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt nach Berlin. Im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur führten sie gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze (SPD) und Eckhard Pols (CDU) ein Gespräch mit dem zuständigen Parlamentarischen Staatsekretär, Enak Ferlemann. Die Lüneburger sorgen sich, dass der Bund an der angekündigten Entwidmung der Ilmenau als Bundeswasserstraße festhalten will.

Nach Ostern wird gesprüht

Landkreis startet wieder Sprühaktion gegen den Eichenprozessionsspinner

Lüneburg, 11.04.2014 - Aufgrund des milden Winters und der vergleichsweise hohen Temperaturen in diesem Frühling wird die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in diesem Jahr voraussichtlich bereits nach Ostern und damit rund drei Wochen früher als 2013 starten. In Gartow im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden bereits die ersten frisch geschlüpften Raupen gesichtet. Im Landkreis Lüneburg sollen an zwei Tagen betroffene Bäume vom Hubschrauber aus besprüht werden, für die Bekämpfung vom Boden aus sind etwa zwei Wochen eingeplant.

Lüneburg erwartet Medizinstudenten

Klinikum wird Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg

Lüneburg, 03.04.2014 - Seit 1. April 2014 ist das Klinikum Lüneburg Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Damit können Medizinstudenten der Universität Hamburg ab sofort ihr Praktisches Jahr (PJ) in Lüneburg absolvieren. "Wir freuen uns sehr über diese Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf“, sagt Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie, der auch Vertrauensdozent des Klinikums Lüneburg für die PJ-Studierenden ist.

Aufklärung über den Wolf

Rot-Grün: Kreis soll Mittel für mehr Aufklärung bereitstellen

Lüneburg, 06.03.2014 - Das Interesse an Informationen und fachkundiger Beratung zum Thema Wolf ist bei Bürgern wie Tierhaltern und Waldnutzern im Landkreis Lüneburg gleichermaßen groß, das haben entsprechende Veranstaltungen in der jüngsten Vergangenheit gezeigt. Doch noch immer sind nicht alle Fragen umfassend beantwortet, auch gibt es noch keine konkreten Schutzmaßnahmen für Nutztiere oder für das von der Ausrottung bedrohte Mufflon-Wild. Abhilfe soll jetzt ein von der rot-grünen Mehrheitsgruppe im Kreistag gestellter Antrag schaffen, mit dem die Kreisverwaltung "Maßnahmen und Fragen im Zusammenhang mit der Wiedereinbürgerung des Wolfes in Kooperation mit der Jägerschaft Lüneburg, anderen Naturschutzverbänden und den Nutztierhaltern" klären und die Bürger informieren soll. 

Kröten-Helfer gesucht

Landkreis sucht Freiwillige bei der Hilfe der Amphibienwanderungen  

Lüneburg, 27.02.2014 - Die Amphibienwanderungen stehen kurz bevor. Mit den steigenden Temperaturen erwachen Kröten, Frösche und Molche aus ihrem Winterschlaf und machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei überqueren sie unter anderem Straßen, auf denen ihnen der Tod durch Überfahren droht. Im Landkreis Lüneburg leisten bereits Tierschützer wichtige Hilfe, indem sie den Amphibien das Überqueren der Straßen erleichtern. Wer sich freiwillig engagieren möchte, kann sich ab sofort an den Fachdienst Umwelt des Landkreises wenden.

Mehr Partnerschaft beim Hochwasserschutz

Kreisausschuss spricht sich für Beitritt zur Interessengemeinschaft aus - Fledermausquartier errichtet

Lüneburg, 27.02.2014 - Der Landkreis Lüneburg soll der Hochwasserpartnerschaft Elbe beitreten. Dafür sprach sich der Umwelt-Ausschuss in seiner gestrigen Sitzung in Neuhaus einstimmig aus. Die 2007 gegründete Partnerschaft von Landkreisen, Städten und Gemeinden an der Elbe, deren gemeinsames Interesse die stetige Verbesserung des Hochwasserschutzes ist, dient dem Informationsaustausch und der gegenseitigen Unterstützung. Sie versteht sich außerdem als Sprachrohr der kommunalen Interessen auf höherer Ebene. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Die endgültige Entscheidung über den Beitritt zur Hochwasserpartnerschaft Elbe fällt im Kreistag.

Den Keimen keine Chance

Mehr als 200 Teilnehmer informierten sich auf dem 1. Lüneburger Hygienetag  

Lüneburg, 23.02.2014 - Hygienestandards, ein sinnvoller Einsatz von Antibiotika, der richtige Umgang mit Desinfektionsmitteln und die Arbeit in Hygiene-Netzwerken - einen Tag lang ging es am Mittwoch, 19. Februar, im Gesellschaftshaus der Psychiatrischen Klinik Lüneburg um das Thema Hygiene. Mehr als 200 Teilnehmer waren der Einladung zum 1. Lüneburger Hygienetag gefolgt, darunter vor allem Pfleger, Ärzte und Mitarbeiter medizinischer Assistenzberufe aus der Region.

Kurvenreich und viel Eigendynamik

Osterbach zwischen Reppenstedt und Kirchgellersen renaturiert

Lüneburg, 20.02.2014 - So sollte ein natürlicher Bachlauf aussehen: viele Kurven, Eigendynamik durch unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten, unterschiedliche Gewässerbreiten und -tiefen und eine Kiessohle für Fische und andere Wasserorganismen. Wer den Osterbach zwischen Reppenstedt und Kirchgellersen kennt, weiß jedoch, dass ein ganz anderes Bild den Bach bislang prägte: Bis 2013 war er im Abschnitt zwischen der L 216 und Böhmsholz ein stark begradigtes, monotones Gewässer. Seitdem sind verschiedene Maßnahmen aus dem seit 2009 bestehenden Entwicklungsplan für den Osterbach schrittweise umgesetzt worden.

