Beiträge fließen an Mitglieder zurück

IHK beschließt Rückerstattung im Umfang von 1,4 Millionen Euro

IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. Foto: IHKLüneburg, 11.12.2017 - Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg hat auf ihrer Sitzung in der vergangenen Woche eine Beitragsrückerstattung für ihre Mitglieder in Höhe von 14 Prozent beschlossen. Insgesamt wird die IHK den Mitgliedern rund 1,4 Millionen Euro erstatten. Dies habe das Gremium einstimmig beschlossen, teilt die IHK heute mit. Verrechnet werde die Summe mit den fälligen Beiträgen für das Jahr 2018. "Wir freuen uns über diese gute Nachricht nach finanziell herausfordernden Jahren", erklärte Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert.

Die IHK hatte wegen der Dieselaffäre beim größten Beitragszahler Volkswagen mit Millionenausfällen bei den Beiträgen kalkuliert und Sparhaushalte gefahren. Tatsächlich kam es nicht so schlimm wie erwartet, was vor allem daran lag, dass in den übrigen Branchen sehr gut verdient wurde. Diesen Überschuss aus den Jahren 2016 und 2017 schüttet die IHK nun an die Mitglieder aus.

Mit dem Wirtschaftsplan 2018 will sich die IHK bei aller Sparsamkeit den Herausforderungen stellen: So werde sie in gute Beratung der Mitgliedsunternehmen und der lokalen Politik investieren, in hochwertige Netzwerkangebote sowie in die eigene Modernisierung, hier besonders im Bereich der Digitalisierung.

 

 

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