header

Kultur und Bildung

Welche Schule ist die richtige?

Schulen in Stadt und Landkreis stellen sich vor

Inn den kommenden Wochen stellen sich die Schulen in Stdat und Landkreis Lüneburg vor. Foto: LGheuteLüneburg, 17.01.2017 - In zwei Wochen gibt es in den Schulen in Niedersachsen Halbjahreszeugnisse – besonders für die Viertklässler ein wichtiger Meilenstein, denn nun entscheidet sich, auf welche Schule sie nach den Sommerferien gehen werden. Deshalb laden die weiterführenden Schulen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg interessierte Mädchen und Jungen mit ihren Familien in den kommenden Wochen wieder zu Schnuppertagen und Informationsveranstaltungen ein. Insgesamt 20 Schulen in Stadt und Kreis öffnen im Januar, Februar und März 2017 ihre Türen.

Medikamententod und Hungersterben in Lüneburg

"Euthanasie"-Gedenkstätte schlägt neues Kapitel bei der Ermordung früherer Patienten auf

Im Gebäude des ehemaligen Wasserturms auf dem Gelände der heute Psychiatrischen Klinik Lüneburg ist die "Euthanasie"-Gedenkstätte untergebracht. Foto: LGheuteLüneburg, 05.09.2016 - In der früheren "Kinderfachabteilung" der Lüneburger Heil- und Pflegeanstalt wurden zwischen 1941 und 1945 hunderte Kinder und Jugendliche mit Medikamenten ermordet. Daran gibt es keine Zweifel. Ein bislang unbekanntes Kapitel ist die Ermordung erwachsener Patienten mit Medikamenten und das Hungersterben, das bis weit in das Jahr 1946 andauerte. Auch das gesamte Ausmaß von Zwangssterilisationen an Lüneburgern blieb viele Jahrzehnte unerforscht. Diesen "vergessenen Opfern" widmete sich die diesjährige Gedenkfeier der "Euthanasie"-Gedenkstätte Lüneburg, die gestern stattgefunden hat.

Wer steht hinter den Namen?

Stadt hat Zusatzschilder unter den Straßennamen Hinrich Wilhelm Kopf und Hindenburg anbringen lassen

Ein Zusatz unter dem Straßenschild gibt kurze Erläuterungen zu dem umstrittenen Namensgeber. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.09.2016 - Einen vorläufigen Abschluss hat die Diskussion um die Straßennamen Hinrich Wilhelm Kopf und Hindenburg gefunden. Auf Beschluss des Kulturausschusses hat die Stadt Zusatzschilder und QR-Codes an den beiden Straßennamen montieren, die Hintergründe zu den Personen vermitteln. Der Entscheidung ging eine jahrelange Diskussion voraus, wie mit den gebrochenen Biografien in der Öffentlichkeit umgegangen werden kann und soll. Denn beide Persönlichkeiten machten sich in ihren Ämtern, Kopf als Mitbegründer und erster Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und von Hindenburg als Reichspräsident der Weimarer Republik, nicht nur verdient, ihnen wird auch Fehlverhalten während der NS-Zeit vorgeworfen.

Die Backsteine von Lüneburg

Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum

Lüneburgs Stadtarchäologe Prof. Dr. Edgar Ring. Foto: RingLüneburg, 28.07.2016 - Millionen Touristen besuchen jährlich die Hansestadt Lüneburg und bestaunen die wunderbar erhaltenen Architekturschätze der Altstadt. Wer durch die Straßen Lüneburgs streift, gewinnt den Eindruck einer Stadt der Backsteingotik. Doch wann begann das Bauen mit Backstein? Und ist wirklich alles gotisch? Neue Erkenntnisse zur frühen Backsteinarchitektur und eine Betrachtung der Renaissancearchitektur in Lüneburg bilden den Rahmen des Vortrags "Domus lepidea. Bauen mit Backstein in Lüneburg" von Prof. Dr. Edgar Ring am 3. August im Ostpreußischen Landesmuseum.

Millionen fließen in Bildungsbauten

Kreistag beschließt umfangreiches Investitionsprogramm für kreiseigene Schulen

Bauen, Sanieren, Erneuern – der Landkreis will in diesem Jahr erneut Millionen in seine Schulen stecken. Foto: LGheuteLüneburg, 16.02.2016 - Rund 11,9 Millionen Euro investiert der Landkreis Lüneburg in diesem Jahr in Baumaßnahmen an den kreiseigenen Schulen und Gebäuden. Gestern beschlossen die Mitglieder des Ausschusses für Hochbau- und Energiesparmaßnahmen das Jahresprogramm 2016. Im Mittelpunkt steht neben Sanierungen und Umbauten an den Berufsbildenden Schulen die weitere Umsetzung der Sanierungskonzepte für die Schulzentren in Oedeme und Scharnebeck. Auch der Neubau einer Schulsporthalle am Schwalbenberg ist eingeplant.

