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Im Namen des Volkes

Neue Hauptverhandlungstermine am Landgericht Lüneburg

Das Landgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 06.03.2026 - Am Landgericht Lüneburg stehen neue Hauptverhandlungstermine an. Der erste Termin startet am Montag, 9. März. Hier werden einem 49-Jahre alten Angeklagten Geldautomatensprengungen vorgeworfen, unter anderem in Lüneburg. Bei zwei weiteren Terminen geht es um Falschverdächtigung und um versuchten Totschlag.

Montag, 9. März
Um 9.30 Uhr beginnt in Saal 21 vor der 1. großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen einen 49 Jahre alten Angeklagten, dem die Staatsanwaltschaft unter anderem Beihilfe zum Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit Diebstahl in einem besonders schweren Fall vorwirft. Der Angeklagte soll gesondert verfolgte Mittäter wissentlich bei der Begehung von mehreren – zum Teil versuchten – Geldautomatensprengungen in Deutschland, unter andrem in Duisburg, Oststeinbeck und Lüneburg, unterstützt haben, indem er die für die Sprengungen genutzten Fahrzeuge in seiner Werkstatt in den Niederlanden untergestellt und verschiedene Tatmittel wie Sprengmittel in Form von Gasflaschengebinden, Brecheisen und Benzinkanister zur Verfügung gestellt haben soll. Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft. Die Kammer hat eine Sachverständige hinzugezogen. Fortsetzungstermine sind bestimmt auf 23., 27. und 30. März, jeweils 9.30 Uhr in Saal 21.

Dienstag, 10. März
Um 9.30 Uhr beginnt in Saal 21 vor der 1. großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen einen Angeklagten im Alter von 26 Jahren, dem die Staatsanwaltschaft falsche Verdächtigung vorwirft. Er soll 2022 in Uelzen gegenüber der Polizei bewusst Personen unter anderem einer Körperverletzung beschuldigt haben, die mit dem Vorfall nach seinen späteren Angaben nichts zu tun gehabt haben sollen. Zum Termin sind zwei Zeugen geladen.

Donnerstag, 12. März
Um 9.30 Uhr beginnt in Saal 21 vor der 4. großen Strafkammer als Schwurgericht die Hauptverhandlung gegen einen 47-jährigen Angeklagten, dem unter andrem versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen wird. Er soll im Oktober 2025 in Soltau unter anderem auf zwei Geschädigte mit einem Messer eingestochen und sie erheblich verletzt haben. Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft. Fortsetzungstermine sind bestimmt auf den 17. März sowie 1., 7. und 23. April, jeweils um 9.30 Uhr in Saal 21. Die Kammer hat zwei Sachverständige hinzugezogen und zum ersten Termin sieben Zeugen geladen.

 

 

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