Freizeit und Gesellschaft

Wo die Osterfeuer brennen

Die komplette Übersicht über alle Osterfeuer in Lüneburg

Osterfeuer erfreuen sich anhaltender Beliebtheit bei Jung und Alt. Foto: LGheuteLüneburg, 02.04.2015 - Die Lüneburger mögen es klassisch an Ostersamstag: Bis auf ein Feuer finden alle Osterfeuer in der Hansestadt am Sonnabend vor Ostern statt, insgesamt sind es 22 an der Zahl. Erstmals in diesem Jahr gelten dabei neue Regeln. Erst kürzlich hatte der Rat die neue Verordnung für die sogenannten Brauchtumsfeuer beschlossen. Danach dürfen im Bereich mit dichter Innenstadtbebauung nur noch kleinere Feuer entzündet werden. Wer ein solches öffentliches Osterfeuer organisiert, sollte folgende Punkte beachten.

Komponist bekannter Volkslieder

Neue Tafel vor der Ratsbücherei erinnert an den Lüneburger Johann Abraham Peter Schulz 

Lüneburg, 28.03.2015 - "Der Mond ist auf gegangen" und "Ihr Kinderlein kommet" - Diese beiden Lieder kennt wohl nahezu jeder Deutsche. Doch dass ihre Melodien von dem in Lüneburg geborenen Johann Abraham Peter Schulz stammen, ist selbst Lüneburgern oft nicht bekannt.  Damit dies stärker ins Bewusstsein der Hansestädter rückt, hat der frühere Leiter der Ratsbücherei Lüneburg, Gerhard Hopf (1974 - 2001), vom Freundeskreis der Ratsbücherei mit einer großzügigen Spende die Erinnerungstafel zu dem Denkmal von JAP Schulz, wie er gern genannt wird, vor dem Haupteingang der Ratsbücherei erneuen und ergänzen lassen.

Königlicher Besuch im Rathaus

Heidekönigin stattet Lüneburg Besuch ab

Lüneburg, 14.03.2015 - Königlichen Besuch erhielt jetzt die Hansestadt Lüneburg. Bürgermeister Eduard Kolle hieß im Rathaus Heidekönigin Sophia Wischmann und ihren Hofstaat herzlich willkommen. Wie schon ihre Vorgängerin, Lara-Sophie Sebastian, nutzte auch die amtierende Heidekönigin die Halbzeit im Amt für einen ausgiebigen Besuch vor Ort. Bürgermeister Kolle war angetan: "Sophia Wischmann ist wirklich eine charmante Persönlichkeit, die die Wahl zur Heidekönigin verdient gewonnen hat. Ich habe sie sehr gern hier bei uns empfangen und durch das Rathaus geführt."

Graffito für mehr Backstein-Optik

Verteilerkasten am neuen Museum erhält neues Outfit

Lüneburg, 28.02.2015 - Was macht man mit einem grauen, langweiligen Verteilerkasten, der die Optik für das neuen Lüneburger Museum stört? Man holt einen Graffiti-Sprayer und verpasst dem Kasten ein neues Outfit. So hat es in dieser Woche auch die Stadtverwaltung gemacht. Im Auftrag der Hansestadt gestaltete Graffiti-Sprayer Jonathan Sachau, der auch unter dem Künstlernamen Dosenfutter aktive 30-Jährige, den Verteilerkasten vor der Einrichtung mit aufgesprühtem Backstein-Mauerwerk.

Der Erste Weltkrieg in Ostpreußen

Darstellung und Bewertung aus militärischer Sicht - Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum

Lüneburg, 17.01.2015 - Im Ersten Weltkrieg fanden nur in Ostpreußen auf deutschem Boden Kriegshandlungen statt. Nur schwach verteidigt, eroberte die zaristische Armee zeitweilig bis zu 60 Prozent der Provinz. Die Auswirkungen auf Städte und Bevölkerungen waren erheblich. Der sogenannte Sieg von Tannenberg im August 1914 begründete den Mythos um Paul von Hindenburg. Aber erst im Februar 1915, vor 100 Jahren, endeten die Kämpfe zwischen deutschen und russischen Truppen in Ostpreußen. Es waren die letzten Gefechte des Ersten Weltkriegs auf deutschem Boden. 

