Kirche und Soziales

Familienbüro zieht um

Beratung künftig in der Waagestraße

Das Familienbüro für Stadt und Landkreis Lüneburg ist künftig im Haus Waagestraße 3 untergebracht, direkt gegenüber dem Rathausgarten. Der neue Standort ist nur wenige Meter vom bisherigen an der Neuen Sülze entfernt. Foto: Hansestadt LüneburgLüneburg, 28.04.2015 - Das Familienbüro für die Hansestadt und den Landkreis Lüneburg zieht um. Ab Montag, 4. Mai, sind die Ansprechpartnerinnen dann um die Ecke, aber unter neuer Adresse in der Waagestraße 3 in Lüneburg zu erreichen. Die Einrichtung ist daher am 29. und 30. April geschlossen. Stadt und Landkreis rücken mit dem Umzug noch näher zusammen. An der neuen Adresse sind alle Mitarbeiterinnen aus der Beratung zur Kinderbetreuung, Vermittlung der Kindertagespflege, wie auch der Erteilung der Pflegeerlaubnisse für Stadt und Landkreis Lüneburg unter einem Dach zu finden.

Mehr Platz unter Bäumen

Landesforsten erweitern Fläche im Fried-Wald Barendorf

Barendorf, 19.01.2015 - Die Nachfrage an Baumbestattungen im Fried-Wald Ostheide steigt. Die Niedersächsischen Landesforsten haben deshalb weitere Bäume zu Bestattungsbäumen gewidmet. Rund zweihundertfünfzig Eichen, Buchen und Ahornbäumen im Bereich der Kirche sowie des Andachtsplatzes sind für Interessenten hinzugekommen. Waldbesucher erkennen die Bestattungsplätze anhand farbiger Bänder, die um die Bäume gebunden sind.

Pflegebedarf steigt weiter stark an

Mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen sind Frauen

Hannover, 02.01.2015 - Im Dezember 2013 wurden in Niedersachsen 97.619 Personen in stationären Pflegeheimen und 67.997 Personen durch ambulante Pflegedienste im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) versorgt. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, stieg gegenüber dem Jahresende 2011 die Zahl der Pflegebedürftigen in der stationären Pflege um 6.063 Personen (+6,6 Prozent) und um 4.472 Personen (+7,0 Prozent) in der ambulanten Pflege. Seit der ersten Erhebung im Jahr 1999, die seitdem alle zwei Jahre durchgeführt wird, hat sich die Zahl der Personen in stationärer Pflege um insgesamt 59,4 Prozent und in ambulanter Pflege um 68,2 Prozent erhöht.

Weihnachten nicht allein sein

Kirchen und Stadt laden zu Veranstaltungen ein

Lüneburg, 21.12.2014 - Die anstehenden Feiertage sind nicht für jeden eine leichte Zeit, vor allem für Alleinstehende und Ältere. Doch niemand muss in dieser Zeit ohne Gesellschaft bleiben. Egal ob alt oder jung, mit oder ohne Begleitung – Kirche und Diakonie laden in der Weihnachtszeit die Menschen, die allein sind oder sich allein fühlen, zu Feiern ein. Michael Elsner von der Arbeitsgemeinschaft Diakonie sagt: "Das Weihnachtsfest ist ein Fest der Begegnung und Gemeinschaft. In der Bibelgeschichte im Lukas-Evangelium heißt es: 'Geh hinaus (…) und bitte jeden, den du findest, zu kommen, damit das Haus voll wird.' In diesem Sinne heißen wir an den Weihnachtstagen alle ganz herzlich willkommen!“

Zentraler Gottesdienst zum Reformationstag

Bleckede, 31.10.2014 - Zu einem Gottesdienst für alle 15 Kirchengemeinden lädt der Ev.-luth. Kirchenkreis Bleckede am heutigen Reformationstag um 19 Uhr in die St. Jacobikirche Bleckede ein. Den kirchlichen Feiertag gemeinsam zu begehen, ist in der Region von Artlenburg bis Tripkau bereits eine kleine Tradition: Seit 2010 kommen die Gemeinden zum Abendgottesdienst in Bleckede zusammen, im vorigen Jahr waren es etwa hundert Teilnehmer.

