Wirtschaft und Arbeit

Warnstreiks für ein dickes Gehaltsplus

Streikaktionen in Lüneburg – Verdi fordert Verbesserungen von insgesamt sechs Prozent

Ihre Forderungen machten die Streikenden auch im Lüneburger Behördenzentrum deutlich. Foto: VerdiLüneburg, 27.01.2017 - Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder sind ins Stocken geraten. Gestern und vorgestern gab es erste Streikaktionen der Gewerkschaft Verdi in Lüneburg. Gestern gab es eine sogenannte aktive Mittagspause im Behördenzentrum Auf der Hude vor der Kantine , am Mittwoch einen Warnstreik in der Mittagszeit an der Leuphana Universität Lüneburg. Dort und zeitgleich auch im Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) verliehen streikende Beschäftigte ihren Forderungen Nachdruck.

Nachteile für Gewerbe durch neue Ladenöffnungszeiten

IHK kritisiert Gesetzentwurf zur Neuregelung und fordert mehr Klarheit

Bislang haben die Händler in Lüneburg mit den bestehenden Ladenöffnungszeiten gut leben können. Foto: LGheuteLüneburg, 20.01.2017 - Ein neuer Gesetzentwurf des Landes Niedersachsen sieht Änderungen der Ladenöffnungszeiten vor – und sorgt damit nach Auffassung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg für Verunsicherung in Handel und Verwaltung. Die Kammer kommentiert die Situation mit deutlichen Worten: "Der Gesetzentwurf schafft nicht die notwendige Rechtssicherheit", sagt Martin Exner, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer. "Eine erneute Überprüfung des Papiers ist dringend erforderlich, um dem Handel die besten Bedingungen im Wettbewerb mit Online-Anbietern und benachbarten Bundesländern bieten zu können."

Trübe Stimmung in der Wirtschaft

IHK: Geschäfts-Erwartungen der Industriebranche brechen ein 

Die Stimmung in der Wirtschaft zeichnet der Konjunkturklimaindex der IHK nach. Grafik: IHKLüneburg, 19.01.2017 - Die regionale Wirtschaft kann auf einen erfolgreichen Jahresabschluss zurückblicken – trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Branchenübergreifend beurteilen laut der aktuellen Konjunktur-Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg mehr als 90 Prozent der Betriebe die derzeitige Geschäftslage als gut. Der Konjunkturklimaindex, der sich aus den Bewertungen von rund 300 Unternehmen zur Geschäftslage und den Erwartungen für die kommenden zwölf Monate zusammensetzt, ging dennoch von 117 auf 114 Punkte zurück. Grund: Die Erwartungen der Betriebe für die kommenden zwölf Monate haben sich deutlich eingetrübt.

Stärkung durch eigenen Kreis

Kreis-Neugründung der Wirtschaftsjunioren perfekt 

Das Führungsteam des neuen Kreises der Wirtschaftsjunioren: (v.l.) Dr. Jérome Stuck, Arno Herder, Franziska Albrecht, Jan-Hinrich Porsiel. Foto: Janine MartinLüneburg, 13.01.2017 - Die Wirtschaftsjunioren Lüneburg Elbe-Heide-Region haben einen eigenständigen Kreis im IHK-Bezirk Lüneburg-Wolfsburg gegründet. Ziel der Neugründung ist die regionale Stärkung der Wirtschaftsjunioren im Raum Harburg-Lüneburg-Uelzen-Lüchow-Dannenberg. Dieser gehörte bis zum Jahreswechsel noch dem Wirtschaftsjuniorenkreis Lüneburger Heide an und erstreckte sich flächenmäßig über den Landkreis Celle bis nach Soltau. Auf dem Neujahrsempfang am 11. Januar im Plenarsaal der IHK Lüneburg-Wolfsburg begrüßten IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert und der neue Wirtschaftsjunioren-Kreissprecher Arno Herder feierlich die Mitglieder und Gäste des neuen Juniorenkreises.

John Kornblum kommt nach Lüneburg

Früherer US-Botschafter wirft Blick auf künftige Trump-Politik 

Lüneburg, 04.01.2017 - Mit dem ehemaligen US-Botschafter John Kornblum holt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg am Montag, 20. Februar, einen profunden Kenner deutsch-amerikanischer Beziehungen in die Lüneburger Ritterakademie. Genau 30 Tage nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump wird Kornblum dessen erste Handlungen und Vorstellungen einschätzen und mit den Gästen diskutieren. Wer sich einen der letzten 30 Plätze für die kostenlose Veranstaltung sichern möchte, sollte sich bis zum 20. Januar anmelden unter www.ihk-lueneburg.de/usa.

