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Politik und Verwaltung

Willy-Brandt-Straße wird Einbahnstraße

Stadt plant Asphaltierungsarbeiten vom 4. bis 8. Mai 

Die Willy-Brandt-Straße wird noch einmal zum Nadelöhr: Vor Ort erläutern Fachbereichsleiterin Uta Hesebeck und Straßenbaumeister Björn-Olde Backhaus von der Hansestadt Lüneburg die letzten Schritte. Foto: Hansestadt LüneburgLüneburg, 30.04.2015 - Nach Fertigstellung der Friedrich-Ebert-Brücke müssen sich die Autofahrer noch einmal auf Behinderungen an der Willy-Brandt-Straße einstellen. In der kommenden Woche, 4. bis 8. Mai, lässt die Stadt den Asphalt auf dem Abschnitt zwischen Amselweg und Feldstraße erneuern. Die Willy-Brandt-Straße wird dazu auf diesem Stück als Einbahnstraße in Richtung Uelzen / Melbeck ausgeschildert. Autofahrer, die in die Gegenrichtung wollen, werden über Munstermannskamp, Soltauer Straße, Lindenstraße und Stresemannstraße umgeleitet. Auch die Straße An der roten Bleiche ist an einigen Tagen nicht bzw. nur sehr eingeschränkt befahrbar. Die Anwohner sind vom Bauunternehmen entsprechend informiert worden, teilte die Stadt mit.

Das Unvorstellbare in Worte bringen

Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau sprechen über ihre Zeit im Vernichtungslager - Veranstaltung in Uelzen

Vor dem Landgericht Lüneburg findet der Prozess gegen das Mitglied der Waffen-SS Oskar Gröning statt. Ihm wird Mitwirkung an der Ermordung von 300.000 Menschen im KZ Auschwitz-Birkenau vorgeworfen. Der Prozess findet in der Räumen der Ritter-Akademie statt. Foto: LGheuteLüneburg, 22.04.2015 - Gestern hat in Lüneburg vor der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg der Prozess gegen Oskar Gröning begonnen. Der 93-Jährige ist angeklagt, Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen geleistet zu haben. Ihm wird vorgeworfen, zwischen Mai und Juli 1944 als Freiwilliger der Waffen-SS im Bereich der Gefangeneneigentumsverwaltung des Konzentrationslagers Auschwitz geholfen zu haben, das auf den Bahnrampen im Lagerbereich Birkenau zurückgelassene Gepäck neu eintreffender Häftlinge wegzuschaffen.

Hinweise zum Auschwitz-Prozess in Lüneburg

Einschränkungen durch Gerichtsverhandlung in der Ritterakademie

Lüneburg, 16.04.2015 - Vor der 4. großen Strafkammer als Schwurgericht beginnt am 21. April um 9.30 Uhr im großen Saal der Ritterakademie in Lüneburg die Hauptverhandlung gegen den 93 Jahre alten Angeklagten Oskar Gröning, dem die Staatsanwaltschaft Hannover vorwirft, zwischen dem 16.05.1944 und 11.07.1944 im Konzentrationslager Auschwitz Beihilfe zum Mord in 300.000 rechtlich zusammentreffenden Fällen geleistet zu haben Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wird es zu Einschränkungen für die Öffentlichkeit kommen. Streng geregelt sind auch der Zugang zu den Sitzungssälen für Zuhörer.

Weitere Flüchtlings-Unterkunft in Ochtmissen geplant

Bürgerversammlung am 16. April - Weiteres Thema ist die Y-Trasse

Lüneburg, 14.04.2015 - Nicht nur an der Vrestorfer Heide, auch in Ochtmissen plant die Hansestadt Lüneburg eine weitere Unterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber. Geplant ist eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen Motel Landwehr. Am Donnerstag, 16. April, lädt die Stadt deshalb zu einer Bürgerversammlung für alle Interessierten ein. Ab 20 Uhr wird Oberbürgermeister Ulrich Mädge in der Sporthalle Ochtmissen über das Vorhaben der Flüchtlingsunterkunft Auskunft geben.

