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Umwelt und Gesundheit

Bänke sollen Weide ersetzen

Stadtverwaltung will Sitzmöglichkeiten neben dem Alten Kran schaffen

Dort, wo jetzt Absperrgitter neben dem Alten Kran stehen, stand die stattliche Weide. Hier will die Stadtverwaltung nun Sitzbänke aufstellen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.07.2019 - Sie prägte das Bild des alten Lüneburger Hafens über viele Jahrzehnte ebenso wie der Alte Kran selbst, neben dem die stattliche Weide bis vor kurzem noch stand. Doch ein Riss im Stamm machte eine Fällung unausweichlich. Überlegungen, die Weide durch eine Neupflanzung zu ersetzen, kamen schnell auf, doch nun hat die Stadt andere Pläne. Sie will dort Sitzbänke aufstellen.

Stadt setzt weiter auf die Natur

Sportausschuss spricht sich gegen Kunstrasenplätze aus

Lüneburg, 08.06.2019 - Zuschüsse für Kunstrasenplätze soll es für die Sportplätze in Lüneburg nun doch nicht geben. Das beschloss der städtische Sportausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Anlass waren neue Erlenntnisse unter anderem des Fraunhofer-Instituts, wonach von solchen Kunststoffanlagen eine erhebliche Umwelt- und damit möglicherweise auch Gesundheitsbelastung einhergehe. Dies bewog die Ausschussmitglieder, auf Kunstrasenplätze bis auf Weiteres zu verzichten.

Mehr Erholung für Ilmenau und Luhe

Flüsse dürfen künftig nur noch eingeschränkt befahren werden

Fahrten auf der Ilmenau wie hier mit dem Lüneburger Ewer sind künftig nur noch eingeschränkt möglich. Foto: LGheuteLüneburg, 29.04.2019 - Die Ilmenau und die Luhe dürfen im Gebiet des Landkreises Lüneburg künftig nur noch zwischen 9 Uhr und 20 Uhr von Booten und Flößen befahren werden, an Christi Himmelfahrt und Pfingsten werden die Gewässer – genau wie ganzjährig die Lopau – für Ausflügler komplett gesperrt. So sieht es die Kanu-Verordnung vor, die der Umweltausschuss des Landkreises Lüneburg jetzt auf den Weg brachte. Am 13. Mai soll der Kreistag die endgültige Entscheidung treffen, damit die Verordnung zum 1. Juli in Kraft treten kann.

Was sich im Pflegebereich ändern muss

Diskussionsrunde mit Ministerin Reimann in Adendorf

Adendorf, 08.04.2019 - Zu einer Diskussionsrunde mit Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann und Mitarbeitern im Pflegebereich lädt der SPD-Unterbezirk Lüneburg ein. Unter dem Thema "Gute Pflege - gute Arbeit!?" soll darüber gesprochen werden, welche Forderungen die Beschäftigten an eine zeitgemäße Pflege stellen und was die Politik dabei leisten sollte. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. April, ab 17 Uhr im Castanea Resort, Scharnebecker Weg 25 in Adendorf statt.

Frischluftkur für den Teich

Ein solarbetriebener Lüfter soll das Gewässer am Bockelsberg mit Sauerstoff anreichern

Mitarbeiter der AGL bringen den Teichlüfter an die richtige Position. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.04.2019 - Ein schwimmendes Solarmodulfloß auf einem der großen Bockelsberg-Teiche hat in den letzten Tagen die Aufmerksamkeit vieler Spaziergänger auf sich gezogen. Das Gerät, ein solarbetriebener Teichlüfter der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) soll den Sauerstoffgehalt in dem Gewässer erhöhen, um die Lebensbedingungen für Mikroorganismen zu verbessern und die Algenbildung zu verringern. Bis Ende Oktober soll der Teichbelüfter im Einsatz bleiben.

