Lüneburg, 01.06.2026 - Mit mehreren Dutzend Einsatzkräften ging die Lüneburger Polizei in der vergangenen Woche gegen die lokale Drogenszene vor. Am frühen Morgen des 28. Mai setzte die Polizei vier Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Lüneburg im Stadtgebiet um. Hintergrund sind umfangreiche Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes der Lüneburger Polizei im Fachbereich Betäubungsmittelkriminalität.
Durch Auswertungen von Ermittlungsverfahren und Hinweisen gerieten vier Wohnungen in Lüneburg in den Fokus der Ermittler. Ihr Verdacht war, dass dort Betäubungsmittel gelagert und in entsprechenden Mengen an einzelne Dealer ausgehändigt worden sind, heißt es im Polizeibericht. Sie sollen die Betäubungsmittel insbesondere im Lüneburger Innenstadtbereich verkauft haben.
In den frühen Morgenstunden begaben sich Kräfte der Verfügungseinheiten aus Lüneburg, Celle und dem Heidekreis zu den Wohnungenund sicherten den Zugang für die Kräfte aus dem Zentralen Kriminaldienst. Auch zwei Rauschgiftspürhunde wurden eingesetzt. Die Polizei beschlagnahmte diverses Verpackungsmaterial, Handelsutensilien sowie rund ein Dutzend Handys.
In einer der Wohnungen wurde Kokain sowie Bargeld in Höhe von 1600 Euro bei einem polizeibekannten 31 Jahre alten Mann festgestellt. Eine Durchsuchung seiner Wohnung wurde im Anschluss an die ersten Maßnahmen durchgeführt. Alle angetroffenen Personen wurden nach den strafprozessualen Maßnahmen entlassen. Die Auswertung der Datenträger und Spuren sowie die weitere Ermittlungsarbeit dauert an. Insgesamt waren mehrere Dutzend Polizeikräfte in die Maßnahmen eingebunden.