Stadt plant neue Flüchtlingsunterkunft am Vrestorfer Weg

Informationsabend am 17. April bei der Lebenshilfe

Eine Unterkunft ähnlich dieser am Kreideberg soll nun auch am Vrestorfer Weg entstehen. Foto: LGheuteLüneburg, 07.04.2015 - Die Flut der Flüchtlinge aus den Krisenregionen der Welt ebbt nicht ab, auch in Lüneburg kommen immer mehr Hilfe suchende Menschen. Damit die Stadt weitere, ihr vom Land zugewiesene Flüchtlinge unterbringen kann, soll jetzt eine weitere Flüchtlingsunterkunft am Vrestorfer Weg bei Adendorf errichtet werden. Wie auch bei den Unterkünften am Meisterweg, an der Bleckeder Landstraße, am Kreideberg und in Rettmer sollen nun die Nachbarn und die Öffentlichkeit über die Pläne informiert werden. Am Freitag, 17. April, um 19.30 Uhr lädt die Hansestadt Lüneburg zu einem Informationsabend in die Räume der Lebenshilfe am Vrestorfer Weg ein. 

Niklas wirbelt Pläne durcheinander

Arbeiten an der Willy-Brandt-Straße dauern länger - Friedrich Ebert-Brücke im Plan

Die alte Übergangskonstruktion wird per Kran ausgebaut, die neue ist bereits angeliefert und wird nach Ostern eingebaut. Foto: Hansestadt Lüneburg.Lüneburg, 03.04.2015 - Orkan Niklas hat in den vergangenen Tagen viel durcheinander gewirbelt, auch manch einen Zeitplan für Bauarbeiten der Stadt. So werden die Straßenbauarbeiten auf der Willy-Brandt-Straße können nun doch nicht wie ursprünglich vorgesehen vor Ostern zu einem ersten Abschluss gebracht werden. Der Boden sei zuletzt zu nass für die Asphaltarbeiten gewesen, teilt die Stadt mit. Vor den Feiertagen wird die Baustelle zunächst gesichert, die Stadt hofft, dass die Straße ab Freitag, 10. April, wieder frei sein wird.

Wohnen zu bezahlbaren Preisen

Lüneburger Linke wollen feste Quote für sozialen Wohnungsbau festschreiben

Lüneburg, 24.03.2015 - Ein feste Quote für neu zuschaffenden Wohnraum zu sozialverträglichen Preisen, das will die Ratsfraktion der Lüneburger Linken bei allen künftig aufzustellenden Bebauungsplänen festgeschrieben wissen. Zur Ratssitzung am 26. März hat sie deshalb einen Antrag eingebracht mit dem Ziel, "ein Konzept zur sozial gerechten Bodennutzung" zu erarbeiten. Michèl Pauly, Fraktionsvorsitzender der Lüneburger Linken im Rat, erklärt: "Wichtigste Aufgabe der Stadtentwicklung ist, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Diese Aufgabe ist in den letzten Jahren in Lüneburg vernachlässigt worden." 

Geduldsprobe für Autofahrer

Friedrich-Ebert-Brücke muss erneut voll gesperrt werden

Lüneburg, 06.03.2015 - Erneut werden sich die Autofahrer in Lüneburg in Geduld üben müssen. Vom 25. März an soll die Friedrich-Ebert-Brücke erneut für Sanierungsarbeiten für voraussichtlich einen Monat voll gesperrt werden. Es ist der letzte von insgesamt neun geplanten Bauabschnitten, teilte die Stadt mit. Bisher war vor allem die Oberfläche der Brücke an der Reihe. Doch auch an den tragenden Brückenteilen, die in den 1970er-Jahren verbaut wurden, gibt es Rost. Außerdem haben einige Lager und Federn Schäden, die beseitigt und ausgebessert werden müssen.

Wo bleibt der neue Sportplatz?

Linke kritisiert stockende Planungen für künftige LSK-Spielstätte

Lüneburg, 25.02.2015 - Seit Wochen erfreut der LSK seine Fans mit gutem Fußball, die Lüneburger Elf behauptet sich nach ihrem Aufstieg erfolgreich in der Regionalliga. Doch ein knappes Jahr nach Verlassen ihres angestammten Vereinssitzes in Wilschenbruch ist die Sportplatzfrage nach wie vor ungeklärt. Jetzt fordert die Lüneburger Links-Partei die hiesigen Kommunalpolitiker auf, schnellstmöglich mit der Planung eines geeigneten Sportplatzes zu beginnen und die kürzlich aufgelöste Planungsrunde schnellstmöglich wieder einzuberufen.

