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Umwelt und Gesundheit

Nachwuchs bei Niedersachsens Wölfen

Wolfs-Welpen an verschiedenen Orten des Landes gesichtet

Hannover, 06.08.2013 - Auch das dritte bekannte Wolfspaar in Niedersachsen hat Nachwuchs. Auf dem Truppenübungsplatz Bergen in der Heide ist vergangene Woche ein Welpe in die Fotofalle getappt, berichtet das niedersächsische Umweltministerium. Der Bundesforstbetrieb Lüneburger Heide hatte die Fotofalle zuvor installiert, nachdem Mitte Juli die Sichtung von zwei Welpen gemeldet worden war. Niedersachsens drittes Wolfsrudel dürfte eine ungewöhnliche Familienbande binden: Bei dem Wolfspaar auf dem Truppenübungsplatz Bergen, von dessen Existenz man seit September 2012 weiß, soll es sich laut Ministerium um ein Geschwisterpaar handeln.

"Naturparke sind zukunftsweisend"

Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers besucht Naturpark Lüneburger Heide

Südergellersen, 04.08.2013 - Dass die Bayern nicht unwesentlich dazu beigetragen haben, den Naturpark Lüneburger Heide entstehen zu lassen, war nur eine der zahlreichen Informationen, die die Lüneburger Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers (SPD) bei ihrem Besuch in der Erlebnisschmiede in Südergellersen erfuhr. Sie war auf Einladung von Hilke Feddersen, Geschäftsführerin "Naturpark Lüneburger Heide" und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Naturparke in die Region gekommen.

Schwalbenaktion geht noch bis Ende August

Lüneburg, 04.08.2013 - Gut einen Monat bleiben die Schwalben noch in Norddeutschland, bevor es sie zurück in den Süden zieht. So lange haben Schwalbenfreunde im Landkreis Lüneburg noch Gelegenheit, die Nester der zwitschernden Zugvögel an ihrem Haus zu fotografieren und die Bilder im Internet auf dem Schwalbenportal des Landkreises einzustellen und sie dort auf einer Landkreiskarte zu markieren. Rund 50 Schwalbenfans haben in diesem Sommer bisher mitgemacht und dem Landkreis Nester an ihren Häusern gemeldet.

Bleigehalt im Trinkwasser soll sinken

Niedersachsen verschärft den Grenzwert zum 1. Dezember

Hannover, 04.08.2013 - In Niedersachsen ist das von den Wasserversorgern gelieferte Trinkwasser von sehr guter Qualität. Es kann sich aber durch alte Bleileitungen in Hausinstallationen nachträglich mit Blei anreichern. Um die Bevölkerung vor der schädlichen Wirkung von Blei zu schützen, wurde der Grenzwert in den vergangenen Jahren schrittweise gesenkt. Ab dem 1. Dezember 2013 gilt ein verschärfter Grenzwert von 0,010 Milligramm pro Liter. Bislang gilt ein Grenzwert von 0,025 Milligramm pro Liter.

Maisanbau sinkt erstmals seit 13 Jahren

Mais bleibt zweitstärkste Anbaufrucht in Niedersachsen - Mehr Roggen in Biogasanlagen erwartet

Hannover, 30.07.2013 - In 2013 ging die Anbaufläche von Mais im Vergleich zu 2012 um 34.000 Hektar (-5,6 Prozent) auf 586.000 Hektar zurück. Mit einem Anteil von 31 Prozent an der Ackerfläche ist er weiterhin die zweitstärkste Anbaufrucht nach Getreide, das auf 43 Prozent der Ackerfläche angebaut wird. Nach Auskunft des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) läge der Rückgang ohne die Statistische Region Weser-Ems -2,9 Prozent) landesweit sogar bei -8 Prozent. Damit ist der unaufhaltsam scheinende Anstieg des Maisanbaus erstmals seit 13 Jahren gestoppt. Im Jahr 2000 lag die Maisanbaufläche noch bei 290.000 Hektar und war damit nur halb so groß wie im Jahr 2013.

