Kultur und Bildung

"Besser auf ihr Leben als Verbraucher vorbereiten"

CDU-Landtagsabgeordnete Bertholdes-Sandrock fordert Verbraucherbildung in den Schulen

Lüchow, 17.11.2013 "Verbraucherschutz funktioniert nicht allein durch Gesetze, sondern erfordert Verbraucherbildung, gerade auch bei jungen Leuten", ist die CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock überzeugt. Alarmierend sei die Hilflosigkeit vieler junger Menschen als Verbraucher, wenn sie beispielsweise unbedacht Handyverträge abschlössen, deren Folgen sie nicht absehen und aus denen sie nicht wieder herauskämen, meint Bertholdes-Sandrock. Sie hat deshalb einen Antrag zur Verbraucherbildung an Schulen für die Fraktion in das Landtagsplenum eingebracht.

Oberschule Oedeme wird "Hanseschule"

Schulausschuss für Namensänderung - Kreisbibliothek am Schwalbenberg soll Schulbibliothek werden

Lüneburg, 13.11.2013 - Die Oberschule Oedeme soll künftig "Hanseschule Oedeme - Oberschule“ heißen. Dafür sprach sich der Schulausschuss des Landkreises Lüneburg in seiner Sitzung am Montag in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Embsen aus. Die endgültige Entscheidung soll im Kreisausschuss getroffen werden. Die Oberschule Oedeme ist aus der Haupt- und Realschule Oedeme hervorgegangen. 61 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler kommen derzeit aus der Hansestadt Lüneburg, Tendenz steigend. "Diese Verbundenheit mit der Hansestadt möchte die Schule mit der Namensgebung hervorheben", teilte der Landkreis heute mit.

Niedersachsens Hochschulen erhalten Planungssicherheit

Land ersetzt auch die Ausfälle bei Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2014/15 

Hannover, 12.11.2013 - Ministerpräsident Stephan Weil hat heute gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic, Umweltminister Stefan Wenzel, Finanzminister Peter-Jürgen Schneider sowie den Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen den Hochschulentwicklungsvertrag unterzeichnet. Damit garantiert die Landesregierung den niedersächsischen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis 2018. In dem Vertrag wird auch festgelegt, dass Niedersachsen den Hochschulen zu 100 Prozent die Einnahmen ersetzt, wenn die Studiengebühren zum Wintersemester 2014/15 abgeschafft werden.

Leuphana-Präsident muss nach Hannover

Hannover, 05.11.2013 - Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, muss am 12. November nach Hannover. Grund für seine Reise in die Landeshauptstadt sind diesmal aber nicht bohrende Fragen der Landesregierung zu den gestiegenen Kosten beim Bau des neuen Zentralgebäudes, sondern die Unterzeichnung des Hochschulentwicklungsvertrages. Mit dem Vertrag garantiert die Landesregierung den niedersächsischen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis 2018. Die Präsidenten der 21 niedersächsischen Hochschulen sind eingeladen, neben dem Ministerpräsidenten und der Wissenschaftsministerin an der Unterzeichnung teilzunehmen.

Hannover berät über Leuphana-Neubau

Ministerium informiert Landtags-Ausschuss am kommenden Montag

Hannover, 02.11.2013 - Mit der letzten Post ist am Donnerstagabend im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) die "Gutachterliche Bewertung zum Finanzierungskonzept des Bauvorhabens Neubau eines Zentralgebäudes" der Leuphana Universität Lüneburg eingegangen. Die Universität war vom Ministerium aufgefordert worden, bis Ende Oktober den Finanzierungsplan für den Bau ihres unter erheblichen Kostendruck geratenen Audimax vorzulegen. Am kommenden Montag, 4. November, will das Ministerium den Ausschuss für Wissenschaft und Kultur des Landtags über die aktuelle Situation und Kostenlage informieren.