Gottesdienste für Schulanfänger

Begrüßungsgottesdienste in den Kirchenkreisen Lüneburg und Bleckede

Lüneburg, 11.09.2014 - Mit dem anstehenden Schulbeginn laden die Kirchengemeinden der beiden Ev.-luth. Kirchenkreise Lüneburg und Bleckede die Kinder und ihre Familien zu zahlreichen Begrüßungsgottesdiensten ein. Die Schulanfänger erhalten Gottes Segen für diesen neuen Abschnitt im Leben. Pastorin Annette Israel begleitet mehrere Begrüßungsgottesdienste in Lüneburg und weiß: „Mit Schulanfang kommen viele Veränderungen auf die Kinder zu. Sie betreten jetzt Neuland und entdecken ihren eigenen Weg. Im Gottesdienst erfahren sie: Sie gehen diese Schritte unter Gottes Schutz und mit Gottes Hilfe.“

Jeder zweite Niedersachse ist evangelisch

Hannover, 01.06.2014 - Mit den endgültigen Ergebnissen des Zensus 2011 liegen jetzt auch detaillierte Zahlen zu den öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaften vor. Am Zensusstichtag, dem 9. Mai 2011, gehörten laut Information des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) fast 4 Millionen und damit 51,5 Prozent der 7,8 Millionen Einwohner Niedersachsens der Evangelischen Kirche an. Knapp 2 Millionen Menschen, etwas mehr als ein Viertel (25,8 Prozent) aller Niedersachsen, bekannten sich zu keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft. Weniger als ein Fünftel (18,3 Prozent) der Bevölkerung war katholisch (1,4 Millionen).

Choräle und Groove Onkels

Posaunenchöre bereiten sich auf Landesposaunenfest am 20. Juli in Lüneburg vor

Lüneburg, 25.05.2014 - Die Instrumente im evangelischen Gemeindehaus sind ausgepackt, das eigens zum Landesposaunenfest herausgegebene Notenheft ist aufgeschlagen. Ulf Pankoke beginnt die erste der insgesamt vier Vorbereitungsproben im Bezirk Lüneburg mit einem Choralvorspiel: "Versucht mal, im Stil eines Tanzes zu musizieren“, wirbt der Landesposaunenwart nach dem ersten Durchgang für mehr Leichtigkeit im Spiel. "Takt 59 bitte etwas rhythmischer, die Pause ist nicht lang." Hier und da noch ein paar Korrekturen, doch der Dirigent ist begeistert. "Wunderbar - und dann singt die Gemeinde: Du, meine Seele, singe“, stimmt Pankoke die Musiker auf das Programm ein.

Landkreis stockt Zuschüsse für Kindergärten und Krippen auf

Betriebskostenzuschüsse sollen um mehr als das Doppelte steigen

Lüneburg, 13.05.2014 - Der Landkreis wird seinen Zuschuss für den Betrieb von Kindergärten und Krippen um mehr als das Doppelte deutlich erhöhen. Das beschloss der Jugendhilfeausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Nachdem bereits im vergangenen Haushaltsjahr 2013 zur Entlastung der Gemeinden zusätzliche Mittel in Höhe von 500.000 Euro an die Gemeinden für den Betrieb ihrer Kindergärten und Krippen gezahlt wurden, werden für das Haushaltsjahr 2014 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Ab dem Haushaltsjahr 2015 sollen dann nochmals 800.000 Euro - in Summe also 1,6 Millionen Euro - fließen.

Tabuthema Gewalt in der Pflege

Landkreis will für mehr Wahrnehmung sorgen

Lüneburg, 01.05.2014 - Gewalt in der Pflege ist ein Tabuthema. Die Polizei schätzt die Dunkelziffer sehr hoch ein. Gewalt in der Pflege richte sich sowohl gegen Pflegende als auch gegen die Pfleger, berichtete Eleonore Tatge, Beauftragte für Kriminalprävention in Lüneburg, in der jüngsten Sitzung der Alten- und Pflegekonferenz des Landkreises Lüneburg. In den seltensten Fällen komme es zu einer Anzeige.