Fracking kommt als Ursache für Erdbeben in Frage

Neue Studie bewertet Zusammenhang als "sehr wahrscheinlich" 

Hannover, 21.07.2013 - Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) hat kürzlich seine Untersuchung zu dem leichten Erdbeben vom 22. November 2012 bei Völkersen im Landkreis Verden abgeschlossen. Das Ergebnis: Ein Zusammenhang zwischen der Erdgasförderung in dem betroffenen Gebiet und dem seismischen Ereignis gelte als "sehr wahrscheinlich". Aufgrund dieser Erkenntnisse könnten vergleichbare Ereignisse in Völkersen und auch in den anderen Erdgasförderregionen nicht ausgeschlossen werden, teilte das Wirtschaftsministerium in Hannover mit.

Baumpatenschaften sind heiß begehrt

Lüneburg, 18.07.2013 - Kinder pflanzen Bäume und können auf diese Weise das Ökosystem Wald unmittelbar kennenlernen, verspricht ein Projekt der Deutschen Umweltstiftung, das von ihr seit vielen Jahren durchgeführt wird. Bei der Aktion "Ein Baum für jedes Kind" erhalten Kinder einen eigenen, heimischen Setzling, den sie selbst pflanzen dürfen und später betreuen und pflegen. Allein in diesem Jahr werden Schulklassen in ganz Deutschland mehr als 15.000 Bäume pflanzen und die persönliche Patenschaft für ihren Baum übernehmen, die sie von der Deutschen Umweltstiftung kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Der Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols wirbt für das Projekt.

Der Kampf um die Flächen

Neue Studie: Flächensicherung größtes Problem beim Aufbau neuer Windkraftanlagen - Genossenschaften als Lösung?

Lüneburg, 17.07.2013 - 80 Prozent des bundesdeutschen Energieverbrauchs sollen bis zum Jahr 2050 aus erneuerbaren Energien gedeckt werden, so das Ziel der Bundesregierung. Doch ohne breite Akzeptanz in der Bevölkerung wird das kaum zu schaffen sein, insbesondere dann nicht, wenn nicht auch Fragen der finanziellen Teilhabe der betroffenen Bürger vor Ort geklärt sind. In einer jetzt veröffentlichten Studie hat der Finanz-Experte Prof. Dr. Heinrich Degenhart von der Leuphana Universität Lüneburg untersucht, welche Rolle Genossenschaften dabei spielen.

Heideblüte wird besonders üppig

Verregnetes Frühjahr hat den Heidepflanzen gut getan

Lüneburg, 17.07.2013 - Das verregnete Frühjahr hat in diesem Jahr bei vielen für Unmut gesorgt. Der Heide aber ist die feuchte Witterung zugute gekommen: "Wir erwarten in diesem Sommer eine überdurchschnittlich  gute und lange Heideblüte", sagt Burkhard Jäkel vom Fachdienst Umwelt des Landkreises Lüneburg. Bereits jetzt blüht die Glockenheide zum Beispiel bei Schwindebeck in der Samtgemeinde Amelinghausen außergewöhnlich üppig. Auch die Besenheide mit ihren charakteristischen violetten Blüten wird bald folgen - voraussichtlich schon zum Monatswechsel Juli/August.

Keine Angst vor Hornissen

Lüneburg, 09.07.2013 - Im Sommer bevölkern wieder viele Insekten Gärten und Natur im Landkreis Lüneburg. Nicht überall sind sie willkommen: Bei vielen Menschen lösen besonders Hornissen und Wespen Angstgefühle aus. Vor einzelnen Tieren braucht aber niemand Angst zu haben. "Hornissen können zwar auch stechen, tun dies aber nur zur Nest- und Selbstverteidigung", sagt Manfred Gaulien vom Fachdienst Umwelt.