Gutachter sehen Leuphana-Bau solide finanziert

Universität legt Ministerium Gutachten vor - Leuphana: Ministerium kennt die Zahlen

Lüneburg, 31.10.2013 - Die Leuphana Universität Lüneburg hat heute der Niedersächsischen Landesregierung ein Gutachten zum Finanzierungsplan für ihr neues Zentralgebäude vorgelegt. Das gab die Universität in einer Pressemitteilung bekannt. Die Leuphana reagiert damit auf eine entsprechende Forderung des Wissenschaftsministeriums, das der Universität in Anbetracht der erheblichen Kostensteigerungen beim Bau des Gebäudes eine Frist zur Vorlage des Finanzierungsplan bis Ende Oktober gesetzt hatte. In dem von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erstellten Gutachten bestätigen die Experten der Universität eine solide und auskömmliche Finanzplanung für das Zentralgebäude, heißt es in der Mitteiliung.

"System Grundschule als Ganzes in den Blick nehmen"

Niedersachsen stockt Kultus-Etat kräftig auf - Nicht besetzte Schulleitungs-Stellen weiter ein Problem

Hannover, 29.10.2013 - Für die Niedersächsische Landesregierung hat Bildung oberste Priorität. Das erklärte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt auf der Herbsttagung des Schulleiterverbandes Niedersachsen am Mittwoch vergangener Woche in Celle. Dabei kündigte die Ministerin an, den Kultus-Etat im Rahmen der "Zukunftsoffensive Bildung" von rund 5,06 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf rund 5,35 Milliarden Euro im Jahr 2017 aufzustocken. Zusätzlich plane die Landesregierung Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro in den Jahren von 2014 bis 2017 ein. Mit diesem Bildungspaket sollen der Ausbau der Ganztagsschulen forciert, Qualitätsverbesserungen in den Schulen erzielt und die frühkindliche Bildung und Betreuung gefördert werden, betonte die Ministerin.

Leuphana-Neubau wird zum Zahlen-Verwirrspiel

Hannover sieht Mehrkosten bei 18,3 Millionen Euro - Universität sieht Finanzierungslücke bei 7,5 Millionen Euro

Lüneburg, 22.10.2013 - Wie teuer wird das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg wirklich? Am vergangenen Freitag hatte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mitgeteilt, dass sich die Bruttokosten für den Bau um 18,3 Millionen Euro verteuerten. Heute äußerte sich die Leuphana dazu. Sie bestritt die gestiegenen Baukosten nicht, wohl aber, dass ein entsprechend hoher Nachfinanzierungsbedarf bestehe, wie von einigen Medien behauptet worden sei. Die Universität bekräftigte vielmehr ihre bisherige Aussage, dass lediglich 7,5 Millionen Euro für die Nachfinanzierung benötigt würden - netto. Doch selbst die von der Leuphana favorisierte Nettokosten-Betrachtung erklärt die Differenz nicht wirklich.

Hannover verlangt Zahlen zu Leuphana-Neubau

Risikoanalyse zu möglichen weiteren Kosten gefordert - Erneut Verzögerungen durch fehlenden Finanzierungsplan möglich

Hannover, 21.10.2013 - Der Druck auf die Leuphana Universität Lüneburg wegen der Kostensteigerungen beim Bau ihres neuen Zentralgebäudes nimmt zu. Heute hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Universität aufgefordert, Unterlagen vorzulegen, die einen Vergleich zwischen den bereits entstandenen Kosten und den vorgelegten Mehrkosten sowie noch möglicher Risiken zuließen. Auslöser ist der Niedersächsische Landesrechnungshof (LRH), der jetzt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zum neuen Zentralgebäude erwartet. "Das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern sinnvoll", sagte die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic heute in Hannover.

Leuphana-Neubau verteuert sich um 18 Millionen Euro

Hannover fordert Bericht der Universität - OB Mädge: Anteil der Hansestadt Lüneburg soll nicht steigen

Hannover/Lüneburg, 18.10.2013 - Die Kosten für den Bau ihres neuen Zentralgebäudes hat die Leuphana Universität Lüneburg jetzt mit rund 76 Millionen Euro brutto beziffert. Wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover heute mitteilt, wurde dieser Betrag dem Land mit der Nachtragsplanung am 30. September 2013 vorgelegt. Im Vergleich dazu lagen die Kosten bei der letzten Befassung des Ausschusses für Haushalt und Finanzen im Jahre 2011 noch bei knapp 58 Millionen Euro brutto. Damit beträgt die Kostensteigerung aktuell rund 18 Millionen Euro. Die Angaben sind Berechnungen der Hochschule, die jetzt von der Oberfinanzdirektion und vom Landesrechnungshof geprüft werden.