header

Politik und Verwaltung

Geänderte Öffnungszeiten

Präsenz der Ämter, Stadtteilhäuser, Jugendzentren und Wochenmärkte zwischen den Jahren

Lüneburg, 21.12.2014 - Rund um Weihnachten und den Jahreswechsel gelten für die Stadtverwaltung und die städtischen Einrichtungen geänderte Öffnungszeiten. In den beiden Wochen mit Weihnachten und Silvester gibt es Einschränkungen. Am Freitag, 2. Januar 2015, bleibt die Verwaltung in diesem Jahr geschlossen. Nachfolgend eine Übersicht über die einzelnen Bereiche.

Uni-Buslinie 5001 fährt neue Wege

Route zur Uni führt künftig über Willy-Brandt-Straße

Lüneburg, 14.12.2014 - Zum Fahrplanwechsel am heutigen Sonntag ändert die Uni-Buslinie 5001 ihren Fahrtweg. Durch den Neubau der Bushaltestellen Feldstraße (Universität) und An der Roten Bleiche (Universität) wird der Universitätsstandort Rotes Feld zukünftig über die Willy-Brandt-Straße an den Stadtbusverkehr angebunden, und zwar mit jeder Fahrt und nicht wie bisher teilweise nur zweistündig. "Jeder Bus, der vom Bahnhof zur Leuphana Universität fährt, hält automatisch an der Uni Rotes Feld. Gleiches gilt auch für die Gegenrichtung“, sagt Lüneburg Stadt-Verkehrsplaner Michael Thöring.

Fahrräder müssen Platz machen

Neue Regelung am Bahnhof gilt in Wintermonaten - Stadt lässt Fahrräder entfernen

Lüneburg, 05.12.2014 - Für Fahrradfahrer wird es in den kommenden Wochen am Bahnhof vermutlich besonders eng. Denn in diesem Winter gelten dort erstmals die neuen Regeln, wonach jeweils zwischen November und März die Flächen auf dem Bahnhofsvorplatz auf einer Breite von mindestens 1,50 Metern für den Winterdienst freigehalten werden müssen. Die Stadt kündigte an, in den kommenden Tagen entsprechende Hinweisschilder aufzustellen.

Bund entlastet Kommunen bei Asylunterkunft

Verzicht auf Miete bei Unterbringung in Bundesimmobilien - Mädge warnt vor Rissen in der Willkommenskultur

Berlin/Lüneburg, 30.11.2014 - Lüneburg wird künftig bei der Anmietung von Bundes-Immobilien für die Unterkünft von Asylsuchenden deutlich entlastet werden. Wie Lüneburgs Bundstagsabgeordneter Eckhard Pols (CDU) jetzt miteilte, kann die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) ab 2015 Bundesliegenschaften mietzinsfrei an Länder oder Gemeinden überlassen, soweit und solange diese der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden dienen. Dies sei in der Schlusssitzung der Beratungen zum Bundeshaushalt 2015 erreicht werden, so Pols.

"Daran sind wir als Stadt gescheitert"

Linker Ratsherr hadert mit eigener Entscheidung zu neuem Stromliefervertrag

Lüneburg, 24.11.2014 - Gegen Atomenergie zu sein und gleichzeitig einem Stromliefervertrag zwischen dem Energiekonzern EnBW Stuttgart und der Stadt Lüneburg zuzustimmen, hinterlässt einen faden Beigeschmack. Michèl Pauly, Fraktionsvorsitzender der Links-Partei im Lüneburger Stadtrat und bekennender Atomkraftgegner, hat - wie auch alle übrigen Mitglieder des Verwaltungsausschusses - dem neuen Stromliefervertrag zugestimmt. Er erklärt dies mit den Ausschreibungskriterien, die von der Stadt bei diesem Verfahren zu erfüllen gewesen seien. 