Kampf den Keimen

Infos und Aufklärung auf dem 1. Lüneburger Hygienetag

Lüneburg, 06.02.2014 - Meldungen von multiresistenten Keimen und dem Norovirus machen die Runde, viele Menschen fragen sich, wie sie sich davor schützen oder damit umgehen sollen. Aufklärung soll jetzt der vom Hygiene-Netzwerk Lüneburg und dem Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg gemeinsam veranstaltete 1. Lüneburger Hygienetag am 19. Februar bringen. Ziel ist es, über problematische Keime aufzuklären, über Hygiene umfassend zu informieren und die Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Versorgung und Pflege von Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Lüneburg zu verbessern.

Berlin erwartet keine Castor-Transporte

Bundesumweltministerium antwortet auf schriftliche Anfrage von MdB Pols

Lüneburg/Berlin, 30.01.2014 - Keine Castor-Transporte nach Gorleben in den Jahren 2014 bis 2016 und darüber hinaus - das ist die Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine schriftliche Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols aus Lüneburg. "Damit herrscht nun endlich Klarheit, und die ganzen Spekulationen um mögliche Castor-Transporte sollten ein Ende haben“, so Pols zu den Aussagen des Ministeriums. In seiner Antwort teilte das Ministerium auch mit, dass es keine Kenntnis über entsprechende Pläne Dritter habe.

Neue Lücken für Castor-Transporte?

Greenpeace: Gorleben weiter in Suchverfahren einbezogen - Lotze: Gesetzeslage eindeutig

Brüssel/Berlin/Lüchow, 26.01.2014 - Nachdem Gorleben-Gegner berichtet hatten, dass es eine Lücke im novellierten Atomgesetz gebe, die den Transport von fünf Castor-Behältern mit mittelaktivem Müll aus La Hague nach Gorleben zulasse, berichtet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) jetzt von einer weiteren Lücke, mit der Gorleben als Atommüllendlager im Spiel gehalten werde. So hätten Greenpeace-Anwälte im Standortauswahlgesetz festgestellt, dass Gorleben unter "Wahrung aller rechtlichen Erfordernisse" in das neue Suchverfahren mit einbezogen werden könne. 

Breiter Konsens beim Hochwasserschutz

Landtag will Zusammenarbeit verbessern - Bund soll Finanzmittel erhöhen

Hannover, 25.01.2014 - Mehr länderübergreifende und interkommunale Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz, Verbesserungen der Hochwasserrückhaltung in Poldern und der Fläche sowie mehr Geld vom Bund - so lässt sich ein am vergangenen Mittwoch mit großer Mehrheit der rot-grünen Regierungsfraktionen, der CDU und der  FDP gefasster Beschluss des Niedersächsischen Landtages zum Hochwasserschutz im Binnenland zusammenfassen.

Engpass bei der Katzenhilfe Bleckede

Verein gibt Aufgaben an Tierschutzverein Lüneburg ab - Helfer gesucht

Bleckede, 25.01.2014 - Berufliche und familiäre Veränderungen bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins Katzenhilfe Bleckede sowie der Wegfall von Betreuungs- und Pflegestellen führen dazu, dass sich der Tierschutzverein Lüneburg und die Katzenhilfe Bleckede die ehrenamtliche Arbeit für die frei lebende Hauskatze im Landkreis in diesem Jahr aufteilen müssen. So wird die Katzenhilfe Bleckede weiterhin in den Samtgemeinden Amelinghausen, Dahlenburg, Ostheide, Scharnebeck und in der Stadt Bleckede sowie im Amt Neuhaus tätig werden. Für die restlichen Kommunen wird nun vom Tierschutzverein Lüneburg die Kastration von frei lebenden Hauskatzen organisiert.

Ideen und Vorschläge gegen das Hochwasser

Umweltministerium diskutiert in Bleckede mit Behörden, Kommunen und Verbänden

Hannover/Bleckede, 21.01.2014 - Zu einem Informationsgespräch hatte heute das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz verschiedene mit dem Hochwasserschutz befasste Akteure ins Elbschloss Bleckede eingeladen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Informationen zur Finanzierung des Hochwasserschutzes und zum Sachstand der Aufbauhilfe. Einer entsprechenden Förderrichtlinie zur Aufbauhilfe, die das Umweltministerium erstellt hatte, wurde seitens der Landesregierung zugestimmt. Diese soll nun schnellstmöglich umgesetzt werden.

Neue Castor-Transporte immer wahrscheinlicher

Bundesinnenministerium hält Schlieffenkaserne für Polizeieinsatz 2015 frei - Grüne sehen dringenden Handlungsbedarf

Lüneburg/Gorleben, 17.01.2014 - "Die Vorbereitungen für einen Castor-Transport im Jahr 2015 sind offensichtlich längst getroffen worden", mutmaßt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Sie bezieht sich auf eine Äußerung von Oberbürgermeister Ulrich Mädge gegenüber dem Radiosender FFN, wonach die Schlieffenkaserne in Lüneburg für die Unterbringung von 4.000 bis 5.000 Bundespolizisten vorgehalten werden soll. Die Stadt, die für die Erweiterung ihres Neubaugebietes Hanse-Viertel an Flächen der ehemaligen Kaserne interessiert ist, habe vom Bundesinnenministerium aber unter Verweis auf einen Polizeieinsatz im Jahr 2015 kein grünes Licht dafür erhalten.