"Auf Vamos-Erhalt mit Nachdruck einwirken"

Rot-grüne Mehrheitsgruppe im Kreis will Veranstaltungshalle am Standort Campus langfristig sichern

Die Zeichen stehen schlecht für das Vamos. Ende des Jahres läuft der Mietvertrag für die Veranstaltungshalle auf dem Gelände der Uni aus. Foto: LGheuteLüneburg, 14.02.2016 - Die Tage des "Vamos", Lüneburgs Kultur- und Veranstaltungshalle auf dem Gelände der Uni Lüneburg, sind allem Anschein nach gezählt. Ende des Jahres läuft der Mietvertrag aus, eine erneute Verlängerung wird von der Uni-Leitung, die dringend Geld für die Finanzierung des kostenträchtigen Libeskind-Baus benötigt, derzeit kategorisch abgelehnt. Für den Erhalt des Vamos gibt es jetzt Rückendeckung von der rot-grünen Mehrheitsgruppe aus dem Lüneburger Kreistag. Sie fordert, die Zukunft der Vamos Kulturhalle am Standort Campus zu sichern.

Lob und Anerkennung nach viel Kritik

Neubau des Lüneburger Museums zweifach ausgezeichnet

Nicht jededermanns Geschmack: Das neue Museum Lüneburg wurde jetzt vom Bund deutscher Architekten ausgezeichnet. Foto: LGheuteLüneburg, 15.11.2015 - Reichlich Kritik musste das neue Museum in Lüneburg in den vergangenen Monaten einstecken, viele Lüneburger machten keinen Hehl daraus, dass ihnen der Neubau an der Willy-Brandt-Straße nicht gefällt. Jetzt hat das Gebäude Schützenhilfe quasi von "ganz oben" bekommen: Der Bund Deutscher Architekten (BDA) Niedersachsen würdigte den Neubau zwar nicht mit einem der fünf zu vergebenden Preise, aber immerhin mit einer von sieben Auszeichnungen, die alle drei Jahre vergeben werden und Architekten und Bauherren gleichermaßen würdigen. Einen Preis gab es aber dennoch: Die Niedersächsische Sparkassenstiftung lobte die Qualität des Gesamtpakets des neuen Museums.

Grundschulen leiden besonders stark

Leuphana-Studie untersucht Belastungen niedersächsischer Schulleitungen

Die Leiter niedersächsischer Schulen fühlen sich besonders stark belastet. Foto: LGheuteLüneburg, 08.10.2015 - Die Schulleitungen in Niedersachsen fühlen sich durch ein zu hohes Arbeitsaufkommen und die zahlreichen Verwaltungsvorschriften vorgesetzter Behörden besonders stark belastet. Das ergab eine jetzt der Öffentlichkeit vorgestellte Studie des Zentrums für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg. Die Wissenschaftler hatten rund 4.300 Schulleitungen in vier Bundesländern zu ihrer Arbeits- und Gesundheitssituation befragt.

Amelinghausen wird Amekhusen

Plattdeutsche Audiokarte für 240 Ortsnamen im Landkreis online

Plattdeutsch gilt als ein wichtiges Kulturgut unserer Region. Andrea Struve und Günther Wagener präsentierten die fertige Audiokarte. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 07.09.2015 - Näätz, Oehm oder Amekhusen - manche Ortsnamen aus dem Landkreis Lüneburg klingen auf Plattdeutsch für den ungeübten Hörer fremd. Um die alte Sprache kennen zu lernen, steht ab sofort online eine plattdeutsche Audiokarte zur Verfügung. Per Mausklick können die Ortsnamen ausgewählt und über Lautsprecher auf plattdeutsch angehört werden. Drei Jahre hat der Plattdeutschbeauftragte des Landkreises Lüneburg, Günther Wagener, gemeinsam mit dem Verein Lüneplatt e.V. an der Karte gearbeitet, jetzt wurde die sprechende Karte vorgestellt.

