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Baupreise klettern und klettern

Steigerung um über 4 Prozent – Brandschutz- und Zimmerarbeiten besonders hoch

Bauen wird auch in 2026 immer teurer. Foto: LGheuteHannover, 06.07.2026 - Um 4,2 Prozent sind die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. um 4,2 Prozent gestiegen. Laut Landesamt für Statistik ist dieser Anstieg damit der stärkste seit November 2023. Im Februar 2026, dem vorherigen Berichtsmonat, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich noch 2,8 Prozent betragen.

◼︎ Starker Preisanstieg im Rohbau

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen im Mai 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeitenhaben Beton- und Mauerarbeiten. Gegenüber Mai 2025 erhöhten sich die Preise für Betonarbeiten um 2,6 Prozent und für Mauerarbeiten um 3,5 Prozent. Besonders hohe Preissteigerungen gab es bei Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (+8,4%) sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten (+7,3%). Auch Erdarbeiten (+6,2%), Dachdeckungsarbeiten (+6,1%), Klempnerarbeiten (+5,5%) und Abdichtungsarbeiten (+5,4%) lagen deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats.

◼︎ Steigerungen auch im Ausbau

Die Preise für Ausbauarbeiten an Wohngebäuden lagen im Mai 2026 sogar um 4,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Starke Preiserhöhungen wurden bei Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (+7,8%), raumlufttechnischen Anlagen (+6,9%) und Verglasungsarbeiten (+6,7%) verzeichnet. Neben Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+4,7%) zählen Metallbauarbeiten (+5,0%) und Tischlerarbeiten (+5,8%) zu den anteilsstärksten Bauarbeiten. Die Preise für Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Förderanlagen (-1,4%) sind im Vergleich zu Mai 2025 gesunken.

◼︎ Instandhaltungsarbeiten legen besonders zu

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) stiegen im Mai 2026 im Vorjahresvergleich um 5,0 Prozent, die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 4,6 Prozent an.

Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Preise für den Neubau von Bürogebäuden um 4,5 Prozent und für den Neubau von gewerblichen Betriebsgebäuden um 4,2 Prozent an. Die Preise für den Straßenbau lagen um 6,0 Prozent über dem Niveau von Mai 2025 und blieben – wie bereits in den vorherigen Berichtsmonaten – auf hohem Niveau.

 

 

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