Mehr Schutz für die Alleen

Baumpfleger informiert über richtige Pflanzung und Pflege von Bäumen an Kreisstraßen

Alleen sind nicht nur eine landschaftliche Augenweide, sie spenden im Sommer auch Schutz vor der Sonne. Foto: LGheuteLüneburg, 27.03.2019 - Linden, Rotbuchen, Eichen, Rosskastanien, Pappeln oder Spitz-Ahorne: Alleebäume werten viele Straßen im Landkreis Lüneburg landschaftlich auf. Ein Alleenkonzept soll nun die Pflanzung und Pflege von Bäumen an den Kreisstraßen koordinieren. Wo kommen Strecken für die Baumreihen in Frage, welches Grün eignet sich dafür und wie pflegt man es richtig? Darüber informierte der Pinneberger Baumpfleger und Sachverständige Uwe Thomsen den Betriebs- und Straßenbauausschuss im Betriebshof Embsen.

Schluss mit lustig

Kanu- und Bootsfahrten werden an Himmelfahrt und Pfingsten verboten

Kanufahrten wie hier auf der Ilmenau soll es an Himmelfahrt und Pfingsten zum Schutz der Natur künftig nicht mehr geben. Foto: LGheuteLüneburg, 14.02.2019 - Wer an Himmelfahrt oder Pfingsten eine lustigen Bootstour über die Ilmenau geplant hat, wird sich wohl künftig nach einem anderen Vergnügen umsehen müssen. Denn der Landkreis Lüneburg möchte die Ilmenau, aber auch die Lopau und die Luhe besser schützen, um Tieren und Pflanzen den notwendigen Lebensraum zu sichern. Demnach sollen die Gewässer zu Himmelfahrt und Pfingsten für Ausflügler gesperrt werden, so die Pläne des Landkreises.

Rücksicht auf den Nachthimmel

Windkraftanlagen sollen künftig nur noch bei Bedarf blinken 

Schluss mit Blinken: Windkraftanlagen sollen künftig in der Nacht dunkel bleiben. Foto: LGheuteLüneburg, 18.12.18 - Anwohner und Naturfreunde können aufatmen, das störende nächtliche rote Blinken der Windkraftanlagen soll schon bald ein Ende haben – jedenfalls teilweise. Der Bundestag hat jetzt einer Beschlussempfehlung der Bundesregierung zugestimmt, wonach das Dauerblinken der Nachtbefeuerung von Windenergieanlagen eingeschränkt werden soll. Wie der Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols mitteilt, soll dafür die sogenannte "bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung" der Windenergieanlagen eingeführt werden.

Wolf von Auto erfasst

Lüneburg, 22.01.2018 - Bei einem Wildunfall auf der Kreisstraße 46 zwischen Bardowick und Wittorf ist heute Morgen ein Wolf getötet worden. Wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt, kollidierte ein Auto in Höhe des Gewerbegebiets Wittorfer Heide mit dem Tier. Bei dem toten Tier handelt es sich um einen weiblichen Wolf. Bei der Fähe wurden einige Verletzungen festgestellt. Die 61-jährige Fahrerin des Pkw blieb unverletzt. Die Polizei Bardowick schätzt den an dem Wagen entstandenen Sachschaden auf etwa 1.000 Euro. Ein Wolfsberater des Landkreises Lüneburg war an der Unfallstelle. 

Kreis schränkt Kampf gegen Eichenprozessionsspinner ein

Keine Bekämpfung mehr aus der Luft – Erkrankungen deutlich gesunken 

Die feinen Härchen des Eichenprozessionsspinners sind für den Menschen gesundheitsgefährdend. Foto: nghLüneburg, 04.06.2017 - Die Bekämpfung des Eichenprozessions-spinners (EPS) im Landkreis Lüneburg zeigt offenbar Wirkung: Seit der Kreis 2013 mit der jährlichen Bekämpfungsaktion begonnen hat, sind immer weniger Menschen durch Kontakt mit den gefährlichen Brennhaaren der Raupen erkrankt. Aufgrund der positiven Entwicklung verzichtet der Landkreis in diesem Jahr auf die Bekämpfung des EPS aus der Luft. Die Bekämpfung vom Boden aus findet aber weiterhin statt – so sollen auch Kinder in Kitas weiterhin geschützt werden.

