Embsen, 03.07.2026 - Ein Vorfall der besonderen Art beschäftigte vorgestern die Lüneburger Polizei. Nach derzeitigen Ermittlungen hatte ein Pärchen aus dem Landkreis Lüneburg (38 und 50 Jahre) ihren Skoda Fabia an eine 31-Jährige nach Embsen verkauft. Aufgrund einer vereinbarten Ratenzahlung hatten die Verkäufer noch den Zweit-Schlüssel des Skoda behalten. Vermutlich aufgrund von Zahlungsunregelmäßigkeiten hatten sich die ehemaligen Besitzer gegen 23 Uhr nach Embsen zum Grundstück begeben, um ihr füheres Fahrzeug dort – unrechtmäßig – wieder abzuholen.
Laut Polizeibericht startete die 50-Jährige mit dem Zweitschlüssel den Skoda und fuhr los. Als die neuen Eigentümer dieses bemerkten, nahm ein 23-Jähriger aus der
Familie mit einem nicht zugelassenem BMW mit hoher Geschwindigkeit die Verfolgung auf, fuhr in falscher Richtung durch den Kreisverkehr und blockierte im Bereich der Bahnhofstraße die Fahrbahn. Die Skoda-Fahrerin kollidierte in der Folge mit dem BMW, es entstand ein Sachschaden von gut 11.000 Euro. Parallel drohte der 23-Jährige der 50-Jährigen.
Beide Fahrzeuge mussten im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme abgeschleppt werden. Die Polizei leitete gegen alle Beteiligten entsprechende Strafverfahren ein. Dabei ermitteln die Beamten gegen die 50-Jährige und ihren Begleiter wegen Kfz-Diebstahls. Den 23-Jährigen erwarten Verfahren wegen Teilnahme an einem Straßenrennen, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Bedrohung.
Radbruch: Betrunkener schläft in Pkw
Einen bereits polizeiliche bekannten 53-Jährigen konnte die Polizei in den Nachtstunden zu gestern schlafend in einem in der Bardowicker Straße in Radbruch abgestellten VW EOS feststellen. Anwohner hatten gegen 0.10 Uhr die Polizei alarmiert. Die Beamten konnten den alkoholisierten Lüneburger wecken. Er hatte zuvor die Scheibe der Fahrertür mit einem Stein eingeschlagen und gab an, das Auto kaufen zu wollen. Im weiteren Umfeld konnten die Beamten auch ein in Lüneburg geklautes Pedelec sicherstellen, mit dem der Angetrunkene vermutlich nach Radbruch gefahren war. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Lüneburg: Kleinkraftrad auf Friedhofsgelände in Brand gesetzt
Ein Kleinkraftrad setzten Unbekannte auf dem Gelände des Michaelisfriedhofs in der Lauensteinstraße in der Nacht zum 1. Juli in Brand. Dabei brannte das Zweirad komplett aus; parallel waren auch Vegetation und Bäume sowie eine Grabstätte betroffen. Die Polizei ermittelt. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.
Lüneburg: Matratze und Metallgestell auf Autobahn verloren
Ein Metallgestell samt Matratze verlor ein Fahrer eines VW Passat mit Lüneburger Kfz-Kennzeichen am 1. Juli gegen 18.15 Uhr auf der A39 in Fahrtrichtung Süden zwischen den Anschlussstellen Adendorf und Ebensberg. Ein nachfolgender Pkw wurde dadurch leicht beschädigt. Gegen den Verursacher, der weiterfuhr, wird wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.
Lüneburg: Autos kollidieren – hoher Sachschaden
Glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten die Insassen eines VW ID.7 in den Abendstunden des 1. Juli in der Lüneburger Straße. Der 49 Jahre alte Fahrer des Autos wollte gegen 19 Uhr in Fahrtrichtung Rettmer nach links in die Straße Osterwiese einbiegen, als ein zwei Fahrzeuge dahinter fahrender 18-Jähriger mit einem Geländewagen Land Rover zum Überholvorgang ansetzte und mit hoher Aufprallgeschwindigkeit mit dem VW kollidierte. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, die Polizei spricht von einem Sachschaden von mehr als 80.000 Euro. Die Lüneburger Straße musste für die Unfallaufnahmen voll gesperrt werden.