Glühweinduft liegt in der Luft

Am Mittwoch öffnet der Lüneburger Weihnachtsmarkt seine Buden

Lüneburg, 24.11.2014 - Dass Weihnachten vor der Tür steht, wird spätestens dann deutlich, wenn in Lüneburg wieder die Lebkuchen- und Glühweinbuden aufgestellt werden. Vom kommenden Mittwoch, 26. November, an bis zum 23. Dezember laden sie vor dem Rathaus, auf dem Sand und an der Johanniskirche zum diesjährigen Weihnachtsmarkt ein. Der Markt ist montags bis samstags jeweils von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Welche Veränderungen in der Innenstadt mit dem Weihnachtsmarkt verbunden sind, ist nachfolgend aufgeführt.

Inklusion kommt die Stadt teuer zu stehen

Land und Kommunen einigen sich auf Kompromiss - Stadt zieht Verfassungsklage zurück

Lüneburg, 23.11.2014 - Ein Tropfen auf den heißen Stein - mehr ist es nicht, was Lüneburg in den nächsten Jahren vom Land Niedersachsen für die inklusionsgerechte Ausstattung seiner Schulen erhalten wird. 110.000 Euro sind es in 2015, ab 2016 sollen es dann jährlich 190.000 Euro sein. Hinzu kommen Kostenübernahmen für sogenannte Inklusionshelfer, Personen also, die den Kindern mit Behinderungen während des Schulunterrichts zur Seite stehen sollen. Nur: Die Stadt selbst rechnet mit rund 11 Millionen Euro, die sie für die Umsetzung der Inklusion in Lüneburg aufbringen muss.

Kripo setzt auf Online-Hilfe

Polizei nutzt neues System bei der Suche nach Stint-Brand-Tätern

Lüneburg, 23.11.2014 - Bei ihren Ermittlungen beim Brandanschlag auf ein italienisches Restaurant am Stintmarkt in Lüneburg vor fast einem Jahr will die Sonderkommission "SoKo Stint" jetzt einen neuen Weg einschlagen. Sie will ein onlinegestütztes System einsetzen, das sich Buisness-Keeper-Monitoring-System (BKMS) nennt und das speziell für anonyme Hinweise an die SoKo eingerichtet ist. Die Polizei erhofft sich davon Informationen auch von denjenigen Personen, die sich bislang nicht mit Hinweisen an die Polizei gewendet haben und lieber anonym bleiben wollen.

Blick ins Asylantenheim

Neue Unterkunft in Ochtmissen öffnet ihre Tore

Lüneburg, 07.11.2014 - Am Ochtmisser Kirchsteig ist in den vergangenen Wochen eine Wohnanlage für Asylsuchende entstanden. Siedlung. Aus Mobilteilen sind dort vier lange Flachdachgebäude errichtet worden. In Kürze werden dort die ersten Flüchtlinge einziehen. Insgesamt bietet die Anlage Platz für etwa 100 Menschen, die vor Krieg und Terror aus ihren Heimatländern geflüchtet sind. Bevor die Gebäude bezogen werden, können Interessierte einen Teil der Wohnanlage morgen, Sonnabend, 8. November, von 14 bis 17 Uhr von innen ansehen.

Kurden demonstrieren gegen IS-Terror

Lüneburg bereitet sich auf starke Einschränkungen vor

Lüneburg, 06.11.2014 - Am kommenden Sonnabend, 8. November, demonstrieren Mitglieder einer kurdischen Jugendorganisation in Lüneburg gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) und für die Solidarität mit der von der IS bedrohten Städten Kobane und Shingal. Im Rahmen von Kooperationsgesprächen zwischen den Veranstaltern, der Hansestadt Lüneburg und der Polizei ist auch die Demonstrationsstrecke festgelegt worden. Da die Veranstalter mehr als 400 Teilnehmer erwarten, kommt es nach Angaben der Stadtverwaltung während der Demonstration zu Sperrungen und Behinderungen im Straßenverkehr, die auch den Busverkehr besonders am Sande und Bahnhof beeinflussen werden.