Aufruf zu Solidaritäts-Demo für "Charlie"

Auch in Lüneburg soll heute gegen Angst und für die Freiheit demonstriert werden

Lüneburg, 11.01.2015 - Zu einer spontanen Demonstration unter dem Motto "Freiheit statt Angst - wir sind Charlie" hat die Grüne Kreistagsabgeordnete Petra Kruse-Runge für morgen, Sonntag, 11. Januar, um 14.30 Uhr auf dem Lüneburger Marktplatz aufgerufen. Mit der Aktion ruft sie dazu auf, sich nicht von "miesen Killerbanden" wie den französischen Terroristen einschüchtern zu lassen, die kürzlich in Paris ein Blutbad in der Redaktion der französischen Zeitschrift "Charlie Hebdo" angerichtet und dabei 12 Menschen getötet haben. Zeitgleich finden auch in Paris, Berlin, Hannover und anderen Städten Solidaritäts-Demonstrationen statt.

Ostpreußens letzte Kinder

Lesung mit Freya Klier im Ostpreußischen Landesmuseum

Lüneburg, 05.01.2015 - Sieben Kinder - sieben Schicksale. In ihrem bewegenden Buch "Wir letzten Kinder Ostpreußens. Zeugen einer vergessenen Generation" zeichnet Freya Klier die dramatischen Schicksale von sieben Kindern aus Ostpreußen nach, von denen nur einem Jungen die Flucht gelingt, ein Mädchen kurz vor dem Hungertod von einer Estin gerettet wird, die anderen für drei Jahre im sowjetisch besetzten Ostpreußen eingeschlossen bleiben. Am 14. Januar liest die Schriftstellerin Freya Klier aus ihrem Buch im Ostpreußischen Landesmuseum.

Vor aller Augen

Lüneburger Uni zeigt Ausstellung über NS-Terror

Lüneburg, 27.12.2014 - Im Zusammenhang mit der Verleihung des Hosenfeld/Szpilman Gedenkpreises 2015 zeigt die Leuphana Universität Lüneburg die Ausstellung "Vor aller Augen - Fotodokumente nationssozialistischen Terrors in der Provinz“. Diese Wanderausstellung der Stiftung Topographie des Terrors ist vom 19. Januar bis 16. Februar 2015 im Foyer der Universitätsbibliothek auf dem Campus Scharnhorststr.1 zu sehen. Vom 25. bis 28. Januar bleibt die Ausstellung geschlossen.

Gedenken an Udo Jürgens

Stadt legt Kondolenzbuch für verstorbenen Sänger aus

Lüneburg, 25.12.2014 - Die Hansestadt Lüneburg hat im Rathaus ein Kondolenzbuch für den am Sonntag im Alter von 80 Jahren verstorbenen Künstler Udo Jürgens ausgelegt. Es liegt bereit auf der Kämmereidiele im Rathaus Am Ochsenmarkt. Wer dort ein paar Worte eintragen möchte, hat dazu am 29. und 30. Dezember sowie am 2. und 5. Januar jeweils in der Zeit von 8 bis 18 Uhr Gelegenheit. Die familiären Verbindungen Udo Jürgens’ in die Region sind es, die Oberbürgermeister Ulrich Mädge bewogen haben, den Lüneburgern die Möglichkeit zu geben, ihre Wünsche an die Familie Jürgens auszudrücken. Sie werden dorthin weitergeleitet.

Mit dem Lanz nach Ostpreußen

Vortrag über eine ungewöhnliche Reise in die Vergangenheit

Lüneburg, 14.12.2014 - Bodo Richter wurde im Spätwinter 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen geboren. Ungewöhnlich war das Fluchtfahrzeug: ein damals moderner Lanz Bulldog-Traktor, den sein Vater 1939 für die Bewirtschaftung des eigenen Hofes in Görken, Kr. Mohrungen, gekauft hatte. Noch immer ist das Fahrzeug in bestem Zustand, und so wagte es Bodo Richter im August 2014 mit dem inzwischen 75 Jahre alten Lanz Bulldog in die Heimat seiner Eltern zu fahren. Von den Besonderheiten der Reise berichtet er am 6. Januar im Ostpreußischen Landesmuseum.