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Abschied vom ewigen Schultz

Freunde und Wegbegleiter verabschieden langjährigen Ortsbürgermeister von Ochtmissen

Umrahmt von Freunden: Jens-Peter Schultz (Mitte) mit Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Lüneburgs Erstem Stadtrat Markus Moßmann. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 24.09.2026 - 35 Jahre war Jens-Peter Schultz politisch in Ochtmissen aktiv, für heutige politische Verhältnisse eine Ewigkeit. Am Montag gab es für den langjährigen Ortsbürgermeister anlässlich seines Ausscheidens aus dem politischen Leben viele Dankesworte und Anerkennungen. Zahlreiche Freunde, Wegbegleiter aus Politik, Vereinen und Ochtmisser Institutionen sowie Kollegen aus der Stadtverwaltung waren seinetwegen in die Ortsratssitzung gekommen.

Zunächst als stellvertretender Ortsbürgermeister, dann seit 2000 durchgehend als Ortsbürgermeister hat Jens-Peter Schultz die Ochtmisser Politik geprägt, zumeist mit SPD-Fahne vorweg. Auch in vielen anderen Funktionen – etwa als Unterstützer des Ochtmisser Sportvereins oder der Loewe-Stiftung – war er über Jahrzehnte aktiv und hat seine Zeit, seine Ideen und seine besondere Persönlichkeit eingebracht.

"Du bist ein wertvoller und eigentlich nicht wegzudenkender Teil der Dorfgemeinschaft und als Ortsbürgermeister Mitglied der Verwaltung. Du hast sehr viel Zeit und Kraft in dein Amt investiert – für eine gelebte Dorfgemeinschaft und ein starkes Miteinander", dankte Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch Schultz im Namen von Rat und Verwaltung. "Wenn Dir etwas nicht passt, dann sagst Du es. Und wenn aus Deiner Sicht etwas nicht gut für die Bürgerinnen und Bürger ist, dann sagst Du es genauso. Denn Dir war der Blick in den Spiegel immer wichtiger als der Blick ins Parteibuch", fasste Kalisch den Antrieb des Lokalpolitikers zusammen – wobei das Parteibuch für Schultz zuletzt dann nur noch eine untergeordnete Rolle hatte, als diese ihm seine Wiederwahl als Ortsbürgermeister nicht mehr verlässlich garantieren konnte.

Neben seiner Arbeit in Ochtmissen gehörte Jens-Peter Schultz über Jahrzehnte dem Rat und dem Kreistag an, leitete Ausschüsse und vertrat die Politik im Verwaltungsrat der GFA sowie im Verwaltungsrat der "Moin". Das Fazit, das Schultz zieht: "Gemeinsam können wir vieles erreichen. Und wir können konstruktiv streiten, anderer Meinung sein. Aber am Ende zählt es, Mensch zu bleiben und auch im Gegenüber den Menschen zu sehen." 

 

 

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