Deiche sind wieder freigegeben

Lüneburg, 28.06.2013 - Da die Pegelstände an Elbe, Sude und Krainke stark zurückgegangen sind, hebt der Landkreis Lüneburg das mit dem Beginn des Hochwassers angeordnete Betretungsverbot für die Deiche wieder auf. Ab morgen, 29. Juni, dürfen Fußgänger, Reiter, Radfahrer und weitere Verkehrsteilnehmer die Deiche wieder gemäß den üblichen Regelungen betreten und befahren, teilte der Landkreis heute mit. Das Betretungsverbot war ausgesprochen worden, um die durch das Hochwasser aufgeweichten Deiche nicht zusätzlich zu schädigen und etwaige Hilfsaktionen nicht zu beeinträchtigen.

Soforthilfe für Hochwasser-Schäden kann anlaufen

40 Millionen Euro stehen in Niedersachsen bereit - Anträge müssen bis 30. September gestellt werden

Hannover, 26.06.2013 - Wie geplant hat das Land Niedersachsen als Soforthilfe für die Betroffenen des Elbe-Hochwassers 2013 in einem Nachtragshaushalt 20 Millionen Euro für Soforthilfen bereitgestellt. Der Bund stellt eine Kofinanzierung in gleicher Höhe sicher, so dass insgesamt 40 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Innerhalb der Landesregierung wurden jetzt die Antrags- und Abwicklungsmodalitäten vereinbart. Nachfolgend eine Übersicht, wie die Förderungen für die jeweils Betroffenen aussehen und unter welchen Voraussetzungen sie gewährt werden.

Ein Ort der nützlichen Tiere

Archezentrum im Amt Neuhaus öffnete am Wochenende erstmals seine Tore

Neuhaus, 24.06.2013 - Ein Haus mit Geschichte, eine spannende Ausstellung, Handwerk und Kulinarisches aus der Elberegion - all das gab es am vergangenen Sonnabend bei der Eröffnung des Archezentrums Amt Neuhaus. Der Schutz alter Nutztierrassen und das Engagement der Artenschützer aus der Region stehen im neuen Archezentrum im Mittelpunkt. Erstmals durften Besucher die elf Ausstellungsräume in Augenschein nehmen. Von multimedialen Angeboten über eine Station mit Kräuterdüften bis hin zu Schaf- und Ziegenfellen zum Anfassen ist die Vielfalt der Archeregion mit allen Sinnen zu erleben. Auch die Wildtierwelt und alte Obst- und Getreidesorten haben thematisch ihren Platz in der Ausstellung.

Mehr Raum für die Elbe

Hochwasserschutz: Rot-Grün will mehr Rückhalteräume für die Elbe

Lüneburg, 23.06.2013 - Mehr Platz für die Elbe fordern SPD und Grüne im Lüneburger Kreistag. Nach dem erneuten "Jahrhunderthochwasser" der Elbe vor wenigen Tagen, bei dem der Landkreis Lüneburg nur knapp einer Katastrophe entkommen ist, setzt sich die rot-grüne Mehrheitsfraktion jetzt für eine deutliche Ausweitung der Rückhalteräume für die Elbe ein. Damit sollen künftige Hochwassersituationen abgemildert werden. In ihrem Dringlichkeitsantrag für die morgige Kreistagssitzung appellieren die Politiker auch an die Unterstützung durch den Bund und das Land Niedersachsen.

Brillenschafe und Poitou-Esel warten auf Besucher

Archezentrum Amt Neuhaus öffnet am Sonnabend seine Tore

Lüneburg, 20.06.2013 - Das Archezentrum Amt Neuhaus öffnet am kommenden Sonnabend, 22. Juni, für Besucher seine Tore. Um 13 Uhr findet im Haus des Gastes in Neuhaus die feierliche Eröffnung statt. Umrahmt wird sie vom 2. Archetag der Arche-Region Flusslandschaft Elbe, zu dem die Besucher von 10 bis 18 Uhr auf das Gelände rund um das Haus des Gastes eingeladen sind, informiert der Landkreis Lünburg. Die Natur der Elberegion und der Schutz alter Nutztierrassen werden an diesem Tag im Mittelpunkt stehen.