Klinikum-Schießerei vor großem Prozess

Landgericht setzt 83 Verhandlungstage an - Besondere Sicherheitsvorkehrungen

Lüneburg, 19.02.2015 - Die Schießerei vor dem Lüneburger Klinikum vom vergangenen Jahr wird jetzt ihr gerichtliches Nachspiel haben. Vor der 10. großen Strafkammer - als Schwurgericht - beginnt am 10. März die Hauptverhandlung gegen sieben Männer einer kurdischstämmigen Familie wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Weitere 83 Fortsetzungstermine sind bis März 2016 anberaumt. Für die Verhandlungstage sind besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden.

Wo bleiben die Flächen?

SPD-Politiker fordern vom Bund Klarheit über Bundeswehr-Areale

Lüneburg, 02.02.2015 - Wie geht es weiter mit der Übernahme von Flächen der Lüneburger Bundeswehrkasernen, die dringend von der Stadt benötigt werden? Dazu trafen sich jetzt auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze die Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers, Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Landrat Manfred Nahrstedt und der Bundestagsabgeordnete und Verteidigungspolitiker Lars Klingbeil. "Ziel des Treffens ist es, wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zu bekommen“, sagte Hiltrud Lotze nach dem Treffen.

Lüneburg gedenkt Richard von Weizsäcker

Stadt und Landkreis legen Kondolenzbuch im Rathaus aus

Lüneburg, 02.02.2015 - Die Hansestadt und der Landkreis Lüneburg legen im Historischen Rathaus anlässlich des Todes von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker ein Kondolenzbuch aus. Bürger aus der Region sowie Besucher können dort ihre Anteilnahme ausdrücken. Das Buch liegt in der Kämmereidiele aus, Zugang über den Haupteingang A auf der Ecke Am Ochsenmarkt / Am Marienplatz, montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr.

Stadt will an Bettensteuer festhalten

Stadtkämmerin: Werden Veränderungen an der Satzung vornehmen

Lüneburg, 27.01.2015 - Nach dem gestrigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg zur sogenannten Bettensteuer hat sich heute die Stadt zu Wort gemeldet. Sie zeigte sich überrascht, dass vom Gericht Punkte kritisiert wurden, auf die seitens der Stadt besonderes Augenmerk gelegt worden sei. Stadtkämmerin Gabriele Lukoschek machte deutlich, dass die Stadt weiterhin an der Bettensteuer festhalten wolle. Dazu werde man die Satzung gemäß den Vorgaben des Gerichts anpassen.

Anklage nach Schießerei am Klinikum

Staatsanwaltschaft Lüneburg klagt sieben kurdischstämmige Männer an

Lüneburg, 23.01.2015 - Nach der gewalttätigen Auseinandersetzung zweier verfeindeter kurdischstämmiger Familien Anfang September 2014 vor dem Klinikum hat die Staatsanwaltschaft Lüneburg gegen sieben 26 bis 34 Jahre alte Männer der einen Familie Anklage wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil von Mitgliedern der anderen Familie beim Schwurgericht des Landgerichts Lüneburg erhoben.

Mühsame Partnersuche bei der Bahn

Pläne der Stadt zum Ausbau des Bahnhofumfeldes stocken - Bahn zeigt wenig Interesse

Lüneburg, 21.01.2015 - Ein leichtes Grollen ist aus dem Lüneburger Rathaus zu vernehmen. Die Stadt sieht im Bereich des Bahnhofs Handlungsbedarf, will ein weiteres Fahrradparkhaus bauen und die Zugänge zum West-Bahnhof barriefrei machen. Doch die Deutsche Bahn (DB) zeigt sich wenig kooperativ. Rückenwind für Verhandlungen mit der Bahn erhofft sich Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge jetzt von einem Gespräch mit Kirsten Lühmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD im Bundestag und Mitglied im Aufsichtsrat der DB. Sie kam auf Einladung der hiesigen Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze ins Lüneburger Rathaus.

