Brücke soll höheres Geländer bekommen
Lüneburg, 17.08.2026 - Manchmal kommt alles zusammen. Nachdem die beiden Elbfähren "Tanja" und "Amt Neuhaus" wegen Niedrigwassers schon seit Tagen am Ufer bleiben müssen und die Lauenburger Elbbrücke wegen Sanierungsarbeiten nur mit Einschränkungen passierbar ist, wird nun auch die Dömitzer Elbbrücke zum Engpass. Ab dem 24. August beginnen dort die Arbeiten zur Erneuerung des Geländers der Elbbrücke Dömitz. Die Maßnahme wird unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn durchgeführt und soll Ende Oktober abgeschlossen sein.
Wie die Landesstraßenbaubehörde in Lüneburg mitteilt, wurde die Elbbrücke Dömitz einschließlich ihrer Geländer 1992 nach den damals geltenden Sicherheitsanforderungen errichtet. Die Geländerhöhe beträgt derzeit 110 Zentimeter. Nach den heute geltenden Anforderungen ist für Geh- und Radwege jedoch eine Geländerhöhe von 130 Zentimetern vorgeschrieben. Weil sich die Geländer zudem in einem schlechten baulichen Zustand befinden, sollen sie auf beiden Seiten der Brücke ausgetauscht werden.
Die Arbeiten an der rund 990 Meter langen Brücke erfolgen unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn. Der Fahrzeugverkehr wird mit einer Ampelanlage wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Der jeweilige Baustellenbereich ist rund 100 Meter lang und wird entsprechend dem Arbeitsfortschritt verlegt. Dadurch ist jeweils nur ein begrenzter Teil der Brücke halbseitig gesperrt. Der Fuß- und Radverkehr wird auf dem Geh- und Radweg an der Baustelle vorbeigeführt. Radfahrer müssen im Baustellenbereich absteigen. Aus "logistischen Gründen" könne es während der Arbeiten zu vorübergehenden Unterbrechungen kommen, so die Straßenbaubehörde. In dieser Zeit werde die halbseitige Sperrung aufgehoben.
Die Baukosten von rund 780.000 Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen, mithin vom Steuerzahler.
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