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Hackerangriff war nur ein Scherz

Polizei konnte betreffende Person ermitteln – Fall ist eingestellt 

Lüneburg, 24.07.2026 - Der vermeintliche Hacker-Angriff auf den SPD-Landrats-Kandidaten André Schuler war wohl doch nur ein Scherz. Das teilte die SPD heute mit, nachdem die Polizei die als Hacker vermutete Person ermittelt hatte. Der Fall habe somit eingestellt werden können, die Bearbeitung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie den niedersächsischen Verfassungsschutz wurde damit ebenfalls eingestellt.

Die Polizei konnte ermitteln, dass die verantwortliche Person lediglich Zugang zu einer einzigen Messenger-Gruppe hatte. Bei der Bildmanipulation habe diese glaubhaft versichert, dass es sich um einen "Scherz" handelte, teilte die SPD mit. Die verantwortliche Person sei sich der sich daraus ergebenden politischen Dimension nicht bewusst gewesen.

Wie berichtet, hatte Schuler bereits Ende Juni Manipulationen an einem Foto mit ihm in einem seiner Messenger-Chat festgestellt. Wie inzwischen bekannt wurde, soll die Person ein Foto von Schuler, das ihn mit einem SPD-Plakat zeigt, bearbeitet wieder in den Chat hochgeladen haben. Dabei soll er mit einem AfD-Plakat abgebildet gewesen sein. Schuler war deshalb von einem politisch motivierten Hacker-Angriff ausgegangen.   

"Ich bin froh, dass sich der Sachverhalt nun geklärt und sich der Anfangsverdacht nach einem weitreichenden Hack als falsch herausgestellt hat. Das schnelle Agieren der Sicherheitsbehörden und der professionelle Umgang mit dem Fall haben zu einer guten Lösung für alle Beteiligten geführt. Hierfür gebührt den Behörden mein herzlicher Dank", teilte Schuler mit.


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