Deutsch-Israelische Gesellschaft Lüneburg gegründet – Auftakt mit erster Veranstaltung
Lüneburg, 04.08.2026 - Seit 1966 setzt sich die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft ein. Sie versteht sich als "zentrale überparteiliche Organisation in der Bundesrepublik Deutschland, in der Freunde Israels zusammenarbeiten, um sich solidarisch mit dem Staat Israel und seinen Bürgern zu engagieren". Nun gibt auch eine Arbeitsgemeinschaft in Lüneburg. Mit einem Hintergrundgespräch zum Thema "Neuwahlen in Israel" stellt sie sich den Lüneburgern erstmals vor.
In der Einladung zu der Veranstaltung heißt es: "Israel steckt seit der Ankündigung von Neuwahlen im Mai mitten im Wahlkampf. Benjamin Netanjahu will nach 18 Jahren als Regierungschef erneut antreten, ein lagerübergreifendes Bündnis stellt sich ihm entgegen. Wie hat sich die israelische Gesellschaft nach vier Jahren rechts-religiös-nationaler Regierung verändert, und welche Tendenzen zeichnen sich im Wahlverhalten ab?"
Darum geht es in dem Hintergrundgespräch mit Christoph Schult, Redakteur im Hauptstadtbüro des "Spiegel" und profunder Kenner Israels. Die Moderation übernimmt Wolfgang Trautvetter, Vorstandsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Lüneburg.
Zu der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Lüneburg sagt deren 1. Vorsitzender Jakob Blankenburg: "Im Nordosten Niedersachsens gab es bisher keine DIG-Regionalgruppe, das war überfällig. Uns geht es darum, vor Ort ins Gespräch zu kommen: über israelische Politik, Geschichte und Kultur, auch über kontroverse Themen."
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 20. August, um 19 Uhr im Museum Lüneburg. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung daher erforderlich unter:
https://www.eventbrite.de/e/neuwahlen-in-israel-tickets-1993682459906?aff=StakeholderEinladung
Anmeldeschluss ist der 19. August.

