Politik und Verwaltung

Kein Bombenfund in Kaltenmoor

Stadt gibt Entwarnung für Evakuierung – Kitas bleiben geschlossen

Lüneburg, 30.01.2017 - Der Stadtteil Kaltenmoor muss nicht evakuiert werden. Das ist das Ergebnis der Kampfmittelsondierung an der IGS Lüneburg vom heutigen frühen Nachmittag. Wie die Stadt mitteilt, kann das mit der Sondierung beauftragte Unternehmen nach vier Tagen Bodenuntersuchung ausschließen, dass sich Blindgänger oder Munition im untersuchten Bereich an der Schule befinden. Aus organisatorischen Gründen bleibe es jedoch dabei, dass die Kitas in Kaltenmoor auch morgen, Dienstag, 31. Januar, noch geschlossen sind.

Noch kein Blindgänger gefunden

Mögliche Evakuierung von Teilen Kaltenmoors frühestens ab Dienstag

Lüneburg, 29.01.2017 - Die Sondierungsarbeiten an der IGS Lüneburg in Kaltenmoor haben bislang noch kein Ergebnis gebracht, ob sich im Boden unterhalb der Schule ein Blindgänger befindet. Damit sei frühestens im Laufe des morgigen Tages zu rechnen, teilte die Stadt am Nachmittag mit. Das heißt auch: Sollte die Sondierung ergeben, dass tatsächlich ein Blindgänger im Boden liegt und entschärft werden muss, werde eine mögliche Evakuierung frühestens am Dienstag, 31. Januar, stattfinden.

Blindgängersuche jetzt in Kaltenmoor

Sondierungen laufen – Ergebnis voraussichtlich ab Sonntagnachmittag

Teilweise muss auch das Fundament der IGS durchbohrt werden, um ausreichend Bohrstellen für eine verlässliche Sondierung des Untergrunds durchführen zu können. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 27.01.2017 - An der IGS in Kaltenmoor haben am Vormittag die Sondierungsarbeiten zur Erkundung von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Wie bereits Anfang Januar an der Grundschule Im Roten Felde, sollen auch hier Bohrungen Aufklärung bringen, ob sich im Erdreich unterhalb des Schulgebäudes Kampfmittel befinden. In die Bohrlöcher werden Messinstrumente herabgelassen, die Hinweise auf einen Blindgänger geben könnten. Die Untersuchung wird sich über das Wochenende erstrecken. Mit Ergebnissen werde nicht vor Sonntagnachmittag gerechnet, teilte die Stadt mit.

2,5 Millionen Euro für Markt-Poller

Spannende Themen und Anträge beschäftigen Lüneburgs Stadtrat in seiner heutigen Sitzung 

Ab 17 Uhr diskutiert der Rat über Anträge und Anfragen der Fraktionen. Die Sitzung ist öffentlich und bisweilen recht unterhaltsam. Foto: LGheuteLüneburg, 26.01.2017 - Die AfD will in Zeiten terroristischer Anschläge mehr für die Sicherheit der Lüneburger und seiner Besucher tun. Die Fraktion im Lüneburger Stadtrat stellte dazu den Antrag, den Marktplatz durch Poller gegen möglichen Lastwagen-Anschläge zu schützen. Die Stadtverwaltung rechnete nach, was Anschaffung und Installation allein dieser Hindernisse am Markt kosten würde und kam auf stolze 2,5 Millionen Euro, die teilweise vorgesehenen versenkbaren Poller noch nicht mit eingerechnet. Heute will der Rat ab 17 Uhr über diesen Antrag und weitere spannende Themen beraten.

Blindgängersuche in Kaltenmoor

Stadt kündigt Sondierungsarbeiten an der IGS – Auch Kitas betroffen

Lüneburg, 25.01.2017 - Schon ab kommendem Freitag geht die Stadt Lüneburg wieder auf Blindgängersuche. Wie angekündigt, soll der Blindgängerverdachtspunkt an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg (IGS) in Kaltenmoor genauer untersucht werden. Die Zeugnisferien am 30. und 31. Januar sollen für die Arbeiten genutzt werden. Bereits am Freitag, 27. Januar, soll nach der Zeugnisausgabe ab etwa 10 Uhr mit den Arbeiten begonnen werden. Während der Sondierung kann der Alltag im Viertel normal weiterlaufen, es bestehe keine Gefahr für Anwohner, teilt die Stadt mit.