Gefundener Schädel gibt Rätsel auf

Rechtsmedizin untersucht weiter - Keine Relevanz für Polizei

Lüneburg, 06.11.2014 - Wie berichtet, wurde in der vergangenen Woche bei Aufräumarbeiten im trockengelegten Flussbett der Ilmenau ein menschlicher Schädel sowie weitere Knochen im Flussbett gefunden. Sowohl der Schädel als auch die Knochen wurden zur Rechtsmedizin nach Hamburg geschickt, um dort weitere Untersuchungen durchzuführen. Wie die Polizei Lüneburg mitteilte, stehe inzwischen fest, dass die Knochen eindeutig Tierknochen seien, der Schädel der eines Menschen.

Haushaltszahlen in Kaltenmoor

Stadt präsentiert Planung für 2015

Lüneburg, 04.11.2014 - Lüneburgs Stadtkämmerin Gabriele Lukoschek ist auf Haushaltsreise. Zusammen mit ihrem Team aus der Verwaltung tourt sie durch verschiedene Stadtteile und stellt dort interessierten Bürgern die Haushaltsplanung für das Jahr 2015 vor. Die nächste Veranstaltung findet am Donnerstag, 6. November, in Kaltenmoor statt. Sie beginnt um 19 Uhr, jedoch nicht wie geplant in der Aula des Schulzentrums, sondern im Bürgertreff am St.-Stephanus-Platz.

Mordverdächtige vor Gericht

Zwei Lüneburger müssen sich wegen Mordes verantworten

Lüneburg, 03.11.2014 - Vor der 4. großen Strafkammer als Schwurgericht beginnt am 11. November um 9.30 Uhr in Saal 21 die Hauptverhandlung wegen Mordes und anderer Taten gegen zwei Männer aus Lüneburg. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 31 Jahre alten Angeklagten B. und dem 41 Jahre alten Angeklagten K. vor, am 3. Mai 2014 den Geschädigten in der Wohnung des Angeklagten K. in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Lüneburg im bewussten und gewollten Zusammenwirken in Mordabsicht, nämlich in der Absicht, sich der Strafverfolgung zu entziehen, getötet zu haben.

Lüneburg im Baustellen-Stress

Straßenbauarbeiten sorgen für Staus

Lüneburg, 31.10.2014 - Lüneburgs Autofahrer brauchen in diesen Tagen viel Geduld und taktisches Gespür für gute Umgehungsstrecken, denn zurzeit wird gleich an mehreren Straßen der Hansestadt gearbeitet: Die Lise-Meitner-Straße ist gesperrt, weil dort der Einmündungsbereich zum Ilmenau-Center umgestaltet wird. Auf der Erbstorfer Landstraße ist der Bereich zwischen Lüner Weg und Gorch-Fock-Straße gesperrt, weil die Deutsche Bahn dort den Bahnübergang und die angrenzenden Straßenflächen erneuert.  Wer also mit dem Auto in die Stadt möchte, sollte die gesperrten Bereiche weiträumig umfahren. Hier einige Umleitungstipps.

FDP weist Forderung nach B4-Ausbau zurück

Liberale kritisieren Beschluss zum A39-Stopp der Grünen

Lüneburg, 31.10.2014 - Kritik am Beschluss der niedersächsischen Grünen, den Bau der Autobahn 39 zu stoppen, kommt von der Lüneburger FDP. Sie befürchtet zusätzliche Belastungen der Anwohner entlang der Bundesstraße 4. Die niedersächsischen Grünen hatten sich auf ihrem Landesparteitag am 18. Oktober in Walsrode für den Stopp des Infrastrukturprojektes A39 ausgesprochen. Stattdessen fordert der grüne Landesverband den Ausbau der B4 zwischen Wolfsburg und Lüneburg.

