Politik und Verwaltung

Wenig Neues über Alpha E

Mädge reagiert enttäuscht über Informationsveranstaltung der Bahn

Lüneburg, 13.01.2017 - "Was war eigentlich die Information?", fragt sich Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge nach der gestrigen Zentralen Informationsveranstaltung zum Ausbau des Güterverkehrs zwischen Hamburg/Bremen und Hannover in der Lüneburger Ritterakademie. Die Deutsche Bahn hatte Initiativen und Vertreter der Kommunen entlang der Bahnstrecke Lüneburg-Uelzen zum weiteren Vorgehen beim Ausbau der Bahnstrecke eingeladen. Hintergrund ist die Umsetzung der umstrittenen Alpha-E-Variante.   

Bombe Nr. 11 ist entschärft

Fliegerbombe im Roten Feld sicher geborgen – Evakuierung aufgehoben

Rund 70 Jahre schlummerte dieser Blindgänger, eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, unter der Erde. Jetzt wurde sie entschärft und geborgen. Foto: PolizeiLüneburg, 09.01.2017 - Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Sondierungen im Roten Feld gefunden wurde, ist entschärft. Nur rund 15 Minuten brauchte der Niedersächsische Kampfmittelräumdienst, um die 70 Kilo-Bombe unschädlich zu machen. Bereits um 12.52 Uhr meldete Sprengmeister Ralf Reisener, dass keine Gefahr mehr von der Bombe ausgehe, alle Anwohner könnten aus dem evakuierten Bereich in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Blindgänger soll ab 13 Uhr entschärft werden

Evakuierung beginnt ab 10 Uhr – 1.100 Lüneburger betroffen

Mittels Betonschacht und Stahldeckel ist der Fundort des Blindgängers im Roten Feld gesichert. Hier soll morgen die Entschärfung stattfinden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 08.01.2017 - Mit der Evakuierung von Bewohnern in Teilen des Roten Feldes nach dem Fund des 70 Kilogramm schweren Blindgängers neben dem Gelände der Grundschule Im Roten Felde soll morgen, Montag, 9. Januar, ab 10 Uhr begonnen werden. Dies teilte die Stadt heute in einer extra einberufenen Pressekonferenz mit. Betroffen sind rund 1.100 Personen, die in dem 300-Meter-Radius um den Fundort wohnen. Mit der Entschärfung soll gegen 13 Uhr begonnen werden. Die Stadt geht davon aus, dass die Evakuierung bereits am Nachmittag wieder aufgehoben werden kann. Die Stadt informierte auch über weitere anstehende Blindgänger-Sondierungsmaßnahmen in Lüneburg.

Blindgänger gefunden

Experten machen Fund auf Nachbargrundstück im Roten Feld – Evakuierung am Montag

Lüneburg, 08.01.2017 - Nun herrscht Gewissheit, auf einem Nachbargrundstück der Grundschule Im Roten Felde, das sich im Eigentum der Hansestadt befindet, hat das beauftragte Kampfmittelbergungsunternehmen eine 70 Kilo-Bombe gefunden. "Damit handelt es sich um einen vergleichsweise kleinen Blindgänger", erklärt Markus Moßmann, Dezernent für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht der Hansestadt Lüneburg. Der Umkreis, in dem evakuiert werden muss, werde daher 300 Meter betragen. Die Evakuierungsmaßnahmen erfolgen morgen, 9. Januar, im Laufe des Vormittags. Genauere Angaben will die Hansestadt im Laufe des Tages machen.

Kein Pollerschutz für den Marktplatz

Junge Union lehnt Vorhaben der AfD zum Schutz vor Terroristen ab

Alexander Schwake lehnt Poller als Rundumschutz vor terroristischen Angriffen am Markt ab. Lüneburg, 08.01.2017 - Die AfD-Fraktion im Lüneburger Stadtrat möchte den Marktplatz mit Pollern vor Terroranschlägen mit schweren Fahrzeugen schützen. Einen entsprechenden Antrag hat sie für die kommende Ratssitzung am 26. Januar eingebracht. Bei den anderen Fraktionen stieß dieses Ansinnen auf unterschiedliche Reaktionen. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Lüneburg, Alexander Schwake, hält von dem Vorhaben der AfD nichts: "Hundertprozentige Sicherheit vor einem Anschlag mit einem LKW kann es nicht geben. Deshalb halte ich Poller am Markt für den falschen Weg."