Liberale starten in den Wahlkampf

Katja Suding beim Neujahrsempfang der Lüneburger FDP

Katja Suding umrahmt vom FDP-Kreisvorsitzenden Dr. Edzard Schmidt-Jortzig (l.) und seinem Stellvertreter und Lüneburgs Stadtverbandsvorsitzenden Frank Soldan. Foto: LGheuteLüneburg, 22.01.2017 - Die Lüneburger FDP hat mit ihrem alljährlichen Neujahrsempfang ein glückliches Händchen, das hat sie auch heute wieder bewiesen. Gut 100 Gäste waren der Einladung der Liberalen ins Veranstaltungslokal Comodo gefolgt, wo Gastrednerin Katja Suding, stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP und Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, über "Mut, Optimismus und Fortschritt" sprach – und darüber, wie die Liberalen wieder den Weg zurück in den Bundestag finden. Doch wer eine kämpferische Rede zum Auftakt des Wahljahres 2017 erwartet hatte, wurde enttäuscht.

Wo schlummern die Blindgänger?

Grundstückseigentümer können sich informieren – Stadt untersucht weitere Verdachtspunkte

Erst kürzlich wurde diese 70-Kilo-Bombe im Roten Feld nach Sondierungsarbeiten gefunden, entschärft und geborgen. Foto: PolizeiLüneburg, 21.01.2017 - Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg werden die Lüneburger wohl auch in Zukunft noch eine Weile beschäftigen. Nach der erst kürzlich geborgenen 70-Kilo-Fliegerbombe im Roten Feld sollen jetzt weitere Verdachtspunkte im Stadtgebiet unter die Lupe genommen werden. Rund 20 davon hat die Stadt bislang identifiziert. Jetzt können sich Grundstückseigentümer, die sicher gehen wollen, dass ihr Grundstück frei von Blindgängern oder im Boden zurückgebliebenen Kampfmitteln ist, über die zentrale Rufnummer Tel. 04131-309-4400 informieren.

Wenig Neues über Alpha E

Mädge reagiert enttäuscht über Informationsveranstaltung der Bahn

Lüneburg, 13.01.2017 - "Was war eigentlich die Information?", fragt sich Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge nach der gestrigen Zentralen Informationsveranstaltung zum Ausbau des Güterverkehrs zwischen Hamburg/Bremen und Hannover in der Lüneburger Ritterakademie. Die Deutsche Bahn hatte Initiativen und Vertreter der Kommunen entlang der Bahnstrecke Lüneburg-Uelzen zum weiteren Vorgehen beim Ausbau der Bahnstrecke eingeladen. Hintergrund ist die Umsetzung der umstrittenen Alpha-E-Variante.   

Bombe Nr. 11 ist entschärft

Fliegerbombe im Roten Feld sicher geborgen – Evakuierung aufgehoben

Rund 70 Jahre schlummerte dieser Blindgänger, eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, unter der Erde. Jetzt wurde sie entschärft und geborgen. Foto: PolizeiLüneburg, 09.01.2017 - Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Sondierungen im Roten Feld gefunden wurde, ist entschärft. Nur rund 15 Minuten brauchte der Niedersächsische Kampfmittelräumdienst, um die 70 Kilo-Bombe unschädlich zu machen. Bereits um 12.52 Uhr meldete Sprengmeister Ralf Reisener, dass keine Gefahr mehr von der Bombe ausgehe, alle Anwohner könnten aus dem evakuierten Bereich in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Blindgänger soll ab 13 Uhr entschärft werden

Evakuierung beginnt ab 10 Uhr – 1.100 Lüneburger betroffen

Mittels Betonschacht und Stahldeckel ist der Fundort des Blindgängers im Roten Feld gesichert. Hier soll morgen die Entschärfung stattfinden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 08.01.2017 - Mit der Evakuierung von Bewohnern in Teilen des Roten Feldes nach dem Fund des 70 Kilogramm schweren Blindgängers neben dem Gelände der Grundschule Im Roten Felde soll morgen, Montag, 9. Januar, ab 10 Uhr begonnen werden. Dies teilte die Stadt heute in einer extra einberufenen Pressekonferenz mit. Betroffen sind rund 1.100 Personen, die in dem 300-Meter-Radius um den Fundort wohnen. Mit der Entschärfung soll gegen 13 Uhr begonnen werden. Die Stadt geht davon aus, dass die Evakuierung bereits am Nachmittag wieder aufgehoben werden kann. Die Stadt informierte auch über weitere anstehende Blindgänger-Sondierungsmaßnahmen in Lüneburg.