Blaulichtreport

War Wichmann ein Massenmörder?

Polizei untersucht erneut das frühere Grundstück und schließt weitere Morde nicht aus

Lüneburg, 30.03.2018 - Wie viele Morde hat Kurt-Werner Wichmann auf dem Gewissen? Dieser Frage geht gegenwärtig mit Hochdruck die Lüneburger Polizei nach. Dass der Lüneburger, der sich 1993 in Untersuchungshaft das Leben nahm, mit großer Wahrscheinlichkeit der Mörder der 1989 verschwundenen Birgit Meier ist, davon geht die Polizei inzwischen fest aus, nachdem deren sterbliche Überreste im September 2017 auf dem Grundstück entdeckt wurden, wo Wichmann damals lebte. Doch Hinweise belegen, dass er auch für die Göhrde-Morde in Fragen kommen könnte – und vielleicht sogar für weitere, bislang nicht aufgeklärte Morde. Auf der Suche nach Beweisen nimmt die Polizei nun das frühere Wichmann-Grundstück erneut unter die Lupe. 

Unfälle durch Schnee und Glatteis

Feuerwehren der Ostheide im Einsatz 

Dieser Opel Corsa kam auf der Kreisstraße 16 von der Straße ab. Foto: FF OstheideBarendorf, 29.03.2018 - Schnee- und eisglatte Fahrbahnen behinderten die Autofahrer in den frühen Morgenstunden auf ihrer Fahrt zur Arbeit. Ein Autofahrer kam mit seinem Opel Corsa auf der Kreisstraße 16 zwischen Holzen und Neetze von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die Feuerwehren aus Holzen, Neetze und Reinstorf wurden alarmiert. Entgegen der ersten Meldung war der Fahrer nicht eingeklemmt und konnte ohne Hilfsmittel befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Feldstein auf B209 reißt Ölwanne auf

Lüneburg, 29.03.2018 - Für gut drei Stunden musste die Bundesstraße 209 im Bereich Abfahrt Embsen/ADAC gestern Morgen in Fahrtrichtung Lüneburg nach einem Verkehrsunfall gesperrt werden. Grund war ein größerer Feldstein, den vermutlich ein Lkw verloren hatte. Als eine Frau aus dem Heidekreis mit ihrem Audi A3 über den Stein fuhr, riss die Ölwanne auf. Die Fahrbahn musste daraufhin aufwendig gereinigt werden. Die Frau blieb unverletzt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Erneut Überfall auf Lüneburger Tankstelle

Polizei stellt Tatverdächtigen – Zusammenhang mit vorangegangenen Überfällen noch ungeklärt

Lüneburg, 26.03.2018 - In Lüneburg hat es gestern Abend erneut einen Überfall auf eine Tankstelle gegeben. Betroffen ist die HEM-Tankstelle in der Straße Vor dem Neuen Tore. Ein maskierter Mann hatte die Tankstelle kurz vor 22 Uhr betreten, den 28-jährigen Angestellten mit einer silberfarbenen Pistole bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Mit mehreren Hundert Euro Bargeld war der Täter dann geflüchtet. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine Streifenbesatzung wenig später einen 34-Jährigen festnehmen.

Wer kennt diesen Mann?

Polizei fahndet nach Überfall auf Tankstelle nach Mann mit Pistole

Die Polizei fahndet nach diesem Mann. Foto: Polizei LüneburgLüneburg, 23.03.2018 - Mit einem Foto vom Überfall auf eine Tankstelle an der Bleckeder Landstraße am 5. März fahndet die Polizei jetzt nach dem Täter. Der hatte die Tankstelle gegen 21.45 Uhr betreten und den Angestellten mit einer silberfarbenen Pistole bedroht. Der Täter steckte Bargeld und Zigaretten in eine Plastiktüte und flüchtete dann in unbekannte Richtung. Die bisherigen Ermittlungen haben noch nicht zur Identifizierung des Unbekannten geführt. Das Foto zeigt den Täter in der Tankstelle. Der Täter ist männlich, ca. 1,75 Meter groß und war mit einem grauen Kapuzenpullover, schwarz/grauer Jacke mit auffälligen hellen Reißverschlüssen und einer aufgesetzten Brusttasche (links) bekleidet.