Suche nach Blindgänger dauert an

Stadt trifft Vorkehrungen für Evakuierung – Gewissheit erst am Sonntagnachmittag

Das Gelände der Grundschule ist inzwischen von den Kampfmittel-Experten abgesperrt worden.Lüneburg, 07.01.2017 - Seit Tagen lässt die Stadt den Untergrund unter der Grundschule Im Roten Felde von Kampfmittel-Experten sondieren, doch noch immer ist offen, ob dort noch Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg verborgen liegt. Inzwischen bereitet sich die Stadt aber auf den Ernstfall vor und trifft Vorkehrungen für eine mögliche Evakuierung. Die, sollte ein Blindgänger gefunden werden, am Montag, 9. Januar, ab 9 Uhr beginnen soll. Mit der Entschärfung der Bombe würde dann ab 14 Uhr begonnen. Ob es dazu kommen wird, will die Stadt morgen Nachmittag bekannt geben. 

Kein Unterricht wegen Bombensuche im Roten Feld

Suche nach Blindgänger dauert länger – Stadt schließt Evakuierung nicht aus

Lüneburg, 05.01.2017 - Die Suche nach möglichen Blindgängern auf dem Gelände der Grundschule Im Roten Felde ziehen sich länger hin als erwartet. Wie die Stadt heute erklärte, dauere es noch bis Sonntag, um ausschließen zu können, dass sich auf dem Gelände und auf einem angrenzenden Grundstück der Stadt Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Vorsorglich wurde deshalb der am Montag wieder beginnende Schulunterricht für drei Schulen in diesem Gebiet ausgesetzt. Auch Evakuierungen von Anwohnern im Fall einer möglichen Bombenentschärfung schließt die Stadt nicht aus. 

Suche nach Blindgängern beginnt

Kampfmittelbeseitiger sondieren Gelände der Grundschule Im Roten Felde

Befindet sich unter der Mensa der Grundschule Im Roten Felde noch ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg? Dies sollen jetzt Kampfmittel-Experten klären. Foto: LGheuteLüneburg, 03.01.2016 - Auf dem Gelände der Grundschule Im Roten Felde haben Fachleute aus Celle gestern mit der Suche nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Wie berichtet, möchte die Hansestadt Lüneburg als Schulträger und Eigentümer der Fläche einen Blindgängerverdachtspunkt kontrollieren, der ohne nähere Untersuchungen nicht gänzlich ausgeräumt werden könne, wie die Stadt erklärte. Die Fachleute bohren dafür in einem bestimmten Raster Löcher in die Tiefe – mittels elektromagnetischer Messungen können sie dann feststellen, ob sich Verdächtiges im Boden befindet.

Zoff um Alpha-E-Kritik

Verkehrsminister Olaf Lies kritisiert Haltung der Stadt Lüneburg zum Dialogforum Schiene Nord - und bekommt Kritik aus der Hansestadt

Alpha E und keine Ende: Der Streit um die zwischen Lüneburg und Uelzen fahrenden Güterzüge geht weiter. Foto: LGheuteLüneburg, 29.12.2016 - Ist die Kritik von Lüneburg und Anrainer-Gemeinden entlang der Bahntrasse zwischen Lüneburg und Uelzen an den Plänen für die Umsetzung der Alpha-E-Variante berechtigt oder nicht? Um diese Frage ist jetzt ein offener Streit zwischen der Stadt Lüneburg und Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies entfacht. Während Lüneburg die Empfehlungen aus dem Dialogforum Schiene Nord als demokratisch nicht legitimiert bezeichnet, beruft sich Lies auf eine Entscheidung des Deutschen Bundestags. Doch die steht vermutlich selbst auf wackeligen Füßen.

Parken in Lüneburg wird teurer

Stadt hebt Gebühren in drei Parkhäusern an

Lüneburg, 27.12.2016 - Zum Jahreswechsel werden in Lüneburg die Gebühren in den Parkhäusern Bahnhof, Lünepark und Am Rathaus erhöht. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Rat der Hansestadt bereits am 28. November 2013 beschlossen. Ähnlich wie bei den Parkplätzen mit Parkscheinautomaten hatte der Rat entschieden, die Preise stufenweise, jeweils zum 1. Januar 2014 und zum 1. Januar 2017 um jeweils 20 Cent pro Stunde ansteigen zu lassen.