Platz für Fledermäuse und Hornissen

Landkreis stellt hölzerne Behausungen – Tipps von Bürgern erwünscht

Angela Maaß und Nicolas Hinz, beide Teilnehmer der Berufsbildungsbereichs bei der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg, packen mit Bohrer und Schrauber mit an. Foto: Sven KrählingLüneburg, 09.05.2017 - Weil sie in der freien Natur immer weniger Nistorte finden, siedeln Hornissen sich gerne unter Dachziegeln oder in Schuppen an – und kommen ihren menschlichen Nachbarn dabei gelegentlich sehr nah. Um Lebensraum für Hornissenvölker in der freien Natur zu schaffen, haben Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg zehn Hornissenkästen gebaut. Jetzt wurden sie an den Landkreis übergeben.

Wildtiere machen Deichen zu schaffen

Artlenburger Deichverband startet mit den Frühjahrsdeichschauen

Der Artlenburger Deichverband (ADV) nimmt wie jedes Jahr im Frühling seine Deiche unter die Lupe. Die Frühjahrsdeichschauen stehen an. Foto: 4B MedienverlagArtlenburg, 20.04.2017 - Der Artlenburger Deichverband (ADV) nimmt in den nächsten Tagen im Rahmen der Frühjahrsdeichschauen wieder seine Deiche unter die Lupe. An der Elbe sind es die ersten, nachdem sämtliche Schäden vom Jahrhunderthochwasser 2013 vollständig beseitigt sind. Doch vor allem Wildtiere wie Waschbären und Nutrias, aber auch Wilschweine und Wühlmäuse setzen den Deichen zu. Sorgen bereiten auch die Sturmfluten, deren Ausläufer bis nach Bleckede reichten. Auftakt der Deichschauen ist am Donnerstag, 4. Mai.

Üben gegen das Jahrhundert-Hochwasser

Feuerwehr Scharnebeck und Artlenburger Deichverband proben den Ernstfall

Die Deichverteidigung übten rund 100 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Scharnebeck zusammen mit dem Artlenburger Deichverband. Es wurden 2000 Sandsäcke am Deich in Hohnstorf verbaut. Foto: 4B MedienverlagHohnstorf, 04.04.2017 - Die Elbe fließt friedlich in ihrem Bett. Hochwasser ist am Fluss weit und breit nicht in Sicht. Dennoch herrschte jetzt geschäftiges Treiben am Deich in Hohnstorf: Mehr als 100 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Scharnebeck und Mitarbeiter des Artlenburger Deichverbandes (ADV) füllten in schweißtreibender Arbeit 2000 Sandsäcke, stapelten diese auf Paletten und lagerten sie auf dem Deichverteidigungsweg am Betriebsgelände des ADV. Später beförderten sie die Säcke mit Muskelkraft auf die Deichkrone und erhöhten diese um 30 Zentimeter. Allerdings nur auf einer Länge von knapp 30 Metern. Mehr war nicht nötig, denn die kräftezehrende Arbeit war eine Übung.

Staupe-Gefahr im Landkreis gestiegen

Veterinäramt: Hundebesitzer sollten ihre Tiere impfen lassen

Lüneburg, 18.03.2017 - Für den Menschen ist sie ungefährlich, doch für Tiere kann sie tödlich enden: Die Staupe ist eine schwere und hoch ansteckende Virusinfektion, mit der sich fleischfressende Tiere wie Hunde, Füchse, Waschbären, Marderhunde und Marder infizieren können. In den Kommunen des Landkreises Lüneburg westlich der Elbe treten derzeit wieder vermehrt Fälle von Staupe auf. Seit Anfang 2017 wurden sechs Füchse positiv getestet. In der Gemeinde Amt Neuhaus wurde der letzte Fall dagegen im April 2016 festgestellt.

Wälder weiterhin meiden

Lüneburg, 24.02.2017 - Der erste stärkere Frühjahrssturm überquert Niedersachsen. Die Windböen erreichen in der Spitze insbesondere in den Mittelgebirgslagen stellenweise Orkanstärke. Daher bitten die Niedersächsischen Landesforsten die Bürger, zurzeit die Wälder als Freizeitort zu meiden. Herunterfallende Äste oder sogar entwurzelte Bäume können zur akuten Gefahr für Leib und Leben werden. Auch in den nächsten Tagen sollte auf Spaziergänge im Wald verzichtet werden. Die Landesforsten werden eventuell umgestürzte Bäume in ihrem Verantwortungsbereich so schnell wie möglich räumen.