Sicherer in die Schule

Stadt errichtet neue Ampel am Meisterweg

Lüneburg, 21.01.2015 - Das Hanseviertel wächst, schon jetzt nutzen viele Kinder täglich zu Fuß den Weg in die Grundschule Lüne. Um ihnen das sichere Überqueren des Meisterwegs zu ermöglichen, hat die Stadt dort jetzt eine Fußgängerampel errichtet. Auch Schüler des Johanneums kommt die neue Ampel zugute: Auf ihrem Fahrradweg überqueren auch sie den Meisterweg, er dient als über den Kloster-Lüne-Weg als Abkürzung zur Schule. "Vor allem wegen der Sicherheit der Schüler hat sich die Stadt entschieden, im nördlichen Teil des Meisterweges die Ampel zu errichten. Denn seit dort ein neues Stadtviertel entsteht, fahren auch mehr Autos", teilte die Stadt mit.

Bombe Nr. 10 erfolgreich gesprengt

Sprengung erfolgte um 22.42 Uhr - Evakuierung beendet

Lüneburg, 12.01.2015 - Der erste Bombenfund im Jahr 2015 - es war der insgesamt zehnte im Baugebiet An der Wittenberger Bahn - endete um 23.42 Uhr mit einem lauten Knall. Sprengmeister Michael Tillmann und sein Kollege vom Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengten die 68 Kilogramm schwere Fliegerbombe, nachdem sie diese zunächst händisch um 50 Meter versetzt hatten. Zuvor hatten etwa 1.700 Lüneburger ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen müssen. Die Hansestadt Lüneburg hatte Anlaufstellen eingerichtet, wo rund 200 Betroffenen mit Getränken und Pizza versorgt wurden.

Bombe Nr. 10 gefunden

Blindgänger muss gesprengt werden - Evakuierung im Stadtgebiet läuft seit 20.30 Uhr

Lüneburg, 12.01.2015 - Am frühen Nachmittag stieß ein Baggerfahrer im Bereich des Baugebiets Wittenberger Bahn auf eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Der Fundort, etwa 500 m nördlich der Friedrich-Ebert-Brücke, wurde von der Polizei abgesperrt. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben die mit einem Aufschlagzünder versehene 68 Kilogramm schwere Fliegerbombe bereits in Augenschein genommen. Wie die Polizei mitteilt, sei eine Entschärfung wohl nicht möglich, die Fliegerbombe wird daher noch am heutigen Abend wohl kontrolliert gesprengt werden.

Lüneburg spricht Clamart Anteilnahme aus

Oberbürgermeister Mädge kondoliert Partnerstadt zum Attentat in Paris

Lüneburg, 08.01.2015 - Einen Tag nach dem Attentat auf die Redaktion der französischen Zeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris hat Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge heute einen Kondolenzbrief an seinen französischen Kollegen Jean-Didier Berger, Bürgermeister von Clamart, abgeschickt. "Ganz Frankreich steht unter Schock. Was gestern in Paris geschah, hätte sich ebenso an einem anderen Ort in Europa oder in der übrigen westlichen Welt abspielen können und könnte sich morgen anderswo wiederholen. Ich möchte unseren Freundinnen und Freunden signalisieren, dass wir uns ihnen in dieser schweren Stunde verbunden fühlen.“

Es mal richtig krachen lassen

Tipps fürs korrekte Abfeuern der Silvesterraketen - Keine Böller auf dem Kalkberg

Lüneburg, 31.12.2014 - Nach den besinnlichen und ruhigen Weihnachtsfeiertagen steht vielen Lüneburgern der Sinn nach einer, im wahrsten Sinne des Wortes, krachenden Silvesterparty. Damit Mensch, Tier und Natur nicht durch unbedachten Umgang mit Feuerwerk zu Schaden kommen, bittet die Hansestadt Lüneburg alle Einheimischen und Gäste herzlich darum, die geltenden Regeln zu berücksichtigen. Vor allem der Kalkberg, das Naturschutzgebiet inmitten der Stadt, sollte von Silvesterknallern verschont bleiben.