Täter nach Angriff auf 57-Jährige gesucht

Polizei veröffentlicht Phantomzeichnung

Wer kennt diesen Mann? Er und ein zwei Täter sollen eine 57-Jährige angegriffen haben. Grafik: Polizei LüneburgLüneburg, 22.03.2018 - Im Zuge der Ermittlungen nach einem Angriff auf eine 57-jährige Frau hat die Polizei jetzt eine Phantomzeichnung eines der beiden Täter veröffentlicht. Der Vorgang ereignete sich bereits am 20. Dezember 2017. An dem Tag war die 57-Jährige gegen 1 Uhr morgens in der Straße Am Schützenplatz von zwei unbekannten Männern von hinten angegriffen worden. Der 57-Jährigen wurde unter anderem mit einem Messer in den Rücken gestochen. Weiterhin wurde ihr vermutlich mit einer Eisenstange auf den Kopf geschlagen.

73-jähriger Geisterfahrer verursacht Unfall

Senior bemerkt Irrtum kurz nach Auffahrt auf die A39 – vier Fahrzeuge bei Unfall beteiligt 

Lüneburg, 22.03.2018 - Geradezu glimpflich ist am Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall auf der Ostumgehung/A39 ausgegangen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der 73 Jahre alte Fahrer eines VW Polo von der Hamburger Straße kommend auf die Zufahrt zur A39 gefahren. Anstatt jedoch dem Kurvenverlauf zu folgen, um dann auf die Autobahn in Richtung Norden zu fahren, geriet der 73-Jährige auf die Abfahrt der A39 und fuhr dann auf dem Überholfahrstreifen (in der korrekten Fahrtrichtung gesehen, auf der linken Spur) ein kleines Stück entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Süden.

Überfall auf Lüneburger Tankstelle

Lüneburg, 20.03.2018 - Zwei bislang unbekannte Täter haben am Sonntag gegen 20.15 Uhr eine Tankstelle in der Straße Am Grasweg überfallen. Wie die Polizei mitteilt, betraten die Täter das Tankstellengebäude, danach bedrohte einer der Täter den 18 Jahre alten Angestellten mit einer Schusswaffe. Mit mehreren Hundert Euro Bargeld verließen die Täter kurz darauf die Tankstelle wieder und liefen in Richtung Bögelstraße bzw. Schildsteinweg davon.

Neue Spur führt zum Göhrde-Mörder

Lüneburg, 20.03.2018 - Bei der Aufklärung weiterer Morde, die möglicherweise dem mutmaßlichen Göhrde-Mörder Kurt-Werner Wichmann angelastet werden können, ist die Polizei Lüneburg offenbar einen Schritt weitergekommen. Nachdem bereits Anfang des Jahres 2017 eine DNA-Spur des Tatverdächtigen Kurt-Werner Wichmann in einem Auto der Opfer der Göhrde-Morde nachzuweisen war, liegt nun mittels intensiver forensischer Untersuchungen ein zweiter DNA-Treffer vor. Beide DNA-Spuren befanden sich laut Polizei im selben Fahrzeug und führen zum bereits bekannten und 1993 verstorbenen Tatverdächtigen.

Zoff im Linienbus

Lüneburg, 09.03.2018 - Zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Busfahrer und zwei Männern im Alter von 19 und 27 Jahren ist es vorgestern an der Bushaltestelle in der Straße Bülows Kamp gekommen. Die beiden aus Syrien stammenden Männer hatten mit dem Bus fahren wollen, obwohl die von ihnen vorgezeigten Fahrkarten ungültig waren. Da die Männer sich weigerten, den Bus zu verlassen, rief der Busfahrer schließlich die Polizei. Auch mit den eingesetzten Polizeibeamten stritten sich die Männer, widersetzten sich dem Platzverweis und mussten schließlich mit Körpereinsatz aus dem Bus gedrängt werden.