Flüchtlinge sollen weniger bekommen

IHK begrüßt geplante Mindestlohn-Ausnahmen

Lüneburg, 03.01.2017 - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg begrüßt die Pläne der Bundesregierung, die Regelungen beim Mindestlohn für Flüchtlinge anzupassen. Denn das könnte dazu beitragen, die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen zu beschleunigen, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. "Qualifizierte Flüchtlinge können einen Beitrag zur Schließung der Fachkräftelücke leisten. Mit der jetzt geplanten Regelung kann dieses schneller gelingen, so dass letztlich beide Seiten – Arbeitnehmer und Unternehmen – davon profitieren." Erst kürzlich hatte die regionale Wirtschaft in einer IHK-Umfrage die drohende Fachkräftelücke zum Fokusthema des Jahres 2017 gewählt.

Handwerk weiter optimistisch

Positiver Ausblick aufs kommende Jahr – Fachkräftemangel weiter anhaltend

Lüneburg, 27.12.2016 - Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade blickt zuversichtlich auf das neue Jahr. Hauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer rechnet 2017 mit einer Fortsetzung der guten Entwicklung. "Die konjunkturelle Lage des regionalen Handwerks ist unverändert gut und die Binnennachfrage dürfte stabil bleiben", sagt Sudmeyer. Für 2016 rechnet das Handwerk mit einem Umsatzplus um drei Prozent. Diese Prognose will das Handwerk trotz höherer Zuwächse in den vergangenen Quartalen allerdings nicht auf 2017 übertragen. Der Grund: Das Handwerk arbeite bereits jetzt an der Grenze seiner Kapazitäten. "Wir rechnen daher mit einem nominalen Umsatzplus von zwei Prozent", sagt Sudmeyer.

Geldabheben wird für Ältere schwieriger

CDU-Politiker kritisieren Schließung von Postbank-Schaltern im Ostkreis

Lüneburg, 16.12.2016 - Seit Wochen schon steht die Post in der Region wegen unzureichender Briefzustellung in der Kritik. Weiteren Unmut hat nun die Schließung des Postbank-Schalters Anfang November in Dahlenburg hervorgerufen. Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Lüneburg, Günter Dubber, berichtet von zunehmenden Bürgerbeschwerden, die bei den Kommunalpolitikern und beim Landrat eingingen. Dubber erwartet vor dem Hintergrund einer weiteren Schließung eines Schalters in Barendorf jetzt "ein kraftvolles Eintreten des Landrats für die Interessen der Menschen vor Ort."

Wirtschaft bündelt ihre Kräfte

Niedersächsische IHKs schließen sich zusammen

Präsidenten und Hauptgeschäftsführung der IHK Niedersachsen mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies: (v.l.) Olaf Kahle (Präsident IHK Lüneburg-Wolfsburg und Vizepräsident IHKN), Dr. Horst Schrage (Hauptgeschäftsführer IHK Hannover und Hauptgeschäftsführer IHKN), Dr. Christian Hinsch (Präsident IHK Hannover und Präsident IHKN), Dr. Susanne Schmitt (Hauptamtliche Hauptgeschäftsführerin IHKN), Minister Olaf Lies, Martin Schlichter (Präsident IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und Vizepräsident IHKN), Dr. Joachim Peters (Hauptgeschäftsführer Oldenburger IHK und Hauptgeschäftsführer IHKN). Foto: IHKLüneburg, 13.12.2016 - Die sieben niedersächsischen Industrie- und Handelskammern schließen sich zur IHK Niedersachsen (IHKN) zusammen – und damit zur größten Wirtschaftsorganisation des Landes: Die IHKN mit Sitz in Hannover wird die Interessen von 460.000 Unternehmen bündeln und gegenüber der Politik und Öffentlichkeit vertreten. Gestern haben die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der sieben niedersächsischen IHKs den Gründungsvertrag für die IHK Niedersachsen unterzeichnet. Ab Januar nimmt die IHKN ihre Arbeit auf.

Anerkennung für besondere Ideen

Wirtschaftsförderpreis "Lünale" wieder für vier herausragende Projekte verliehen

Anerkennung für herausragende Ideen: der Wirtschaftsförderpreis "Lünale".  Foto: WLGLüneburg, 16.11.2016 - Am 11. November war es wieder soweit, anlässlich der "Lünale 2016" wurden von der Wirtschafts-fördergesellschaft für Stadt und Landkreis Lüneburg (WLG) die wichtigsten Wirtschaftspreise der Region Lüneburg verliehen. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren in das Castanea Resort Hotel in Adendorf gekommen, darunter auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies. Auch in diesem Jahr wurden wieder vier Preise für Projekte vergeben, die sich durch besondere Innovationen oder wirtschaftliches Engagement auszeichnen.