Keine Winter- und Pfingstferien für Niedersachsen

Kultusministerium behält bisherige Ferienregelung bei

Hannover, 22.06.2015 - Die Regelung der sogenannten "Kleinen Ferien" bleibt auch künftig unverändert. Im Rahmen der Ferienordnung für die Schuljahre 2017/2018 - 2023/2024 werden in Niedersachsen weder Winter- noch Pfingstferien eingeführt. Dies ist das Ergebnis eines Dialog- und Anhörungsverfahrens, das das Niedersächsische Kultusministerium im Auftrag des Niedersächsischen Landtags durchgeführt und nun abgeschlossen hat. "Die Idee von Winter- und/oder Pfingstferien hat bei den beteiligten Verbänden keine Zustimmung gefunden, darum bleiben wir in Niedersachsen bei der bewährten Ferienregelung", sagte die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.

Landkreis-Schüler haben Vorrang

Kreistag legt Kapazitäts-Obergrenzen für Gymnasien fest - Oedeme maximal siebenzügig

Lüneburg, 28.03.2015 - Rund drei Monate vor den Anmeldeterminen an weiterführenden Schulen hat der Kreistag einen Beschluss zur Aufnahme von Schülern am Gymnasium Oedeme und dem Schulzentrum Scharnebeck gefasst: Für das Gymnasium Oedeme gilt eine Kapazitätsobergrenze von maximal sieben Zügen, bei mehr Anmeldungen gibt es ein Losverfahren. Am Schulzentrum Scharnebeck können insgesamt bis zu neun Züge aufgenommen werden. Mit dem einstimmigen Beschluss wollen die Kreistagsabgeordneten mit dem Landkreis als Schulträger "mehr Transparenz und Planungssicherheit für Eltern und Kinder schaffen", wie der Landkreis mitteilte.

Alles zurück auf Los

Neue Lösung für Zugang zu den Gymnasien weiter offen - Stadtelternrat: Unruhe schadet den Kindern 

Lüneburg, 21.03.2015 - Es knirscht heftig im Gebälk, nachdem Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt kürzlich ihre Ideen zur künftigen Lenkung der gymnasialen Schülerströme in Stadt und Kreis präsentiert hatten. Seitdem bemühen sich alle Beteiligten um Schadensbegrenzung. Inzwischen ist nicht mehr von Vorgaben die Rede, es sollen weiterhin allein die Eltern entscheiden, welches Gymnasium ihr Kind besucht. Rückendeckung bekommt die Verwaltung nun vom Stadtelternrat. Doch eine Lösung, wie das unbeliebte Losverfahren abgeschafft werden kann, steht weiterhin aus.

Schulsanierung geht in die nächste Runde

Landkreis investiert knapp 10 Millionen Euro - Mittel auch für Inklusion

Lüneburg, 22.02.2015 - Rund 9,4 Millionen Euro investiert der Landkreis Lüneburg in diesem Jahr in Baumaßnahmen an den kreiseigenen Schulen und Gebäuden. Im Mittelpunkt steht neben der Schulsanierung die Inklusion von Schülern mit Behinderung, die auch mit Hilfe von baulichen Veränderungen an den Gebäuden erleichtert werden soll. Hierfür ist in diesem Jahr ein Topf von rund 500.000 Euro vorgesehen. Dies beschloss der Ausschuss für Hochbau- und Energiesparmaßnahmen in seiner jüngsten Sitzung.

Freie Schulwahl bleibt erhalten

Kreisausschuss rudert zurück - Auch künftig sieben 5. Klassen im Gymnasium Oedeme möglich

Lüneburg, 17.02.2015 - In der von vielen Eltern kritisierten Einschränkung beim Zugang zum Gymnasium Oedeme haben die Mitglieder des Kreisausschusses jetzt eingelenkt. Gestern beschlossen sie eine sogenannte "regionale Leitlinie", nach der unter anderem die Beibehaltung von sechs, in Ausnahmefällen sogar sieben 5. Klassen vorgesehen ist. Damit haben Eltern weiterhin freie Schulwahl für ihre Kinder. Zugleich soll das Wahlverhalten der Eltern dahingehend geändert werden, dass sie ihre Kinder nicht mehr auf das von vielen bevorzugte Oedemer Gymnasium schicken.

