Kultur und Bildung

Austausch auf Augenhöhe

Neue Museumspädagogin nimmt auch die kleinen Museen in den Blick

Lüneburg, 13.10.2014 - Ab 2015 sollen Besucher Leben ins Museum Lüneburg bringen - und Birte Stüve sorgt als neue Museumspädagogin mit dafür, dass sie dort etwas erleben können. Vermitteln und vernetzen lautet die Aufgabe der studierten Kulturwissenschaftlerin, die seit August am Museum tätig ist und dabei auch den Landkreis Lüneburg in den Blick nimmt. "In den kleinen Museen und Heimathäusern im Landkreis schlummern viele spannende Geschichten“, sagt Birte Stüve, "gemeinsam mit den Ehrenamtlichen vor Ort möchte ich diese Schätze entdecken.“

Staat verdient an guter Bildung

Studie hat Erträge von Bildungsinvestitionen in Deutschland untersucht

Berlin/Lüneburg, 28.09.2014 - Bildung kostet Geld, das ist hinlänglich bekannt. Doch Bildung zahlt sich auch aus, unter anderem in Form höherer Einkommen bei Arbeitnehmern mit Berufsausbildung oder Studienabschluss. Dass aber auch der Staat als "Bildungs-Investor" von seinem Engagement profitiert, darauf hat jetzt Lüneburgs CDU-Bundestagsabgeordneter Eckhard Pols hingewiesen. "Durch Arbeitnehmer mit Berufsausbildung oder Studienabschluss fließen dem Staat über Steuern und Abgaben erheblich mehr Einnahmen zu, als dieser in deren Ausbildung investiert", sagt Pols. Er bezieht sich dabei auf eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, in der die Erträge von Bildungsinvestitionen in Deutschland untersucht wurden.

Bauen statt büffeln

Landkreis setzt in den Sommerferien Renovierung seiner Kreisschulen fort

Lüneburg, 11.08.2014 - Die Schüler sind in den Sommerferien, die Lehrer erholen sich vom Stress des vergangenen Schuljahres - und doch herrscht an vielen Schulen des Landkreises Lüneburg Hochbetrieb. Denn der Landkreis nutzt die sechs Wochen Pause, um Renovierungsarbeiten und Neubauten an den Schulen voranzubringen. Ziel: Wenn im September das neue Schuljahr beginnt, sollen viele Schüler und ihre Lehrer modernisierte Räume vorfinden und der Lernbetrieb möglichst wenig durch Bauarbeiten beeinträchtigt werden.

Wie langweilig ist Niedersachsen?

Leuphana-Projekt soll Strategien zur Imageverbesserung der Festivallandschaft entwickeln

Lüneburg, 05.08.2014 - Niedersachsen wird oft ein eher "langweiliges“ kulturelles Image nachgesagt, obwohl das Land eine qualitativ hochrangige Festivallandschaft vorweisen kann. Prof. Dr. Volker Kirchberg und die Nachwuchswissenschaftlerin Lisa Gaupp von der Leuphana Universität Lüneburg wollen jetzt mit einem Forschungsprojekt die Gründe dafür aufdecken. Gemeinsam mit Partnern sollen Strategien entwickelt werden, um das Ansehen zu verbessern. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat dafür Unterstützung zugesagt. Im Rahmen des Programms ‚Pro Niedersachsen’ fördert es Kirchbergs Vorhaben während der kommenden drei Jahre mit rund 200.000 Euro.

Donnerstag beginnen die Sommerferien

Hannover, 29.07.2014 - Mit der Ausgabe der Zeugnisse an etwa 3200 Schulen endet am morgen in Niedersachsen das Schuljahr 2013/14. Rund 1,14 Millionen Schüler an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Niedersachsen haben dann sechs Wochen lang schulfrei. Sollte das Schuljahr für Schülerinnen und Schüler mit schlechten Noten oder Nichtversetzung enden, empfiehlt Kultusminsiterin Frauke Heiligenstadt Eltern, nicht mit Schuldzuweisungen oder Vorwürfen zu reagieren. "Ein neues Schuljahr bietet auch neue Chancen. Die Sommerferien können auch dazu genutzt werden, um zu überlegen, wie das neue Schuljahr erfolgreicher angegangen werden kann."

