Suche nach Blindgängern geht weiter

Stadt geht weiteren Verdachtspunkten nach

Lüneburg, 08.08.2017 - In Lüneburg werden jetzt weitere Blindgängerverdachtspunkte im Stadtgebiet untersucht. Wie die Stadt mitteilt, werden daher bis voraussichtlich Anfang September häufiger Fahrzeuge der Kampfmittelbergungs-Firma Schollenberger aus Celle im Stadtgebiet zu sehen sein. Sicherheitsdezernent Markus Moßmann sagt: "Wir lassen zunächst elf Blindgängerverdachtspunkte vor allem auf privaten Grundstücken untersuchen und haben uns dazu eng mit den Grundstückseigentümern abgestimmt."

Während der Sondierungen sei nur vereinzelt mit kleineren Einschränkungen zu rechnen. "Sollten die Sondierungen an einem oder mehreren Punkten Auffälligkeiten ergeben, so wollen wir diese möglichst im Anschluss alle in einem Rutsch abarbeiten. Ziel ist es, dass wir, wenn es denn nötig wird, möglichst nur einmal mit genügend zeitlichem Vorlauf evakuieren müssen."

Die aktuell zu sondierenden Verdachtspunkte liegen vor allem im Gebiet Wilschenbruch, Rotes Feld und Schäferfeld. Die Hansestadt Lüneburg kalkuliert mit Kosten von mindestens 80.000 Euro für die anstehenden Arbeiten. Geld dafür ist im Haushalt 2017 eingeplant, auch der Landkreis Lüneburg unterstützt die Arbeiten mit 10.000 Euro aus dem Strukturentwicklungsfonds.

Die Hansestadt hatte zuletzt Ende 2016 und Anfang 2017 drei Verdachtspunkte an der IGS Lüneburg und an der Grundschule Im Roten Felde erfolgreich untersuchen lassen.

 

 

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