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Wohnhaus geht in Flammen auf

Feuerwehr musste mehrmals eingreifen

Das Wohnhaus war nicht mehr zu retten. Foto: FF IlmenauDeutsch Evern, 30.05.2026 - Zu einem ausgedehnten Gebäudebrand mussten die Feuerwehren Deutsch Evern, Melbeck sowie der Einsatzleitwagen aus Embsen am Morgen des 28. Mai ausrücken. Als die Feuerwehr um kurz vor 6 Uhr eintraf, stand das Wohnhaus im Nachtigallenweg bereits in Vollbrand. Insbesondere der Dachstuhl auf der Südseite brannte vollständig. Die Feuerwehr Deutsch Evern war mit 26 Einsatzkräften vor Ort. Der Brand selbst erwies sich als tückischer als zunächst angenommen. 

Die Feuerwehr Melbeck unterstützte den Einsatz mit 25 Einsatzkräften. Vier Atemschutztrupps standen bereit. Außerdem wurden Wärmebildkameras sowie Einreißhaken eingesetzt, heißt es in dem Einsatzbericht der Gemeindefeuerwehr Ilmenau.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Zwei Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben.

◼︎ Immer wieder neue Flammen

Gegen 10 Uhr konnten die Kräfte aus Melbeck sowie der Einsatzleitwagen aus Embsen aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehr Deutsch Evern führte anschließend umfangreiche Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte das Gebäude auf weitere Glutnester. Nachdem die Drehleiter zunächst zurückgebaut werden konnte und bereits mit den Rückbauarbeiten begonnen wurde, flammte der Giebelbereich erneut auf. 

Für die 65 Einsatzkräfte war der Einsatz zunächst um kurz nach 12 Uhr beendet. Gegen 13.15 Uhr wurde aber eine erneute Rauchentwicklung gemeldet, woraufhin der Ortsbrandmeister aus Deutsch Evern die Einsatzstelle zur Kontrolle anfuhr – mit dem Ergebnis, dass erneut die Ortswehr Deutsch Evern sowie die Lüneburger Drehleiter an die Einsatzstelle gerufen wurden. Durch Lüftungskanäle hatte sich das Feuer erneut ausgebreitet, es kam wieder zur Flammenbildung, heißt es in dem Einsatzbericht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Foto: FF IlmenauMit Hilfe der Drohne der Samtgemeindefeuerwehr Ilmenau wurden dann die Glutnester aufgespürt, jedoch konnten nicht alle erreicht werden. Die Einsatzleitung beschloss deshalb, mithilfe eines Baggers die Gebäudeteile abzutragen und gezielt abzulöschen. Diese Maßnahmen unter Zuhilfenahme von Wasserwerfern, Schaummittel, Motorsäge, Drohne und Bagger dauerten für 13 eingesetzte Kräfte bis 20 Uhr an.

◼︎ Löscharbeiten bis in die Nacht

Das Einsatzende ließ jedoch noch länger auf sich warten. Um 0.20 Uhr am Freitag wurde erneut die Ortswehr Deutsch Evern an die Einsatzstelle gerufen. Mehrere Meter hohe Flammen schlugen aus dem Haufen, den der Bagger am Vorabend hinterlassen hatte. 16 Einsatzkräfte waren bis 3.20 Uhr mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Insgesamt leisteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr hierbei über 16 Einsatzstunden, die Feuerwehr Deutsch Evern war hiervon die ganze Zeit im Einsatz.

 

 

 

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