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Bekenntnis für die Bundeswehr

Lüneburg nahm teil am feierlichen Gelöbnis der neu aufgenommenen Soldaten 

Den Schwur auf die Fahne legten die Soldaten ab, die sich für eine längere Zeit für den Dienst in der Bundeswehr verpflichtet hatten. Foto: LGheuteLüneburg, 04.06.2024 - Mit einem feierlichen Akt auf dem Lüneburger Marktplatz haben heute die Bundeswehr-Rekruten vom Standort Lüneburg vor geladenen Ehrengästen und mehreren Tausend Besuchern ihr Gelöbnis zum Dienst in der Bundeswehr abgelegt. Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch begrüßte die Soldaten und dankte ihnen für ihren Dienst in der Bundeswehr und für ihre Verpflichtung, Recht und Freiheit zu verteidigen.

Etwa einhundert geladene Gäste, die auf der extra aufgebauten Tribüne Platz genommen hatten, wohnten dem Gelöbnis bei. Unter ihnen die Landtagsabgeordneten Anna Bauseneick (CDU) und Philipp Meyn (SPD), ebenso die Stadtratsmitglieder Christel John (CDU), Hiltrud Lotze (SPD) und Frank Soldan (FDP) sowie die stellvertretende Landrätin des Landkreises Lüneburg Inge Voltmann-Hummes (SPD). Politiker der Grünen, Linken und der AfD wurden dort nicht gesichtet.

Geschätzt zwei- bis dreitausend Menschen nahmen an der feierlichen Zeremonie teil. Anders als zuvor fand sie in diesem Jahr störungsfrei statt – wohl auch ein Ergebnis der von Bundeskanzler Olaf Scholz beim Ausbruch des Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022 ausgerufenen Zeitenwende. Einige Besucher hatten Schilder mitgebracht, auf denen sie den Bundeswehrsoldaten ihren Dank aussprachen.

Lediglich ein paar Vertreter aus der Lüneburger Alt-Linken-Szene waren mit einem Transparent angetreten, mit dem sie forderten, die Waffen niederzulegen. Ob die Botschaft den angetretenen Soldaten der Bundeswehr oder Russlands Staatspräsident Putin galt, war nicht erkennbar. 

Botschaft und Gegenbotschaft – Lüneburg fasst wieder Tritt. Foto: LGheute

Zwei Plakate, die für die Empfindungen vieler Lüneburger stehen. Foto: LGheuteVideos vom Gelöbnis gibt es auf dem Facebook-Account von LGheute