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Spritpreise belasten Autofahrer

CDU fordert Hilfe für Pendler und Betriebe

Bei Aral in Lüneburg mussten heute bereits mehr als zwei Euro pro Liter Diesel bezahlt werden. Foto: LGheuteLüneburg, 04.03.2026 - Der Iran-Krieg ist erst wenige Tage alt, doch die Auswirkungen sind auch hier in der Region bereits zu spüren. Die Spritpreise sind kräftig gestiegen, rund 2 Euro kostet inzwischen der Liter Diesel. Berufstätige, die auf das Auto angewiesen sind, sind davon besonders betroffen. Die CDU fordert deshalb nun ein Eingreifen der Politik, um Pendler und Unternehmen zu entlasten.

"Viele Menschen im Landkreis Lüneburg sind auf das Auto angewiesen, um zur Arbeit zu kommen. Wenn der Literpreis plötzlich deutlich steigt, spürt man das im Geldbeutel und der Wirtschaftskraft in unserer Region", sagt Anna Bauseneick, CDU-Landtagsabgeordnete für Lüneburg.

Aber auch Unternehmen, Handwerksbetriebe, Pflegedienste und Dienstleister geraten durch die höheren Spritpreise unter Druck, da sie die anstehenden Fahrten ja nicht einfach streichen könnten, ergänzt Patrick Pietruck, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Lüneburg. "Steigende Mobilitätskosten fressen sich direkt in Angebote und Kalkulationen. Wer jeden Tag mit dem Transporter raus muss, kann das nicht wegdiskutieren", so Pietruck.

Die MIT Lüneburg fordert deshalb, dass die Politik in einer solchen Lage schnell prüft, wie Pendler und Betriebe spürbar entlastet werden können. "Wenn internationale Krisen die Preise treiben, muss es mindestens eine ehrliche Entlastungs-Prüfung geben – zeitlich befristet und zielgerichtet. Gerade in Pendlerregionen wie Lüneburg wäre das ein wichtiges Signal", so der MIT-Vorsitzende.

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