Hochwasser kostet den Landkreis rund eine Million Euro

Kreisausschuss gibt Mittel frei - Einsparungen an anderer Stelle gefordert

Lüneburg, 18.06.2013 - Mit rund einer Million Euro zusätzlicher Kosten rechnet der Landkreis Lüneburg, die er für die Maßnahmen rund um die Einsätze und Aktivitäten beim Elbe-Hochwasser aufbringen muss. Als wesentliche Kostenfaktoren wurde die Beschaffung von Sandsäcken, der Einsatz von Maschinen sowie die Verpflegung von mehreren Tausend Helfern genannt. Die Mittel hat der Kreisausschuss jetzt überplanmäßig bereitgestellt. Zugleich wurde beschlossen, die überplanmäßigen Aufwendungen an anderer Stelle im Haushalt des Landkreises einzusparen. Angaben, wo genau diese Einsparungen vorgenommen werden sollen, machte der Landkreis heute jedoch nicht.

Thomasburger Mühlenwehr soll vor der Neetze geschützt werden

Lüneburg, 18.06.2013 - Der Landkreis Lüneburg ist mit dem Lauf der Neetze am denkmalgeschützten Thomasburger Mühlenwehr nicht glücklich. Ökologisch wie hydraulisch sei die Situation dort nicht optimal, so der Landkreis, Fischen und anderen Wasserbewohnern seien durch den Wasserstau an der Mühle Wanderwege versperrt, bei Hochwasser bestehe zudem Gefahr für das alte Mühlenwehr. Wie die Pläne für den Eingriff aussehen, will das vom Landkreis Lüneburg beauftragte Ingenieurbüro Aquaplaner aus Hannover am Donnerstag, 20. Juni, um 19 Uhr im Saal des Kindergartens Thomasburg vorstellen.

Hannover gibt Fluthilfe-Millionen frei

Land beschließt Nachtragshaushalt - 40 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwasser-Geschädigte 

Hannover, 18.06.2013 - Die niedersächsische Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung den Entwurf eines Nachtrags­haushalts für das laufende Jahr beschlossen. Damit werden die haushaltsrechtli­chen Vorausset­zungen für die Gewährung von Soforthilfen im Zusammenhang mit den Hochwasser­ereignis­sen dieses Frühsommers in Niedersachsen auf den Weg gebracht. Das Land stellt insge­samt 20 Millionen Euro Soforthilfe bereit, weitere 20 Millionen werden vom Bund finanziert. Dar­über hinaus werden Landesmittel in Höhe von 10,5 Millionen Euro für Erstattun­gen nach dem Katastrophenschutzgesetz bereitgestellt.

Elbe-Hochwasser: Katastrophenalarm aufgehoben

Lüneburg, 16.06.2013 - Die Landkreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg haben heute den Katastrophenalarm aufgehoben. In den letzten zwölf Stunden haben sich keine Problemlagen mehr ergeben, teilt die Polizeidirektion in Lüneburg mit. Auch alle im Rahmen des Einsatzes aufgetretenen besonderen Problemzonen sind gesichert, so dass die Lage sukzessive in die Alltagsorganisation überführt werden kann, so die Polizei. Beide Landkreise weisen darauf hin, dass zum Schutz der Deiche deren Betreten trotzdem bis auf Weiteres untersagt bleibt.

Elbe-Hochwasser: Elbbrücke Lauenburg wieder frei

Lüneburg, 15.06.2013 - Die Pegelstände der Elbe sinken weiter. Der Pegel in Hohnstorf zeigte heute Morgen einen Wert von 9,08 Meter. Die Elbbrücke nach Lauenburg konnte daher heute Morgen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Dennoch ist entlang den Deichstrecken im Landkreis Lüneburg weiterhin angespannt, da die Deiche mittlerweile durch das lange anstehende Hochwasser stark beansprucht sind.