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Was tun, wenn immer mehr Arbeitsplätze verschwinden?

SPD lädt zu Diskussionsveranstaltung mit Wirtschaftswissenschaftler Jens Südekum ein

Prof. Dr. Jens Südekum. Foto: SPDLüneburg, 16.07.2026 - "Wohlstand für alle" war das Motto von Ludwig Erhardt, der als CDU-Wirtschaftsminister unter Adenauer durchaus wusste, was es brauchte, um diesen Wohlstand zu erlangen: Arbeit. Er sorgte zwar nicht für die Arbeitsplätze, wohl aber für ein Wirtschaftsprogramm, unter dem Unternehmen gedeihen und für Arbeit sorgen konnten. Heute, fast 70 Jahre danach, braucht es wieder ein tragfähiges Programm. Wie dieses aussehen kann und ob es auch für Lüneburg trägt, darum geht es in einer Diskussionsveranstaltung der Lüneburger SPD mit dem renommierten Wirtschaftswissenschaftler Jens Südekum.

Er gelte als "Verfechter einer aktiven Regional- und Industriepolitik", schreibt die SPD in der Ankündigung ihrer Veranstaltung über Jens Südekum. Südekum setze sich insbesondere für Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Forschung ein. Zudem befürworte er die Ansiedlung von Zukunftsbranchen, etwa im Bereich der Batterietechnologie oder klimafreundlicher Technologien. Ein zentrales Anliegen sei für ihn dabei die Schaffung hochwertiger und zukunftssicherer Arbeitsplätze.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung "Wie schaffen wir Arbeitsplätze in der Region?" steht laut SPD die Frage, wie neue Arbeitsplätze in die Region geholt und langfristig gesichert werden können. In zahlreichen Studien habe Südekum aufgezeigt, welche Handlungsmöglichkeiten auf regionaler Ebene bestehen, um wirtschaftliche Entwicklungen zu beeinflussen – und wo zugleich die Grenzen regionalpolitischer Maßnahmen liegen.

Jens Südekum ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und zählt zu den einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Seit 2025 ist er persönlicher Beauftragter von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Seit vielen Jahren forscht und berät Südekum insbesondere zu Fragen des Strukturwandels, der Regionalökonomie und einer aktiven Industriepolitik. Seine Forschungsergebnisse wurden in führenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht und finden auch in der öffentlichen Debatte große Beachtung. Südekum ist SPD-Mitglied.

Die öffentliche Veranstaltung findet statt am 6. August um 16 Uhr im Saal Lagerfeld des Hotels Bergström, Bei der Lüner Mühle 3, in Lüneburg. Man wolle damit an die aktuellen Diskussionen über den Verlust industrieller Arbeitsplätze in Stadt und Landkreis Lüneburg anknüpfen, heißt es in der Einladung. Um eine vorherige Anmeldung unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder über das Anmeldeformular auf der Homepage der Lüneburger SPD wird aufgrund der begrenzten Raum-Kapazitäten gebeten.

 

 

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