Aufstallungspflicht wird gelockert

Landkreis hebt aktuelle Verfügung am Wochenende in Teilen auf

Lüneburg, 18.02.2017 - Die Aufstallungspflicht für Hausgeflügel im Landkreis Lüneburg wird am diesem Wochenende in Teilen aufgehoben. Weiterhin im Stall bleiben muss Hausgeflügel in den Vogelzuggebieten an der Elbe und weiteren für Wildvögel wichtigen Lebensbereichen. Das Aufstallungsgebiet befindet sich nordöstlich der Linie A39, Ostumgehung Lüneburg und B216 und schließt die Gemeinde Amt Neuhaus ein. 

Elbregion von Geflügelpest betroffen

Allgemeinverfügung für Gebiete Bleckede und Scharnebeck erlassen

Lüneburg, 02.02.2017 - Nachdem in einem Legehennen-Betrieb in Schwanheide bei Boizenburg das hochansteckende Geflügelpest-Virus H5 nachgewiesen wurde, hat der Landkreis Ludwigslust-Parchim im Zehn-Kilometer-Radius ein Beobachtungsgebiet ausgewiesen. Dies betrifft auch Geflügelhalter aus dem Landkreis Lüneburg in der Region an der Elbe, nämlich in Teilen der Samtgemeinde Scharnebeck und der Stadt Bleckede. Für dieses linkselbische Beobachtungsgebiet hat der Landkreis Lüneburg gestern eine Allgemeinverfügung erlassen, die morgen, Freitag, 3. Februar, in Kraft tritt.

Geflügelpest-Virus in Dahlenburg nachgewiesen

Erkrankte Wildente aufgefunden – Institut bestätigt Verdacht

Lüneburg, 19.01.2017 - Zum ersten Mal ist das für Geflügel hoch ansteckende Vogelpest-Virus vom Typ H5N8 auch im Landkreis Lüneburg nachgewiesen worden. Eine erkrankte Stockente wurde in der vergangenen Woche in Dahlenburg gefunden, am Montag, 16. Januar, bestätigte das Friedrich-Löffler-Institut den Verdacht auf das Geflügelpest-Virus, das seit Anfang November 2016 in zahlreichen Fällen in Europa nachgewiesen wurde.

Grippewelle erreicht Niedersachsen

Gesundheitsministerin rät zu Impfung

Hannover, 18.01.2017 - Die Grippewelle in Niedersachsen hat offenbar begonnen. Wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilt, konnten in der vergangenen Woche in mehr als einem Viertel der am Landesgesundheitsamt untersuchten Proben aus Arztpraxen Influenzaviren nachgewiesen werden. Ministerin Cornelia Rundt empfiehlt insbesondere Risikogruppen eine Grippeschutz-Impfung. "Eigentlich sollte die Impfung im Oktober und November erfolgen, aber wer sich bislang noch nicht hat impfen lassen und zu einer Risikogruppe gehört, sollte dies jetzt noch nachholen."

"Wölfe notfalls auch töten"

Schröder-Ehlers fordert Überprüfung der Schutzvorschriften

Besonders häufig wurden in letzter Zeit Schafe von Wölfen gerissen. Der Ruf nach Änderung der Schutzvorschriften für den Wolf wird lauter. Foto: nghLüneburg, 27.12.2016 - Nachdem sich die Zahl der von Wölfen gerissenen Schafe in der Region letztlich deutlich erhöht hatte, hat sich die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers zu Wort gemeldet. Sie begrüßt die Wieder-Heimischwerdung des Wolfs in der Region, fordert aber auch eine Überprüfung der geltenden Schutzvorschriften des artgeschützten Tieres. In letzter Konsequenz sollten einzelne Tiere auch getötet werden dürfen, erklärt Schröder-Ehlers.