TTIP belastet auch Lüneburg

Stadtfraktion der Linkspartei fordert gemeinsames Handeln gegen geplantes Wirtschaftsabkommen

Lüneburg, 27.10.2014 - Die Fraktion Die Linke im Rat der Hansestadt Lüneburg sieht die kommunale Selbstverwaltung durch die geheim verhandelten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada gefährdet. Sie fordert ein gemeinsames Signal aller Lüneburger Kommunalpolitiker gegen diese "undemokratischen Absprachen, die sich weitgehend der öffentlichen Kontrolle entziehen", wie der Fraktionsvorsitzende der Links-Partei Michèl Pauly erklärt.

Stadt will 2015 schwarze Zahlen schreiben

Haushaltsentwurf für 2015 vorgelegt - Positives Ergebnis durch Sonderverkäufe

Lüneburg, 24.10.2014 - Die Hansestadt Lüneburg hat ihren Haushaltsentwurf für das Jahr 2015 vorgelegt. In den kommenden Wochen soll er der Öffentlichkeit vorgestellt, innerhalb von Gremien und Verwaltung diskutiert und im Rat am Mittwoch, 17. Dezember, beschlossen werden. Für Kämmerin Gabriele Lukoschek ist das Wichtigste im aktuellen Entwurf: "Wir werden die Vorgaben aus dem Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen erfüllen.“ Die Kämmerin erwartet für 2015 ein Plus von rund 250.000 Euro im ordentlichen Ergebnis. Durch einmalige Sondereffekte wie den Verkauf von Grundstücken kommt die Hansestadt insgesamt auf ein Plus von rund 3 Millionen Euro.

Ungedrosselt an Lüneburg vorbei

Hannover lehnt Petition der Tempo-80-Forderer für Ostumgehung ab - CDU reagiert mit Unverständnis

Hannover/Lüneburg, 19.10.2014 - Einen Strich durch die Rechnung des selbsternannten Lüneburger Tempolimit-Kämpfers Borwin Pahl hat jetzt das Niedersächsische Verkehrsministerium gemacht. Es lehnt die von Pahl als Petition in den Landtag eingebrachte Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf der Lüneburger Ostumgehung auf 80 km/h ab. Das Ministerium beruft sich dabei auf gesetzgeberische Vorgaben und höchstrichterlliche Beschlüsse. Doch nicht nur Pahl, auch die Lüneburger CDU reagiert "mit völligem Unverständnis" auf die Meldung aus Hannover und wirft dem Ministerium vor, sich hinter "bürokratischen Vorgaben" zu verstecken.

Bombe 9 verschwindet mit lautem Knall

Neuer Bombenfund im Baugebiet Wittenberger Bahn - Sprengung am späten Abend

Lüneburg, 14.10.2014 - Auch die neunte Bombe, die heute auf dem Gebiet An der Wittenberger Bahn von Arbeitern bei Sondierungsarbeiten gefunden wurde, kann kein Unheil mehr anrichten. Mit einem ordentlichen Knall haben Spezialisten des Kampfmittelbeseitungsdienstes die 70 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in die Luft gehen lassen und damit unschädlich gemacht. Sprengmeister Michael Tillschneider und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) aus Hannover sprengten die Fliegerbombe mit Aufschlagzünder vor Ort gegen 22.10 Uhr.

Stadt testet neues Pflaster

Bauarbeiten in der Straße Hinter der Bardowicker Mauer

Lüneburg, 09.10.2014 - Die Avacon AG in Lüneburg lässt in der Straße Hinter der Bardowicker Mauer Strom- und Wasserleitungen neu verlegen. Die Arbeiten finden statt im Bereich zwischen der Bardowicker Straße und der Einmündung Burmeisterstraße und dauern von Montag, 13. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 14. November. Im Zuge der Bauarbeiten sollen Teile des historischen Kopfsteinpflasters durch flacher geformte Pflastersteine ersetzt werden.