Glückliche Abiturienten feiern im Kulturforum

Bleckeder Gymnasium erstmals dabei - Neun Schüler mit Zechlin-Preis ausgezeichnet

Lüneburg, 14.07.2014 - Rund 530 Abiturienten feierten kürzlich im voll besetzten Kulturforum Gut Wienebüttel: Landrat Manfred Nahrstedt hatte die Absolventen aus dem Landkreis Lüneburg mit Eltern und Lehrern anlässlich der bestandenen Prüfungen zur traditionellen Abschlussfeier eingeladen. Erstmals dabei waren Schüler des Gymnasiums Bleckede mit ihrem Schulleiter Christian Hultsch. Das Gymnasium im Ostkreis war 2006 gegründet worden und stellte in diesem Jahr den ersten Abiturjahrgang.

Drei neue Ganztagsschulen in Lüneburg

Kultusministerium genehmigt insgesamt 111 neue Anträge

Hannover, 22.06.2014 - Der Ausbau der niedersächsischen Ganztagsschulen geht weiter: Das Kultusministerium in Hannover hat jetzt Anträge von insgesamt 111 Schulen genehmigt, die ihren Schulbetrieb nach den Sommerferien mit einem Ganztagsangebot erweitern wollen. Unter den neuen Ganztagsschulen befinden sich 71 Grundschulen, 20 Oberschulen, zehn Integrierte Gesamtschulen, sieben Gymnasien und drei Realschulen. In Lüneburg zählen dazu das Gymnasium Wilhelm-Raabe-Schule sowie die Hauptschulen Stadtmitte und Oedeme, die sich jetzt Oberschulen nennen.

Zurück zum Abi nach 13 Jahren

Infoblatt gibt Auskunft über die geplante Rückkehr zu G9 - Fragenkatalog zum Herunterladen

Hannover, 22.06.2014 - Neu und modern, so kündigt Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Rückkehr das Landes zum Abitur nach 13 Jahren an. Im Mittelpunkt der Abiturreform, die zum Schuljahr 2015/2016 in Kraft treten soll, sollen weniger Stress und eine bessere Förderung der Schüler stehen, verspricht die Ministerin. Das neue Abitur werde für eine deutliche Verbesserung der Lernsituation, spürbare Entlastungen für Lehrkräfte, mehr Familienzeit und mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen.

Raum für Kreativität und Begegnung

Gymnasium und Oberschule Scharnebeck haben neues Forum erhalten

Scharnebeck, 19.06.2014 - Das neue gemeinsame Forum für das Bernhard-Riemann-Gymnasium und die Oberschule am Schiffshebewerk wurde jetzt fertiggestellt. "Wir waren anderthalb Jahre lang im wahrsten Sinne des Wortes eine bewegte Schule“, sagte Thomas Müller, Schulleiter des Bernhard-Riemann-Gymnasiums bei der Einweihungsfeier heute Mittag. Damit können nun die ersten fünf Container während der Sommerferien vom Schulgelände abgebaut werden.

Abiturienten-Schwund durch G9-Umstellung

Wirtschaft beklagt fehlende Abiturienten

Hannover, 15.04.2014 - Die Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren zum Schuljahr 2015/2016 wird in Niedersachsen zu einer deutlich geringen Zahl von Abiturienten im Schuljahr 2019/20 führen. Darauf wies jetzt das Niedersächsische Kultusministerium hin. Zugleich machte Kultus-Staatssekretär Peter Bräth deutlich: "Berichte, wonach im Schuljahr 2019/2020 ein kompletter Abiturjahrgang fehlen würde, sind falsch. Selbstverständlich werden Schülerinnen und Schüler an den Gesamtschulen, Abendgymnasien, Kollegs und vor allem an den beruflichen Gymnasien in dem entsprechenden Jahr ihr Abitur ablegen. Diese Schulformen sind von der Umstellung nicht betroffen. Von einer Abiturpause kann daher nicht die Rede sein", so Bräth.