Gymnasien müssen sich keine Sorgen machen

Elternvertreter tragen Bedenken Bildungspolitikern in Hannover vor

Hannover, 15.02.2015 - "Gymnasien machen eine hervorragende Arbeit, sie sind die beliebteste Schulform im Land. Ich weiß nicht, warum sich Gymnasien, die zumindest im Landkreis Lüneburg aus allen Nähten platzen, sich Sorgen um ihre Existenz machen“, sagte Schröder-Ehlers anlässlich des Besuchs von Elternvertreter der Gymnasien aus Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Sie waren in der vergangenen Woche zu einem ersten Gespräch zur Schulgesetzesnovelle in Niedersächsischen Landtag gekommen und übten Kritik an der Schullaufbahnempfehlung.

Rote Karte für Lüneburger Schüler

Landkreis will keine Schüler der Hansestadt mehr an seinen Schulen haben

Lüneburg, 06.02.2015 - Die Gymnasien in Oedeme und Scharnebeck sind beliebt, seit mehreren Jahren verzeichnen sie mehr Anmeldungen als freie Plätze. Träger beider Schulen ist der Landkreis. Der will dieser Entwicklung nun Einhalt gebieten und hat deshalb gemeinsam mit der Stadt sogenannte Einzugsgebiete festgelegt mit der Folge, dass nur noch Schüler des Landkreises die Gymnasien besuchen dürfen. Jetzt haben vor allem Schüler aus Oedeme das Nachsehen, obwohl ihre Schule direkt vor der Tür liegt. Jetzt stimmte der Kreisschulausschuss mehrheitlich einem entsprechenden Beschlussvorschlag zu. 

Mehr Zeit für die Inklusion

Hannover will Sprach-Förderschulen vorerst beibehalten

Hannover/Lüneburg, 30.01.2015 - Die rot-grüne Landesregierung in Hannover will Teilaspekten der Inklusion bei der Umsetzung mehr Zeit einräumen. Wie die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers mitteilte, sollen die Förderschulen Sprache in Niedersachsen erhalten bleiben. Das Bildungschancengesetz, das im Februar 2015 in den Landtag eingebracht und im Juni von der Koalition beschlossen werden soll, werde in diesem Punkt angepasst. Ebenso sollen die Förderklassen mit dem Förderschwerpunkt Sprache an den Grundschulen in Lüneburg erhalten bleiben.

Mensa mit Photovoltaikanlage

Landkreis investiert 5,7 Millionen Euro in neue Schulräume

Embsen, 26.10.2014 - Am Donnerstag, 23. Oktober, wurde neue Mensa- und Schulräume am Standort der IGS Embsen, der Grund- und Hauptschule Embsen und der Geschwister-Scholl-Realschule eingeweiht. "Das neue Gebäude zeigt den Zusammenhalt am Schulzentrum“, sagte Landrat Manfred Nahrstedt bei der Feier, „Schüler und Lehrer der Grundschule und der weiterführenden Schulen treffen sich hier und können sich austauschen. Bei der Planung wurden die Wünsche aller Beteiligten berücksichtigt."

Austausch auf Augenhöhe

Neue Museumspädagogin nimmt auch die kleinen Museen in den Blick

Lüneburg, 13.10.2014 - Ab 2015 sollen Besucher Leben ins Museum Lüneburg bringen - und Birte Stüve sorgt als neue Museumspädagogin mit dafür, dass sie dort etwas erleben können. Vermitteln und vernetzen lautet die Aufgabe der studierten Kulturwissenschaftlerin, die seit August am Museum tätig ist und dabei auch den Landkreis Lüneburg in den Blick nimmt. "In den kleinen Museen und Heimathäusern im Landkreis schlummern viele spannende Geschichten“, sagt Birte Stüve, "gemeinsam mit den Ehrenamtlichen vor Ort möchte ich diese Schätze entdecken.“

Staat verdient an guter Bildung

Studie hat Erträge von Bildungsinvestitionen in Deutschland untersucht

Berlin/Lüneburg, 28.09.2014 - Bildung kostet Geld, das ist hinlänglich bekannt. Doch Bildung zahlt sich auch aus, unter anderem in Form höherer Einkommen bei Arbeitnehmern mit Berufsausbildung oder Studienabschluss. Dass aber auch der Staat als "Bildungs-Investor" von seinem Engagement profitiert, darauf hat jetzt Lüneburgs CDU-Bundestagsabgeordneter Eckhard Pols hingewiesen. "Durch Arbeitnehmer mit Berufsausbildung oder Studienabschluss fließen dem Staat über Steuern und Abgaben erheblich mehr Einnahmen zu, als dieser in deren Ausbildung investiert", sagt Pols. Er bezieht sich dabei auf eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, in der die Erträge von Bildungsinvestitionen in Deutschland untersucht wurden.