700 Jahre erhaltene Geschichte

Führung über den St. Nikolaihof in Bardowick

Der St. Nikolaihof in Bardowick aus der Vogelperspektive. Foto: A. GründelRadbruch, 07.07.2016 - Zu einer Führung über den St. Nikolaihof in Bardowick lädt Radbruchs Bürgermeister Achim Gründel morgen, Freitag, 8. Juli, ein. Die Führung steht jedermann offen. Die Historikerin Schwanitz-Roth wird dabei unter dem Thema "Geschichte, Denkmal und moderne Nutzung" Altes und Neues über dieses sehr lebendige Denkmal berichten. Zu dieser SPD-Veranstaltung hat sich auch die Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers (SPD) angekündigt. Treffpunkt der zweistündigen Führung ist der Parkplatz für den Nikolaihof am Schwarzen Weg in Bardowick um 16.30 Uhr. 

Über den St. Nikolaihof berichtet Achim Gründel: "Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble Nikolaihof aus dem 13. Jahrhundert ist ein herausragendes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik und in seiner alten und neuen Funktion einzigartig. Einst diente der Hof als Lebrosenanstalt für die Stadt Lüneburg. Dieser Platz ist über die Jahrhunderte fast vollständig erhalten, vielleicht, weil es sich um ein Stückchen Lüneburg in Bardowick handelt. Heute gibt es nach wie vor eine Wohnnutzung. Zwei Gebäude wurden jüngst aufwendig restauriert und beinhalten nun die Bücherei der Samtgemeinde Bardowick. Die kleine Kapelle wurde gerade mit einer neuen Orgel ausgestattet und wird von der Kirchengemeinde vielfältig genutzt. Das Baudenkmal ist also weiter mit Leben und allerlei Aktivitäten gefüllt. Über die Nadelwehre und die Bardowicker Ilmenau-Schleuse gibt es sicher am Rande auch etwas zu berichten."

 

 

 

 

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